Re: Kinderchaos
Verfasst: 06.07.2021, 21:18
Hier beispielhaft zwei Bücheraufbewahrungsorte 
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Die Ikeas haben wir auch, je 2 am Bett für die aktuellen Favorits.
Ich glaube das ist normal. Wir Eltern können damit auch ein wenig das Spielverhalten steuern. Haben wir das Gefühl, eine Spielzeuggruppe ist gerade nicht mehr so interessant, dann bieten wir den Kindern an mal wieder dies oder jenes vom Dachboden einzutauschen, wenn sie vorher das Kinderzimmer aufräumen. Meist gibt das so ein wenig Motivation und am Ende eine Art Weihnachtsfreude, wenn sie wieder “neues“ Spielzeug haben.DolphinFFM hat geschrieben: 07.07.2021, 08:57 Daher sind die Spielzeuge durchaus auch eine Quelle der Inspiration. Das macht es mir etwas schwer, Dinge weg zu legen, auch wenn sie gerade nicht bespielt werden.
-Wir haben eine Kinderküche, aber alle Kleinteile aktuell in einer Kiste außerhalb der Reichweite. Grund: Fantasiesuppe lässt sich auch so kochen, davor war K1 immer nur am Suchen der jeweiligen speziellen Zutat und fand schwer ins Spiel durchs Chaos. Aufräumen wollte er das Zeug überhaupt nicht und alles säuberlich in die Schubladen/Ofen/Kühlschrank sortieren, dauerte viel länger als das Spiel an sich. Jetzt ist es besser. Und wenn wirklich was Konkretes gefordert wird, kann er es habenDolphinFFM hat geschrieben: 06.07.2021, 15:43
Aber ein paar Fragen habe ich noch:
- gibt es bei euch große Spielzeuge? Also zB Schaukeltier, Bobycar, Kugelbahn, Kinderküche, Puppenhaus? Würdest du zB die Kinderküche auch weg tun?
- wie haltet ihr es mit Kinderbüchern? Werden die auch weg gelegt und ausgetauscht?
- und mit Kuscheltieren/Puppen?
- Mal- und Bastelmaterial?
- wie es ist mit draußen-Spielzeug - Bälle, Buddeleimer & Co
Bei diesen Sachen fallen mir schon Gründe ein, die nicht weg zu tun… aber dann ist das Spielzimmer immer noch voll…
Das mit den Phasen beobachte ich auch und wenn ich merke, etwas wird momentan nicht bespielt, kommt es konsequent weg. Umso größer ist die Freude, wenn ich es nach Wochen oder Monaten wieder hinstelle. Bei Büchern mach ich es auch ao, dass einige mal ne Zeitlang außer Reichweite (ganz oben) stehen. Irgendwann sortiere ich sie wieder in die IKEA-Halter, bei denen ja das Cover zu sehen ist, und dann greifen die Kinder gezielt nach dem lange nicht gelesenen Buch und freuen sich total.DolphinFFM hat geschrieben: 07.07.2021, 08:57 Danke für die Antworten IndieRina!
Boah, eure Bücher sind ja echt ordentlich.Die sind ja sogar sortiert. Hier bin ich froh, wenn Bücher STEHEND ins Regal zurück kommen und nicht einfach nur auf die nächste „freie“ Fläche gelegt werden.
Die Küche wird bei uns zB seit nunmehr 5 Jahren gern bespielt. Erst die Große, dann die Mittlere, jetzt liebt die Kleine das Kochen. Aber natürlich immer auch Zeiten in denen sie wenig beachtet wurde aber das kommt immer wieder.
Das ist auch ein Punkt den ich immer wieder beobachte. Viele Spielzeuge haben Phasen in denen sie gern bespielt werden. Dann bleiben sie ne Weile liegen und dann fängt es wieder es wieder an. Klar, das ist auch mal nen halbes Jahr in der Ecke, aber dann geht es wieder los.
Und meine Kinder sind so, dass sie nicht auf die Idee kommen das es etwas geben könnte, wenn sie es nicht vor sich haben. Daher haben sie auch selten konkrete Geburtstagswünsche (also sie wollen zB eine Puppe, aber können nicht sagen was für eine) . Sie schauen es sich ja noch nicht mal groß in der Kita oder bei Freunden ab. Also besonders die Große nicht.
Hätte die Schwiegerfamilie nicht letztes Jahr zum Advent einen Kalender mit Schleichtieren geschenkt, wäre meine Mittlere nicht auf die Idee gekommen, dass sie davon gern Pferde hätte - und bekam die dann zum Geburtstag.
Daher sind die Spielzeuge durchaus auch eine Quelle der Inspiration. Das macht es mir etwas schwer, Dinge weg zu legen, auch wenn sie gerade nicht bespielt werden.
Achja, bei uns werden übrigens auch verschiedene Spielwelten munter kombiniert. Auf dem Dachboden ist am liebsten eine Kombination aus Holzeisenbahn, Schleich, Playmobil und Puppenhaus. Das wird dann eine kleine Stadt mit Haus, Bauernhof, Krankenhaus, Straßen und Schienen - und kürzlich haben sie noch die Zootiere hochgeschleppt und dann eine „Zooparty“ draus gemacht. Lange bleibt das allerdings nicht „ordentlich“.
Denn es ist dann zu viel das wieder aufzuräumen. Also bleibt es liegen und kommt durcheinander.
..ich muss mal zu Ende schreiben:Cecily hat geschrieben: 07.07.2021, 09:46Die Ikeas haben wir auch, je 2 am Bett für die aktuellen Favorits.
Ansonsten Kallax, Bücherregale, für die Bilderbücher ein Extraregal zum durchsehen plus 1 volles Kallax in meinem Schöafzimmer mit einem Best of meiner Kinderbücher.
Mit den Büchern bin ich ok. Ich gehe sehr davon aus, dass meine extreme Motzigkeit bei Buchbeschädigung und mein eigener Umgang abgegährt haben.
Vielleicht sollte ich auch mit Lego spielen und das vorbildlich jeden Abend wegräumen?
Gestern gab es sinnvolles Chaos. Da ich für einen Vor- und Nachmittag dachte, M. Und sein Kumpel wären in Quarantäne und beide sehr traurig waren, ihre Ferienbetreuung inkl. Pappstadt zu verlassen, gab es alle Legokisten zum spielen, auch die
Ich kann das heute mit einem Bild illustrieren. Und das ist noch ein harmloser Haufen (manche Teile sind schon verträumt worden vorm Foto...Geschirr und Schuhe und Pfand u.a.), weil das letzte Mal aufräumen keine Woche her ist und man das Sammelsurium aus Kleinscheiss (Legoteile, vereinzelte Duplos die irgendwo noch gehortet wurden, Radiergummis, Stifte etc.) wegen der grösseren Sachen nicht so sieht. Nervt unglaublich, weils so unnötig ist und, egal mit wieviel Anleitung, von Kinderseite nix gemacht wird. Gar nix. Die sitzen das aus, bis man die Nerven verliert und mit 5 Mülltüten Papier- und Verpackungsmüll und 2 Waschkörben voll Krimskrams aus dem Zimmer gehen kann.Cecily hat geschrieben: 06.07.2021, 10:17So stelle ich mir das bei uns auch vor. Sie haben auch schon mal die saubere Bettwäsche rausgeholt, um damit eine Höhle zu bauen. Oder sie räumen einfach die Decken aus dem Schrank und schmeißen die rum. Kleidung zum Glück holen sie nicht aus den Schränken.Mera hat geschrieben: 05.07.2021, 19:14 Das klingt wie bei uns bzw wie das Zimmer von K3&4. Ich habe noch keine Lösung gefunden, aber "kein Spielzeug mehr" hilft nur bedingt. Soviel habe ich schon herausgefunden.
Sie haben nämlich nix.
Es sind dann halt Bücher (K4 ist da sehr unachtsam mit und mit denen von K3 nochmal extra), Papiermüll (Gekritzel, irgendwelche Zettel, Buchseiten aus LTBs etc), Eispapier, Zeug das ihnen nicht gehört o. nix im Kinderzimmer zu suchen hat (Dosenöffner, Messer, Pfannenwender etc.) und jede Menge Klamotten, egal ob frisch oder getragen (der Punkt ärgert mich am meisten. Ich bin gefühlt nur am waschen und dabei ist schon ein Riegel in 2,30m Höhe am Schrank, damit sie das endlich lassen. Nutzt nix.), die zusammen mit dem Bettzeug auf dem Boden rumgammeln.
Ich mag da schon gar nicht mehr reinschauen... aufräumen dauert ewig und es hält keinen Tag.