Klingt jedenfalls einigermaßen widerlich... Oder war das einfach ein Dessert, von dem das Kind 'probieren' durfte?davisalo hat geschrieben:Mandarinenschaum?!? DAS ist ja mal was Neues ... Kenne ich gar nicht ... Krass ...rula hat geschrieben:Dies war bei meiner Schwester auch so, 2 Monate war sie in der Klinik, durfte Sonntags durchs Glas bestaunt werden... sooo trsurig...
Ich bekam 1978 mit 2.5Mten Mandarinenschaum! Wurde leider nur ganz kurz gestillt...
Empfehlungen von 1980
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Re: Empfehlungen von 1980
"Die meisten Zitate im Internet sind falsch." (Aristoteles)
Grüße von der Henne
mit Superheldin (09/2013), Piepselchen (11/2018) und den Schutzengel-* (März 2012, November 2017, April 2021)
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davisalo
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Re: Empfehlungen von 1980
Ja, habe ich mir auch überlegt. Die verschiedenen Faktoren machen's heftig ... Bräuchte echt ne umfassende Studie ... Die verschiedenen Faktoren MÜSSTEN beachtet werden!! Vermutlich natürlich auch noch so soziale Faktoren an Lebensumständen bei den Herkunftsfamilien; welche Babynahrung etc. Aber wenn ich überlege, dass immer wieder neue "Erkenntnisse" mitgeteilt werden. Allein jetzt in den letzten Jahren: mal Stillen auf jeden Fall 6 Monate, dann mit 4 Monaten Beikost. WARUM diese Angaben? WARUM nicht schon mit zwei WochenMutterhenne hat geschrieben:Die Diss würde mich auch interessieren! Leider bin ich das falsche Fach, sonst würde ich einen unserer Doktorand(inn)en drauf ansetzendavisalo hat geschrieben:Ich fänd so ne umfassende Studie ja mal total interessant!!! Wenn man alleine hier schaut, wie unterschiedlich das lief - hätte man einfach tolles "Material", um zu schauen: Was ist draus geworden: in Bezug auf heutiges Essverhalten, Gewicht, Gesundheit-Krankheit, psychische Verfassung, Beziehung zu den Eltern ... - ob man wohl irgendwelche Zusammenhänge feststellen würde zu diesen Themen: Stillen, Schreien-Lassen, Tragen etc.? Wäre doch für viele Fachbereiche eine interessante Untersuchung! (Als Diss nur leider nicht von Pharmaindustrie oder irgendeiner anderen Industriesparte finanzierbar ....)
Wäre aber wahrscheinlich sehr schwierig, andere Umstände 'rauszurechnen. Allein Stillen, Schreienlassen, Tragen sind ja schon drei Faktoren...
Liebe Grüße
davisalo mit zwei Mädels: D (2007) und S (2010)
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Re: Empfehlungen von 1980
Ganz klar: Wir brauchen einen Sonderforschungsbereichdavisalo hat geschrieben:Ja, habe ich mir auch überlegt. Die verschiedenen Faktoren machen's heftig ... Bräuchte echt ne umfassende Studie ... Die verschiedenen Faktoren MÜSSTEN beachtet werden!! Vermutlich natürlich auch noch so soziale Faktoren an Lebensumständen bei den Herkunftsfamilien; welche Babynahrung etc. Aber wenn ich überlege, dass immer wieder neue "Erkenntnisse" mitgeteilt werden. Allein jetzt in den letzten Jahren: mal Stillen auf jeden Fall 6 Monate, dann mit 4 Monaten Beikost. WARUM diese Angaben? WARUM nicht schon mit zwei WochenMutterhenne hat geschrieben:Die Diss würde mich auch interessieren! Leider bin ich das falsche Fach, sonst würde ich einen unserer Doktorand(inn)en drauf ansetzendavisalo hat geschrieben:Ich fänd so ne umfassende Studie ja mal total interessant!!! Wenn man alleine hier schaut, wie unterschiedlich das lief - hätte man einfach tolles "Material", um zu schauen: Was ist draus geworden: in Bezug auf heutiges Essverhalten, Gewicht, Gesundheit-Krankheit, psychische Verfassung, Beziehung zu den Eltern ... - ob man wohl irgendwelche Zusammenhänge feststellen würde zu diesen Themen: Stillen, Schreien-Lassen, Tragen etc.? Wäre doch für viele Fachbereiche eine interessante Untersuchung! (Als Diss nur leider nicht von Pharmaindustrie oder irgendeiner anderen Industriesparte finanzierbar ....)
Wäre aber wahrscheinlich sehr schwierig, andere Umstände 'rauszurechnen. Allein Stillen, Schreienlassen, Tragen sind ja schon drei Faktoren...
, wie viele hier sie bekamen? Hier wäre "Forschungsmaterial", dem die Forschung nicht mal weh täte. Es GIBT ja sogar Leute, die 6 Monate voll gestillt wurden. Da könnte man schauen: Geht es denen in irgendeiner Weise besser? Und auch das Schreienlassen: Hat es Auswirkungen? Woher kommen neue Empfehlungen? Hört sich ja alles professionell an - aber wie professionell ist das, wenn nicht mal erforscht wurde, welche Auswirkungen anderes Verhalten hat? Oder gibt es die Studien doch bereits?
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kyllikki
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Re: Empfehlungen von 1980
Und um das ganze noch komplexer zu machen, könnte man auch schauen wie sich die Eltern von damals heute als Großeltern machen. Meine Mutter zum Beispiel (wie gesagt 87 hat sie 18 Monate gestillt, 9 davon voll, und mich im Tuch getragen) hat mich nicht ein mal gefragt, warum mein Zwerg keinen Brei bekommt und trägt ihn ganz selbstverständlich. Sie ist total begeistert von den tollen Tragehilfen, die es heute gibt. So doofe Kommentare wie andere sich hier von ihren Eltern anhören müssen, gab es nie. Wäre schon interessant ob es da Zusammenhänge gibt.
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Re: Empfehlungen von 1980
Nein das war die empfohlene Beikost, es war da gerade Winter... ich frag meine Mutter dann nochmals wie das genau gemeint war mit dem aufschäumen...[FACE WITH TEARS OF JOY]
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Re: Empfehlungen von 1980
Ich bin Mitte der 80er in der DDR etwa zwei Monate gestillt worden. Nach vier Wochen hatte ich nicht genug zugenommen (im KH nur sporadisch angelegt, Nachtflasche, 3-4-Stunden-Rhythmus etc.) und daher "musste" sie abstillen. Ich habe dann auch so früh Karottensaft bekommen und mit vier Wochen zerquetschte Banane. Die Hebamme meiner Mama fand das gar nicht gut
meine Mama meinte, der erste Brei sollte laut Mütterberatung/Hebamme mit 16 Wochen gegeben werden. Ich weiß nicht, ob ich eher schon Zwieback bekommen habe, meine Mama als Baby auf jeden Fall. Meine Mama hat mich nicht getragen (sie kannte Tragetücher nicht), aber auch nicht schreien lassen. Sie sagte, sie habe zwar gemacht, was im KH und in der Mütterberatung gesagt wurde, aber sonst, was sie für richtig hielt. Sie ist auf jeden Fall sehr liebevoll, genau wie meine Omi. Wir haben auch alle drei ein sehr enges Verhältnis.
Sowohl Omi als auch Mama fragen, warum ich manche Dinge anders handhabe, erzählen, wie sie es gemacht haben und lassen mich dann machen, wie ich will. Das ist toll! So ein paar Sprüche kommen dann schon, aber eher zu minimalen Sachen, wie größere Essensstücke geben, matschen lassen etc. ... oh, und ich solle Kekse, Kuchen und Tee geben, davon rücken sie nicht ab
Achja, Tee habe ich auch bekommen, aber ungesüßten, verdünnten Fencheltee.
Mein erstes Loch im Zahn hatte ich mit 17, da hat die Ernährung nicht geschadet.
Mein Mann wurde Anfang der 80er als Frühchen geboren, da muss ich nochmal nachfragen, wie das bei ihm war. Ich weiß nur, dass er abgepumpte MuMi am Anfang bekam.
Sowohl Omi als auch Mama fragen, warum ich manche Dinge anders handhabe, erzählen, wie sie es gemacht haben und lassen mich dann machen, wie ich will. Das ist toll! So ein paar Sprüche kommen dann schon, aber eher zu minimalen Sachen, wie größere Essensstücke geben, matschen lassen etc. ... oh, und ich solle Kekse, Kuchen und Tee geben, davon rücken sie nicht ab
Achja, Tee habe ich auch bekommen, aber ungesüßten, verdünnten Fencheltee.
Mein erstes Loch im Zahn hatte ich mit 17, da hat die Ernährung nicht geschadet.
Mein Mann wurde Anfang der 80er als Frühchen geboren, da muss ich nochmal nachfragen, wie das bei ihm war. Ich weiß nur, dass er abgepumpte MuMi am Anfang bekam.
Mit der Großen (2/2015) und der Kleinen (6/2021)
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Schnatzmama
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Re: Empfehlungen von 1980
Ich wurde auch nicht getragen, meine Mutter hat mal erzählt, dass sie so ein komisches langes Tuch von Bekannten geschenkt bekommen hätte, aber sie hätte gar nicht gewusst, was sie damit machen sollte und hat das Tuch in die Altkleidersammlung gegeben.
Mein 10-monatiges Stillen war genau nach Zeitplan, und es gibt sogar in meinem Fotoalbum einen Plan, wo draufsteht, was ich vor und nach dem Stillen gewogen habe. Der wurde so lange geführt, bis ich mit 4 Monaten zusätzlich zum Karottensaft den ersten Brei bekommen habe.
Und ich wurde schreien gelassen. Meine Mutter erzählt immer wieder, dass ich bei meiner Taufe nachmittags zwei Stunden lang geschrieen habe und meine Oma, also die Mutter meines Vaters, immer wieder gemeint hat, dass man mich doch holen und stillen sollte. Aber es war noch nicht an der Zeit, deswegen durfte ich weiter im Nebenzimmer bleiben. Und an einem Abend hat sie sich gewundert, warum der Nachbarsjunge denn nicht aufhört zu schreien, bis sie dann gemerkt hat, dass ich das war. Aber dann habe ich wohl aufhört, und alles war wieder gut.
Ja, und die Beziehung zu meiner Mutter ist miserabel.
Mein 10-monatiges Stillen war genau nach Zeitplan, und es gibt sogar in meinem Fotoalbum einen Plan, wo draufsteht, was ich vor und nach dem Stillen gewogen habe. Der wurde so lange geführt, bis ich mit 4 Monaten zusätzlich zum Karottensaft den ersten Brei bekommen habe.
Und ich wurde schreien gelassen. Meine Mutter erzählt immer wieder, dass ich bei meiner Taufe nachmittags zwei Stunden lang geschrieen habe und meine Oma, also die Mutter meines Vaters, immer wieder gemeint hat, dass man mich doch holen und stillen sollte. Aber es war noch nicht an der Zeit, deswegen durfte ich weiter im Nebenzimmer bleiben. Und an einem Abend hat sie sich gewundert, warum der Nachbarsjunge denn nicht aufhört zu schreien, bis sie dann gemerkt hat, dass ich das war. Aber dann habe ich wohl aufhört, und alles war wieder gut.
Ja, und die Beziehung zu meiner Mutter ist miserabel.
Liebe Grüße!
Schnatzmama mit Schnatz (5/09) und Maus (2/12) und Ameisenbärin (8/14) und Schlumpf des Hauses (9/17)
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- bienchencarolinchen
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Re: Empfehlungen von 1980
Meine Mama hat mich (80 geboren) 6 Monate voll und nach Bedarf gestillt und danach dann bis zu meinem zweiten Geburtstag. Beikost gab's vom Familientisch, schreien lassen hat sie mich nicht und sogar in so einem Tragesack getragen.
Bei meinem Bruder lief es nicht ganz so gut (BJ 77) er wurde zugunsten Heilnahrung, auf Anordnung vom Arzt abgestillt, weil er "Durchfall" (eigentlich wars normaler Mumistuhl) hatte.
Und sie ging während seines "Vormittagsschläfchens" ihre 1000m schwimmen. In der benachbarten Stadt. Aber er hat immer geschlafen.....
Bei meinem Bruder lief es nicht ganz so gut (BJ 77) er wurde zugunsten Heilnahrung, auf Anordnung vom Arzt abgestillt, weil er "Durchfall" (eigentlich wars normaler Mumistuhl) hatte.
Und sie ging während seines "Vormittagsschläfchens" ihre 1000m schwimmen. In der benachbarten Stadt. Aber er hat immer geschlafen.....
Ich bin auf der Suche nach mir selbst. Sollte ich früher als erwartet zurück sein, bitte sagt mir, ich soll auf mich warten!
Tochter 3/12 & 12/14
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- bienchencarolinchen
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Re: Empfehlungen von 1980
Blöder Finger.... Ich war doch noch nicht fertig.
Mein Bruder war sehr schwierig und hatte kein gutes Verhältnis zu unserer Mutter. Allerdings ist er auch mit 7 bei der Trennung meiner Eltern zu unserem Vater gegangen und hat sehr unter der Trennung gelitten.
Ich habe ein relativ gutes Verhältnis zu ihr.
Mein Bruder war sehr schwierig und hatte kein gutes Verhältnis zu unserer Mutter. Allerdings ist er auch mit 7 bei der Trennung meiner Eltern zu unserem Vater gegangen und hat sehr unter der Trennung gelitten.
Ich habe ein relativ gutes Verhältnis zu ihr.
Ich bin auf der Suche nach mir selbst. Sollte ich früher als erwartet zurück sein, bitte sagt mir, ich soll auf mich warten!
Tochter 3/12 & 12/14
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- Vivilotta
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Re: Empfehlungen von 1980
Bienchencarolinchen, darf ich fragen, woher dieser Unterschied zwischen deinem Bruder und dir kommt?
mit Fini 02/15
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