Alkohol und Familienbett
Moderator: Giraeffchen
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Re: Alkohol und Familienbett
Auch für die Definiton von "Was ist betrunken?" gibt es Richtlinien, ich zitiere wieder das DSM-IV:
Alcohol Intoxication - Diagnostic Code 303.00
A. Recent ingestion of alcohol.
B. Clinically significant maladaptive behavioral or psychological changes (e.g., inappropriate sexual or aggressive behavior, mood lability, impaired judgment, impaired social or occupational functioning) that developed during, or shortly after, alcohol ingestion.
C. One (or more) of the following signs, developing during, or shortly after, alcohol use:
(1) slurred speech
(2) incoordination
(3) unsteady gait
(4) nystagmus
(5) impairment in attention or memory
(6) stupor or coma
D. The symptoms are not due to a general medical condition and are not better accounted for by another mental disorder.
Insgesamt ist das m.E. noch ein wenig mehr, als "angeschickert sein", es geht eher in Richtung "deutlich merkbar betrunken". Aber auch das ist recht schnell erreicht - wenn man die Hose nicht mehr ausziehen kann, ohne dabei halb umzufallen, ist die Diagnose nicht mehr weit.
Im Übrigen können Menschen, die regelmäßig Alkohol in größeren Mengen konsumieren und/oder süchtig sind, sehr vernünftig und "normal" wirken, haben aber einen Blutalkoholpegel, bei dem ich lallend im Bett liegen würde (Stichwort: Alkoholtoleranz). Und nein, ab einem gewissen Blutalkoholpegel reagiert man eben anders (und sei es nur verzögert...) auf seine Umwelt und ist mitnichten klar im Kopf. I
Alcohol Intoxication - Diagnostic Code 303.00
A. Recent ingestion of alcohol.
B. Clinically significant maladaptive behavioral or psychological changes (e.g., inappropriate sexual or aggressive behavior, mood lability, impaired judgment, impaired social or occupational functioning) that developed during, or shortly after, alcohol ingestion.
C. One (or more) of the following signs, developing during, or shortly after, alcohol use:
(1) slurred speech
(2) incoordination
(3) unsteady gait
(4) nystagmus
(5) impairment in attention or memory
(6) stupor or coma
D. The symptoms are not due to a general medical condition and are not better accounted for by another mental disorder.
Insgesamt ist das m.E. noch ein wenig mehr, als "angeschickert sein", es geht eher in Richtung "deutlich merkbar betrunken". Aber auch das ist recht schnell erreicht - wenn man die Hose nicht mehr ausziehen kann, ohne dabei halb umzufallen, ist die Diagnose nicht mehr weit.
Im Übrigen können Menschen, die regelmäßig Alkohol in größeren Mengen konsumieren und/oder süchtig sind, sehr vernünftig und "normal" wirken, haben aber einen Blutalkoholpegel, bei dem ich lallend im Bett liegen würde (Stichwort: Alkoholtoleranz). Und nein, ab einem gewissen Blutalkoholpegel reagiert man eben anders (und sei es nur verzögert...) auf seine Umwelt und ist mitnichten klar im Kopf. I
- SchneFiMa
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Re: Alkohol und Familienbett
Also, betrunken kam mir mein Mann damals nicht ins Familienbett. Und ich würde auch meine Kinder nicht bei betrunkenen Großeltern lassen, nein, egal wie toll die sich dann noch kümmern. Unter Alkohol handelt man nicht mehr so, als wäre man nüchtern. Egal, ob man nun müde, kuschelig oder agressiv wird...
Und ich habe auch den Eindruck, dass der mann von EmiliasGini schon sehr viel trinkt. Mein Mann trinkt wenig, verträgt auch wenig, aber das weiß er zum Glück. Beim Weggehen mit Freunden gibt es ein-zwei Bier, wenn er fahren muss alkoholfreies und ja, er hat trotzdem Spaß. So geht es mir auch. Ich trinke dann gerne mal nen Sekt oder auch einen Cocktail, das wars dann auch.
Für mich ist Spaß haben auch nicht gleichzusetzen mit Alkohol trinken und ich für mich fände einmal in der Woche betrunken schon auffällig.
Und ich habe auch den Eindruck, dass der mann von EmiliasGini schon sehr viel trinkt. Mein Mann trinkt wenig, verträgt auch wenig, aber das weiß er zum Glück. Beim Weggehen mit Freunden gibt es ein-zwei Bier, wenn er fahren muss alkoholfreies und ja, er hat trotzdem Spaß. So geht es mir auch. Ich trinke dann gerne mal nen Sekt oder auch einen Cocktail, das wars dann auch.
Für mich ist Spaß haben auch nicht gleichzusetzen mit Alkohol trinken und ich für mich fände einmal in der Woche betrunken schon auffällig.
SchneFiMa mit
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
sowie
den zwei Burschis 26.02.18
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EmiliasGini
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Re: Alkohol und Familienbett
Versagen? Ich kann ja nicht für meinen Mann sprechen.
Ich persönlich habe seit über 8 Jahren so gut wie nichts mehr getrunken. Vielleicht 20 Gläser Wein in 8 Jahren. Vorher habe ich auch nur im Sommer öfters getrunken auf Festivals und so. ICH mochte es immer gerne und mag das Gefühl "lustig" zu sein. Ich habe keine Probleme die ich wegtrinken müsste. Ich mag dieses leicht entrückte Gefühl wenn man stundenlang tanzt und dabei angeduselt ist. Das ich das nicht mehr kann, da ich sonst Übelkeit, Kopfschmerzen etc. bekomme finde ich schon schade. Ich versage mir es also, weil die unangenehmen Nebenwirkungen mich stören. Deswegen bin ich ja aber nicht alkoholabhängig?
Mein Mann hat diese unangenehmen Nebenwirkungen nicht. Also ist es doch völlig in Ordnung? Ich hätte ein Problem, wenn er nächsten Tag unbrauchbar wäre. Ist er aber nicht. Vielleicht hat er etwas Kopfschmerzen. Das hat er aber noch nie geäußert. Gäbe nur Spott und kein Mitleid.
Finde es auch etwas komisch, dass es so dargestellt wird als hätte "betrunken sein" keine schönen Nebenwirkungen. Warum triken dann die meisten Menschen doch gerne Alkohol? Ich meine, soooo lecker ist das nicht?
Und natürlich trinkt er nicht jedes mal. Wenn zum Beispiel nächsten Tag etwas wichtiges morgens ansteht oder er etwas kränklich ist oder weiß der Geier, bleibt er selbstverständlich nüchtern. Wenn nicht, spricht doch aber nichts dagegen.
Anschreien geht für mich tatsächlich nicht. Wir sind seit Ewigkeiten zusammen und haben uns noch nie angeschrien oder beleidigt. Deswegen wäre das für mich sehr krass, wenn es passieren würde. Scheidung ist vielleicht übertrieben. Aber ein großes Problem wäre es sicherlich. Schreien ist für mich Gewalt und Gewalt geht einfach nicht.
Übrigens habe ich mich in den Link von Miffi nochmal eingelesen. Da steht, dass bis zu 2 Bier am Tag im Rahmen sind. Das sehe ich völlig anders und das würde es hier nicht geben. Damit suggeriere ich den Kindern doch, das Alkohol dazu gehört und zur Entspannung dient und hauche auch noch die Fahne ins Gesicht. Ne danke. Da finde ich es viel unbedenklicher auswärts mal etwas mehr zu trinken als kleine Mengen vor den Kindern.
Auch wenn Freunde zu Besuch sind gibt es allerhöchstens zu wirklich später Stunde mal 2 Glas Wein. Das kriegen die Kinder aber nicht mit. Nur zu Silvester trinken wir im Beisein der Kinder ein Glas Sekt (bzw. ich nicht).
Man trifft sich am frühen Abend in der Kneipe und trinkt gemeinsam ein Bier. Dann geht man ins Stadion und feuert seine Mannschaft an. Da holt abwechselnd jeder mal eine Runde Bier. Danach geht man gemeinsam angeshakert irgendwo in eine Imbissbude, isst was und trinkt ein Bier. Danach gibt es zwei Möglichkeiten. Nach Hause gehen oder feiern. Hängt auch etwas vom Spielergebnis ab. Beim Feiern wird dann weiter Bier getrunken oder auch mal Rum oder Glühwein.
Da kommt dann einiges zusammen, ohne dass man sich spaßbefreit an Tisch gesetzt und hat volllaufen lassen.
Filmriss? Nein.
Kotzen? Nein.
Lallen? Nein.
Ein Mann der kotzend in der Ecke liegt und nicht mehr weiß, was passiert ist, fänd ich auch nicht so sexy. Das kenne ich aber nur aus Jugendzeiten, wo man seine Grenzen noch nicht kannte. Ansonsten kenne ich keinen Erwachsenen der sich so dermaßen volllaufen lässt.
Dann kommt es sicherlich drauf an, wie der Mann auf Alkohol reagiert. Soll ja Männer geben, die agressiv werden. Das ginge auch nicht. Mein Mann wird nur müde und albern. Meist passiert ausser Tiefschlag gar nichts. Im äußersten Fall wird gesungen, getanzt und Purzelbäume im Bett geschlagen. Das ist alles nichts, was mich stört. Mein Mann ist aber auch nüchtern albern und ich auch.
Aber es ist mitten in der Nacht. Er muss nicht reagieren oder handeln.
Ich persönlich habe seit über 8 Jahren so gut wie nichts mehr getrunken. Vielleicht 20 Gläser Wein in 8 Jahren. Vorher habe ich auch nur im Sommer öfters getrunken auf Festivals und so. ICH mochte es immer gerne und mag das Gefühl "lustig" zu sein. Ich habe keine Probleme die ich wegtrinken müsste. Ich mag dieses leicht entrückte Gefühl wenn man stundenlang tanzt und dabei angeduselt ist. Das ich das nicht mehr kann, da ich sonst Übelkeit, Kopfschmerzen etc. bekomme finde ich schon schade. Ich versage mir es also, weil die unangenehmen Nebenwirkungen mich stören. Deswegen bin ich ja aber nicht alkoholabhängig?
Mein Mann hat diese unangenehmen Nebenwirkungen nicht. Also ist es doch völlig in Ordnung? Ich hätte ein Problem, wenn er nächsten Tag unbrauchbar wäre. Ist er aber nicht. Vielleicht hat er etwas Kopfschmerzen. Das hat er aber noch nie geäußert. Gäbe nur Spott und kein Mitleid.
Finde es auch etwas komisch, dass es so dargestellt wird als hätte "betrunken sein" keine schönen Nebenwirkungen. Warum triken dann die meisten Menschen doch gerne Alkohol? Ich meine, soooo lecker ist das nicht?
Und natürlich trinkt er nicht jedes mal. Wenn zum Beispiel nächsten Tag etwas wichtiges morgens ansteht oder er etwas kränklich ist oder weiß der Geier, bleibt er selbstverständlich nüchtern. Wenn nicht, spricht doch aber nichts dagegen.
Regelmäßig mehrmals wöchentlich ginge nicht. An einem freien Abend ist das für mich kein Problem. Ich habe dadurch ja keinerlei Nachteil. Meist schlafe ich sogar und bekomme es gar nicht oder nur am Rande mit, wenn mein Mann nach hause kommt.Regelmäßig besoffen sein ist okay, aber einmaliges Anschreien würde zur Scheidung führen...
Anschreien geht für mich tatsächlich nicht. Wir sind seit Ewigkeiten zusammen und haben uns noch nie angeschrien oder beleidigt. Deswegen wäre das für mich sehr krass, wenn es passieren würde. Scheidung ist vielleicht übertrieben. Aber ein großes Problem wäre es sicherlich. Schreien ist für mich Gewalt und Gewalt geht einfach nicht.
Übrigens habe ich mich in den Link von Miffi nochmal eingelesen. Da steht, dass bis zu 2 Bier am Tag im Rahmen sind. Das sehe ich völlig anders und das würde es hier nicht geben. Damit suggeriere ich den Kindern doch, das Alkohol dazu gehört und zur Entspannung dient und hauche auch noch die Fahne ins Gesicht. Ne danke. Da finde ich es viel unbedenklicher auswärts mal etwas mehr zu trinken als kleine Mengen vor den Kindern.
Auch wenn Freunde zu Besuch sind gibt es allerhöchstens zu wirklich später Stunde mal 2 Glas Wein. Das kriegen die Kinder aber nicht mit. Nur zu Silvester trinken wir im Beisein der Kinder ein Glas Sekt (bzw. ich nicht).
Naja, meist läuft das so:Feiern und Alkohol gehören für mich nun mal nicht zusammen. Das tut man doch wg.d er Freunde. Besaufen kann ich mich auch mit irgendwem, wird schon lustig werden.
Man trifft sich am frühen Abend in der Kneipe und trinkt gemeinsam ein Bier. Dann geht man ins Stadion und feuert seine Mannschaft an. Da holt abwechselnd jeder mal eine Runde Bier. Danach geht man gemeinsam angeshakert irgendwo in eine Imbissbude, isst was und trinkt ein Bier. Danach gibt es zwei Möglichkeiten. Nach Hause gehen oder feiern. Hängt auch etwas vom Spielergebnis ab. Beim Feiern wird dann weiter Bier getrunken oder auch mal Rum oder Glühwein.
Da kommt dann einiges zusammen, ohne dass man sich spaßbefreit an Tisch gesetzt und hat volllaufen lassen.
Filmriss? Nein.
Kotzen? Nein.
Lallen? Nein.
Ein Mann der kotzend in der Ecke liegt und nicht mehr weiß, was passiert ist, fänd ich auch nicht so sexy. Das kenne ich aber nur aus Jugendzeiten, wo man seine Grenzen noch nicht kannte. Ansonsten kenne ich keinen Erwachsenen der sich so dermaßen volllaufen lässt.
Dann kommt es sicherlich drauf an, wie der Mann auf Alkohol reagiert. Soll ja Männer geben, die agressiv werden. Das ginge auch nicht. Mein Mann wird nur müde und albern. Meist passiert ausser Tiefschlag gar nichts. Im äußersten Fall wird gesungen, getanzt und Purzelbäume im Bett geschlagen. Das ist alles nichts, was mich stört. Mein Mann ist aber auch nüchtern albern und ich auch.
Ja das ist definitiv richtig. Finde ich aber mitten in der Nacht völlig unbedenklich. Er ist dann ja auch nicht alleine mit den Kindern. Das wäre auf jeden Fall zu riskant, einfach weil er so fest schläft, dass ich Sorge hätte was zu überhören und natürlich, weil er nicht Autofahren kann etc.pp.Und nein, ab einem gewissen Blutalkoholpegel reagiert man eben anders (und sei es nur verzögert...) auf seine Umwelt und ist mitnichten klar im Kopf.
Aber es ist mitten in der Nacht. Er muss nicht reagieren oder handeln.
G. mit Sohnemann P. (03/2006), Töchterchen E. (07/2007) und Minimaus L. (05/2009)
- SchneFiMa
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Re: Alkohol und Familienbett
Also wir trinken Alkohol nicht, weil ich dann so "lustig" bin, sondern weil es tatsächlich Alkohol gibt, der schmeckt. Ein schöner Wein oder ein leckerer Cocktail und in der Tat schmeckt mir sogar bestimmter alkoholfreier Sekt.EmiliasGini hat geschrieben:Finde es auch etwas komisch, dass es so dargestellt wird als hätte "betrunken sein" keine schönen Nebenwirkungen. Warum triken dann die meisten Menschen doch gerne Alkohol? Ich meine, soooo lecker ist das nicht?
Mein Mann trinkt gerne alkoholfreies Weizen und er trinkt es des Geschmackes wegen, so auch Weizen mit Alkohol.
SchneFiMa mit
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
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EmiliasGini
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Re: Alkohol und Familienbett
Ja, ein gutes Glas Rotwein trinke ich auch gerne, das stimmt. ICH mag aber auch das angeduselte Gefühl einfach gerne.
Vielleicht trinkt mein Mann auch nur Bier, weil es besser schmeckt als Cola.
Völlig betrunken, in dem Sinne wie ihr das definiert ist er aber wirklich nicht. Wöchentlich ist es auch nicht. Er hat einen Abend in der Woche frei. Dort geht er ins Stadion oder mit Freunden in ein Lokal oder "aufn Kiez" oder trifft sich bei irgendwem um Playstation zu spielen. Dabei gibt es fast immer Bier. Natürlich oft auch nur 3-4. Das ist eben mal ausgiebiger und mal nicht. Das kontrolliere ich aber nicht. Schlafe ja meist auch schon. Zwischendrin passt es zeitlich nicht und er geht mal eine Woche nicht los oder ist auf Dienstreise oder so.
Ich erinnere mich noch an eine Situation, da war ich 18 oder so. Wir haben bei Freunden im Schwimmbad gefeiert und waren gut angetrunken. Zwischen Wirlpool und Schwimmbad war eine Glaswand. Einer der Jungs hat dagegen geklopft. Er hat wohl seine Kraft falsch dosiert und die Scheibe ist gesprungen. Sein gesamter Unterarm war aufgeschnitten. Wir haben alles verbunden, ihn ins Krankenhaus gebracht (zum Glück nur 300m) und alles. Von den Ärzten kam noch das Lob, dass wir super gehandelt hätten. Der Arzt sagte, dass im Notfall das Adrenalin einen in einen handlungsfähigen Zustand setzt und eine deutlich wirksamere körpereigene Droge wäre als Alkohol.
Ich wollte damit auch nur sagen, dass es nicht stimmt, dass man vollkommen handlungsunfähig wird. Ohne Frage ist man eingeschränkt. Deswegen ist mein Mann dann ja auch nicht allein mit den Kindern. Wenn ich krank bin trinkt er nichts und geht auch nicht los. Das ist selbstverständlich.
Vielleicht trinkt mein Mann auch nur Bier, weil es besser schmeckt als Cola.
Völlig betrunken, in dem Sinne wie ihr das definiert ist er aber wirklich nicht. Wöchentlich ist es auch nicht. Er hat einen Abend in der Woche frei. Dort geht er ins Stadion oder mit Freunden in ein Lokal oder "aufn Kiez" oder trifft sich bei irgendwem um Playstation zu spielen. Dabei gibt es fast immer Bier. Natürlich oft auch nur 3-4. Das ist eben mal ausgiebiger und mal nicht. Das kontrolliere ich aber nicht. Schlafe ja meist auch schon. Zwischendrin passt es zeitlich nicht und er geht mal eine Woche nicht los oder ist auf Dienstreise oder so.
Es ist aber nur der Großvater betrunken. Natürlich darf man seine Kinder nicht bei betrunkenen Großeltern lassen, das wäre fahrlässig. Wenn aber die Oma nüchtern ist und man vom Opa weiß, dass er einen bestimmten Dauerpegel hat und weder agressiv noch sonstwas ist, finde ich das nicht so schlimm. Wenn man das Problem ansprechen kann und die Oma sich im Klaren ist, dass das Kind nicht mit Opa allein bleibt und sie die Verantwortung trägt.Und ich würde auch meine Kinder nicht bei betrunkenen Großeltern lassen, nein, egal wie toll die sich dann noch kümmern.
Man ist reaktionsvermindert aber durchaus zu klarem Denken fähig.EmiliasGini hat geschrieben:Entscheidungen kann man sehr wohl fällen. Jeder der mal in einer kritischen Situation im betrunkenen Zustand war weiß - sobald man gebraucht wird ist man völlig klar im Kopf.
Diese Aussage ist schlichtweg falsch und dass sie falsch ist, ist medizinisch felsenfest untermauert. Ich sehs im übrigen wie Miffi. Wenn es ok für Dich ist, dass Dein Mann regelmäßig trinkt, bitte. Aber nicht solche Falschaussagen hier, bitte.
Ich erinnere mich noch an eine Situation, da war ich 18 oder so. Wir haben bei Freunden im Schwimmbad gefeiert und waren gut angetrunken. Zwischen Wirlpool und Schwimmbad war eine Glaswand. Einer der Jungs hat dagegen geklopft. Er hat wohl seine Kraft falsch dosiert und die Scheibe ist gesprungen. Sein gesamter Unterarm war aufgeschnitten. Wir haben alles verbunden, ihn ins Krankenhaus gebracht (zum Glück nur 300m) und alles. Von den Ärzten kam noch das Lob, dass wir super gehandelt hätten. Der Arzt sagte, dass im Notfall das Adrenalin einen in einen handlungsfähigen Zustand setzt und eine deutlich wirksamere körpereigene Droge wäre als Alkohol.
Ich wollte damit auch nur sagen, dass es nicht stimmt, dass man vollkommen handlungsunfähig wird. Ohne Frage ist man eingeschränkt. Deswegen ist mein Mann dann ja auch nicht allein mit den Kindern. Wenn ich krank bin trinkt er nichts und geht auch nicht los. Das ist selbstverständlich.
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Re: Alkohol und Familienbett
also ich trinke Alkohol nur wegen dem geschmack wenn es guten alkoholfreien wein gebe würde nehm ich den lieber. also ich finde es schon komisch wenn mein mann jede Woche dovirl trinkt dass er nicht mehr vernünftig laufen kann. meiner trinkt gerne abends mal ein Bier aber er ist dann nicht mal angetrunken bis er nicht mehr gerade laufen kann müsste da einiges mehr passieren. ich finde auch man darf alkohol vor den kindern trinken bei feiern trinken hier alle mal ein ! glas wein oder Bier
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Re: Alkohol und Familienbett
ich finde do lernen kinder gut das man etwas konsumieren kann und weiss wann man aufhören muss den aus meiner familie ist nie einer richtig angetrunken.
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Re: Alkohol und Familienbett
Ja sicher aber doch nicht täglich?rosarot hat geschrieben:ich finde do lernen kinder gut das man etwas konsumieren kann und weiss wann man aufhören muss den aus meiner familie ist nie einer richtig angetrunken.
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Re: Alkohol und Familienbett
hab ich ja nicht geschrieben sondern bei Familienfeiern etc.
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Re: Alkohol und Familienbett
Achso, ja da sehe ich auch kein Problem.
Es ging mir um die Aussage im Link, dass täglich 2 Bier ok sind. Das fänd ich eben bedenklicher als gelegentlich mal 10.
Es ging mir um die Aussage im Link, dass täglich 2 Bier ok sind. Das fänd ich eben bedenklicher als gelegentlich mal 10.
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