Einschlafprobleme, Schreien v.a. am Abend
Moderator: Giraeffchen
-
Winterzauber
- gut eingelebt
- Beiträge: 42
- Registriert: 18.05.2014, 20:08
Re: Einschlafprobleme, Schreien v.a. am Abend
Huch, Schreiambulanz? Weint er denn so viel? Hatte den Eindruck, deine Situation sei ähnlich mit unserer hier. Aber da irre ich wohl wenn bei euch das Thema Schreiambulanz auf dem Plan steht.
Würde mich da mal den Fragen anschließen, was belastet dich am meisten? Es klang jetzt gar nicht so soll schlimm?
Meiner schläft auch immernoch ausschließlich beim Tragen mit der TH ein, Einschlafstillen klappt leider auch weiterhin nicht. Unsere waren doch nicht so weit auseinander?
Würde mich da mal den Fragen anschließen, was belastet dich am meisten? Es klang jetzt gar nicht so soll schlimm?
Meiner schläft auch immernoch ausschließlich beim Tragen mit der TH ein, Einschlafstillen klappt leider auch weiterhin nicht. Unsere waren doch nicht so weit auseinander?
Liebe Grüße
Winterzauber
Winterzauber
- uwi
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 288
- Registriert: 20.04.2014, 13:41
- Wohnort: Rostock
Re: Einschlafprobleme, Schreien v.a. am Abend
Offiziell ist das das Zentrum für Kinder mit Regulationsstörungen. Ich finde keine Erfahrungsberichte im Internet. Naja, ich werde ja sehen wie die arbeiten. Wenn sie mir Schlaflernprogramme vorschlagen, pack ich meinen Jungen eh sofort wieder ein, sowas kommt mir nicht in die Tüte.
Zu euren Fragen:
Der kleine Mann war Sonntag genau 5 Monate alt.
Das Stillen klappt gut, also ich bin zufrieden. Beikostreife zeigt er so teilweise, wir wollten bei Gelegenheit mal nen Stück Banane oder so probieren, und wenns dann ganz soweit ist, mit BLW einsteigen, also eigentlich breifrei.
Das Witzige ist, mach ich alles so, wie es seinem Bedürfnis entspricht, dann weint er gar nicht.
Beruhigt wird er fast ausschließlich auf dem Pezziball, wenn wir zuhause sind. Unterwegs auch beim Tragen.
Es läuft so ab, dass ich ihn immer erstmal stille. Manchmal schläft er dabei ein, immer öfter sogar, aber sobald ich das Gefühl habe, das klappt nicht, wechsel ich auf den Ball oder bind ihn wieder ein und wir gehen spazieren. Klappt dann meist super ohne große Komplikationen.
Was mich am meisten belastet...hm...wahrscheinlich sind das mehrere Dinge in Kombination.
Die Einschlafsituation belastet mich gar nicht groß. Ich bin ja immer wieder froh, dass wir überhaupt Möglichkeiten haben, dass er so friedlich einschlummert und nicht mehr schreit, weil er nicht in den Schlaf findet.
Auslöser für den Termin in der Schreiambulanz war der gestrige Kinderarztbesuch. Muckel ist 6:40 aufgestanden. 8:30 sind wir los gefahren, da war er verständlicherweise schon müde. Im Auto fand er keine Ruhe (keine Ahnung, aber da schreit er in letzter Zeit viel, ob ihm die Babyschale zu eng wird?). Entsprechend schlecht gelaunt und brüllig kamen wir schon beim Doc an. Die Ärztin wollte wissen, warum er so schreit und ich antwortete, er sei müde. Sie fragte mich dann etwas entgeistert, ob wir noch keinen Rhythmus hätten. Ich meinte dann nur, dass das Zuhause alles gut klappt, wenn wir unseren Pezziball haben. Daraufhin wurde mir der Flyer in die Hand gedrückt, ich sollte mich da mal vorstellen, ich können ja nicht immer Ball hoppsen.
Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht klar gestellt habe, dass immer noch ich entscheide, wie lang ich was kann.
Auf der anderen Seite, ich kann es mir ja mal anhören, schadet nichts. Wenns nichts bringt, ists auch okay.
Leider begegnen mir fast täglich unschöne Kommentare, das Kind würde ein Mamakind bleiben, er müsse jetzt endlich mal zu anderen auf den Arm (was bislang etwas kritisch, aber nicht unmöglich ist), ich würde dafür sorgen, dass er verweichlicht und all solch Kram.
Schreien und alleine sein wäre wichtig für seine Entwicklung, und ich würde ihm mit dem Gehoppse die Fähigkeit nehmen, allein einzuschlafen. Das war so ein kleiner Auszug.
Und in Momenten, wo es dann wieder schwieriger wird, frag ich mich, ob ich vielleicht doch was falsch mache, man bekommt es ja immer aufs Butterbrot geschmiert.
Mir fehlt auch der Austausch mit anderen Müttern. Er ist zwar da, aber man fühlt sich auch etwas einsam. Ich trau mich wenig raus mit ihm, weil ich immer Angst habe, er könnte so schreien und ich bekomm ihn nicht beruhigt.
Ich treffe mich regelmäßig mit einer Mama aus meinem GVK zum spazieren gehen. Auch wollen wir in 4 Wochen zur Krabbelgruppe gehen.
Wenn ich mit anderen Eltern/Kindern mich treffe, habe ich von Anfang an das Gefühl, mein Kind ist irgendwie "anders".
Beispiel letzte Woche beim Treffen mit meinem GVK. Die Kinder brabbeln umher, strampeln, mein Kind liegt still da und guckt sich alles ganz genau an. Das Baby neben ihm juchzt etwas lauter, mein Kind fängt sofort an zu weinen, weil es sich erschrocken hat.
Die Schreckhaftigkeit fällt mir seit der Geburt eigentlich auf.
Und was mich auch belastet, dass es Momente gibt, wo ich ihm nicht helfen kann. Wenn wir zum Beispiel Auto fahren wie gestern und er brüllt. Auf der Rücktour wars das Gleiche, da ist er dann nach 5 Minuten eingeschlafen. Samstag Abend gabs auch so eine Situation. Da waren wir beim Geburtstag und auf der Rücktour brüllte er auch. Wir konnten im Dunkeln an der Landstraße und Autobahn ja auch nicht einfach anhalten. Ich konnte also nur seine Hand halten, bis er nach 10 Minuten brüllen auch eingeschlafen ist. Ich denk dann immer gleich, ich bin keine gute Mutter, wenn er sich in den Schlaf weint (und das passiert wirklich extrem selten, nur wenns gar nicht anders geht).
Die letzte Nacht war anstrengend. Er bekommt Zähne, dann gabs gestern auch noch die letzte Impfung, da war er alle Stunde wach, hat sich auf dem Arm nur beruhigt. Er bekam dann gegen frühen Morgen ein Fieberzäpfchen, weil er etwas Temperatur hatte und mit Unterbrechungen aber 2 minütigem Wieder-in-den-Schlaf-hoppsen hat er dann bis nach 9 geschlafen und ist seit dem gut drauf.
Heut bin ich wirklich müde und kaputt, aber eigentlich gehts mir gut.
Hach ich weiß auch nicht, meine Stimmung ist wechselhaft.
Ist jetzt doch etwas länger geworden.
Zu euren Fragen:
Der kleine Mann war Sonntag genau 5 Monate alt.
Das Stillen klappt gut, also ich bin zufrieden. Beikostreife zeigt er so teilweise, wir wollten bei Gelegenheit mal nen Stück Banane oder so probieren, und wenns dann ganz soweit ist, mit BLW einsteigen, also eigentlich breifrei.
Das Witzige ist, mach ich alles so, wie es seinem Bedürfnis entspricht, dann weint er gar nicht.
Beruhigt wird er fast ausschließlich auf dem Pezziball, wenn wir zuhause sind. Unterwegs auch beim Tragen.
Es läuft so ab, dass ich ihn immer erstmal stille. Manchmal schläft er dabei ein, immer öfter sogar, aber sobald ich das Gefühl habe, das klappt nicht, wechsel ich auf den Ball oder bind ihn wieder ein und wir gehen spazieren. Klappt dann meist super ohne große Komplikationen.
Was mich am meisten belastet...hm...wahrscheinlich sind das mehrere Dinge in Kombination.
Die Einschlafsituation belastet mich gar nicht groß. Ich bin ja immer wieder froh, dass wir überhaupt Möglichkeiten haben, dass er so friedlich einschlummert und nicht mehr schreit, weil er nicht in den Schlaf findet.
Auslöser für den Termin in der Schreiambulanz war der gestrige Kinderarztbesuch. Muckel ist 6:40 aufgestanden. 8:30 sind wir los gefahren, da war er verständlicherweise schon müde. Im Auto fand er keine Ruhe (keine Ahnung, aber da schreit er in letzter Zeit viel, ob ihm die Babyschale zu eng wird?). Entsprechend schlecht gelaunt und brüllig kamen wir schon beim Doc an. Die Ärztin wollte wissen, warum er so schreit und ich antwortete, er sei müde. Sie fragte mich dann etwas entgeistert, ob wir noch keinen Rhythmus hätten. Ich meinte dann nur, dass das Zuhause alles gut klappt, wenn wir unseren Pezziball haben. Daraufhin wurde mir der Flyer in die Hand gedrückt, ich sollte mich da mal vorstellen, ich können ja nicht immer Ball hoppsen.
Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht klar gestellt habe, dass immer noch ich entscheide, wie lang ich was kann.
Auf der anderen Seite, ich kann es mir ja mal anhören, schadet nichts. Wenns nichts bringt, ists auch okay.
Leider begegnen mir fast täglich unschöne Kommentare, das Kind würde ein Mamakind bleiben, er müsse jetzt endlich mal zu anderen auf den Arm (was bislang etwas kritisch, aber nicht unmöglich ist), ich würde dafür sorgen, dass er verweichlicht und all solch Kram.
Schreien und alleine sein wäre wichtig für seine Entwicklung, und ich würde ihm mit dem Gehoppse die Fähigkeit nehmen, allein einzuschlafen. Das war so ein kleiner Auszug.
Und in Momenten, wo es dann wieder schwieriger wird, frag ich mich, ob ich vielleicht doch was falsch mache, man bekommt es ja immer aufs Butterbrot geschmiert.
Mir fehlt auch der Austausch mit anderen Müttern. Er ist zwar da, aber man fühlt sich auch etwas einsam. Ich trau mich wenig raus mit ihm, weil ich immer Angst habe, er könnte so schreien und ich bekomm ihn nicht beruhigt.
Ich treffe mich regelmäßig mit einer Mama aus meinem GVK zum spazieren gehen. Auch wollen wir in 4 Wochen zur Krabbelgruppe gehen.
Wenn ich mit anderen Eltern/Kindern mich treffe, habe ich von Anfang an das Gefühl, mein Kind ist irgendwie "anders".
Beispiel letzte Woche beim Treffen mit meinem GVK. Die Kinder brabbeln umher, strampeln, mein Kind liegt still da und guckt sich alles ganz genau an. Das Baby neben ihm juchzt etwas lauter, mein Kind fängt sofort an zu weinen, weil es sich erschrocken hat.
Und was mich auch belastet, dass es Momente gibt, wo ich ihm nicht helfen kann. Wenn wir zum Beispiel Auto fahren wie gestern und er brüllt. Auf der Rücktour wars das Gleiche, da ist er dann nach 5 Minuten eingeschlafen. Samstag Abend gabs auch so eine Situation. Da waren wir beim Geburtstag und auf der Rücktour brüllte er auch. Wir konnten im Dunkeln an der Landstraße und Autobahn ja auch nicht einfach anhalten. Ich konnte also nur seine Hand halten, bis er nach 10 Minuten brüllen auch eingeschlafen ist. Ich denk dann immer gleich, ich bin keine gute Mutter, wenn er sich in den Schlaf weint (und das passiert wirklich extrem selten, nur wenns gar nicht anders geht).
Die letzte Nacht war anstrengend. Er bekommt Zähne, dann gabs gestern auch noch die letzte Impfung, da war er alle Stunde wach, hat sich auf dem Arm nur beruhigt. Er bekam dann gegen frühen Morgen ein Fieberzäpfchen, weil er etwas Temperatur hatte und mit Unterbrechungen aber 2 minütigem Wieder-in-den-Schlaf-hoppsen hat er dann bis nach 9 geschlafen und ist seit dem gut drauf.
Heut bin ich wirklich müde und kaputt, aber eigentlich gehts mir gut.
Hach ich weiß auch nicht, meine Stimmung ist wechselhaft.
Ist jetzt doch etwas länger geworden.
Liebe Grüße von uwi mit großem Sohn (*04/2014) und kleinem Sohn (*05/2016)
- lupiwo
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 928
- Registriert: 22.11.2013, 08:00
- Wohnort: Nähe Trier
Re: Einschlafprobleme, Schreien v.a. am Abend
Der Krümel wird morgen sieben Monate.
Wenn ich den morgens nicht zwei Stunden nach dem wach werden zum schlafen bringe schreit er auch. Einfach weil er "drüber" ist.
Beim Auto fahren hatten wir mittlerweile auch schon ein paar mal das Problem dass er nicht alleine in den Schlaf gefunden hat und dann anfing zu weinen.
Für mich hört sich das alles normal an.
Der Krümel lässt sich auch nicht einfach ablegen. Er braucht Hilfe beim einschlafen.
Selten schläft er übers stillen ein. Tragen klappt hier aber immer.
Zu anderen Menschen geht er. Naja zumindest zu seinem Papa und seinen Großeltern. Die sieht er aber auch täglich. Sieht er jemanden nicht täglich brauch er eine gewisse Zeit zum warm werden.
Einzig die Schreckhaftigkeit haben wir hier nicht.
Schaden kann der Termin in der Schreiambulanz sicher nicht... Aber für notwendig empfinde ich ihn nicht wirklich.
-------------------------------
LG - tapatalk u. Krümel (02.14)
Wenn ich den morgens nicht zwei Stunden nach dem wach werden zum schlafen bringe schreit er auch. Einfach weil er "drüber" ist.
Beim Auto fahren hatten wir mittlerweile auch schon ein paar mal das Problem dass er nicht alleine in den Schlaf gefunden hat und dann anfing zu weinen.
Für mich hört sich das alles normal an.
Der Krümel lässt sich auch nicht einfach ablegen. Er braucht Hilfe beim einschlafen.
Selten schläft er übers stillen ein. Tragen klappt hier aber immer.
Zu anderen Menschen geht er. Naja zumindest zu seinem Papa und seinen Großeltern. Die sieht er aber auch täglich. Sieht er jemanden nicht täglich brauch er eine gewisse Zeit zum warm werden.
Einzig die Schreckhaftigkeit haben wir hier nicht.
Schaden kann der Termin in der Schreiambulanz sicher nicht... Aber für notwendig empfinde ich ihn nicht wirklich.
-------------------------------
LG - tapatalk u. Krümel (02.14)
Liebe Grüße Lupiwo mit Krümel (*02/2014)
DAIS Stillberaterin
DAIS Stillberaterin
- uwi
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 288
- Registriert: 20.04.2014, 13:41
- Wohnort: Rostock
Re: Einschlafprobleme, Schreien v.a. am Abend
Danke für deine EInschätzung. Ich sehe es im Grunde genauso. Auch wenn es Babys gibt, die alleine einschlafen (dann mit Schnuller, auch nicht wirklich "alleine"), sehe ich es doch nicht als unnormal an, wenn Babys das noch nicht können.lupiwo hat geschrieben: Für mich hört sich das alles normal an.
Mit Flaschenmilch interessanterweise ging das problemlos, als wir in der Klinik nach der Geburt zur Fototherapie waren.
Nur will mir meine Umwelt grundsätzlich einreden, dass es eben NICHT normal ist.
Liebe Grüße von uwi mit großem Sohn (*04/2014) und kleinem Sohn (*05/2016)
-
Shauni
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2369
- Registriert: 25.03.2014, 14:51
Re: Einschlafprobleme, Schreien v.a. am Abend
Uwi, das klingt anstrengend, erst Recht, wenn man dann immer noch von gut gemeinten Ratschlägen überhäuft wird.
Auch wenn bei mir die Schlafsituation Dank funktionierendem Einschlafstillen einfacher ist, habe ich vieles, was du berichtest, auch erlebt. Gerade die Vergleiche mit anderen Kindern, bei mir war es der Rückbildungskurs, bei dem mein Kleiner entweder die ganze Zeit interessiert durch die Gegend geschaut hat, oder fast nur geschrieen hat, wenn ich ihn nicht gerade auf dem Arm hatte.
Und die Schreckhaftigkeit kenne ich von einer kleinen aus dem Krabbelkurs, die an und für sich durch ihre große Schwester laute Geräusch gewohnt ist, wenn sie etwas müde war, aber durch die "fremden" Geräusche der anderen Kinder aber auch ganz schnell aus der Ruhe gebracht werden konnte.
Und auch das Autofahrgebrülle ist mir vertraut, wo man nichts machen kann, selbst wenn man nicht selber fährt, sondern neben ihm sitzt und ihn nicht beruhigt bekommt. Bei uns hat sich das meiste nun "verwachsen" (ist jetzt 7 Monate alt), aber auch gerade Zähne, die durchstoßen führen hier schnell zu Ejnschlafproblemen und sehr unruhigen Nächten.
Ich drücke Dir die Daumen, dass Du in der Schreiambulanz noch ein paar gute Tipps bekommst, wie Du die Situationen für Euch Beide erträglicher bekommst und nicht vor vor komischen Programmen fliehen musst.
Auch wenn bei mir die Schlafsituation Dank funktionierendem Einschlafstillen einfacher ist, habe ich vieles, was du berichtest, auch erlebt. Gerade die Vergleiche mit anderen Kindern, bei mir war es der Rückbildungskurs, bei dem mein Kleiner entweder die ganze Zeit interessiert durch die Gegend geschaut hat, oder fast nur geschrieen hat, wenn ich ihn nicht gerade auf dem Arm hatte.
Und die Schreckhaftigkeit kenne ich von einer kleinen aus dem Krabbelkurs, die an und für sich durch ihre große Schwester laute Geräusch gewohnt ist, wenn sie etwas müde war, aber durch die "fremden" Geräusche der anderen Kinder aber auch ganz schnell aus der Ruhe gebracht werden konnte.
Und auch das Autofahrgebrülle ist mir vertraut, wo man nichts machen kann, selbst wenn man nicht selber fährt, sondern neben ihm sitzt und ihn nicht beruhigt bekommt. Bei uns hat sich das meiste nun "verwachsen" (ist jetzt 7 Monate alt), aber auch gerade Zähne, die durchstoßen führen hier schnell zu Ejnschlafproblemen und sehr unruhigen Nächten.
Ich drücke Dir die Daumen, dass Du in der Schreiambulanz noch ein paar gute Tipps bekommst, wie Du die Situationen für Euch Beide erträglicher bekommst und nicht vor vor komischen Programmen fliehen musst.
Viele Grüße
Shauni mit dem großen M (01/14) und dem kleinen j (02/17)
Shauni mit dem großen M (01/14) und dem kleinen j (02/17)
-
Lösche Benutzer 17774
Re: AW: Einschlafprobleme, Schreien v.a. am Abend
Uwi, für mich hört sich das auch alles völlig normal an und ich kenne es auch ähnlich.
In dem Alter hat bei uns Einschlafstillen wieder funktioniert, meine ich, aber ich muss Räubi seit Anfang an aktiv zum schlafen bringen, sonst hätte er auch viel geweint. (Hat er ja am Anfang auch) Im Auto hat er immer geschrieen, das ist bis heute noch problematisch, so dass wir lange Autofahrten einfach nicht mehr machen. Einen Rhythmus hatten wir sehr viel später, also setz dich nicht unter Druck. Macht euer Ding, was euch gut tut und lass die Leute reden! Was bei euch der Pezziball war, war bei uns die elektrische Zahnbürste. Ehrlich, nur dank diesem Surren konnte Räubi sich beruhigen und schlafen. Hatte die auch mal beim KiA, als gebschrieen wurde, im Einsatz, da hat der auch gemeint, ich soll die bloß weglassen, er müsse lernen sich selbst zu beruhigen, sonst braucht er die noch mit 6 Jahren. War mir egal, hab mir gedacht, das wird schon von alleine alles irgendwie und das wurde es auch. Einschlafstillen hat dann wieder geklappt und beruhigen anderweitig und die 3 Zahnbürsten, die sonst ständiger Begleiter waren, werden nun wieder zum Putzen verwendet [emoji3]
Bei der Rübi hatten wir übrigens Probleme, Räubi hat nur geschrieen. Alle anderen lagen da, haben geguckt oder gepennt. Ich habe ihn umher getragen oder gestillt. War dann auch kaum da, weil ich da keinen Nerv zu hatte. Da haben wir es uns lieber zu Hause gemütlich gemacht. Und das meine ich: macht euer Ding! Du sagst selbst, dass er nicht viel weint, weil du den Pezziball hast und weißt, wie du ihn beruhigen kannst. Dann bleibt ihr eben viel zu Hause, wenn ihr euch da sicherer fühlt. Na und? Das klärt sich von alleine, wenn du im Hinterkopf behältst, es vielleicht immer mal zu probieren ... Ich hatte Glück, ich hatte eine Pekip-Gruppe, die Mamas sind einfach super. Die sind alle super verständnisvoll und ehrlich und fast jede hatte mit ihrem Baby ne Phase, die von den Erwartungen von manch anderen abweichen. Dadurch kamen wir viel raus und ich kam übrigens immer zu spät oder bin früher los, weil ich mich nach Räubis Schlaf richten musste. Es ist doch völlig klar, dass deiner Kummer hat, wenn er so lange wach war, als ihr beim KiA wart. Nicht normal finde ich die Haltung von der Ärztin ... Und wir haben auch unzählige Situationen gehabt, wo Räubi müde war und er hatte die Möglichkeit zu schlafen (Auto, KiWa, aber auch TH) und er konnte trotzdem nicht und hat geweint. Kinder sind doch keine Roboter, die einmal programmiert irgendeine Folge von Aktionen durchlaufen. Wo ist denn da die Empathie der KiÄ?
Und in dem Alter und das ging bei mir eigentlich fast das ganze erste Jahr so, habe ich auch fast nie Termine gemacht für irgendwelche Verabredungen. Wir kamen und gingen, wie es uns passte, einfach weil ich mich immer nach Räubi gerichtet habe...
Im Übrigen war er lange bei niemandem auf dem Arm oder irgendwie anderweitig weg von mir oder seinem Papa... Nicht mal bei den Großeltern... Leider wohnen die weiter weg, so das wir uns selten sehen, daher ist da der Beziehung leider auch nicht sehr eng. Aber auch das hat sich schon von alleine geändert und wird sich auch noch weiter ändern, weil Räubi von alleine immer offener wird! [emoji4]
Lass dich nicht verunsichern und höre auf dein Herz, denn ich finde, du machst das alles toll und solltest gar nix ändern.
In dem Alter hat bei uns Einschlafstillen wieder funktioniert, meine ich, aber ich muss Räubi seit Anfang an aktiv zum schlafen bringen, sonst hätte er auch viel geweint. (Hat er ja am Anfang auch) Im Auto hat er immer geschrieen, das ist bis heute noch problematisch, so dass wir lange Autofahrten einfach nicht mehr machen. Einen Rhythmus hatten wir sehr viel später, also setz dich nicht unter Druck. Macht euer Ding, was euch gut tut und lass die Leute reden! Was bei euch der Pezziball war, war bei uns die elektrische Zahnbürste. Ehrlich, nur dank diesem Surren konnte Räubi sich beruhigen und schlafen. Hatte die auch mal beim KiA, als gebschrieen wurde, im Einsatz, da hat der auch gemeint, ich soll die bloß weglassen, er müsse lernen sich selbst zu beruhigen, sonst braucht er die noch mit 6 Jahren. War mir egal, hab mir gedacht, das wird schon von alleine alles irgendwie und das wurde es auch. Einschlafstillen hat dann wieder geklappt und beruhigen anderweitig und die 3 Zahnbürsten, die sonst ständiger Begleiter waren, werden nun wieder zum Putzen verwendet [emoji3]
Bei der Rübi hatten wir übrigens Probleme, Räubi hat nur geschrieen. Alle anderen lagen da, haben geguckt oder gepennt. Ich habe ihn umher getragen oder gestillt. War dann auch kaum da, weil ich da keinen Nerv zu hatte. Da haben wir es uns lieber zu Hause gemütlich gemacht. Und das meine ich: macht euer Ding! Du sagst selbst, dass er nicht viel weint, weil du den Pezziball hast und weißt, wie du ihn beruhigen kannst. Dann bleibt ihr eben viel zu Hause, wenn ihr euch da sicherer fühlt. Na und? Das klärt sich von alleine, wenn du im Hinterkopf behältst, es vielleicht immer mal zu probieren ... Ich hatte Glück, ich hatte eine Pekip-Gruppe, die Mamas sind einfach super. Die sind alle super verständnisvoll und ehrlich und fast jede hatte mit ihrem Baby ne Phase, die von den Erwartungen von manch anderen abweichen. Dadurch kamen wir viel raus und ich kam übrigens immer zu spät oder bin früher los, weil ich mich nach Räubis Schlaf richten musste. Es ist doch völlig klar, dass deiner Kummer hat, wenn er so lange wach war, als ihr beim KiA wart. Nicht normal finde ich die Haltung von der Ärztin ... Und wir haben auch unzählige Situationen gehabt, wo Räubi müde war und er hatte die Möglichkeit zu schlafen (Auto, KiWa, aber auch TH) und er konnte trotzdem nicht und hat geweint. Kinder sind doch keine Roboter, die einmal programmiert irgendeine Folge von Aktionen durchlaufen. Wo ist denn da die Empathie der KiÄ?
Und in dem Alter und das ging bei mir eigentlich fast das ganze erste Jahr so, habe ich auch fast nie Termine gemacht für irgendwelche Verabredungen. Wir kamen und gingen, wie es uns passte, einfach weil ich mich immer nach Räubi gerichtet habe...
Im Übrigen war er lange bei niemandem auf dem Arm oder irgendwie anderweitig weg von mir oder seinem Papa... Nicht mal bei den Großeltern... Leider wohnen die weiter weg, so das wir uns selten sehen, daher ist da der Beziehung leider auch nicht sehr eng. Aber auch das hat sich schon von alleine geändert und wird sich auch noch weiter ändern, weil Räubi von alleine immer offener wird! [emoji4]
Lass dich nicht verunsichern und höre auf dein Herz, denn ich finde, du machst das alles toll und solltest gar nix ändern.
-
Winterzauber
- gut eingelebt
- Beiträge: 42
- Registriert: 18.05.2014, 20:08
Re: Einschlafprobleme, Schreien v.a. am Abend
Ok, anhören kannst du dir das ja... aber lass dich nicht zu sehr bequatschen!;) Ich fknde auch, es klingt total normal. Wenn ich dem KiA heute erzählt hätte, dass ich meinen Kleinen (gerade 7Monate alt geworden) zum (Ein)Schlafen immer in der TH trage und tatsächlich noch quasi Vollstille hätte der mir sicher auch diverse "tolle " Ratschläge gegeben.
Und ja, Ich trage meinen Kleinen immer in den Schlaf. Tagsüber macht er so dann drinnen Mittagsschlaf, Abends legen ich mich mit ihm dann hin. Andere würden die Hände überm Kopf zusammenschlagen - nach und? Mein Kind und ich mache das was ich für richtig empfinde. Beim Großen habe ich mich selber sehr eingeschränkt, eben aus dem Grund den du auch nennst. Mein Kleiner hat leider immer angefngen zu weinen. Andere tragen sich im Cafe, die Kinder im Kinderwageb stundenlang Schlafend... meiner weinte und ließ sich nicht beruhigen... puh war ich nervös, wurde unruhig... der Kleine ebenso. Also blieb ich viel zu Hause. Beim Kleinen geht das natürlich nicht mehr so, durch die Verpflichtungen des Großen wie KiTa und Hobbys. Und ehrlich gesagt, wozu auch? Ich würde mittlerweile auch nen Pezziball mit mir rumschleppen wenn es meinem Kind hilft! (ja der ist etwas groß und unhandlich
) aber ich hoffe du verstehst was ich meine.
Warum solltest du dir Stress machen? Ihr habt EUREN weg gefunden, warum solltest du da etwas ändern nur weil andere dumm rumquatschen?
Autofahren tue ich, wenn wir alle unterwegs sind, übrigens grundsätzlich hinten beim Kleinen
Ich weiß aber eben auch, wie verunsichert man in manch stiller Minute ist... bei allen anderen (scheint) es so zu gehen... aber bitte, dein Kind ist zufrieden wie du es derzeit machst, solange es für dich ok ist, ändere es nicht!!!
Mein Großer wird jetzt 4 und wurde ausschließlich einschlafgestillt, in meinem Arm liegend... er mag das kuscheln zum Schlafen noch heute, es geht aber auch ohne - ohne irgendwelche Schlafprogramme und Schreinächte! Und glaube mir, es war nicht immer einfach, Ich habe geflucht und geweint und oft genug wollte ich nicht mehr... aber ich konnte ihn nicht weinen lassen, das ging nicht!! Ich bereue es keine Sekunde!
Ich finde es klingt gut wie ihr das macht, lass dich vom Gerede der anderen nicht verunsichern. Solange es sich für dich gut und richtig anfühlt, ändere nichts!
Und ja, Ich trage meinen Kleinen immer in den Schlaf. Tagsüber macht er so dann drinnen Mittagsschlaf, Abends legen ich mich mit ihm dann hin. Andere würden die Hände überm Kopf zusammenschlagen - nach und? Mein Kind und ich mache das was ich für richtig empfinde. Beim Großen habe ich mich selber sehr eingeschränkt, eben aus dem Grund den du auch nennst. Mein Kleiner hat leider immer angefngen zu weinen. Andere tragen sich im Cafe, die Kinder im Kinderwageb stundenlang Schlafend... meiner weinte und ließ sich nicht beruhigen... puh war ich nervös, wurde unruhig... der Kleine ebenso. Also blieb ich viel zu Hause. Beim Kleinen geht das natürlich nicht mehr so, durch die Verpflichtungen des Großen wie KiTa und Hobbys. Und ehrlich gesagt, wozu auch? Ich würde mittlerweile auch nen Pezziball mit mir rumschleppen wenn es meinem Kind hilft! (ja der ist etwas groß und unhandlich
Warum solltest du dir Stress machen? Ihr habt EUREN weg gefunden, warum solltest du da etwas ändern nur weil andere dumm rumquatschen?
Autofahren tue ich, wenn wir alle unterwegs sind, übrigens grundsätzlich hinten beim Kleinen
Ich weiß aber eben auch, wie verunsichert man in manch stiller Minute ist... bei allen anderen (scheint) es so zu gehen... aber bitte, dein Kind ist zufrieden wie du es derzeit machst, solange es für dich ok ist, ändere es nicht!!!
Mein Großer wird jetzt 4 und wurde ausschließlich einschlafgestillt, in meinem Arm liegend... er mag das kuscheln zum Schlafen noch heute, es geht aber auch ohne - ohne irgendwelche Schlafprogramme und Schreinächte! Und glaube mir, es war nicht immer einfach, Ich habe geflucht und geweint und oft genug wollte ich nicht mehr... aber ich konnte ihn nicht weinen lassen, das ging nicht!! Ich bereue es keine Sekunde!
Ich finde es klingt gut wie ihr das macht, lass dich vom Gerede der anderen nicht verunsichern. Solange es sich für dich gut und richtig anfühlt, ändere nichts!
Liebe Grüße
Winterzauber
Winterzauber
- Carraluma
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2331
- Registriert: 28.04.2013, 10:57
Re: Einschlafprobleme, Schreien v.a. am Abend
Für mich klingt das alles auch ganz normal. Ich wünsche dir, dass bald alleiniges Einschlafstillen hilft. Nach etwa 2 Monaten mit Einschlafhopsen hat es bei uns mit etwa 6 Monaten wieder funktioniert.
Man lässt sich so leicht verunsichern. Ich habe das Glück Freundinnen zu haben bei denen es ähnlich läuft, also entweder immer einschlafstillen oder Hüpfen (Kind wird nicht mehr gestillt). Und auch ein Kind, das nicht gerne Auto fährt.
Bei uns kommt es beim Auto fahren sehr auf die Uhrzeit und Müdigkeit an. Vormittags klappts meist problemlos bis zu einer halben Stunde zu fahren. Nachmittags kommts drauf an und abends, wenn sie müde wird ist es ganz schlimm. Gegen leichte Quengelei hilft oft Musik.
Vielleicht findet ihr auch noch ein Zeitfenster oder eine Bedingung, wo es besser ist.
Und solche Kommentare scheinen leider typisch Kinderarzt zu sein. Witzigerweise halten die sich bei den eigenen Kindern auch nicht immer an ihre Ratschläge.
Man lässt sich so leicht verunsichern. Ich habe das Glück Freundinnen zu haben bei denen es ähnlich läuft, also entweder immer einschlafstillen oder Hüpfen (Kind wird nicht mehr gestillt). Und auch ein Kind, das nicht gerne Auto fährt.
Bei uns kommt es beim Auto fahren sehr auf die Uhrzeit und Müdigkeit an. Vormittags klappts meist problemlos bis zu einer halben Stunde zu fahren. Nachmittags kommts drauf an und abends, wenn sie müde wird ist es ganz schlimm. Gegen leichte Quengelei hilft oft Musik.
Vielleicht findet ihr auch noch ein Zeitfenster oder eine Bedingung, wo es besser ist.
Und solche Kommentare scheinen leider typisch Kinderarzt zu sein. Witzigerweise halten die sich bei den eigenen Kindern auch nicht immer an ihre Ratschläge.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
- Hyndla
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3125
- Registriert: 03.07.2011, 00:04
Re: Einschlafprobleme, Schreien v.a. am Abend
Das ist doch superuwi hat geschrieben: Das Witzige ist, mach ich alles so, wie es seinem Bedürfnis entspricht, dann weint er gar nicht.
Ich glaub, Du brauchst keinen Termin in der Schreiambulanz
ich schieb dir noch ne riesenportion gelassenheit rüber...
Mini-Hyndla 11/2009 und der winzige Herr M. 09/2013
- Hasenmama
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 335
- Registriert: 11.12.2013, 21:54
Re: Einschlafprobleme, Schreien v.a. am Abend
Genau, triff dich mit Gleichgesinnten!
Und: die anderen lügen *g*
Bis auf die schreckhaftigkeit hast du eins zu eins mein Kind beschrieben. Ich hatte aber glücklicherweise ein netteres Umfeld, das tut so gut!
Und die Situation mir der Ärztin könnte uns auch so passieren, immer noch, mit über 14 Monaten. Wenn er müde ist und nicht schlafen konnte (kann ich übrigens auch manchmal nicht, jetzt zum Beispiel), ist er sehr quengelig.
Und: die anderen lügen *g*
Bis auf die schreckhaftigkeit hast du eins zu eins mein Kind beschrieben. Ich hatte aber glücklicherweise ein netteres Umfeld, das tut so gut!
Und die Situation mir der Ärztin könnte uns auch so passieren, immer noch, mit über 14 Monaten. Wenn er müde ist und nicht schlafen konnte (kann ich übrigens auch manchmal nicht, jetzt zum Beispiel), ist er sehr quengelig.
Gruß von der Hasenmama
mit dem kleinen Hasen (07/13)
mit dem kleinen Hasen (07/13)