Hallo Nina,
schön von Dir zu lesen.
Aber irgendwie haben die beiden dann doch wieder mehr gegessen, Julian auch. Immer mehr, inzwiswchen kriegen sie 4x am Tag Brei und essen auch richtig viel! Beide sind deutlich zufriedener, sind auch mal länger als 5 Min. satt und können dadurch auch mal eine Weile am Boden liegen - und machen auch im Bereich Motorik gerade große Fortschritte!
Das freut mich sehr, dass sich die Ess-Situation grundsätzlich so erheblich verbessert hat, prima!

Auch, dass Du direkte positive Auswirkungen auf Gemüt und Verhalten feststellen konntest.
Nur auf den (meinen) Schlaf wirkt es sich negativ aus: die beiden müssen jede Nacht aufs Klo, natürlch nie gleichzeitig.
Meinst Du mit "aufs Klo" "groß oder klein in die Windel machen" oder machst Du windelfrei?
Tagsüber wollen sie auch gar nicht mehr so viel stillen, dafür nachts umso mehr.
Wie oft stillt Ihr tags denn noch für gewöhnlich?
Julia, wie haben denn deine Zwillinge als größere Babys tagsüber geschlafen?
Wir haben da grade ein Problem... Tandemtragend schlafen sie im Haus eher nicht mehr ein, nur draußen. Eigentlich schlafen sie nur gut und lange, wenn ich mich dauerstillend mit ins Bett lege. Das geht aber oft nicht. ImMoment habe ich das Gefühl, sie schlafen oft zwischendurch ein (im Auto, beim Stillen kurz bevor ich weg muss oä) und sind dann gefrustet, wenn ich sie wecken muss. Ins Bett und dann aufstehen klappt meistens nicht.
Hm, lass mich mal überlegen... also zu Beginn des zweiten LHJ haben meine Zwillis auch noch komplett individuell geschlafen, ohne erkennbaren Rhythmus. Sie schliefen im Auto ein, klar, und ich hab sie dann da auch ganz oft weiterschlafen lassen. Oder nach dem Stillen auf dem Sofa eben dort weiterschlafen lassen. Oder einzeln beim Tragen (für Tandem auf DAUER waren sie da schon zu schwer). An ins Bett Legen kann ich mich gerade irgendwie nicht erinnern

, also das war wenn auf jeden Fall viel später, so mit 1-1,5 Jahren oder so?.. Mit gut 2 kamen sie in den Kiga und haben dann dort ganz normal problemlos Mittagsschlaf gemacht.
"Wecken MÜSSEN" kam bei uns irgendwie selten vor, ich überlege gerade, warum... also entweder hab ich sie schlafend irgendwo mit hin genommen (schliefen dann halt im Auto weiter), oder sie schliefen gerade eh nicht. Sie waren in dem Alter auch eher "häufig-und-kurz"-Schläfer, was ich durchaus eher praktisch als belastend fand. Ich habe sehr viel Trageberatung gemacht in dieser Zeit (mit Babys), also Hausbesuche bei anderen, seltener bei mir, und da war es definitiv immer sehr praktisch, wenn EIN Kind im Laufe der Beratung einschlief und das andere wach war. Also so abwechselnd schlafen, das fand ich immer am allerangenehmsten.
Die Großen waren in dieser Zeit übrigens schon über Mitag im Kiga - DAS fand ich generell im Alltag für mich wahnsinnig wichtig und entlastend. Terminstress à la "morgens um 9 ein Kind gerade in den Kiga gebracht und um 11:30 steht schon wieder ein Schulkind vor der Tür" o.ä., das hätte ich seeeeehr ungünstig gefunden. Ich weiß jetzt nicht, wie genau bei Euch die Betreuungssituation der anderen Kinder aussieht, aber ich kann mir vorstellen, dass dort noch Entlastungspostential zu finden wäre.
Vielleicht hilft es ja schon ein bisschen, sich nicht mehr zu WÜNSCHEN, die beiden mögen "gut und lange" schlafen? (Du schriebst, das täten sie nur beim Tandemstillen im Bett, aber das ginge oft nicht, ich nehme an, terminlich bzw. wegen der anderen Kinder) Ich meine, im Grunde gibt es da ja drei Möglichkeiten, wenn Du Dir längeren Tagesschlaf wünschst: Entweder Du ermöglichst Dir, z.B. über Veränderungen in der Betreuung der anderen Kinder, Dich mehr mit den Zwillingen hinzulegen, oder Du probierst mehr technische Hilfsmittel aus, wie Schnuller oder Elektro-Schaukelwiege usw. um vom Tandemstill-"Zwang" loszukommen, oder Du versuchst eben gar nicht mehr, sie irgendwie "länger" zum Schlafen zu kriegen. Geschlafen wird dann halt so nebenbei, wie es sich gerade ergibt.
Wie siehst Du das?
LG
Julia