Seite 577 von 1419

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 19.12.2017, 13:30
von Linnunrata
Stimmt, das Stillen ist sehr schön und praktisch. :) Mich nervt eher der fehlende Tages-Schlafrhythmus und ich frage mich, ob das mit dem fehlenden Stillrhythmus zusammen hängt?

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 19.12.2017, 13:35
von Yelma
Linnunrata hat geschrieben: 19.12.2017, 10:32 Blöde Frage, aber stillt ihr eher zum Einschlafen oder nach dem Aufwachen oder ganz unabhängig davon? Wir finden einfach keinen guten Rhythmus. Der Kleine ist jetzt 3,5 Monate und trinkt alle 2-3 Stunden, nuckelt aber auch gerne nur, wenn er müde ist. So weit ich das von außen beurteilen kann. Oft lege ich ihn einfach auf Verdacht alle 2 Stunden an. Es ist so entspannt, wenn er da liegt und ich was Lesen kann. :oops:
Wir stillen im Schlaf, nach dem Einschlafen.
Würde ich sie so lassen wie sie will würde sie alle 5h für 10Minuten stillen und gar nie schlafen bzw nachdem sie sich körperlich ko geschrien hat. Also machen wir nach Zeitplan Schläfchen 2-3h wach, 1-2h Schläfchen und nach dem einschlaftragen tuche ich sie aus und stille, dann trinkt sie so 30-60min. Also Rythmus ist da, aber eher von mir vorgegeben.
Zum nuckeln steckt sie sich meinen Finger oder ihre Hand in den Mund. Aber so mit 3 Monaten hat es sich hier verwachsen, dass sie Hunger angemeldet hat und ich hab auch alle 2 bis 3h angeboten.

Wenn es nicht im Schlaf klappt, geht es auch beim Aufwachen, dann aber auch nicht lange. Wenn sie wach ist, ist sie zu schnell abgelenkt. Einschlafstillen hat nur sehr kurz so um 2 Monate rum funktioniert, aber auch dann hat sie zügig den Kopf weggedreht und geschlafen.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 19.12.2017, 14:12
von pqr
Linnunrata hat geschrieben: 19.12.2017, 13:30 Stimmt, das Stillen ist sehr schön und praktisch. :) Mich nervt eher der fehlende Tages-Schlafrhythmus und ich frage mich, ob das mit dem fehlenden Stillrhythmus zusammen hängt?
Das passt eventuell auch gut ins Schlafforum.
Wozu genau benötigst Du denn den Schlafrhythmus? Zum Rausgehen, um selbst zu essen, um besser planen zu können;...?

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 19.12.2017, 14:46
von Linnunrata
Mit einer Routine läuft alles leichter von der Hand. :) Momentan ist alles sehr erschöpfend. Dem Kleinen hilft ein fester Tagesablauf auch, sich in der Welt zurecht zu finden. Heute morgen z.B. habe ich ausnahmsweise mal nicht gekocht, weil noch was von Gestern da war. Da konnte er nur ganz schwer in den Schlaf finden.

Aus den bisherigen Antworten schließe ich, dass Stillen und Schlafen nicht so aneinander gekoppelt sind wie ich dachte. Oder? :?:

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 19.12.2017, 15:43
von Teazer
Linnunrata hat geschrieben: 19.12.2017, 14:46Aus den bisherigen Antworten schließe ich, dass Stillen und Schlafen nicht so aneinander gekoppelt sind wie ich dachte. Oder? :?:
Genau. In diesem Alter gibt es einfach noch keinen Rhythmus und braucht es auch nicht. Ein Baby ist am besten versorgt, wenn es nach Bedarf stillt und schläft.
Linnunrata hat geschrieben: 19.12.2017, 14:46Momentan ist alles sehr erschöpfend.
Was erschöpft Dich denn genau? Vielleicht können wir Dir dazu Tipps geben.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 20.12.2017, 10:51
von Linnunrata
In den ersten drei Monaten bildet sich der zirkadiane Rhythmus aus, wenn man dem Kind genug Taktgeber gibt (vor allem Sonnenlicht). :) So langsam sollte mein Kleiner zu den gleichen Zeiten müde sein und Hunger haben. Wenn man den halben Tag nascht, also nuckelt, klappt das wohl nicht so mit dem Hunger. :D Mein Mann lässt den Kleinen viel ausdauernder im Tuch schlafen, wohingegen ich ihn beim ersten Quiek raus hole, weil ich Angst habe er könnte hungrig sein und ich also vergeblich 10 Minuten durchs Zimmer tanzen. So schläft er am besten ein. Faulheit also auf meiner Seite... ;)

Mensch ist am fittesten, wenn er einen festen Tagesablauf hat. Das ist relativ universal gültig, aber vermutlich bei jedem Individuum unterschiedlich ausgeprägt. Ich könnte zum beispiel niemals nie Schicht arbeiten, kriege schlechte Laune, wenn ich kein warmes Mittagessen habe und möchte für ein Feierabendgefühl mit meinem Mann eine Satiresendung gucken. Ich bin meinem Baby auch echt dankbar, dass ich jetzt 7 Tage die Woche zur gleichen Zeit schlafen gehe und niemand mehr ausufernde Abendaktivitäten von mir verlangt. Das wiegt das nächtliche Stillen mehr als auf. :mrgreen: Momentan ist anstrengend, wenn er beim Kochen unerwartet aufwacht und ich das eigentlich nicht unterbrechen kann. Oder wenn er in meinem Mittagstief spielen will. Ich glaube da helfen keine Tipps, nur durchhalten, bis er entweder regelmäßig schläft oder mehr alleine spielt. Immerhin hat der Papa ab Morgen Urlaub.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 20.12.2017, 11:41
von Siduri
Also das mit dem zitkadianen Rhythmus nach drei Monaten wäre mir neu. Babys haben doch eigentlich einen ultradianen Rhythmus, der sich erst bis ins Kleinkindalter hin zu zirkadian ändert. Oder gabs da in letzterer Zeit neue Erkenntnisse? Meine haben jedenfalls beide erst wesentlich später einen halbwegs konstanten Tagesablauf entwickelt und nach dem Großen kannst du trotzdem mittlerweile die Uhr stellen ;-)

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 20.12.2017, 12:28
von Serafin
Linnunrata hat geschrieben: 20.12.2017, 10:51 In den ersten drei Monaten bildet sich der zirkadiane Rhythmus aus, wenn man dem Kind genug Taktgeber gibt (vor allem Sonnenlicht). :) So langsam sollte mein Kleiner zu den gleichen Zeiten müde sein und Hunger haben. Wenn man den halben Tag nascht, also nuckelt, klappt das wohl nicht so mit dem Hunger. :D Mein Mann lässt den Kleinen viel ausdauernder im Tuch schlafen, wohingegen ich ihn beim ersten Quiek raus hole, weil ich Angst habe er könnte hungrig sein und ich also vergeblich 10 Minuten durchs Zimmer tanzen. So schläft er am besten ein. Faulheit also auf meiner Seite... ;)

Mensch ist am fittesten, wenn er einen festen Tagesablauf hat. Das ist relativ universal gültig, aber vermutlich bei jedem Individuum unterschiedlich ausgeprägt. Ich könnte zum beispiel niemals nie Schicht arbeiten, kriege schlechte Laune, wenn ich kein warmes Mittagessen habe und möchte für ein Feierabendgefühl mit meinem Mann eine Satiresendung gucken. Ich bin meinem Baby auch echt dankbar, dass ich jetzt 7 Tage die Woche zur gleichen Zeit schlafen gehe und niemand mehr ausufernde Abendaktivitäten von mir verlangt. Das wiegt das nächtliche Stillen mehr als auf. :mrgreen: Momentan ist anstrengend, wenn er beim Kochen unerwartet aufwacht und ich das eigentlich nicht unterbrechen kann. Oder wenn er in meinem Mittagstief spielen will. Ich glaube da helfen keine Tipps, nur durchhalten, bis er entweder regelmäßig schläft oder mehr alleine spielt. Immerhin hat der Papa ab Morgen Urlaub.
Wer behauptet denn so was? Also das mit dem Sonnenlicht macht ja noch sinn, aber der Rest hört sich für mich eher nach Blödsinn an. Ich mein, ich hab doch auch nicht immer zur gleichen Zeit hunger und so...

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 20.12.2017, 14:44
von Larala
Linnunrata hat geschrieben: 19.12.2017, 10:32 Blöde Frage, aber stillt ihr eher zum Einschlafen oder nach dem Aufwachen oder ganz unabhängig davon? Wir finden einfach keinen guten Rhythmus. Der Kleine ist jetzt 3,5 Monate und trinkt alle 2-3 Stunden, nuckelt aber auch gerne nur, wenn er müde ist. So weit ich das von außen beurteilen kann. Oft lege ich ihn einfach auf Verdacht alle 2 Stunden an. Es ist so entspannt, wenn er da liegt und ich was Lesen kann. :oops:
Wenn dir und denem Baby ein fester Rhythmus gut tut, dann mach einen festen Rhythmus. Wir hatten in dem Alter, in dem dein Baby jetzt ist, auch einen relativ stabilen Rhythmus und ich fand das echt hilfreich. Meine Tochter war immer ca. 2 Stunden (1,5 bis 2,5) wach, hat dann ca 1 Stunde im Tuch geschlafen und direkt nach dem Aufwachen gestillt. Das hat bei uns relativ lange gut funktioniert, bis sie etwa 5 Monate alt war. Inzwischen stillen und schlafen wir doch wieder nach Bedarf, aber das hat sich eher von selbst so entwickelt.
Ganz am Anfang ist Stillen nach Bedarf wichtig, damit die Milchproduktion gut in Gang kommt. Aber das ist mit 3,5 Monaten ja wahrscheinlich kein Problem mehr. Mach es so, wie es für euch passt. Wenn du dich abmühst um eine Routine aufzubauen, weil du denkst, das müsste so sein, dein Baby aber nicht mitspielt, hast du nichts gewonnen. Und andersrum genauso.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 21.12.2017, 15:28
von taenzerin
Kann ich in der Stillzeit ein Vitamin D 20000IE/Tablette Präparat zum Auffüllen eines Mangels nehmen oder sollte ich lieber weniger Einheiten, diese aber dafür täglich, nehmen?

Und OT: Kann ich berechnen, wie ich den Mangel am besten auffülle, bzw. wie lange ich Vitamin D hochdosiert nehmen muss? Mein Hausarzt war da leider wenig hilfreich.