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Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Verfasst: 28.02.2018, 13:09
von Cecily
Wir pflücken viel selber und machen das ein / frieren das ein.

Abgesehen von Großstädten gibt es ja z.B. fast überall Brombeerhecken. Wir holen uns da umsonst jeden Spätsommer genug für Marmelade das ganze Jahr, Kompott etc.

Vielleicht mal bei Bekannten / Freunden fragen, ob man was von der Obsternte abhaben kann? Viele lassen das Obst ja auch einfach hängen .... . Bei meiner besten Freundin darf ich immer die Apfelbäume und Johannisbeersträucher aberenten, da sie beides nicht mögen, wir aber schon. Aus den nicht so schönen Äpfeln machen wir Apfelmus, das reicht meistens auch über`s Jahr.

Wir haben letztes Jahr auf dem Balkon Gurken und Tomaten selbst gepflanzt, beides super gewachsen und in erstaunlichen Mengen. Tomatensauce haben wir ebenfalls selbst gemacht und dann eingefroren.

Vielleicht gibt es bei euch auch Möglichkeiten? Wir dürfen z.B. auch beim Bauern nachernten, etwa die nachgereiften Kirschen (macht auch dem Kind Spaß).

Kartoffeln finde ich auch Bio relativ billig, da kann man beim Bauern große Säcke direkt kaufen.

"Luxusgüter" - Milch, Eier, Fleisch, anderes Gemüse - gibt`s nicht so oft. Allerdings mögen wir alle sehr gerne Käse und da kann ich Bio einfach nicht bezahlen. Ich kaufe auch die Biosachen beim Discounter (z.B. Joghurt), zwar nicht so toll, aber besser als nichts. Fleisch haben wir 2 10kg Säcke aus der Schlachtung (sehr billig mit € 130 / Sack) und das reicht das ganze Jahr. Wurst ist ein "Problem" hier, genau wie Käse.

Mir wäre jetzt ein Feld zu viel Arbeit, insbesondere das Gießen im Sommer.

Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Verfasst: 28.02.2018, 13:26
von Lösche Benutzer 1828
Und Wasser ist ja auch sehr teuer - wenn man keinen Brunnen oder ähnliches hat. Ich habe im Garten aufgehört regelmäßig zu gießen, weil es einfach irre teuer ist.

Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Verfasst: 01.03.2018, 14:49
von Lösche Benutzer 10716
Cecily hat geschrieben: 28.02.2018, 13:09 Wir pflücken viel selber und machen das ein / frieren das ein.

Abgesehen von Großstädten gibt es ja z.B. fast überall Brombeerhecken. Wir holen uns da umsonst jeden Spätsommer genug für Marmelade das ganze Jahr, Kompott etc.

Vielleicht mal bei Bekannten / Freunden fragen, ob man was von der Obsternte abhaben kann? Viele lassen das Obst ja auch einfach hängen .... . Bei meiner besten Freundin darf ich immer die Apfelbäume und Johannisbeersträucher aberenten, da sie beides nicht mögen, wir aber schon. Aus den nicht so schönen Äpfeln machen wir Apfelmus, das reicht meistens auch über`s Jahr.

Wir haben letztes Jahr auf dem Balkon Gurken und Tomaten selbst gepflanzt, beides super gewachsen und in erstaunlichen Mengen. Tomatensauce haben wir ebenfalls selbst gemacht und dann eingefroren.

Vielleicht gibt es bei euch auch Möglichkeiten? Wir dürfen z.B. auch beim Bauern nachernten, etwa die nachgereiften Kirschen (macht auch dem Kind Spaß).

Kartoffeln finde ich auch Bio relativ billig, da kann man beim Bauern große Säcke direkt kaufen.

"Luxusgüter" - Milch, Eier, Fleisch, anderes Gemüse - gibt`s nicht so oft. Allerdings mögen wir alle sehr gerne Käse und da kann ich Bio einfach nicht bezahlen. Ich kaufe auch die Biosachen beim Discounter (z.B. Joghurt), zwar nicht so toll, aber besser als nichts. Fleisch haben wir 2 10kg Säcke aus der Schlachtung (sehr billig mit € 130 / Sack) und das reicht das ganze Jahr. Wurst ist ein "Problem" hier, genau wie Käse.

Mir wäre jetzt ein Feld zu viel Arbeit, insbesondere das Gießen im Sommer.

Danke für die vielen Ideen!

Und auch für die vielen Berichte zum ackern. Ich bin jetzt entschieden, dieses Jahr noch nicht damit zu beginnen, da ich den Arbeitsaufwand scheue. Ich stehe kurz vor einer dicken Prüfung, der Große kommt in die Schule (was für uns morgens und nachmittags Fahrtzeit bedeutet), und die Kleine ist ja auch noch da. Ich fürchte einfach, dass die Arbeit auf dem Feld nur noch ein Punkt mehr auf meiner inneren To-Do-Liste wird und mit Freude und Entspannung nichts mehr zu tun haben wird. Vielleicht sieht das im nächsten Jahr schon ganz anders aus, generell hätte ich nämlich große Lust dazu!
Aber ja, warum nicht einfach mal mit Gurken, Tomaten und Salat im etwas größeren Stil auf der Terasse anfangen! Bislang hatte ich immer nur kleine "Naschtöpfe" :-)
Das möchte ich auf jeden Fall machen :D

Und ich möchte unbedingt rausbekommen, was von Biobauern in näherer Umgebung vielleicht direkt ab Hof in größeren Gebinden zu bekommen ist, und ob das Einsparpotenzial hätte.

Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Verfasst: 01.03.2018, 22:16
von sanilii
Bin heute über eine Rezeptsammlung gestolpert, die mit saisonalem Obst und Gemüse in Bioqualität vegetarische Gerichte unter 3,50€/Person und mit durchschnittlich relativ geringem Zeitaufwand drin hat. Schimpft sich Feierabend*Glück ohne das Sternchen.

Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Verfasst: 02.03.2018, 19:33
von Mausebär
Danke für den Tipp, sanili

Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Verfasst: 02.03.2018, 19:43
von Lösche Benutzer 10716
Oh super, danke!

Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Verfasst: 03.03.2018, 21:09
von sanilii
Ich konnte - nachdem der Mann gesagt hat, es klingt alles sehr essbar - nicht widerstehen und habe auf der Messe die Rezeptkarten inkl beider Erweiterungen gekauft.

Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Verfasst: 06.04.2018, 21:50
von AnnaKatharina
sanilii hat geschrieben: 03.03.2018, 21:09 Ich konnte - nachdem der Mann gesagt hat, es klingt alles sehr essbar - nicht widerstehen und habe auf der Messe die Rezeptkarten inkl beider Erweiterungen gekauft.
Magst du mal berichten, wenn du ein paar rezepte gekocht hast?

Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Verfasst: 07.04.2018, 09:30
von sanilii
Mach ich. Allerdings hab ich bisher nur sortiert. Mäh.

Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Verfasst: 07.04.2018, 09:52
von sälawie
Das würde mich auch interessieren, ich fand die Idee erst ganz spannend, fand dann aber ausgerechnet das Rezept auf dem Bild nicht sehr ansprechend ( Nudeln mit Brokkoli und Sahne schaffe ich ohne Rezept ;) ). Außerdem finde ich max. 3.50€ pro Person nicht gerade wenig- ich behaupte mal, dass wir so gut wie immer günstiger essen. Allerdings kaufen wir dank Verbrauchergemeinschaft auch günstiger, also vlt lohnt sichs dann doch- erzähl dann einfach mal ;)