Immer wieder Zweifel...
Moderator: Giraeffchen
- Carraluma
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Re: Immer wieder Zweifel...
Meine Maus ist noch jünger, aber nach dem, was ich hier gelesen habe, stillen viele Kinder um die zwei Jahre nochmal besonders viel.
Generell ist doch ein "gefühlter Rückschritt" meistens das Zeichen für einen großen Entwicklungsschub. Wenn der rum ist wird es bestimmt wieder besser! Halte durch!
Generell ist doch ein "gefühlter Rückschritt" meistens das Zeichen für einen großen Entwicklungsschub. Wenn der rum ist wird es bestimmt wieder besser! Halte durch!
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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Lothlorine
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Re: Immer wieder Zweifel...
Danke dir! Es ist alles nur eine Phase, eine Phase... DAS Müttermantra!
Du meinst also auch, dass es gut ist, so wieder auf sie einzugehen? Ich habe mir das neue Pantleybuch ausgeliehen und sie schreibt ja, dass Kleinkinder durchaus ein wenig meckern und weinen können, wenn sie dabei begleitet werden.
Ich glaube ich lass mich mal wieder zu schnell verunsichern...
Du meinst also auch, dass es gut ist, so wieder auf sie einzugehen? Ich habe mir das neue Pantleybuch ausgeliehen und sie schreibt ja, dass Kleinkinder durchaus ein wenig meckern und weinen können, wenn sie dabei begleitet werden.
Ich glaube ich lass mich mal wieder zu schnell verunsichern...
Großes Pfadi (09/2012) und kleines Pfadi (05/2016)
- Carraluma
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Re: Immer wieder Zweifel...
An Meckern und Weinen sind wahrscheinlich bislang wenig Kinder gestorben, aber was mMn das entscheidende dabei ist, wie es dir dabei geht und was du (tun) willst und wie du das siehst. Ich finde die meisten Ratgeber doof, die empfehlen etwas gegen das eigene Muttergefühl zu tun.
Wenn du das Gefühl hast, sie meckert nur kurz aus Prinzip und dann ist es gleich wieder gut usw. würde ich wohl auch etwas ändern. Aber ich weiß, das sich mein Kind bis zum Blau werden und Würgen aufregen würde und das wäre mir selbst eine durchgeschlafenen Nacht nicht wert, aber mir gehts auch gut. Anders könnte es für eine Mutter sein, die selber am umkippen ist.
Das ist für jeden eine individuelle Entscheidung. Lass dich nicht von Ratgebern verunsichern! Wenn du dein Kind nicht weinen lassen willst, dann tu dies nicht, auch wenn dann keine schnellen Erfolge zu erwarten sind.
Aber zum Mut machen. Ich habe hier öfters gelesen, dass es nach der 2Jahresphase wesentlich besser wurde und einige dann sogar durchschliefen.
Wenn du das Gefühl hast, sie meckert nur kurz aus Prinzip und dann ist es gleich wieder gut usw. würde ich wohl auch etwas ändern. Aber ich weiß, das sich mein Kind bis zum Blau werden und Würgen aufregen würde und das wäre mir selbst eine durchgeschlafenen Nacht nicht wert, aber mir gehts auch gut. Anders könnte es für eine Mutter sein, die selber am umkippen ist.
Das ist für jeden eine individuelle Entscheidung. Lass dich nicht von Ratgebern verunsichern! Wenn du dein Kind nicht weinen lassen willst, dann tu dies nicht, auch wenn dann keine schnellen Erfolge zu erwarten sind.
Aber zum Mut machen. Ich habe hier öfters gelesen, dass es nach der 2Jahresphase wesentlich besser wurde und einige dann sogar durchschliefen.
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Lothlorine
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Re: Immer wieder Zweifel...
Ja, genauso ging es mir. Sonst hätte ich nicht wieder gestillt. Sie hat ganz fürchterlich geschrien und ließ sich durch nichts beruhigen. Bin ja froh, dass das Einschlafen abends weiter ohne klappt. Und wenn ich mir mein Posting vom Anfang betrachte ist das jetzt Jammern auf hohem Niveau.
Hast du einen Anhaltspunkt wie lange der Schub ungefähr dauert und um was es dabei geht? Sie spricht schon wie ein Wasserfall, neuester Satz "Ich will nicht."
Oder haben andere Mamas von über Zweijährigen dazu etwas beizutragen?
Hast du einen Anhaltspunkt wie lange der Schub ungefähr dauert und um was es dabei geht? Sie spricht schon wie ein Wasserfall, neuester Satz "Ich will nicht."
Oder haben andere Mamas von über Zweijährigen dazu etwas beizutragen?
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- Joanna79
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Re: Immer wieder Zweifel...
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Lothlorine
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Re: Immer wieder Zweifel...
So, kurzer Zwischenbericht, sehr durchwachsene Nächte: Einmal hat sie wieder sechseinhalb Stunden am Stück geschlafen und hat dann "nur" gemeckert, ließ sich dann aber nur durch zweimal 50 ml Kuhmilch zum Weiterschlafen "überreden". Davon waren wir auch Monate weg...
Beim zweiten Wachwerden so um halb vier ging ohne Stillen nichts mehr. Die Nacht danach wurde sie wieder nach zweieinhalb Stunden wach und kam zu uns rüber. Da wurde dann wieder ganz, ganz schlimm geweint, so dass ich gleich wieder gestillt habe. In den Morgenstunden wird dann dauergenuckelt. Sie ist halb wach, will aber nicht aufstehen und nuckelt mit geschlossenen Augen vor sich hin. Ist meist für mich ok, wenn ich auch noch schlafen kann. Oft sage ich aber, dass ich mich mal auf den Rücken drehen will oder dass mir die Brust weh tut. Genauso, wenn mich das Kribbeln mit der anderen Hand immens stört. Manchmal ist es für sie ok, wenn ich auf den Klo gehe, manchmal schreit sie furchterregend... Wenn ich das so schreibe, hört sich das für mich an, als wäre ich ihr hörig, wenn ihr wisst wie ich das meine, mir fällt nicht der passende Begriff ein. Andere Mamas in meinem Umfeld würden das so nie mitmachen, das könnte ich gar nicht erzählen. Aber vergleichen bringt ja nichts, ich stehe ja meist dahinter bzw. melde meine Bedürfnisse je älter sie wird auch an.
Ich frage mich nur, ob es für sie gut ist, wenn sie das einmal nicht darf, das andere mal doch!? Bringt das nicht mehr Verwirrung und Unsicherheit rein?
Beim zweiten Wachwerden so um halb vier ging ohne Stillen nichts mehr. Die Nacht danach wurde sie wieder nach zweieinhalb Stunden wach und kam zu uns rüber. Da wurde dann wieder ganz, ganz schlimm geweint, so dass ich gleich wieder gestillt habe. In den Morgenstunden wird dann dauergenuckelt. Sie ist halb wach, will aber nicht aufstehen und nuckelt mit geschlossenen Augen vor sich hin. Ist meist für mich ok, wenn ich auch noch schlafen kann. Oft sage ich aber, dass ich mich mal auf den Rücken drehen will oder dass mir die Brust weh tut. Genauso, wenn mich das Kribbeln mit der anderen Hand immens stört. Manchmal ist es für sie ok, wenn ich auf den Klo gehe, manchmal schreit sie furchterregend... Wenn ich das so schreibe, hört sich das für mich an, als wäre ich ihr hörig, wenn ihr wisst wie ich das meine, mir fällt nicht der passende Begriff ein. Andere Mamas in meinem Umfeld würden das so nie mitmachen, das könnte ich gar nicht erzählen. Aber vergleichen bringt ja nichts, ich stehe ja meist dahinter bzw. melde meine Bedürfnisse je älter sie wird auch an.
Ich frage mich nur, ob es für sie gut ist, wenn sie das einmal nicht darf, das andere mal doch!? Bringt das nicht mehr Verwirrung und Unsicherheit rein?
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Re: Immer wieder Zweifel...
Guten Abend, ich will einfach nochmal um eine Rückmeldung aus diesen verständnisvollen und erfahrungsreichen Reihen bitten (Anlass siehe oben). Es ist eher noch schlimmer geworden, sie stillt wieder fast wie früher mind. im Stundentakt und ist extrem mamaanhänglich. Zeitgleich futtert sie tagsüber so viel wie noch nie...Auch tagsüber würde sie wenn es nach ihr ginge ständig "Che" machen.
Weiß nicht, wie ich weitermachen soll... Möchte eigentlich nicht ganz abstillen, kann sie nachts nicht schreien hören und muss unbedingt auch schlafen, möchte sie aber auch nicht durch ein ständiges Hin und Her verunsichern. Der Papa ist auch schon gefrustet, da er sie ja zur Hälfte betreut und sie sich von ihm nachts überhaupt nicht mehr beruhigen lässt. Dafür ist sie gestern das erste Mal beim Opa durch Vorlesen zum Mittagsschlaf eingeschlafen. Hätte ich nie für möglich gehalten. Ich weiß nicht, ob die Wut-Wein-Anfälle, die wir tagsüber haben, wenn etwas nicht so geht, wie sie es gerne möchte, auch damit zusammenhängen. Heute Abend zumindest schrie sie deswegen mal ähnlich wie nachts. Also alles nur eine Selbständigkeitsphase? Dann müsste ich die Kraft aufbringen wie tagsüber und ihr nicht immer nachgeben?
Wo sind die anderen Mamas zweijähriger Kinder? Stillt ihr nachts noch so viel? Oder an die mit Älteren: Lässt es wirklich von alleine nach? Ich freue mich auf eure Antworten. Gute Nacht!
Weiß nicht, wie ich weitermachen soll... Möchte eigentlich nicht ganz abstillen, kann sie nachts nicht schreien hören und muss unbedingt auch schlafen, möchte sie aber auch nicht durch ein ständiges Hin und Her verunsichern. Der Papa ist auch schon gefrustet, da er sie ja zur Hälfte betreut und sie sich von ihm nachts überhaupt nicht mehr beruhigen lässt. Dafür ist sie gestern das erste Mal beim Opa durch Vorlesen zum Mittagsschlaf eingeschlafen. Hätte ich nie für möglich gehalten. Ich weiß nicht, ob die Wut-Wein-Anfälle, die wir tagsüber haben, wenn etwas nicht so geht, wie sie es gerne möchte, auch damit zusammenhängen. Heute Abend zumindest schrie sie deswegen mal ähnlich wie nachts. Also alles nur eine Selbständigkeitsphase? Dann müsste ich die Kraft aufbringen wie tagsüber und ihr nicht immer nachgeben?
Wo sind die anderen Mamas zweijähriger Kinder? Stillt ihr nachts noch so viel? Oder an die mit Älteren: Lässt es wirklich von alleine nach? Ich freue mich auf eure Antworten. Gute Nacht!
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Re: Immer wieder Zweifel...
Guten Abend, schade, dass keine Rückmeldungen mehr kamen, aber vielleicht hilft es anderen Mamas in ähnlicher Situation, wenn ich schreibe wie es weitergeht: Ich habe es vor drei Nächten wieder angepackt mit viel Bauchweh vorher und es war mal wieder gar nicht so schlimm. In der ersten Nacht hat sie nur beim ersten Mal ohne Stillen richtig geweint, aber auch nicht so lange wie gedacht. Das tat mir zwar weh, da sie sich dann auch nicht trösten lassen will, aber das kenne ich mittlerweile von Wutanfällen tagsüber. Hier nuckelte sie dann zweimal an der Milchflasche, mehr auch nicht. Ganz anders noch wie damals im April. Ich schließe daraus, dass sie das auch nicht mehr wirklich braucht. Das zweite Aufwachen zog sich dann zwar eine halbe Stunde, aber hier ließ sie sich von Bobogeschichten vom Papa beruhigen. Insgesamt war sie da viermal wach und schlief nach dem ersten Aufwachen bei uns im FB mit Beistellbett.
Was soll ich sagen, in der zweiten Nacht war das kleine Grottchen nur noch zweimal wach, kein Weinen, nein sogar ein klares Ja auf meine Aussage, dass wir die Brust wecken, wenn es hell wird. Sie hat sogar bis halb vier auf ihrer Matratze im KiZi geschlafen. Gestern und heute Abend ist der Schlaf eher unruhig, aber sie weint überhaupt nicht mehr. Beim Mittagessen hat sie sogar drüber sinniert: "Machen nicht mehr Che in der Nacht."
Tagsüber stillt sie je nach meinen Möglichkeiten unverändert viel und gerne.
Wollt euch nur sagen, dass es sich manchmal doch lohnt auf seine Bedürfnisse zu achten, vor allem ab einem gewissen Alter. Ich hoffe es hält jetzt an und ICH schaffe das auch. Wir schauen uns nämlich momentan nach einer TaMu bzw. Spielgruppe um und ich habe irgendwie ein schlechtes Gewissen...
Was soll ich sagen, in der zweiten Nacht war das kleine Grottchen nur noch zweimal wach, kein Weinen, nein sogar ein klares Ja auf meine Aussage, dass wir die Brust wecken, wenn es hell wird. Sie hat sogar bis halb vier auf ihrer Matratze im KiZi geschlafen. Gestern und heute Abend ist der Schlaf eher unruhig, aber sie weint überhaupt nicht mehr. Beim Mittagessen hat sie sogar drüber sinniert: "Machen nicht mehr Che in der Nacht."
Tagsüber stillt sie je nach meinen Möglichkeiten unverändert viel und gerne.
Wollt euch nur sagen, dass es sich manchmal doch lohnt auf seine Bedürfnisse zu achten, vor allem ab einem gewissen Alter. Ich hoffe es hält jetzt an und ICH schaffe das auch. Wir schauen uns nämlich momentan nach einer TaMu bzw. Spielgruppe um und ich habe irgendwie ein schlechtes Gewissen...
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Re: Immer wieder Zweifel...
Ich hole diesen Thread mal hoch, um Mut zu machen: Heute ist ein kleines Wunder geschehen, unser Pfadi hat in der zweiten Woche bei der Tagesmutter dort in einem Bettchen Mittagsschlaf gehalten!!!!!! Mein Mann und ich haben nicht daran geglaubt, aber es bestätigt die Berichte über andere Stillkinder in der Eingewöhnung hier im Forum. Unfassbar, weil sie mittags weder bei meinem Mann, noch bei Opa oder Oma und auch bei mir nur mit Stillen einschläft. Ich bin soooo stolz auf mein kleines Mädchen!
Dafür stillen wir nachts mal wieder oft und intensiv (hatten ja schon zweimal erfolgreich über Wochen nachts abgestillt) und auch tagsüber möchte sie gerne und vehement "che" machen, wenn Mama verfügbar ist. Mama ist derzeit sowieso wieder extrem angesagt. Aber ich denke das ist normal und ich hoffe, dass wir auch nachts wieder abstillen können, wenn sich alles mal eingespielt hat. Denn so wie es momentan läuft ist es für mich sehr anstrengend und so möchte ich auch nicht ewig weitermachen. Das bringt mich mehr zum komplett Abstillen hin, obwohl ich mir immer noch wünsche, dass sie sich selbst abstillen kann. Ich möchte ihr das jetzt auf keinen Fall nehmen, sie muss wahrscheinlich viele Dinge verarbeiten. Ist auch für mich emotional eine große Hürde, diese Eingewöhnung. Dabei lief noch keine einzige Träne, wofür ich sehr dankbar. Sie wird groß... *seufz*
Dafür stillen wir nachts mal wieder oft und intensiv (hatten ja schon zweimal erfolgreich über Wochen nachts abgestillt) und auch tagsüber möchte sie gerne und vehement "che" machen, wenn Mama verfügbar ist. Mama ist derzeit sowieso wieder extrem angesagt. Aber ich denke das ist normal und ich hoffe, dass wir auch nachts wieder abstillen können, wenn sich alles mal eingespielt hat. Denn so wie es momentan läuft ist es für mich sehr anstrengend und so möchte ich auch nicht ewig weitermachen. Das bringt mich mehr zum komplett Abstillen hin, obwohl ich mir immer noch wünsche, dass sie sich selbst abstillen kann. Ich möchte ihr das jetzt auf keinen Fall nehmen, sie muss wahrscheinlich viele Dinge verarbeiten. Ist auch für mich emotional eine große Hürde, diese Eingewöhnung. Dabei lief noch keine einzige Träne, wofür ich sehr dankbar. Sie wird groß... *seufz*
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