Re: Säugling 3 Tage - Stillbeziehung schon zum Scheitern ver
Verfasst: 06.11.2014, 13:57
Die Brust ist nie "leer" 
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dazu kann ich dir wegen der fehlenden daten nichts sagen. das haengt davon ab, wie viel du vorher zugefuettert hast. habt ihr inzwischen eine babywaage? wenn du ihn ab jetzt jeden morgen unter gleichen umstaenden wiegst (korrektes wiegen), koennen wir aber an den gewichtsdaten sehen, ob er genug milch bekommt.Rosenrot85 hat geschrieben:Sollte ich denn weiterhin nach dem Stillen das Fläschchen anbieten?
pumpst du ab um muttermilch zum zufuettern zu haben oder um die milchproduktion weiter zu steigern? im moment scheint mir eine konzentration aufs stillen wichtiger zu sein als haeufiges abpumpen.Ich pumpe heute auch erst zum zweiten mal ab.mit baby an der Brust kam ich irgendwie nicht öfter dazu und da er so oft trinkt, will ich auch nicht vorher alles "leer" gepumpt haben.
deine "danke!" am postanfang freuen mich immer richtigRosenrot85 hat geschrieben:Danke!
oooh, das klingt anstrengend! hast du ihn schon mal eingebunden? oder dein partner? grundsaetzlich macht er aber genau das richtige - er stillt und kriegt seine milch. und es kann durchaus sein, dass er - auch wegen gelbsucht noch, kann aber auch eine typsache sein - besonders langsam trinkt. das ist fuer die mutter natuerlich anstrengend und mit kleinkind zu hause wirklich schwierig. aber!: noch bist du im fruehwochenbett. die ernaehrung deines kleinen ist einfach das wichtigste im moment!Er schläft einfach nicht länger als eine halbe stunde am stück.
Ich kann auch keine Zeiten aufschreiben, wann er gestillt wurde, da er gestern dauerhaft an der Brust hing. Das höchste war wirklich, wenn ich ihn mal für ne halbe stunde weglegen konnte.
das kann ich verstehen. wie ging es ihm nach dem flaeschchen?Zugefüttert mit Fläschchen Habe ich gestern Abend und heute nacht (jeweils ca 50 ml). Nicht, weil ich das gefühl hatte, dass er die zusätzliche Flüssigkeit benötigt, sondern weil ich nervlich am Ende war und es auch logistisch nicht gepackt habe.
ach die arme. sie ist ja auch noch sehr klein. geht sie in die betreuung tagsueber, ist der papa zur zeit zu hause oder hast du sonst hilfe?Gestern Abend war da meine Tochter, die noch versorgt werden wollte und sich beim Stillen an mich klammerte und "meine Mama, meine Mama" rief.
mit so kleinem baby ist an schlaf beim stillen kaum zu denken. ich hoffe sehr, dass es sehr bald besser wird.Und gestern nacht hatte ich aufgrund Dauerstillen noch gar keinen Schlaf bekommen. Zwischendrin ging er 2 Stunden ununterbrochen an meiner Brust. Wenn er einschlief und ich versuchte ihn wegzulegen, meckerte er, suchte mit seinem Mund (kleiner Finger von mir hilft nicht) und war erst wieder an der Brust zufrieden.
es hilft denke ich nicht, in so kleinen einheiten von verwirrt zu sprechen. also heute morgen war er verwirrt und dann nachmittags nicht mehr. dein sohn trinkt an der brust, evtl. ist noch nicht genug zug da, damit er auch wirklich alle erforderliche milch bekommt. tatsaechlich sind aber schnuller und flasche auch bei gut stillenden babys in den ersten sechs wochen zu vermeiden.Seit er gegen 06:00 wieder wach ist, ist er wieder unzufrieden. Seine nase hört sich auch etwas zu an. Habe versucht ihn anzulegen, aber im Gegensatz zu den letzten Tagen interessiert ihn die Brust nicht. Wahhhh, haben die zwei Fläschchen und die zwei Stunden schnuller ihn jetzt wieder verwirrt?
alltag gibt es noch nicht. du bist im fruehwochenbett mit einem spaeten fruehchen. die oberste prioritaet ist einfach gerade das stillen. dass du schlafen musst, ist voellig klar. ich will dir auch keine predigt halten, weil du den schnuller gegeben hast. ich will nur klar machen: euer stillstart ist erschwert. er ist etwas zu frueh geboren, er hat(te) eine gelbsucht, er braucht anscheinend deutlich laenger um die erforderliche menge milch zu trinken. ob er ueberhaupt eine saugverwirrung hat, mag ich nicht zu diagnostizieren. auf dem video sah es mir nicht danach aus. aber schon ohne saugverwirrung braucht er dich gerade tatsaechlich 24h. du wirst sehr sehr bald bestimmt schon hin und wieder kurze pausen bekommen!Ich weiß echt nicht wie ich das Stillen in den Alltag integrieren soll, wenn ich mich nebenbei um meine Tochter kümmern muss und selber auch schlaf bekommen will.
der tip von maaremum ist sehr gut. hintern an dich ran, in dich rein, ich habe auch grosse brueste und hab die knie des babys unter die brueste geschoben. ich hab am anfang eigentlich immer die brust weggehalten um die nase frei zu halten. das ist tatsaechlich grundsaetzlich nicht noetig, aber das ganze babygesicht war in der brust verschwunden - das war mir unheimlich. ich hab das brust abhalten auch oft an den grossen abgetreten - dafuer ist deine grosse aber sicherlich noch zu kleinNachts versuche ich ihn oft im Liegen anzulegen in der Hoffnung, dass ich dabei schlafen könnte. Habe auch gelesen wie es theoretisch gehen soll. Nur praktisch verdeckt meine Brust (groß, schwer) immer seine ganze nase und ich halte daher immer ein stück seiner nase frei. Außerdem ist es im Liegen meist unbequem, da irgendwie so ein "Zug" auf der Brustwarze ist, so als würde die irgendwie langgezogen werden...
ich hatte erwartet, dass mir die erste zeit mit baby beim zweiten viel leichter faellt. aber ich war auch nach der zweiten geburt derart von hormonen ueberrollt, mir war das baby so fremd, ich wusste ueberhaupt nicht wohin mit ihm und mir, meinen armen und bruesten und ueberhaupt. ab drei wochen wurde es etwas besser, so was wie entspannt wurde es nach sechs wochen. ich war immer neidisch auf meinen mann, der sofort eine innige bindung hatte, sich so an seinen frisch geborenen kindern freute - ich fand alles nur irre anstrengend und sooo kompliziert!! das muss natuerlich nicht so sein, aber es geht wirklich vielen so - auch noch beim zweiten.Ach ich weiß auch nicht weiter