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Re: Beikost zwischen dem 4.-6.LM doch okay???

Verfasst: 05.10.2009, 15:30
von kabafreak
meiner großen hab ich mit 6 monaten beikost angeboten, wollte sie nicht.. mit so ca. 8 monaten fing sie dann das beikosten an. mumi war bis 20 monate noch hauptnahrungsmittel, keine mahlzeit ersetzt.

meine kleine noch keine komplette 5 monate (erst am 09.) hat heute fingerfood gegessen :shock: und das genüßlich. heute gab ich nämlich nach und lies ihr das ergrapschte, ich dachte ach die lutscht nur kurz dran dann landets auf dem boden. von wegen :roll: und da studien belegen das ich ihr nicht damit schade, wenn ich ihr die beikost nicht min. bis zum vollendeten 6. LM verweigere, hab ich auch kein schlechtes gewissen deshalb. sicher werde ich versuchen so lang wie möglich keine stillmahlzeiten zu ersetzen, aber wenn sie was futtern mag darf sie.

Re: Beikost zwischen dem 4.-6.LM doch okay???

Verfasst: 27.02.2010, 13:23
von jackie-brown
hier eine klarstellung von frau dr. reese, bzgl. des artikels im ELTERN-heft in einem forum.

Re: Beikost zwischen dem 4.-6.LM doch okay???

Verfasst: 27.02.2010, 20:54
von ahija
spannendes Thema... Irgendwie hört man so viel verschiedenes. Ich werde darauf schauen wann mein Kind parat ist dafür.

Re: Beikost zwischen dem 4.-6.LM doch okay???

Verfasst: 27.02.2010, 21:46
von hazelnut
Ich hatte mir ja fest vorgenommen ein halbes Jahr vollzustillen, aber da das nicht mal ne Woche geklappt hat :cry: , hab ich mich nochmal umgesehen...
Ich hab gelesen und gelesen.... Auch weil wir allergisch vorbelastet sind...

Man hört überall was anderes, aber die aktuellste Lehrmeinung scheint ja zu sein, dass ab dem 5. LM Beikost einzuführen i.O. ist, bei WEizen soll man ja sogar alles zwischen dem 4. und 6. einführen... (rein aus allergiebedingten Gründen...) Und sie haben ja wohl auch erkannt, dass man am besten während der Beikosteinführung weiter stillt, weil dann die Akzeptanz neuer Lebensmittel wesentlich besser verläuft...

Wir haben jetzt einfach mal angefangen ihm Sachen anzubieten. Angefangen mit Hirse - hätte ich schön gefunden weil glutenfrei, eisenreich, nicht stopfend- fand mein Sohn ekelhaft. Beim unter die Nase halten hat er das gesamte Gesicht verzogen. Karotten fand er so naja..hat dran gerochen war ok, als er dann mal probieren durfte, hat er erstmal dran rumgeschleckt... Als ich mal Milchreis gegessen habe, wurde er richtig böse :shock: weil er nichts gekriegt hat, aber der war nicht babytauglich zubereitet... Und deshalb hab ich es mal mit Reisschleim versucht :shock: Er hat mir das Zeug aus der Hand gerissen...
Ich weiß noch nicht genau wie ich jetzt weiter mache, weil ich nicht zu viel füttern will... Er hat heute 80ml gegessen... Und weil ich eigentlich auch so schnell keine Mahlzeit ersetzen will und auch keine Verdauungsprobleme riskieren will.

Ich für mich finde die neuesten "Erkenntnisse" beruhigend, da ich mir keine Vorwürfe machen muss, dass er jetzt schon was kriegt (auch wenn die 4 Monate noch nicht ganz voll sind), man fühlt sich eh schon schlecht genug, wenn man das Stillen nicht packt... Und ich fühl mich mit selbstgekochtem Brei aus Bio-Lebensmitteln und vorallem dann bald aus Gemüse/Obst aus unserem Bio-Garten und (dann vielleicht wenn es genügend Beikost ist nur noch )Muttermilch viel wohler als mit der PRE-Milch, die einfach mal gar nicht natürlich ist...
Ich werde einfach weiterhin mein Kind beobachten und versuchen ihm möglichst gerecht zu werden und seine Bedürfnisse zu befriedigen und dabei nicht wider besseren Wissens zu handelnd und ihn vielleichtauch etwas zu bremsen, damit er sich nicht übernimmt....

@lieselliesel: Paul sperrt den Schnabel weit auf, wenn ich ihm zu langsam bin, grabscht er sich den Löffel (meist da wo der Brei ist :wink: ) und schiebt ihn in den Mund. Er schluckt es auch sehr schnell runter, mir manchmal etwas zu schnell...

Ich hätte ihn nie zu irgendwas gezwungen oder "überredet", ich bin überhaupt kein Freund von "ein Löffelchen für..." und so weiter... Aber anbieten tu ich es ihm... Und wenn er nicht will, will er nicht...
Natürlich achte ich aber auch drauf, dass er nicht alles kriegt was er interessant findet, Schoki und Zuckerwasser würden ihm wahrscheinlich auch schmecken... Und er ist wahnsinnig fasziniert von Bier, weil da so schöne Bläschen aufsteigen.... :wink:

Re: Beikost zwischen dem 4.-6.LM doch okay???

Verfasst: 12.03.2010, 16:43
von Amber
Ich wollte auch 6 Monate voll stillen, aber nicht mein Kleiner Mann... Mit knapp 5 Monaten hat er uns nicht mehr essen lassen, immer nach unserem Essen gegriffen, einfach alle Beikost-Zeichen gezeigt. An einem Sonntag hat er dann die Brust verweigert, bis, ja bis ich ihm aus Verzweiflung :cry: eine Kartoffel gedämpft und zerdrückt gefüttert habe. Zwei drei Löffelchen hat er davon gegessen, war zufrieden und hat wieder gestillt. Meine Kinderärztin sagt auch, dass Beikost ab dem 4. LM in Ordnung ist (wenn das Kind es zeigt!), solange weiter gestillt wird.

Irgendwo bin ich neben den bekannten Beikost-Zeichen wie Zungenstreckreflex auf eine Faustformel gestoßen, die ich für nachvollziehbar halte: Beikost erst dann, wenn das Geburtsgewicht sich mindestens verdoppelt hat (gilt natürlich nicht für Frühchen :roll: ). Bei uns hat das zugetroffen, aus knapp 4 kg sind bis zum Beginn der Beikost 8,5 kg geworden.

Re: Beikost zwischen dem 4.-6.LM doch okay???

Verfasst: 19.03.2010, 10:54
von Rosinchen
Ich habe mir vor einiger Zeit ein Sonderheft der Öko-Test gekauft (Babys 1. und 2. Lebensjahr). Darin ist ein Artikel übers Stillen. Ich war ein bißchen geschockt. Es kamen Aussagen wie "Nach vier Monaten ist Stillen nicht mehr ausreichend", "Babys brauchen dann Beikost", Eisenmangel usw.
Kein Wort von der individuellen Entwicklung des Kindes, kein Wort von Empfehlungen der LLL oder der AFS. Bisher fand ich die Öko-Test eigentlich ganz gut, aber damit hat sie sich für mich ins Abseits geschossen.

Re: Beikost zwischen dem 4.-6.LM doch okay???

Verfasst: 20.04.2014, 22:19
von Joanna79
Huhu, ich weiß, der Thread ist schon ein paar Jahre alt...
Ich möchte ihn trotzdem kommentieren, beim Googeln kann man ja so oder so über das Thema stolpern.
Zum Thema "ab vier Monaten zufüttern zwecks Allergievermeidung":
Muttermilch wirkt wie ein Allergieschutz. Entscheidend ist nicht so sehr, wann das Allergen eingeführt wird, sondern dass es unter dem Schutz der Muttermilch geschieht, also vor dem Abstillen... In der Studie, die der Empfehlung zugrunde lag, hatten die meisten Mütter bis zum sechsten Monat abgestillt und daraus resultiert die Empfehlung. Viel besser ist der Zusammenhang hier erklärt:
http://www.rabeneltern.org/index.php/wi ... vorbeugung


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