Also ich tu mir auch schwer mit den Rezepten im Kochbuch.
Irgendwie ist dieses Kochen im Kreis so gar nicht meins.
Für mich war das Ernährungs-Buch interessanter.
Also die Zusammenhänge und was bekömmliches Essen ausmacht. Und eben die Tips in meinem Fall bei zuviel Feuchtigkeit und zuwenig Hitze z.B. Verzicht auf Brot, Milchprodukte und eben warmes Frühstück und gemäßigteres Trinken.
Diese Grundsätze versuche ich jetzt beim Kochen zu berücksichtigen. Und ich gönne mir wieder mehr Fett am Essen in Form von guten Ölen, Butter, Nüssen, Mandelmus etc und auch mal auf dem getoasteten Brot.
Mir hat es gut getan, wieder etwas raus zu gehen aus diesem ständigen "o Gott, wieviele Kalorien sind das schon wieder" und jetzt hast du alleine 12 Points mit einer Mahlzeit verschwendet.
Auch meinen Gewürzschrank benutze ich jetzt viel abwechslungsreicher und ich hab mir ein kleines Beet mit frischen Kräutern und Rucola angelegt. Soll dann noch eine Kräuterschnecke folgen. Aber das ist schon etwas aufwendig.
Teilweise ist es schwer, für die ganze Familie zu kochen.
Ich habe z.B. meine Liebe zu Hirse entdeckt. Da brauch ich den anderen aber nicht mit zu kommen.
Was aber gut kommt sind z.B. Fleischsuppen, Suppenfleisch oder Suppenhuhn, Brei am Morgen, Hühnerfleisch mit Würzmischung.
Alles andere ist hm, schwierig.
Polenta, Hirse, Gerste, ist leider bäh, außer bei meiner Großen und mir.
Manche Gerichte mag ich schon gar nicht versuchen, weil das nicht so meins ist. Alles mit Sellerie z.B. oder diesen schleimigen Pilzen.
Mir fehlt ein bißchen die Anleitung für westliches Essen.
Obwohl ich da jetzt auch schon lecker Tomatensoße gemacht habe, die kam gut an und eben normale Nudeln dazu.
Auch Spätzle mit mehr Gewürzen (Pfeffer, Muskat, Butter, Petersilie drin) kamen gut an.
Ich denke, da muss man dann experimentieren.
Lieben Gruß