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Re: Mann will testen ob baby allein einschläft

Verfasst: 24.01.2014, 22:30
von Lösche Benutzer 7681
Jaaaa. Ganz ganz schlimm. Jedes Elternteil, das schon mal länger als 15 Minuten ein untröstlich weinendes Baby im arm hatte, hat mein vollstes Mitgefühl.

Re: Mann will testen ob baby allein einschläft

Verfasst: 25.01.2014, 08:31
von Lösche Benutzer 14500
Ihr Lieben,

ich habe in diesem Thread zwei Kommentare aufgrund unsachlicher Äußerungen gelöscht.

Re: Mann will testen ob baby allein einschläft

Verfasst: 25.01.2014, 13:23
von Pupu
Also wenn sich der Papa neben das Baby setzt, nichts tut und schaut ob es von allein umfällt, dann ist das natürlich nicht optimal, da sind wir uns ja alle einig ;) ABER grundsätzlich denke ich schon, dass man auch mal den Papa versuchen lassen kann, das Kind zum Schlafen zu bekommen. Dass das vermutlich nicht ohne Protest ablaufen wird, ist klar - der Papa ist eben nicht die Mama, der Papa hat keine Milch und der Papa macht alles ganz "falsch" (lies: anders als man das gewöhnt ist). Und Babys können ja nun einmal nicht anders als schreien, wenn ihnen etwas nicht passt.

Wenn man nun beim ersten Schreien gleich hingeht, vereitelt man jeden Versuch des Papas, das Baby auch mal zum Schlafen zu bringen. Für manche ist das okay so, die wollen die Rollenverteilung eben so und sind dann eben im ersten und zweiten Lebensjahr ganz selbstverständlich exklusiv für den Babyschlaf zuständig - völlig legitim!
Andere wiederum sind der Meinung, dass auch der Papa als gleichwertiger Elternteil das Baby ins Bett bringen dürfen soll, und dass ein paar anfängliche Tränen einfach dazugehörigen, weil niemand von Anfang an alles perfekt machen kann und es für das Baby nun einmal ungewohnt und neu ist und beide erstmal ihren gemeinsamen Weg finden müssen. Auch das ist völlig legitim!
Ich gehe hierbei selbstverständlich davon aus, dass niemand ein Baby verzweifelt weinen und brüllen lässt, nur um das Prinzip der Gleichberechtigung durchzusetzen, sondern das der Versuch abgebrochen wird, wenn es ganz offensichtlich nicht klappt. Und dann ist es doch tatsächlich so: ein Baby geht nicht "kaputt" davon, wenn es liebevoll vom Papa begleitet wird und dabei schimpft, dass es aber bitte wieder seine gewohnte Mama haben will.

Niemand lässt sein Baby leiden. Im beiden Fällen wird das Baby liebevoll begleitet. Die Diskrepanz besteht doch eigentlich lediglich in der Frage, ob es okay ist, dass ein Baby auch mal schimpft und seinen Unmut äußert, oder ob es das erstrebenswertere ist, dass ein Baby möglichst nie weinen muss. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung und niemand kann sagen, was richtig oder falsch ist.

Schwierig wird es, wenn diesbezüglich beide Elternteile verschiedene Ansichten haben. Dann passiert es leicht, dass sich ein Elternteil fühlt, als würde ihm die Kompetenz abgesprochen. Letztendlich muss jede Familie da ihren eigenen Weg finden, die Bedürfnisse aller unter einen Hut zu bringen.