Re: Ich werde in der Nacht abstillen...
Verfasst: 29.10.2009, 13:05
...das glaubt dir hier jeder...
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Das stimmt so nicht, und es tut mir leid wenn es so rübergekommen ist. Ich finde es nur immer schade, das es hier NUR um die Babys geht und was mit mir ist so hab ich das Gefühl ist egal. Und was ich auch irgendwie schade finde, das die Leute die hier schreiben und meiner Meinung sind und mich verstehen und auch abstillen würden, mir ein PN schicken und hier sich anscheinend nicht trauen (ich möchte nichts unterstellen und hoffe das die beiden wenn sie das lesen es nicht in den falschen Hals bekommen, ich bin ihnen sehr dankbar für ihre PN´s und fühlte mich sofort verstanden) es öffentlich zu schreiben.Sabsi hat geschrieben:Ich dachte mir schon, dass Dir die Antworten hier nicht in den Kram passen.
Das tut mir leid das ich dich damit verletzt habe, weil ich nicht näher drauf eingegangen bin. Ich muß schauen das ich in der Zeit wo sich mein kleiner mit sich selbst beschäftigt alle nieder schreibe was ich mir grad so denke. Es war keine Absicht. Ich finde das du mit vielen Punkten recht hast, und ich bewundere hier alle LZS die es solange ausgehalten haben. Vorallem Mamas wie Minchen, die zwei Kinder hat und die offensichtlich auch zwei meiner Sorte hat die halt so oft in der Nacht noch aufwachen. Aber wir sprechen hier doch nicht von einer Phase. Sind denn 8 Monate eine Phase?Sabsi hat geschrieben:
Aber ganz ehrlich: Dein Baby IST noch ziemlich klein, da ist es nicht weiter verwunderlich, dass in einem Forum das STILLEN und tragen heißt und wo sich sehr viele LZS rumtreiben, die Meinung ziemlich eindeutig ausfällt. Für MICH wäre es absolut keine Option gewesen, meiner Tochter mit 8 Monaten und unter weinen eine Stillmahlzeit abzugewöhnen. Gar keine Option. Aber natürlich ist es Deine Entscheidung, was Du wie machst, ganz klar. Ich kann Dir nur sagen, dass Dein Baby ganz normal schläft für sein Alter, und dass sicher ein Großteil der LZS hier in etwa die gleichen Phasen durchgemacht haben, wie Du. Das sollte nicht implizieren, dass Du eine Memme bist, vielmehr sollte es Dir Mut machen und Kraft geben, weil andere das auch durchgestanden haben.
Ich habe Dir in langen Posts einige Vorschläge gemacht, auf die Du leider nicht eingegangen bist. Gut, muss ich so hinnehmen, geht mich auch nichts an, was Du draus machst. Ich mags einfach generell nicht, wenn nur auf Antworten reagiert wird, die einem ins Schema passen...
Das stimmt und ich bin mir wirklich sehr unsicher. Erstens weil es eben mein 1. baby ist und ich halt alles richtig machen will und ihn zeigen möchte das ich ihn sehr liebe und ihn gerecht werden will und 2. weil halt alle sagen ich soll abstillen. Ich habe wirklich nicht viele Freunde die recht lange gestillt haben. Nur meine Stillberaterin hat ihre Kinder recht lang gestillt ( das 1. 11 Monate, das 2. 26 Monate und das 3. auch so was da weiß ich es aber nicht so genau) und meine Mama die mich für die damaligen Verhältnisse lang gestillt hat. Meine Mama ist auch eine die immer fürs lange stillen war und bis zu letzt auch immer gesagt hat das sie das toll findet das ich ihn solange stillen möchte, nun macht sie sich sorgen um mich und möchte halt auch nur das es mir wieder besser geht. Und wenn ich Nachts abstillen würde, so könnte sie, meinte sie auch mal über Nacht dableiben und mich unterstützen. Oder ihn mal mit zu sich nehmen (da müssten wir aber noch mal drüber reden, WILL IHN BEI MIR HABE!Sabsi hat geschrieben: Du schreibst ja schon seit einiger Zeit übers Abstillen - mal wegen Medikamente, mal wegen was anderem, mal in der Nacht und dann doch wieder nicht. Wie ein Fähnchen im Wind, mal überzeugt vom einen, mal vom anderen, je nachdem, welche Antworten Du bekommst. Ich schätze mal, in Deinem Umfeld wird nicht "so lange" gestillt, und Du hast nicht die nötige Überzeugung in Dir oder nicht das Selbstbewusstsein, dabei zu bleiben, wenn Du von allen immer nur blöde Kommentare hörst. Schade drum, aber ich kann damit lebenViel Erfolg bei Deinem weiteren Weg, wie auch immer er aussehen mag.
Liebe Grüße,
Sabsi
Ich möchte das er am Abend bis er ins Bett geht und am Wochenende ihn beruhigt und für mich aufsteht. Das ich da wenigstens schlafen kann. Das er immer aufsteht das kann und möchte ich nicht von ihm verlangen und das ist auch nicht nötig, weil ich ja auch noch für mein Kind da sein möchte und ich ihn in der zweiten Nachthälfte auch weiterhin stillen werde, weil es mir selber eingeleuchtet ist, das er da hunger haben wird und ich ihm keine Fremde Milch geben möchte.feline hat geschrieben:Hä? Aber genau das ist doch der Plan? Du willst abstillen, damit dein Freund für dich aufstehen kann. Was denn nun?Das ist glaub ich noch schlimmer, als wenn ich aufstehe, denn er muß ja um 6:00 Uhr aufstehen und dann bis ca. 20:00 Uhr (die Fahrt mit eingerechnet) arbeiten und er kann sich nicht leisten müde zu sein. Wegen der langen Autofahrt und er arbeitet an Maschinen.
Es klappt irgendwie nicht, das apumpen mein ich. Da quäle ich mich ein geschätzte lange Zeit mit diesem Ding runter und in der Flasche sind vielleicht mal 20 ml.tania hat geschrieben:ich lese seit monaten threads von dir, die abstillen im titel haben. es scheint ein richtiger kampf für dich zu sein. das tut mir so leid.
außer meinen eigenen erfahrungen habe ich nur meine "ideologie". also meine vorstellungen davon, wie babys funktionieren. und von diesen beiden punkten her bin ich mir ganz sicher, dass sowohl familienbett als auch stillen nach bedarf das beste ist. stillen lässt sich durch die flasche ersetzen. in deinem fall bringt das aber keine erleichterung. familienbett lässt sich durch.. ich weiß es nicht. für mich lässt sich familienbett nicht ersetzen. es gibt sooooo viele gründe, warum ein kind unruhig schläft. meiner zum beispiel (habe ich dir auch schon ein paarmal geschrieben), weil er nicht ordentlich pinkelt in die windel nachts. ich kann mir nicht vorstellen, dass er unruhig schläft, weil er bei dir ist. mir fällt gerade auf, dass ich in bezug auf stillen und tragen weniger "hardcore" bin als in bezug auf familienbett. das macht in dem alter nicht nur sinn, das ist in meinen augen notwendig. für nicht-stillen und nicht-tragen gibt es gründe. für nicht-familienbett bestimmt auch, sie fallen mir nur gerade nicht ein (in dem alter zumindest).
nie hätte ich all das geschrieben, einfach nur um dir zu sagen: "wie du es machst, das passt mir nicht." aber du fragst um rat, du kannst nicht mehr. und nicht-stillen, bzw stillmahlzeiten "ersetzen" (durch was?) kann die situation einfach noch verschlimmern.
ich an deiner stelle würde alles versuchen, mit dem baby im gleichen bett zu schlafen. ALLES.
ich selber trinke um die vier liter wasser am tag, ich habe einfach so viel durst. mein kopfweh kommt auch vom schlecht tragen. wenn ich nachlässig binde oder eine tragehilfe benutze, die nicht gut für mich ist. da krieg ich nackenverspannungen und dann kopfweh.
wenn du tatsächlich gar nicht mehr kannst, müsste dein freund ihm nachts fläschchen geben. zum beispiel mit abgepumpter milch. klappt abpumpen bei dir? wahrscheinlich müsstest du dann auch nachts abpumpen, damit die milchmenge nicht zurückgeht? das weiß ich nicht - stillberaterinnen fragen. isst dein sohn denn schon? oder stillst du quasi voll?
es tut mir leid, dass ich dir nichts anderes schreiben kann. liebe grüße, tania
JuliaHH hat geschrieben:Moin cher.
Ich kann dich extrem gut verstehen. Als Justus ungefähr im Alter deines Kindes war ging es mir genauso. Mit dem Unterschied, dass mein Mann Elternzeit hatte und ich morgens um 6 aufgestanden bin um in die Schule zu gehen und Klassen zu unterrichten! Justus kam zu dem Zeitpunkt alle 1,5 Stunden - 2 Stunden und ich konnte morgens weder meine Augen offenhalten noch war ich fit genug um vernünftig auf meine Schüler reagieren zu können und wir brauchten eine Lösung für diese - in meinen Augen unhaltbare Situation.. und da ich auch keine Übermutter bin und mich nicht an den Rand der Selbstzerstörung bringen wollte und konnte und ich natürlich hätte voll weiterstillen können - es schlicht und ergreifend für mein Wohlbefinden nicht mehr wollte... haben wir nach einem anderen Weg gesucht... Justus hat zu dem Zeitpunkt schon sehr gut gegessen und war tagsüber abgestillt (und wenn mich jemand vor einem Jahr gefragt hätte wie lange ich
voll stille, dann hätte ich gesagt bestimmt so 9 Monate und mein Kind wird bestimmt nicht schon im 9. LM tagsüber abgestillt sein... aber Justus hat es anders entschieden und ohne Zähne reingehauen und tagsüber einfach auch keine Milch mehr haben wollen (er zeigt das sehr deutlich in dem er sich auch gern mal einfach bedient))
lange Rede kurzer Sinn.. wir haben so Milchkram gekauft und er hats nachts getrunken - getrunken und getrunken.. richtig lange... und als er die Flasche abgab hatte er nach 10 Minuten intensivem Saugen gerade mal 10 ml getrunken.. das war für mich das Zeichen, dass er in DEM Moment keinen Hunger haben konnte... er hat die Flasche trotzdem bekommen... und ich habe das mit der Flasche und dem Stillen immer abwechselnd gemacht.. mal so mal so.. zum Einschlafen hab ich ihn immer noch gestillt, dann kam mal so mal so Brust oder Flasche - wobei er in der ganzen Nacht gerade mal so 50 ml getrunken hat an der Flasche (bei Hunger kann er die recht gut auch wegäumeln)...
ich stille immer noch - vor allem morgens wenn wir nackt zusammen im Bett kuscheln, da bedient er sich gern und er darf das auch sehr gern... aber seit 3 Tagen stille ich auch nachts nach Gordon ab (ich kann die Aufschreie förmlich hören) ... einfach weil ich für uns gesehen habe, dass er nach frühestens 9 Stunden wieder Hunger hat (dann trinkt er viel aus der Flasche) und alles andere vorher nur Genuckel ist.. er macht es großartig mit und hat gestern sogar zwei Mal in der Kita geschlafen (Premiere)..
ach.. wir haben immer abends ne Flasche mit heissem Wasser gemacht die hat er trinken können und Justus hat die auch kalt noch getrunken.. ich bin also nicht nachts irgendwo hingelaufen oder so...
was ich mit meinem Sermon sagen möchte ist: DIR muss es gut gehen.. lass dir kein schlechtes Gewissen machen... ABER: es gibt nicht nur abstillen oder nicht.. man kann durchaus eine Mische draus machen: die ganz persönliche und eigene Mischung.. bei der es dir und eurem Kind und auch dem Vater gut geht!!!
Alles Gute für euch.
Viele Grüße,
Julia