Ich danke Euch allen für Eure Antworten!
Mein Gastroenterologe meinte, ich solle die Mädels testen lassen, da direkte Verwandte eine 10-15% höhere Wahrscheinlichkeit haben, ebenfalls an Zöliakie zu erkranken. Der Kinderarzt sah es genauso, deswegen der Test. Wurde Euch das nicht auch gesagt? Irgendwie wundere ich mich da ein wenig, weil es so klang, als ob so das normale Vorgehen sei...
Wenn es rein nach Symptomen gegangen wäre, hätte ich beide nicht testen lassen; denn die Bauchschmerzen der Kleinen sind bisher immer gut erklärbar gewesen. Jetzt jedoch nach dem Test, sehe ich da einen möglichen Zusammenhang. Genauso gut, kann es aber sein, dass die Jüngste bisher vollkommen symptomlos ist und „nur“ dann Bauchweh hat, wenn sie sich überfuttert oder morgens extremen Hunger hat.
@Ginevere:
Wieviele haben bei Euch Zöliakie?
Es war auch bei mir ein Zufallsbefund. Ich selber empfand die Spiegelung (auch unter so einer leichten Narkose) an sich nicht schlimm, aber es ging mir zuvor und bis 3 Tage danach elend. Das mag ich meiner Tochter gerne ersparen.
Buchweizenpfannkuchen klingen gut. Ich werde die bestimmt probieren, sobald ich das Mehl hier habe. Danke!
@Mäuserich:
Nutzt Du die Backformen für Euch alle, oder hast Du neue fürs GF angeschafft? Da bin ich noch so unsicher, wie ich es mache. Habe zwei gut erhaltene Backformen hier und kann mir zur Zeit nicht vorstellen, wieder GH Kuchen zu backen. Sollte ich also die bisherigen Formen weggeben und mir eine neue GF holen oder bekomme ich die doch gescheit sauber?
Wurde Euch auch gesagt, dass der Test bis die Kinder 18 sind alle 2-5 Jahre wiederholt werden soll? Die Große war jetzt ja negativ. Aber soll später nochmals gestestet werden.
Wie würdest Du es denn mit dem zweiten Bluttest machen? In kürzerem Abstand? Ging das bei Euch? Oder hattet ihr danach direkt die Biopsie machen lassen?
Das hadern, von dem Du schreibst, kenne ich zu gut. Und mache es mir da gewiss selber schwerer. Aber Umstellung fällt mir immer schwer und nur durch denken, grübeln, etc kann ich nicht herausfinden, welche Gerichte, Backwaren usw für uns passen. Ich muss da also über meinen Schatten springen. Doch gerade fühle ich mich da wie festgebunden vorm Sprung

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Das mit der Getreidemühle klingt super. Aber derzeit scheue ich auch den Aufwand noch. Ich möchte jetzt mit fertigen Mehlen beginnen und hoffe dahinein zu wachsen.
@koalina:
So eine Mehlmischung habe ich mir jetzt auch erstmal besorgt und möchte damit zumindest mal Pfannkuchen probieren. Wie lange brauchtest Du, um das Gefühl zu entwickeln? Gab es anfangs viel „für die Tonne“? Mit dieser Vorstellung tue ich mich besonders schwer. Wenn mir was nicht gelingt, dann esse ich es bisher meist dennoch und habe dann für Jahre genug von einem neuen Versuch. Prima Vorrausetzungen also

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@KaLotta:
Das mit dem Geld denke ich mir eben auch. Außerdem ist bei vielen GF Sachen echt viel an Inhaltstoffen drinnen, auch nicht so schön. Zudem habe ich gelesen, dass gewisse Nährstoffe (weiß gerade nicht welche, aber die Frage ist für die Ernährungsberaterin schon notiert) in GF Ernährung nicht ausreichen vorhanden sind und ggf substituiert werden müssen. Das will ich auch nicht provozieren
Müsli mache ich mir auch morgens selber mit Flocken, Nüssen, Saaten und Obst - immerhin das klappt gut

. Die Kleine mag gerne Joghurt mit Cornflakes oder Haferflocken. Das ginge weiterhin, weils ja beides GF gibt. Immerhin

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@sammie5:
Danke für den Tipp mit GF unterwegs. Für die Kinder habe ich meist was dabei; also werde ich mir das für mich nun auch angewöhnen. Meine erste Bestellung in einem GF Onlineshop ging gestern raus. Da waren auch Riegel dabei. Einer kommt dann immer in die Handtasche

- dazu noch Cashwehkerne und ich komme gut mit einem kleine Hunger klar

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Kocht ihr viel mit Reis und Kartoffeln? Oder welche GF Sättigungbeilagen stehen bei Euch auf dem Speiseplan? Bisher gab es hier oft Nudeln, das möchte ich aber so oder so (also auch falls sich die Diagnose bei der Jüngsten nicht bestätigt) reduzieren, um das Kochen leichter zu machen. Aber mir fehlt da total die Inspiration. Wir Mädels sind jetzt auch alle nicht sonderlich experimentierfreudig, was das Essen betriff. Die Jüngste isst fast nix „normal“ mit und probiert auch fast nie neues. So ist bei uns Essen eh oft mit Frust beladen. Also brauche ich jetzt von irgendwo her Kraft und Inspiration mich dem ganzen zu stellen

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@Dickkopf-Mama: Solltest Du hier mitlesen. Aus genau diesem Grund (meine letzen Sätze oben) bewundere ich es total, wie Du den Weg nach der Diagnose gegangen bist. Du wirktest so engagiert, hast ausprobiert und dich rasch herangetastet. Mich würde interessieren: Ist das eh dein Naturell oder wo hast Du dafür Inspiration gefunden? (Nur falls Du drauf antworten magst...)
Ist jetzt echt lang geworden

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Danke nochmal an Euch alle, auch fürs Lesen!