Gartenplanung 2022

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Dickkopf-Mama
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von Dickkopf-Mama »

Geißblatt riecht toll und rankt bei uns im Schatten sehr gut, da wo sich alles andere weigert :lol: .
Allerdings bilden sich nach der Blüte so ganz kleine Beerenartige Teile, die sind schwach giftig. Perlhyazinten sind schlimmer, aber ich wusste es damals nicht und musste mich erst vom Giftnotruf beruhigen lassen als der Kleine meinte die probieren zu müssen...
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)
travelmate
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von travelmate »

Was spricht gegen Geißblatt?
Ich mag die sehr gerne. Gedeihen auch schattig gut, werden bei der Blüte gerne von Insekten angeflogen und die Vögel sitzen auch ständig drin und picken die Beeren.

Zu entscheiden, ob etwas bleiben darf, wenn es blüht, ist eigentlich eine gute Taktik. Aber eben bei den Zweijährigen nicht. Denn da siehst du ja ggf nur Blätter, denkst es ist langweilig und rupfst es dann raus, ohne dass du die Blüte im nächsten Jahr sehen könntest.
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Tyaris
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von Tyaris »

Perlhyazinthen wollte die Kleine letztes Jahr auch probieren. Die Zeit war echt anstrengend, weil die hier überall (sogar mitten im Rasen) wachsen.
Geißblatt war ich halt auch wegen ggf. giftig vorsichtig. Da wo mein Mann ihn hinstellen wollte, steht er direkt an Nachbars Pferden (auf unserer Weide). Für Pferde ist er aber ebenfalls giftig.
Katzen sollen ihn auch nicht (unserer knabbert/probiert alles, wir waren schon zweimal wegen Vergiftung von was auch immer und zweimal wegen gefressen Rattengift in der Tierklinik).
Und dazu halt ein Kleinkind, war gerne alles probiert. :?
Tyaris mit der Löwin (9/19) und der kleinen Wölfin (6/23) an der Hand und dem kleinen Vögelchen (12/25) im Arm und einen Sternchen (4/21) im Herzen
Tyaris
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von Tyaris »

Ausgesucht hatten wir ihn auch, weil toll für Bienen und Vögel.
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IdieNubren
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von IdieNubren »

travelmate hat geschrieben: 27.03.2022, 08:51 Tyaris, ich wollte dir noch schreiben, dass ich die abgeblühten Stauden schneiden und die trockenen Stängel in einen Korb oder so aufrecht hinstellen würde. So können ggf noch Insekten daraus schlüpfen. Ansonsten bin ich bei Elena. Tippe auf Sandbienen und würde vorsichtig drumherum werkeln. Und beim "Unkraut" wegmachen würde ich mich auch echt auf das konzentrieren, was du am Austrieb zu 1000% erkennst. Denn sonst ist die Gefahr mE ziemlich groß, dass man auch Erwünschtes wegmacht. Ich habe zB früher immer viele Zweijährige wie Nachtviolen und Fingerhut gekillt. Aus den Blattrosetten kam nix, also weg damit. Blöd!

Ich habe gestern die Trockenmauer aus den alten Dachziegeln von 1926 fertig gestellt. Auf das Rondell kommt Gewebeplane, Kies drüber und dann eine Feuerstelle. Da haben wir gestern die Rasennarbe entfernt und den leider sehr verdichteten Boden aufgelockert und etwas gemulcht.
Aus der Trockenmauer soll ein Hochbeet mit Sonnenstauden werden. Dazu werde ich nächstes Wochenende alte Klinker von einer Kollegin abholen und eine zweite Trockenmauer davor setzen. Ein bisschen Erde für das Beet habe ich ja schon aufgeschüttet.
Das mit den Dachziegel sieht ja abenteuerlich aus, aber sehr cool! Feuerstelle kling toll!
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von Doro31 »

Jetzt musste ich erstmal nachschauen, was Perlhyazinthen sind. Ein Bild offenbarte mir, dass ich die als Traubenhyazinthen kenne - wenn ich die hochdeutsche Bezeichnung nehme. Meist sind das für mich Baurebieble (=Bauernbüblein) :lol: Perlhyazinthe klingt dagegen richtig edel 8)
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von Bani »

Doro31 hat geschrieben: 27.03.2022, 14:10 Jetzt musste ich erstmal nachschauen, was Perlhyazinthen sind. Ein Bild offenbarte mir, dass ich die als Traubenhyazinthen kenne - wenn ich die hochdeutsche Bezeichnung nehme. Meist sind das für mich Baurebieble (=Bauernbüblein) :lol: Perlhyazinthe klingt dagegen richtig edel 8)
Baurabieble hab ich auch schon gehört. Wir sagen Kaminfegerle dazu 😁 Ich wusste bis gerade nicht, dass die giftig sind.

Ich hab eine Traubenheidelbeere bestellt. Ich bin total gespannt.
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Elena
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von Elena »

Doro31 hat geschrieben: 27.03.2022, 14:10 Jetzt musste ich erstmal nachschauen, was Perlhyazinthen sind.
Ich musste auch googlen. :lol: Ich kenne sie nur als Traubenhyazinthen. Ja, die verbreiten sich gerne, aber ich finde, um die Zeit, wo sie blühen, blüht ja sonst noch nicht so viel, da stören sie zumindest bei mir nirgendwo. Im Gegenteil.
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
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Doro31
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von Doro31 »

Bani hat geschrieben: 27.03.2022, 21:11
Doro31 hat geschrieben: 27.03.2022, 14:10 Jetzt musste ich erstmal nachschauen, was Perlhyazinthen sind. Ein Bild offenbarte mir, dass ich die als Traubenhyazinthen kenne - wenn ich die hochdeutsche Bezeichnung nehme. Meist sind das für mich Baurebieble (=Bauernbüblein) :lol: Perlhyazinthe klingt dagegen richtig edel 8)
Baurabieble hab ich auch schon gehört. Wir sagen Kaminfegerle dazu 😁 Ich wusste bis gerade nicht, dass die giftig sind.

Ich hab eine Traubenheidelbeere bestellt. Ich bin total gespannt.
Kaminfegerle klingt aber auch sehr süß :D
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von Glöckchen »

So giftig können Traubenhyazinthen eigentlich nicht sein. Da müsste man bestimmt einige von essen.
Die werden hier langsam zur Plage. Wachsen zwischen den Steinen, aber ausreißen geht wegen der Zwiebel nicht.

Apropos Plage: Die ersten Blattläuse habe ich auf der Staudensellerie vom letzten Jahr gesichtet. Schmeckt die noch, wenn die jetzt weiter wächst, oder wird die holzig? Dann erspare ich mir die Mühe die Viecher los zu werden.
Hat zwei Töchterlein von 09/14 und 03/17 und einen Schützling von 08/18
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