Re: Wie trinkfaules Baby an die Brust bekommen?
Verfasst: 07.03.2017, 21:29
((( Nikolausi )))
Das klingt nicht gut.
Ich verlinke und zitiere dir mal etwas aus der Linksammlung Stillwissen zum Thema Milchstau/ Brustentzündung.
Gute Besserung!
koalina
"bei Milchstau ist die richtige, schnelle Behandlung wichtig, denn unbehandelt kann sich eine Brustentzündung (=Mastitis) daraus entwickeln, die in aller Regel Antibiotikatherapie erfordert.
Die gängigen Empfehlungen bei Milchstau lauten:
* Ruhe halten. Möglichst keine Termine, möglichst im Bett bleiben, möglichst Hilfe für Haushalt usw. falls nötig.
* Häufig stillen. Auf gute Entleerung der betroffenen Brust achten.
* Möglichst das Kinn des Babys in Richtung der gestauten Stelle, denn so ist der Sog in diese Richtung am stärksten. Ansonsten immer wieder mal die Stillposition wechseln.
* Die Pumpe ist nur ein schwacher Ersatz, denn sie pumpt sozusagen nur in den Regionen, wo es "leicht geht". Also leider eher NICHT beim Stau.
* Vor dem Stillen die Brust gut durchwärmen, dann fließt die Milch leichter. Nach dem Stillen und zwischen den Mahlzeiten jedoch gut kühlen, um die Schwellung zu verringern.
* Ausstreichen und Massage können versucht werden, wenn gewünscht, aber Achtung: ganz vorsichtig! Immer unterhalb der Schmerzgrenze bleiben! Nur selbst massieren, NICHT jemand anders! Sonst könnte zusätzlich Gewebe verletzt werden, was die Entstehung einer Mastitis eindeutig begünstigen würde. Im Zweifelsfall Massagen lieber sein lassen - meist schaden sie mehr als dass sie nützen.
Innerhalb von 24, maximal 48 Stunden sollten sich die Symptome mit dieser Behandlung wieder bessern. Verschlechtern allerdings (mehr Schmerzen, größerer Knoten,...) wäre ein Hinweis auf beginnende Brustentzündung, dann alles konsequent so weiter machen, nur OHNE WÄRME, und zusätzlich sofort ab zum Arzt, denn in der Regel erfordert eine Brustentzündung eine Behandlung mit Antibiotika (diese sind verschreibungspflichtig; eine Stillpause erfordern sie ausdrücklich NICHT).
Symptome einer Brustentzündung sind:
* Verschlimmerung der Beschwerden des vorausgegangenen Milchstaus (mehr Schmerzen, größerer Knoten, weitere Knoten, Zunahme der "Härte")
* äußerlich sichtbare rote Stellen auf der Brust
* Brust fühlt sich heiß an
* sichtbar/schmeckbar veränderte Milch
* Krankheitsgefühl wie bei einer Grippe
* Fieber
Bei Mastitis müssen nicht alle dieser Symptome auftreten, aber als Faustregel: mindestens drei davon."
Das klingt nicht gut.
Ich verlinke und zitiere dir mal etwas aus der Linksammlung Stillwissen zum Thema Milchstau/ Brustentzündung.
Gute Besserung!
koalina
"bei Milchstau ist die richtige, schnelle Behandlung wichtig, denn unbehandelt kann sich eine Brustentzündung (=Mastitis) daraus entwickeln, die in aller Regel Antibiotikatherapie erfordert.
Die gängigen Empfehlungen bei Milchstau lauten:
* Ruhe halten. Möglichst keine Termine, möglichst im Bett bleiben, möglichst Hilfe für Haushalt usw. falls nötig.
* Häufig stillen. Auf gute Entleerung der betroffenen Brust achten.
* Möglichst das Kinn des Babys in Richtung der gestauten Stelle, denn so ist der Sog in diese Richtung am stärksten. Ansonsten immer wieder mal die Stillposition wechseln.
* Die Pumpe ist nur ein schwacher Ersatz, denn sie pumpt sozusagen nur in den Regionen, wo es "leicht geht". Also leider eher NICHT beim Stau.
* Vor dem Stillen die Brust gut durchwärmen, dann fließt die Milch leichter. Nach dem Stillen und zwischen den Mahlzeiten jedoch gut kühlen, um die Schwellung zu verringern.
* Ausstreichen und Massage können versucht werden, wenn gewünscht, aber Achtung: ganz vorsichtig! Immer unterhalb der Schmerzgrenze bleiben! Nur selbst massieren, NICHT jemand anders! Sonst könnte zusätzlich Gewebe verletzt werden, was die Entstehung einer Mastitis eindeutig begünstigen würde. Im Zweifelsfall Massagen lieber sein lassen - meist schaden sie mehr als dass sie nützen.
Innerhalb von 24, maximal 48 Stunden sollten sich die Symptome mit dieser Behandlung wieder bessern. Verschlechtern allerdings (mehr Schmerzen, größerer Knoten,...) wäre ein Hinweis auf beginnende Brustentzündung, dann alles konsequent so weiter machen, nur OHNE WÄRME, und zusätzlich sofort ab zum Arzt, denn in der Regel erfordert eine Brustentzündung eine Behandlung mit Antibiotika (diese sind verschreibungspflichtig; eine Stillpause erfordern sie ausdrücklich NICHT).
Symptome einer Brustentzündung sind:
* Verschlimmerung der Beschwerden des vorausgegangenen Milchstaus (mehr Schmerzen, größerer Knoten, weitere Knoten, Zunahme der "Härte")
* äußerlich sichtbare rote Stellen auf der Brust
* Brust fühlt sich heiß an
* sichtbar/schmeckbar veränderte Milch
* Krankheitsgefühl wie bei einer Grippe
* Fieber
Bei Mastitis müssen nicht alle dieser Symptome auftreten, aber als Faustregel: mindestens drei davon."