Mein Mann hatte teilweise auch Mühe, meine rationalen Argumente für das Stillen und Familienbett anzunehmen. Weil andere Babys ja auch mit Schoppen, eigenem Bett gross werden. Seitdem sage ich nur noch, dass ich das so möchte, weil ich es schön finde und das emotional brauche. Das akzeptiert er vielmehr so. Unter der Woche schläft er im Gästebett (das nächtliche Stillen betrifft ihn damit auch gar nicht) und am Wochenende geniesst er unseren Sohn im Bett durchaus auch sehrMargretheRakete hat geschrieben: 22.05.2022, 06:27 Mein Mann meinte gestern, dass wir vermutlich einen riesen Fehler gemacht haben, dass ich oft einschlafstille und mein Sohn neben mir schläft und nachts oft stillt. Da sei es ja kein Wunder, dass er sich nicht ablegen lässt, wir hätten ihm da ja nicht beigebracht. Alle Versuche, ihm zu erklären, dass Einschlafstillen nichts Böses ist (die Stillberaterin hatte ja auch davor gewarnt...) und man Babys sowas nicht beibringen kann, waren sinnlos. Wir sind natürlich von Bbys im Bekanntenkreis umgeben, die von Beginn an durchschliefen, nach der Abendflasche, und immer nur im eigenen Bett schlafen![]()
Was das Einschlafstillen betrifft: er hätte ja jederzeit versuchen können, euer Kind anders zum Schlafen zu bringen, nicht wahr...? Also ist es ja kaum dein "Fehler," er sollte eher froh sein, hast du so eine tolle Methode, die so gut funktioniert. Wir hatten hier nämlich eine Zeit, wo der Kleine nur durch rumtragen und viel schreien einschlief und wir waren danach alle froh, als das Einschlafstillen wieder klappte.