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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?
Verfasst: 21.02.2015, 22:52
von Katha
PS: Und vieles, was in der Klinik angeboten wurde, fällt dann doch eher unter Wellness (Nordic Walking, Massagen, PMR), denn unter Therapie, wenn man es 1 Mal die Woche macht, wie es denn doch meist vorgesehen ist.
Also wirklich Kirche im Dorf lassen.
Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?
Verfasst: 21.02.2015, 23:00
von Mijoco
Na ja, eine Mutter-Kind-Kur soll schon mehr als einfach nur ein Erholungsurlaub sein. Klar ist ein großes Ziel den Stresslevel erst mal zu senken. Das viel wichtigere ist aber eben Anstöße für den Alltag zu liefern, wie man dafür sorgen kann, dass man eben nicht so schnell wieder in der Erschöpfungsfalle landet. Dazu gehören dann zum Beispiel auch die Sportangebote, in der Kur kann man ausprobieren und erfahren was einem gut tut und Spaß macht. Nur ist es eben auch so gedacht, dass man dann zuhause damit weiter macht. Und in die Schiene zielen ja auch die Psycho-Angebote.
Also nur mal eben Urlaub auf Kosten der Krankenkasse soll es eben nicht sein, denn das ist nicht wirklich nachhaltig.
Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?
Verfasst: 21.02.2015, 23:36
von Kattirina
JaneRizzoli hat geschrieben:Und ich weiss auch nicht, ob die kk dann hinterher nicht sogar probleme macht. Denn die zahlen das ganze ja und wenn die sehen oder übermittelt bekomnen, dass nichts an Therapien gemacht wurde....hmmmmm.
Bei mir gab's deswegen keine Probleme, die KK hat sich nie gemeldet.
Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?
Verfasst: 22.02.2015, 12:54
von Lösche Benutzer 9567
Ich verlasse das Thema zu Gunsten der Nettiquette.
Es verletzt mich so falsch verstanden zu werden.
Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?
Verfasst: 22.02.2015, 13:35
von FrauFeuerfuchs
ähem, also ziehe ich aus der Diskussion richtig den Schluss, dass es empfehlenswert ist, beim ausgewählten Haus mal nachzufragen, wie die das halten, wenn der Mini-Krümel zB sich partout nicht kampflos fremdbetreuen lassen will?
Wo kann es ggf mit, was ist wenn ich Programmpunkte deswegen auslassen muss? Oder denkt ihr, dass man da schon nachteilig auffällt?
Ich will die Angebote/Anwendungen ja gerne so weit wie möglich nutzen, damit ich auch was mitnehme. Nur eben nicht auf Kosten meiner kleinen Kinder.
Ich hab ja schon gelesen, dass manche Häuser da Streß machen -und den hab ich zu Haus schon genug. Aber ich las auch von anderen Kliniken, die das lockerer sehen? Natürlich soll das deswg kein "Urlaub auf Kosten der Kasse" sein.
Für alle, die sich wie ich erst mit dem Beantragen beschäftigen: ich machte in der kurzen Zeit schon die Erahrung, dass ich locker in zwei Beratungsgesprächen völlig gegensätzliche Informationen bekomme. Also bin ich sehr vorsichtig geworden.
Bisher dachte ich, Arzt UND Beratungsstelle müssen ihren Senf dazugeben. Und dass die Beratungen von großen christlichen Einrichtungen auch kompetent und unabhängig sein müssen.
Gibt's denn hier noch jemanden, der positive Erfahrungen mit jungen Kleinkindern in der Betreuung während der Kur hat?
Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?
Verfasst: 22.02.2015, 15:36
von Seerose
linus mama hat geschrieben:Ich verlasse das Thema zu Gunsten der Nettiquette.
Es verletzt mich so falsch verstanden zu werden.
Nee, bleib hier. Das ist doch alles Käse.
Alles Affentheater. Vorallem diese Sozialschmarotzerthese, die Du in Deinem letzten Posting erwähnst.
Ich bin nicht drin in der Diskussion und auch nicht groß motiviert einzusteigen. Aber laß Dir doch keine Angst machen.
Eine Kur ist eine Präventionsmaßnahme und sollte jedem zustehen. Und selbstverständlich sollte man hingehen können und sagen, daß man einen schönen Urlaub haben möchte ohne zu kochen für die Kinder etc. Es gibt Kurkliniken die das längst begriffen haben und dies ganz offen aussprechen. Ich war vor einigen Jahren auf Rügen in der Jäckerklinik und da wurden wir am Bahnhof empfangen und gesagt wir sollen ab sofort unser Gepäck stehen lassen, nichts mehr tun, denn hier beginne unser URLAUB. (Und eben nicht unsere Kur wo wir jetzt so tun sollen als ob wir schwerst krank sind und 100 Therapien beantragen sollen, damit es ja nach außen hin gut aussieht).
Ich hab auch einen guten Vergleich. Ich war 5 Jahre vorher in einer AWO-Klinik und die wollten daß alle so tun als seien sie schwerst krank. Das Resultat war dann, daß der Arzt der alle untersucht hatte zu meiner (inzwischen) Freundin gesagt hat, daß sie die einzige sei, die aufgrund ihrer 100 Erkrankungen in eine Klinik gehöre und alle anderen die da seien eben nicht.
Mein Fazit:
Für eine Mu-Ki-Kur muß man nicht krank sein. Man muß (mindestens) ein Kind haben, DAS ist die Voraussetzung.
Der Witz ist ja, daß diejenigen denen es wirklich schlecht geht, es nicht packen eine Mu-Ki-Kur zu beantragen. Und schon gleich 10x nicht, wenn die KK nicht auf ihrer Seite ist. Und vorallem: WENN man wirklich krank ist, was nützt denn eine Mu-Ki-Kur????? Das ist ein Witz. Das sind 3 Wochen Urlaub, die jedem gut tun, aber es heilt nichts, absolut gar nichts. 3 Wochen (eigentlich sind es nur 2 wegen An- und Abreisedurcheinander) physische und/oder psychische Therapie nützt rein gar nichts, nichtmal für einen winzigen Anstoß.
Also sollte jeder, der (noch:) einigermaßen gesund ist, eine Mu-Ki-Kur beantragen als reine Vorsorgemaßnahme. Und er soll auch nicht lügen müssen von wegen wie krank er sei und was er alles an Therapien bräuchte. Alles Quatsch und merken tun sie es eh. Deswegen kam ja früher (wo die Kuren noch nicht so einklagbar waren wie heute) schon obligatorisch ne Ablehnung wenn man mit Rückenschmerzen und so nem Zeug argumentierte.
Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?
Verfasst: 22.02.2015, 19:45
von kiezkind
Wir sind gerade zurück von der Mutter Kind Kur. Kinder gerade 4 und 21 Monate. Und es war eine sehr sehr gute zeit. Die Betreuung der Kids war gut und echt flexibel. .. und in unserem falle auch nicht so lange. 3 bis 4 Std täglich. Aber die Zeit konnte ich sehr gut nutzen. Nichts trotzdem war die zeit und die Umstellung für den kleinen eine Herausforderung. Und trotzdem hat er sehr davon profitiert. Weil der Mutter und dem Bruder geht es so viel besser. Jetzt heißt es nur die Anregungen und kraft in den Alltag einzusetzen und warten bis wir in 4 Jahren wieder dürfen. Ich freue mich jetzt schon!
Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?
Verfasst: 22.02.2015, 21:23
von FrauFeuerfuchs
Liebe Kiezkind, vielen Dank- war das der Alpenhof, wo ihr wart?
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?
Verfasst: 22.02.2015, 21:27
von kiezkind
Ja das war der Alpemhof im Algäu.
Ein so so wunderbarer Ort!!!! Aber ich draf nicht so viel Werbung machen sonst wird die Wartezeit dafür noch länger

Die nächsten freien Kurplätze gibt es leider erst in einem Jahr.
Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?
Verfasst: 22.02.2015, 21:46
von snoopal
Danke für den aufbauenden Bericht!
Ich verstehe das nicht ganz. Kann man einen Kurplatz schon buchen, auch wenn man noch kein Attest und keine Bestätigung von der KK hat? Es gilt doch maximal ein halbes Jahr nach Erstellung, wie erklären sich sonst die langen Wartezeiten?
Alle guten Häuser sind irgendwie auf ewig im Voraus ausgebucht... Ich bin doch jetzt kurreif...
