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Re: Aus dem Allesesser wird ein Junkfood-Freak. Was tun?
Verfasst: 05.12.2011, 00:07
von Emmal J.
asujakin hat geschrieben:1. EmmaJ habe ich es satt dass du an mir den Hobby-Psychologen raushängen lässt.....
da ich bei dem ursprünglichen Thema/Fragestellung bleiben möchte beende ich das hier auch und bitte darum, dass der Thread geschlossen wird.
asujakin hat geschrieben: wobei ich hier nochmal darauf hinweisen möchte dass jeder für seine Empfindungen selbst verantwortlich ist und kein anderer jemals "schuld" sein kann!!
Gute Nacht

!
Re: Aus dem Allesesser wird ein Junkfood-Freak. Was tun?
Verfasst: 05.12.2011, 00:13
von LaLeMi
Asu, das ist machtkampf, worauf das hinläuft.
Vertrau ihm.
L. hat fast drei jahre lang alles gegessen. Dann monatelang eigentlich nur nudeln und wurst (da hat sie jedoch noch gestillt). Naja, und jetzt isst sie vieles nicht, vieles aber doch, nd v.a. Isst sie täglich gaaanz viel obst.
Brot ausstechen nd so machen wir manchmal zusammen, einfaxh zum spass.
Re: Aus dem Allesesser wird ein Junkfood-Freak. Was tun?
Verfasst: 05.12.2011, 02:29
von Seerose
Pünktchen hat geschrieben:Ich weiss um die schädliche Wirkung von Transfettsäuren, aber wenn ich Pommes im Backofen oder in der actifry-Fritteuse entweder gekauft ohne weitere Zugabe von Fett oder aber selber geschnitten mit einem Teelöffel Fett zubereite, dann kann ich mit der Gefahr leben.
Es geht ja auch nicht um 3-5x im Jahr Pommes essen, nur heutzutage gibt es tatsächlich Leute, die mit den bekannten Frühstücksflocken am Morgen anfangen, dann mittags Pommes und Chicken Wings servieren und abends gibt's dann ne Fertigsuppe und Braten in Fix-Soße..
Ich denke mal, wenn man einigermaßen "gesund" einkauft, also frische Sachen, und Fertiggerichte sowie Fertigsaucen überhaupt meidet, von Weißmehlprodukten eher Abstand nimmt, dann seh ich einseitige Ernährung beim Kind wenig tragisch und eher ne Phase.
Re: Aus dem Allesesser wird ein Junkfood-Freak. Was tun?
Verfasst: 05.12.2011, 07:55
von Nina
Wir hatten nie ein Problem mit dme Essen, ich habe es schon immer so gehandhabt, daß ICH bestimmt, was es gibt, und die Kinder, WAS sie davon essen oder auch nicht. Wünsche werden zur Kenntnis genommen und manchmal berücksichtigt. Die Große hat mal wochenlang nur Misosuppe gewollt - hat sie bekommen. Pommes würde sie nicht jeden Tag bekommen. Ganz einfach.
Re: Aus dem Allesesser wird ein Junkfood-Freak. Was tun?
Verfasst: 05.12.2011, 10:23
von frostpfoetchen
böse, böse pommes
ich mach pommes nicht in der friteuse (hab ich gar nicht)
in öl wenden und ab in den backofen die frisch geschnittenen kartoffeln
sehr lecker
Aus dem Allesesser wird ein Junkfood-Freak. Was tun?
Verfasst: 05.12.2011, 11:34
von Zierbanane
Ich koche hier auch keine Innereien, obwohl ich die gerne mag. Aber ich koche eben normal und ausgewogen. Merke ich, dass ein Kind zu viel von dem "Schlechten" isst, dann kaufe ich das einfach nicht mehr und ja, da sage ich schonmal ganz klar: "Entweder Du isst das jetzt oder Du gehst hungrig ins Bett. Das ist ganz allein Deine Entscheidung.". Ist mir völlig wurscht ob das "unerzogen" oder "authoritär" ist und was andere dazu sagen. Das ist Erziehung a la Zierbanane.

(Das Problem ist ja auch, je mehr Kinder man hat, desto weniger Zeit und Nerven hat man für ständige Extrawürste) und eines kann ich sagen, es werden, je älter der Kleine wird, noch ganz andere Phasen auf Dich zukommen, Phasen bei denen Du immer wieder an Deine Grenzen stoßen wirst und oft ein Umdenken erforderlich ist. Da hilft alles innerliche Winden in alten Idealen nichts.
Was bezweckst Du indem Du eine Hütte baust oder Ausstecherle hernimmst? Du manipulierst. Da finde ich es schon beinah ehrlicher einfach nichts ungesundes mehr im Haus zu haben wenn es Dich so sehr stört und ihm ein gutes Essen, aus dem er wählen kann was er wovon und wieviel isst, vorsetzt und ehrlich sagst es gibt nichts anderes und im Notfall das Jammern erträgst. GANZ schwer. Ich weiß! Ich brauchte DREI Kinder bis ich so weit war das zu (er)tragen, weil man natürlich mitleidet. Aber das geht vorbei.
Es ist gut und schön, Deine Idealvorstellung von "nicht Erziehung" (auch in punkto Ernährung) und ich bin mir sicher, dass Du als Mutter alles gibst, aber die Realität sieht eben oft anders aus. Ich lese bei Dir auch oft sehr viel eigene Kindheit raus und viele, viele Wünsche und Erwartungen bezogen auf die Entwicklung Deines Kindes. Aber auch das ist Druck und auch das spürt er. Mir geht/ging es hier genauso beim Thema Schule: "Du sollst es einmal besser haben!". Aber auch dieses "gut sein wollen" erzeugt einen enormen Druck im Kind. Was hatte ich für tolle Vorstellungen vom Idealzustand als mein Sohn noch klein war. Vergiss es!!! Mindestens 50% kannst Du auf gut deutsch gesagt mit der Zeit "abessen", weil das LEBEN eben oft GANZ anders läuft als es ein Buch oder die eigene Vorstellung vom Idealzustand beschreibt.
Re: Aus dem Allesesser wird ein Junkfood-Freak. Was tun?
Verfasst: 05.12.2011, 12:24
von Ginevere
Sandküste hat geschrieben:Puenktchen: klingt stimmig, Deine Einstellung....
Finde ich auch.
Deckt sich auch ziemlich mit meiner.
Zum Thema "Wer entscheidet":
Wir schauen immer dass wir Mahlzeiten mit mehreren Komponenten anbieten (also Nudeln, Gemüse und ggf. Fleisch zum Beispiel). Dann kann sie sich halt aussuchen was sie davon essen möchte. Wie gesagt, meistens merke ich erst später wie gut ihre Wahl diesbezüglich ist (Kohlenhydrate bei Wachstumsschüben, viel Gemüse wenn sie kränkelt...). Geht ja auch beim Abendbrot/Frühstück gut, da hat man ja eh mehrere Sachen auf dem Tisch stehen.
Ich weigere mich allerdings, ihr noch extra was zu machen. Ne, das gibts hier nicht.
Es steht halt genug auf dem Tisch um sich was auszusuchen. Ansonsten wird es mir zu sehr zum Kult. "Was, du magst das nicht mein Schatz? Was möchtest du denn?" *kotz* Solche Eltern kann ich nicht leiden.

Re: Aus dem Allesesser wird ein Junkfood-Freak. Was tun?
Verfasst: 05.12.2011, 14:35
von Mondenkind
Asujakin bat um Schließung.