Re: Tragen in der DDR?
Verfasst: 23.09.2011, 14:43
minamarie hat geschrieben:Ich seh das aber auch wie netteanne wenn man sich etwas mit dem Thema beschäftigt- Bindung an den Staat war für den Staat unterstützenswürdiger als Bindungen an Religionen oder Familie! Man "musste" ja schließlich die Kinder auf das neue Weltbild prägen damit Alle zusammenfunktionieren. Kinder kamen nicht NUR recht früh in die Krippe oder ähnliches damit die Muttis weiter arbeiten können (dann auch in den Ferien und neben der Schule und überall immer die Partei die die Kinder übernimmt usw). Klar wurde nicht verboten seine Familie zu lieben und es gab halt doch mehr Möglichkeiten als Viele denkendas impliziert jedoch nicht das netteanne total daneben liegt.
Ich hoffe ihr schreibt da aus eigener Erfahrung da ich das ansonsten total daneben und oberflâchlich finde.
Jede Familie hat ihre eigene Geschichte, tut mir leid für dich Antje und ich freue mich, dass du anfangen konntest, das zu verarbeiten.
Meine Mutter ist mit mir 3 Jahre zu Hause geblieben (in der DDR)! Ich mag so verallgemeinernde Aussagen überhaupt nicht leiden. Soll doch jeder von seiner erfahrung schreiben, aber so im Sinne von, DA wurde doch eher auf die Bindung an den Staat als an die Familie gesetzt... Ich kann ja auch nicht schreiben, wie es damals in der BRD mit der Familie gehandhabt wurde, ob die Mütter zu Hause geblieben sind, weil sie es der Bindung zu ihren Kindern zu liebe gemacht haben, oder weil es keine Kindergartenplätze gab.
Ich lebe jetzt seit 7 Jahren in Frankreich und hier geht ein sehr grosser Anteil der Mütter 3 Monate nach der Geburt wieder arbeiten (nur als Nebenbeibemerkung).
