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Re: imaginäre Freunde

Verfasst: 07.02.2013, 15:58
von matah
so wie ich es verstanden habe sorgt sich frifra um den sohn der um die reale freundin die nun weiter weg wohnt trauert. ?Und nehmen denn jetzt imag Freunde dessen Stelle ein?

Re: imaginäre Freunde

Verfasst: 07.02.2013, 18:32
von Seerose
Oh, sorry, ich hatte nur die Seite schnell überflogen und irgendwie nicht mitbekommen, daß es gar nicht mehr um den Threadtitel sondern um ne ganz andere Geschichte geht. :oops: Meine Multitaskingfähigkeiten beschränken sich immer mehr.. :oops:

Re: imaginäre Freunde

Verfasst: 07.02.2013, 20:14
von FriFra
imaginäre Freunde statt seiner Freundin sind jetzt seine Schwester und sein Bruder die wohl auf Arbeit sind.
Und alle mädchenhaften Puppen heißen jetzt wie seine echte Freundin.

Re: imaginäre Freunde

Verfasst: 07.02.2013, 21:18
von daisy
Meine Tochter schlüpft manchmal in eine andere Person, dann ist sie die O. Und die O. Kommt mich dann besuchen und spielt mit mir oder ruft mich an oder so. Irgendwie nett, O. Ist auch sehr hilfsbereit und manchmal Ruf ich sie an, damit sie mir was hilft. :wink:

Re: imaginäre Freunde

Verfasst: 07.02.2013, 21:20
von Ellipirelli
FriFra hat geschrieben:imaginäre Freunde statt seiner Freundin sind jetzt seine Schwester und sein Bruder die wohl auf Arbeit sind.
Und alle mädchenhaften Puppen heißen jetzt wie seine echte Freundin.

Vll verdaut er so die Trennung von seiner Freundin?
Wer arbeitet kann nicht spielen/ da sein und als Geschwisterkind wäre er nicht allein.


iPhone- Worterkennung ist mein Untergang.

Re: imaginäre Freunde

Verfasst: 08.02.2013, 10:17
von Linlin
Meine Tochter hat mit 2 Jahren angefangen mit ihrer imaginären Freundin zu spielen, die Atta heißt (das unheimliche ist, dass Atta Zwilling bedeutet).
Sie hat nur mit ihr gepsielt, wenn sie alleine war und keine anderen Kinder zum Spielen greifbar waren oder wenn man etwas verboten hat, dann hat sie immer gesagt "aber die Atta die..."
Sowieso konnte und durfte Atta alles. Mal hatte sie bunte Haare, mal war sie ein Kind und mal ein Erwachsener.

Ich hab in einem Artikel gelesen, dass Kinder imaginäre Freunde erfinden, wenn niemand da ist mit dem sie richtig spielen können - daher habe ich mir nie Sorgen gemacht, sondern immer die Phantasie meiner Tochter bewundert.
Kinder gleichen damit den fehlenden Spielpartner selber aus.

Kurz vor dem 3. Geburtstag ist dann Atta verschwunden und wurde lange nicht erwähnt - noch wurde mit ihr gespielt.
Jetzt taucht sie ab und zu mal wieder auf, wobei meine Tochter jetzt eher ihre Puppe "Anna" zum Spielen nimmt und diese "lebendig" ist.

Re: imaginäre Freunde

Verfasst: 09.02.2013, 21:17
von FriFra
Ellipirelli hat geschrieben: Vll verdaut er so die Trennung von seiner Freundin?
Wer arbeitet kann nicht spielen/ da sein und als Geschwisterkind wäre er nicht allein.
Hm, das klingt logisch :-)
Und da "alle" gleichaltrigen Kinder aus dem ehemaligen Bekanntenkreis im letzten Jahr Geschwister bekommen haben, ist wahrscheinlich das Thema Brüderchen / Schwesterchen ganz natürlich dran.
Danke.

Re: imaginäre Freunde

Verfasst: 28.02.2013, 22:00
von kÜRBISHEXE
muss jetzt hier auch noch mal was schreiben...

l. freund (auch 5 1/2 jahre) hat eine imaginäre maus.
die gibt es schon länger, aber momentan ist es so, dass die maus ihm vorschreibt, was er zu tun oder zu lassen hat.

aktuelle beispiele:

l. und sein freund (m) spielen ausschließlich bei ihm zu hause. l. war auch schon mehrfach alleine, also ohne mich da, da ich aber mit seiner mama befreundet bin, geh ich meistens mit um mit ihr zu quatschen.
m. hat wohl im kiga kaum freunde, geht auch noch nicht alleine auf kindergeburtstage und co.
l. und m. hatten gestern kinderturnen und hatten für heute ausgemacht, dass sie zusammen spielen wollen.
l. meinte gleich, dass m. zu uns kommen solle, er erst mal nicht mehr zu m. möchte, da er immer zu ihm kommt und m. noch nie (außer kindergeburtstag und das mit mama) bei uns war.
m. meinte daraufhin, dass er nicht kommen könne, weil die maus das verbietet.
hatte dann, als l. im kiga war, noch mal mit m. und auch mit seiner mama telefoniert und gefragt, was sache sei.
m. meinte, er könne nicht weg, er müsse arbeiten, das hat die maus gesagt.
hab ihm dann gesagt, dass es wohl dann heute nichts wird, weil l. nicht immer zu ihm kommen möchte.

hab dann l. aus dem kiga geholt, ihm gesagt, dass m. nicht kommen mag/kann/will und wir es lassen. l. hat dann eingelenkt und gesagt, dass wir dann halt hingehen...

gut, okay.
l. wollte sich dann ein buch von m. ausleihen. m. sah es sich an, überlegte und meinte, dass das nicht ginge, weil es der maus gehöre. er ging dann aber ans telefon und tat so, als ob er die maus anrufen würde und hat mit ihr "telefoniert" - sie gab dann ihr "okay".

hmmm, weiß nicht...wie schon geschrieben, hier gibts auch ab und zu die buntaffen, aber die schreiben hier nichts vor ect. die sind dann einfach mal da, machen quatsch und l. ist sich stets bewusst, dass es sie nicht wirklich gibt...
bei m. und seiner maus find ich es schon irgendwie ein wenig arg...sie schreibt auch vor, dass er bsp. nicht ins turnen gehen darf, er arbeiten müsse ect.

jetzt hat seine mama beschlossen, 2 echte mäuse zu kaufen - ob aus diesem grund und der hoffnung heraus, dass dann die imaginäre maus veschwindet, weiß ich nicht und ich muss sagen, ... puhhhhhh...naja, ich find die idee nicht so prall...noch dazu hat er nicht allzu viel von ihnen, da sie nachtaktiv sind und fast den ganzen tag schlafen.

weiß jetzt nicht, was ich hören mag, ist das noch "normal" in dem ausmaß?
wie geht man am besten damit um?
ich hab so das gefühl, dass er wirklich an die maus glaubt...das vielleicht schon ein wenig "krankhaft" ist?

Re: imaginäre Freunde

Verfasst: 01.03.2013, 10:13
von aramis
schwieriges Thema, ich hab vort kurzem gelesen, dass diese imaginären Freunde meist aus einer "Problemsituation" heraus entstehen - wobei man da aufpassen muss, für Kinder ist schnell mal eine Situation problematisch, die wir erwachsenen nicht als solches erkennen. Da reicht es wohl, wenn das Kind mal, weiß ich,mal keinen Lolly haben darf, etc.

Bei dem Verhalten, das du beschreibst, finde ich, dass der kleine irgendwelche Probleme haben dürfte, das wäre sinnvoll herauszufinden. VOr allem, warum ist der der maus so "hörig"? Warum braucht er dieses vorschreiben?

Die Idee, Mäuse zu kaufen, finde ich, tut leid, total daneben, das bringt genau gar nix außer arbeit (und die stinken die viehcherl *G*)
Vielleicht kannst du seiner Mutter mal auf den Zahn fühlen, wo das her kommen könnte - warum der kleine diese Maus braucht? Gibts in der Familie Probleme? Warum hat der kleine kaum Freunde?

Was mir noch einfällt - darf er selbst entscheidungen treffen oder wird im alles vorgegeben?

Re: imaginäre Freunde

Verfasst: 01.03.2013, 11:23
von sweet-cherry-13
kÜRBISHEXE hat geschrieben: weiß jetzt nicht, was ich hören mag, ist das noch "normal" in dem ausmaß?
wie geht man am besten damit um?
ich hab so das gefühl, dass er wirklich an die maus glaubt...das vielleicht schon ein wenig "krankhaft" ist?
Nachdem was ich jetzt gelesen habe, glaube ich das eher nicht, dass es krankhaft ist.

Meine Meinung aus der Ferne: M. weiss schon ganz genau, was er möchte und was nicht. Er setzt seinen Willen und seine Interessen mit Hilfe der Maus durch, das gibt ihm mehr Sicherheit und er kann seine "Verantwortung" an die Maus abgeben. Es ist einfacher zu sagen, die Maus will das nicht, als zu sagen: ich will das nicht. Vor allem seinem Freund gegenüber.

Ich halte das eigentlich für ziemlich clever, an Strategiedenken und Fantasie scheint es M. jedenfalls nicht zu mangeln. :wink:

Achja, ich hoffe nicht, dass M.s Mutter ihm deshalb Mäuse kauft. :o Die armen Dinger, es sei denn, die Familie wollte sich schon immer mal Mäuse zulegen.

Wie geht man am besten damit um? Es auf keinen Fall persönlich nehmen, das gilt auch für die Erwachsenen! Und versuchen M. zu bestärken, auch mal seine eigene Meinung zu vertreten, diese auch zu hören und nicht abzutun.