Potsdame hat geschrieben:
hast du diese tests mal über die jahre verfolgt?
Ich war ja längst erwachsen als Ökotest erschien und somit würd ich mal behaupten ich lese die Zeitschrift seit Jahrzehnten.
und man muss glück haben, dass sie das testen, was für einen gerade relevant ist.
Nee, so hab ich sie nicht gelesen, da hätt ich ja manche Dinge gar nicht kaufen können, wenn ich nur danach gegangen wäre, was gerade getestet wurde.
Erst viel später, mit Kind, hab ich dann tatsächlich mal aufgepaßt welche Tests wann kommen, z. B. beim Thema Puppen oder Wickelunterlagen oder anderen unerfreulichen Produkten.
und die hersteller ziehen den preis kräftig an, sobald sie testsieger wurden.
Das kann ich nicht bestätigen, überhaupt nicht. Die Dinge, die mich interessiert haben, blieben entweder gleich in Bezug auf den Preis oder wurden manchmal sogar zeitweise günstiger, um eben mehr neue Kunden zu gewinnen, zudem noch mit dem Label "sehr gut" versehen, um dann später neue Dauerkunden zu bekommen. Ich spreche aber überwiegend von Kleinigkeiten, Lebensmittel, Drogerieprodukte u. ä.
Daß z. B. der Babyschlafsacktestsieger nach dem Test den Preis anzieht, kann ich mir gut vorstellen, das möcht ich nicht verneinen. Die Hersteller nützen natürlich alles um irgendwie mehr Kohle zu machen.
bestes bsp. sind da sicherlich die fahrradanhänger, die seitdem schlagartig 100 euro mehr gekostet haben.
So etwas hätte ich nie im Ökotest nachgeschaut, da jede Zeitschrift eben so ihre Fachkenntnisse hat, m. E. Für mich war Ökotest immer eine Infomöglichkeit insbesondere bezüglich Schadstoffe in Lebensmittel und Kosmetika. Ich würde ja auch nicht bei einem vorgesehen Kamerakauf mir die Stiftung Warentest vornehmen, um da eine Empfehlung zu erhalten. Das übersteigt einfach deren Kenntnisse (m. E., jemand anders mag anders darüber denken). Die sollen weiter die Umdrehungen von Waschmaschinen testen und wie gut der Haartrockner pustet, aber bei Photoprodukten würd ich mich eher auf Photofachzeitschriften verlassen.
Es ist ja ähnlich beim Kinderspielzeug. Teures Spielzeug ist keine Garantie, dennoch haben bekannte Markenhersteller einen Ruf zu verlieren, während dann halt der Kaffeeröster mal wieder eine Rückrufaktion einberuft und gut is'.
absolut keine garantie. schön wär's. die letzten zwei jahre haben ja wohl gezeigt, dass das nur wunschdenken ist, da gab es so viele vorfälle. alles was "irgendwo" produziert wird, kann nicht wirklich kontrolliert werden. da braucht man sich nichts vormachen.
Ich bin die letzten Jahre - zugegeben nur 7, da man ohne Kind sich kaum für Spielzeug interessiert - immer gut gefahren mit dem Kauf von wenigem, dafür aber eher teureren aber hochwertigem Spielzeug. Bei Dingen die durch die Bank weg immer schlecht waren, wie z. B. Schulranzen, da hab ich allerdings dann eher weniger Geld ausgegeben, denn da macht's dann keinen Unterschied ob ich 200 Euro für die Schadstoffe ausgebe oder eher 40.
Warum eigentlich immer so destruktiv?
Deine ganzen Postings machen auf mich den Eindruck als sollte man mit den Schultern zucken und resignieren. Hier in den ganzen Plastik- und Aluthreads kommen doch tolle Anregungen, zudem Meinungen von Leuten, die sich in Teilgebieten sehr gut auskennen und die eine absolute Bereicherung sind für die Themen hier.