christina hat geschrieben:Ich wollte mal berichten.
Also wirklich was geändert hat sich nicht. Er wird immer noch nach 30-60 Minuten das erste Mal wach. Aber auch tagsüber schläft er gerade schlecht ein. Er schubt total. Er hat das Krabbeln begonnen und steht auf, zieht sich an Sachen hoch (ich habe einfach am Bett das Gitter runtergemacht. Jetzt ist eine "Stufe" zwischen unseren Betten und er kommt da noch nicht rüber/rauf - das Gitter dranmachen wäre so anstrengend, wenn ich ihn richtig rein/rausheben müsste immer). Ich denke daran liegts. Er muss so viel Verarbeiten.
Mein Mann geht jetzt abends meist rein und er beruhigt sich bei ihm wunderbar schnell. Das ist so eine tolle Entlastung für mich.
Nachts nur kurz andocken und dann weglegen funktioniert nicht. Dann kommt er halbstündlich und das pack ich nicht. Stille ich "richtig", schläft er wenigstens seine 2 Stunden (ca).
Ich warte jetzt ab, bis der Schub abklingt und dann versuch ich das mit dem kurz andocken wieder...
Mein Mann hat ab nächster Woche wieder 2 Wochen Spätschicht. Dann bin ich abends wieder allein mit beiden.

Ich fühle mit euch!
Das ist bei uns auch grad so
Sogar im Schlaf robbt er davon und kullert umher. Er schläft bei mir mit unter der Decke, aber das funktionniert zur Zeit schlecht, weil er halt nimmer still liegen kann....
Und er ist schon 2 mal von der Matraze gefallen trotz Barriere! Das sind zwar nur ein paar Zentimeter, erschreckt hat er sich aber trotzdem.
Wir kommen hier von einer Phase in die nächste.... Es wird immer kurzfristig besser, nur damit es dann noch schlimmer wird als vorher. Momentan sind wir bei 2 langen Wachphasen ( von 2 bis 3 und von 4 bis 6) aber ohne anschließendes Ausschlafen sondern Aufstehen um 7 Uhr.
Falls ich jemals noch ein zweites Kind bekommen möchte werd ich einiges anders machen. Regelmäßig allein hinlegen von anfang an, eigenes Beistellbett, schlafen und stillen nicht verkoppeln und einen Schnuller einführen. Das ist zwar überhaupt nicht SUT- konform und ich hätte auch nie gedacht, dass ich mal so denke aber ich bin eine bessere Mutter wenn ich ausgeschlafen bin.
Die Ratschläge der alten Hebammen und der Großeltern haben nämlich durchaus ihre Berechtigung. Man darf sie halt nicht eins zu eins umsetzen sondern immer da Baby im Blick dabei haben aber grad was den Schlaf betrifft spielt die Gewöhnung mit Sicherheit eine große Rolle.
@Athene: wenn ich keinen Schlaf bräuchte, würd ich hier nicht mitschreiben sondern ganz lässig nachts um 3 meinen Kaffee trinken und mich darüber freuen, dass jetzt wieder Spielezeit mit meinem Baby ist.
Stimmt es eigentlich, dass man die Nächte wie die Schmerzen der Geburt vergisst? Meine Freundin, die eine 5- jährige hat, meinte neulich, sie hätte auch gern wieder ein Baby.Als ich sie fragte, ob sie denn die Nächte vergessen hat, hat sie mich zuerst verständnislos angesehen und dann schien es ihr zu dämmern und sie meinte : "Stimmt, da war doch was....."
lg