Re: Projekt: 365 Tage ohne Zucker! Wer macht mit?
Verfasst: 21.12.2014, 13:02
Ich hole das Thema mal nach oben.
Ich habe ja vor einiger Zeit schon einmal auf Zucker verzichtet. 3 Monate lang. Dann hat sich der Zuckerkonsum wieder eingeschlichen, bis ich wieder bei hohen täglichen Zuckermengen war.
Immer wieder habe ich versucht, zu verzichten, aber es hat einfach nicht geklappt.
Nun arbeite ich mit dem Buch "Frei von Zuckersucht" ( http://www.amazon.de/Frei-von-Zuckersuc ... uckersucht ) und ich sehe nun einiges klarer. Ich bezeichne mich als zuckersüchtig. Ich weiß, dass das Konzept der Zuckersucht umstritten ist und ich weiß nicht, ob es sich laut Definition tatsächlich um eine Sucht handelt, aber das ist mir egal. Für mich fühlt es sich nach Sucht an und deshalb behandele ich es wie eine Sucht.
Seit fast drei Wochen bin ich nun wieder abstinent. Das mag sich für viele hier wenig anhören, aber für mich ist das schon ein Riesenerfolg. Ich glaube, mit dem Bewusstsein, dass ich süchtig bin und mich deshalb auch wie eine Süchtige behandeln muss, habe ich einen Riesenschritt getan.
Das Buch lehnt sich übrigens an das Konzept der Anonymen Alkoholiker an, also arbeite ich wirklich an mir, meinen echten Bedürfnissen und Wünschen und es geht richtig ans Eingemachte. Ich hoffe, dies ist für mich der richtige Weg.
Ich denke, dass viele von euch diese Hilflosigkeit, dieses Ausgeliefertsein nicht nachvollziehen können. Seid froh! Nicht jeder, der isst, hat eine Essstörung. Für mich fühlt es sich so an und deshalb muss ich mich auch so behandeln. Da es keine anerkannte Essstörung "Zuckersucht" gibt und ich auch nicht übergewichtig bin, weiß ich, dass mich Ärzte nicht ernst nehmen würden. Daher nehme ich mich jetzt selber ernst und arbeite an mir.
Und so ernähre ich mich im Moment: keine Süßigkeiten, nichts Süßes (auch nichts zuckerfreies). Frisches Obst ist erlaubt, aber keine Trockenfrüchte. Verarbeitete herzhafte Lebensmittel, in denen ein bisschen Zucker ist, meide ich, aber nicht konsequent. Diese scheinen auch keinen Rückfall auszulösen. Ich vermeide aber Lebensmittel, wie Ketchup, in denen relativ viel Zucker ist.
Ich hoffe ich habe jetzt nicht zu konfus geschrieben und es passt hierher.
Wie geht es euch jetzt um die Weihnachtszeit mit dem Verzicht?
Ich habe ja vor einiger Zeit schon einmal auf Zucker verzichtet. 3 Monate lang. Dann hat sich der Zuckerkonsum wieder eingeschlichen, bis ich wieder bei hohen täglichen Zuckermengen war.
Immer wieder habe ich versucht, zu verzichten, aber es hat einfach nicht geklappt.
Nun arbeite ich mit dem Buch "Frei von Zuckersucht" ( http://www.amazon.de/Frei-von-Zuckersuc ... uckersucht ) und ich sehe nun einiges klarer. Ich bezeichne mich als zuckersüchtig. Ich weiß, dass das Konzept der Zuckersucht umstritten ist und ich weiß nicht, ob es sich laut Definition tatsächlich um eine Sucht handelt, aber das ist mir egal. Für mich fühlt es sich nach Sucht an und deshalb behandele ich es wie eine Sucht.
Seit fast drei Wochen bin ich nun wieder abstinent. Das mag sich für viele hier wenig anhören, aber für mich ist das schon ein Riesenerfolg. Ich glaube, mit dem Bewusstsein, dass ich süchtig bin und mich deshalb auch wie eine Süchtige behandeln muss, habe ich einen Riesenschritt getan.
Das Buch lehnt sich übrigens an das Konzept der Anonymen Alkoholiker an, also arbeite ich wirklich an mir, meinen echten Bedürfnissen und Wünschen und es geht richtig ans Eingemachte. Ich hoffe, dies ist für mich der richtige Weg.
Ich denke, dass viele von euch diese Hilflosigkeit, dieses Ausgeliefertsein nicht nachvollziehen können. Seid froh! Nicht jeder, der isst, hat eine Essstörung. Für mich fühlt es sich so an und deshalb muss ich mich auch so behandeln. Da es keine anerkannte Essstörung "Zuckersucht" gibt und ich auch nicht übergewichtig bin, weiß ich, dass mich Ärzte nicht ernst nehmen würden. Daher nehme ich mich jetzt selber ernst und arbeite an mir.
Und so ernähre ich mich im Moment: keine Süßigkeiten, nichts Süßes (auch nichts zuckerfreies). Frisches Obst ist erlaubt, aber keine Trockenfrüchte. Verarbeitete herzhafte Lebensmittel, in denen ein bisschen Zucker ist, meide ich, aber nicht konsequent. Diese scheinen auch keinen Rückfall auszulösen. Ich vermeide aber Lebensmittel, wie Ketchup, in denen relativ viel Zucker ist.
Ich hoffe ich habe jetzt nicht zu konfus geschrieben und es passt hierher.
Wie geht es euch jetzt um die Weihnachtszeit mit dem Verzicht?