Die Essgewohnheiten meiner 1 1/2jährigen...
Moderatoren: klecksauge, Mondenkind
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Lösche Benutzer 1828
Re: Die Essgewohnheiten meiner 1 1/2jährigen...
Hmm, Alete würde ich jetzt auch nicht geben wollen - aber Hipp? Aber gut, wenn das für Dich nicht in Frage kommt - in diesem Fall wäre mir zuckerfrei wichtiger.
Ich würde übrigens nicht gestillt und habe mit 6 Jahren noch morgens eine Milchflasche bekommen..........das wiederum würde ich nun so nicht weitergeben wollen.
Bei Simon ist es übrigens so, dass er oft zu faul ist, zu essen. Er stillt halt gerne und dann öfter und kommt auch Tage mal fast ohne fest Nahrung aus. Da muss ich schon auch mal daran denken, ihm öfter was anzubieten bzw. Dinge zu finden, die er gerne ißt. Er kann sich von fast vollstillen prima ernähren, wie es scheint. Bei uns ist feste Nahrung oft wirklich BEIkost.
Ich würde übrigens nicht gestillt und habe mit 6 Jahren noch morgens eine Milchflasche bekommen..........das wiederum würde ich nun so nicht weitergeben wollen.
Bei Simon ist es übrigens so, dass er oft zu faul ist, zu essen. Er stillt halt gerne und dann öfter und kommt auch Tage mal fast ohne fest Nahrung aus. Da muss ich schon auch mal daran denken, ihm öfter was anzubieten bzw. Dinge zu finden, die er gerne ißt. Er kann sich von fast vollstillen prima ernähren, wie es scheint. Bei uns ist feste Nahrung oft wirklich BEIkost.
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Lorelai
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Re: Die Essgewohnheiten meiner 1 1/2jährigen...
Mein Sohn hat mit 8 Monaten nicht mehr gestillt, danach hat er Pre in der Flasche bekommen,
was er auch lange brauchte, eben auch aus der Flasche, der Becher war kein Ersatz!
Ich hatte auch das Gefühl, das es eher um die Flasche denn um den Inhalt geht.
Habe dann die Premilch immer mehr verdünnt, also immer weniger Pulver reingetan.
Aber er hat eben keinen Liter davon am Tag bekommen, vielleicht kannst du das einfach so nach und nach reduzieren?
was er auch lange brauchte, eben auch aus der Flasche, der Becher war kein Ersatz!
Ich hatte auch das Gefühl, das es eher um die Flasche denn um den Inhalt geht.
Habe dann die Premilch immer mehr verdünnt, also immer weniger Pulver reingetan.
Aber er hat eben keinen Liter davon am Tag bekommen, vielleicht kannst du das einfach so nach und nach reduzieren?
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Leila
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Re: Die Essgewohnheiten meiner 1 1/2jährigen...
Wenn ich die Werbung von Hipp sehe, wird mir übel...Sandküste hat geschrieben:Hmm, Alete würde ich jetzt auch nicht geben wollen - aber Hipp? Aber gut, wenn das für Dich nicht in Frage kommt - in diesem Fall wäre mir zuckerfrei wichtiger.
Ich würde übrigens nicht gestillt und habe mit 6 Jahren noch morgens eine Milchflasche bekommen..........das wiederum würde ich nun so nicht weitergeben wollen.
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Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010
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jedes Ding hat seine Stunde unter dem Himmel.
Für das Geboren werden gibt es eine Zeit
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"God, grant me the serenity to accept the things I cannot change,
courage to change the things I can,
and wisdom to know the difference." Reinhold Niebuhr
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Leila
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Re: Die Essgewohnheiten meiner 1 1/2jährigen...
Solange sie noch nicht ausreichend Nährstoffe übers normale Essen zu sich nimmt kann ich doch nicht ihre Nahrung reduzieren?Lorelai hat geschrieben:Mein Sohn hat mit 8 Monaten nicht mehr gestillt, danach hat er Pre in der Flasche bekommen,
was er auch lange brauchte, eben auch aus der Flasche, der Becher war kein Ersatz!
Ich hatte auch das Gefühl, das es eher um die Flasche denn um den Inhalt geht.
Habe dann die Premilch immer mehr verdünnt, also immer weniger Pulver reingetan.
Aber er hat eben keinen Liter davon am Tag bekommen, vielleicht kannst du das einfach so nach und nach reduzieren?
Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010
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jusl
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Re: Die Essgewohnheiten meiner 1 1/2jährigen...
Ich kann Deine Empörung an diesem Punkt voll und ganz nachvollziehen - ich (und sehr viele meiner Kolleginnen) halte es für angemessen, ein Kleinkind in Anlehnung ans lange Stillen Muttermilchersatz aus der Flasche trinken zu lassen, eben als LZS-Ersatz. Die Tatsache, dass künstliche Milch keine Immunglobuline enthält, hat hiermit doch gar nichts zu tun... Wie auch bei der künstlichen Ernährung junger Babys gibt es dabei aber bestimmte Risiken, auf die nicht-(mehr-)stillende Mütter eben aktiv achten müssen, wenn das Gesundheitsrisiko so gering wie möglich gehalten werden soll (was ich jetzt einfach mal voraus setze):Leila hat geschrieben:Warum verdammt (sorry)? Beides ist die Ernährung des Kindes in der Nähe der Mama. Ich füttere sie nur im Liegen, bin neben ihr und kuschle mit ihr. Ich WEIß, daß Flaschenmilch nicht das selbe wie Mumi ist, aber es ging nun mal nicht anders, ich bin froh, daß ich noch lebe. Und da ich sie nun mal nicht stillen kann, gebe ich ihr halt ihre Nahrung und Nähe eben so stillnah wie möglich. ICh begreife nicht, warum ich ihr die Flasche so schnell wie möglich abgewöhnen soll, aber andererseits das LZS so in den Himmel gelobt wird. Konsequenter weise müßten die LZS-Mütter dann auch abpumpen und die Milch aus dem Becher geben. Aber nein, das ist immer was gaaanz anderes... Das verstehe ich einfach nicht... Stillen ist das natürlichste, sicher, klar, aber wenn ich den ERSATZ (ja, ich weiß daß es einer ist) so naturnah wie möglich handhaben will, werde ich schief angeschaut... Warum?Baba hat geschrieben:Ich finde nicht, dass man LZS mit dem Kunstmilch-Trinken aus der Flasche vergleichen kann.Leila hat geschrieben:
Wirst du W. die Brust abgewöhnen, weil er mit 1 1/2 nicht mehr aus der Brust trinken muß oder weil er zu viel stillt?
Da ist zum einen die Menge der künstlichen Milch - dazu hast Du jetzt ja schon einige Hinweise enthalten (ich sehe die Kausalität da auch eher anders herum: Dein Kind isst wenig, WEIL es so viel Milch trinkt. Nicht: es braucht so viel Milch, weil es so wenig isst
Solche Aussagen empfinde ich als überflüssig und wenig konstruktiv. Selbstverständlich kann LZS und Flasche nach LZS-Vorbild geben vergleichen - und bei diesem Vergleich kommen eben Gemeinsamkeiten (Kontakt zwischen Mutter und Kind, Saugen, Milchaufnahme,..) und Unterschiede (Art der Milch, Auswirkungen auf Zähne und Kiefer,...) heraus.LZS und Flasche trinken kann man aber halt nunmal wirklich nicht vergleichen.
LG;
Julia
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Lorelai
- alter SuT-Hase
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Re: Die Essgewohnheiten meiner 1 1/2jährigen...
Solange du aber die Milch nicht reduzierst, wird sie kaum genügend Nährstoffe übers normale Essen zu sich nehmen, weil sie eben satt ist.Leila hat geschrieben:Solange sie noch nicht ausreichend Nährstoffe übers normale Essen zu sich nimmt kann ich doch nicht ihre Nahrung reduzieren?Lorelai hat geschrieben:
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Leila
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Re: Die Essgewohnheiten meiner 1 1/2jährigen...
@ jusl: Danke...
Was ich aber nicht verstehe, warum ein Stillkind eben natürlich langsam an die Beikost herabgeführt werden soll (es wird ja von der Mumi auch satt), ich aber im Gegenzug bei der Flasche aktiv reduzieren soll. Ich wollte halt in Richtung Babyg led weanig gehen, warum funktioniert das bei Stillkindern anders? Bei ihnen wird doch auch erst normal mitgegessen, und dann reduziert sich die Stillmenge langsam. Ich hatte halt gedacht, daß das bei der LZS-angelehnten Flaschennahrung genauso funktioniert...
Ich gebe ihr die Flache ja immer nach dem Essen, biete ihr also essen an, wenn sie Hunger hat. alles andere macht auch keinen Sinn...
Ich werde jetzt mal schauen, ob ich das Buch von Gonzales in der Bücherei finde.
Viele Grüße
Anja
Viele Grüße
Anja
Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010
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jusl
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Re: Die Essgewohnheiten meiner 1 1/2jährigen...
Grundsätzlich klappt das sicher auch bei künstlich ernährten Kindern: die Beikost steigt von allein, und in entsprechendem Maße verringert sich der Milchanteil... Der Übergang von Mumi zum Familienessen ist ein physiologischer Vorgang. Die Theorie ist: Muttermilch sollte nicht ERSETZT werden, weil sie ein extrem wertvolles Nahrungsmittel darstellt UND, wie schon erwähnt, aufs Kind zugeschnitten ist. Das gilt für künstliche Milch aber SO nicht (es ist ja kein Zufall, dass künstlich ernährte Babys i.d.R. FRÜHER "beikostreif" sind als Stillkinder, sprich: nach fester Nahrung verlangen.
Sie verlangen sie, weil sie sie BRAUCHEN, Stillkinder eben (noch) nicht...). Auch der Saugvorgang ist unterschiedlich: bei der Flasche gibt es quasi nur "an" und "aus", an der Brust viele mögliche Abstufungen. Kleinkinder stillen meist in vielerlei Hinsicht "anders" als kleine Babys . dies ist Teil der natürlichen Entwicklung. Ich kann mir vorstellen, dass flaschenernährte Kinder dies anders erleben - vielleicht ergeben sich daraus auch Unterschiede, was das "Baby led weaning" angeht.
Wenn Deine Tochter gesund ist und sich gut entwickelt, kannst Du davon ausgehen, dass sie als Baby mit der Milch gut versorgt war. (Hier kann ich wieder mal wirklich "Mein Kind will nicht essen" empfehlen
)
Jedenfalls: 1 Liter dauerhaft IST wirklich überdurchschnittlich viel; sogar, wenn KEINERLEI WEITERE Milchprodukte über den Tag gegeben würden. Ich persönlich halte einen Zusammenhang mit ihrem sonstigen Essverhalten für sehr wahrscheinlich. Und wegen möglicher Nachteile für die Gesundheit (die müssen sich ja nicht jetzt sofort zeigen. Blutfettwerte, Nierenfunktion usw spielen ja evtl. erst in Hinblick auf später eine Rolle) würde ich die Milchmenge erheblich verringern (klassisch empfohlen wären z.B. 1-2 Flaschen a 200 ml plus 1 Joghurt pro Tag. Oder: 1 Flasche plus 2 Käsebrote).
LG;
Julia
Wenn Deine Tochter gesund ist und sich gut entwickelt, kannst Du davon ausgehen, dass sie als Baby mit der Milch gut versorgt war. (Hier kann ich wieder mal wirklich "Mein Kind will nicht essen" empfehlen
Jedenfalls: 1 Liter dauerhaft IST wirklich überdurchschnittlich viel; sogar, wenn KEINERLEI WEITERE Milchprodukte über den Tag gegeben würden. Ich persönlich halte einen Zusammenhang mit ihrem sonstigen Essverhalten für sehr wahrscheinlich. Und wegen möglicher Nachteile für die Gesundheit (die müssen sich ja nicht jetzt sofort zeigen. Blutfettwerte, Nierenfunktion usw spielen ja evtl. erst in Hinblick auf später eine Rolle) würde ich die Milchmenge erheblich verringern (klassisch empfohlen wären z.B. 1-2 Flaschen a 200 ml plus 1 Joghurt pro Tag. Oder: 1 Flasche plus 2 Käsebrote).
LG;
Julia
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Leila
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Re: Die Essgewohnheiten meiner 1 1/2jährigen...
Ich hab mal ne blöde Frage: Wie beeinflusst denn zu viel Eiweiß die Nierenfunktion. Ich hab nur gefunden, daß die Nieren vermehrt Flüssigkeit ausscheiden, und die Gefahr des Dehydrierens besteht. Meine Tochter trinkt aber genug. Gibts da nen Link, was das betrifft) Wenn ich mal rechne, sind hat ein Joghurt 5-6g Eiweiß (pro 125g), 100ml Milch (Nahrung) haben 1,4g. Dann entspricht ein Joghurt der Eiweißmenge von 400ml Nahrung (5,6g Eiweiß), dazu kommen noch mal 400ml NAhrung (oder sprichst du in deinem Beispiel von normaler Milch?), da sind wir dann auf 11,2g. So weit über der Empfehlung sind wir dann nicht... Sie bekommt ja selten noch andere Milchprodukte, gut, den Quark gestern, aber sonst eher nicht. Wie sieht es mit Ziegen- oder Schafsmilchprodukten aus? Sind die anders zu berechnen? Und Kuhmilch zu trinken wird sie erst bekommen, wenn sie keine Nahrung mehr bekommt. Ich sehe die auch als Nahrungsmittel, nicht als Getränk.jusl hat geschrieben:Grundsätzlich klappt das sicher auch bei künstlich ernährten Kindern: die Beikost steigt von allein, und in entsprechendem Maße verringert sich der Milchanteil... Der Übergang von Mumi zum Familienessen ist ein physiologischer Vorgang. Die Theorie ist: Muttermilch sollte nicht ERSETZT werden, weil sie ein extrem wertvolles Nahrungsmittel darstellt UND, wie schon erwähnt, aufs Kind zugeschnitten ist. Das gilt für künstliche Milch aber SO nicht (es ist ja kein Zufall, dass künstlich ernährte Babys i.d.R. FRÜHER "beikostreif" sind als Stillkinder, sprich: nach fester Nahrung verlangen.Sie verlangen sie, weil sie sie BRAUCHEN, Stillkinder eben (noch) nicht...). Auch der Saugvorgang ist unterschiedlich: bei der Flasche gibt es quasi nur "an" und "aus", an der Brust viele mögliche Abstufungen. Kleinkinder stillen meist in vielerlei Hinsicht "anders" als kleine Babys . dies ist Teil der natürlichen Entwicklung. Ich kann mir vorstellen, dass flaschenernährte Kinder dies anders erleben - vielleicht ergeben sich daraus auch Unterschiede, was das "Baby led weaning" angeht.
Wenn Deine Tochter gesund ist und sich gut entwickelt, kannst Du davon ausgehen, dass sie als Baby mit der Milch gut versorgt war. (Hier kann ich wieder mal wirklich "Mein Kind will nicht essen" empfehlen)
Jedenfalls: 1 Liter dauerhaft IST wirklich überdurchschnittlich viel; sogar, wenn KEINERLEI WEITERE Milchprodukte über den Tag gegeben würden. Ich persönlich halte einen Zusammenhang mit ihrem sonstigen Essverhalten für sehr wahrscheinlich. Und wegen möglicher Nachteile für die Gesundheit (die müssen sich ja nicht jetzt sofort zeigen. Blutfettwerte, Nierenfunktion usw spielen ja evtl. erst in Hinblick auf später eine Rolle) würde ich die Milchmenge erheblich verringern (klassisch empfohlen wären z.B. 1-2 Flaschen a 200 ml plus 1 Joghurt pro Tag. Oder: 1 Flasche plus 2 Käsebrote).
LG;
Julia
Was das Baby led weaning angeht: Wenn ein Stillkind satt ist, warum sollte es dann Interesse an anderem Essen zeigen? Das ist mir irgendwie nicht begreiflich. Und ich bezweifle, daß Flaschenkinder früher Beikostreif sind, ich glaube auch nicht, daß in der Gesamtstatistik Flaschenkinder eher und mehr Beikost bekommen als Stillkinder. Das Forum hier ist da ja nicht repräsentativ.
Liebe Grüße und danke für deine Infos...
Anja
Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010
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"Alles im Leben hat seine Zeit,
jedes Ding hat seine Stunde unter dem Himmel.
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Lösche Benutzer 4184
Re: Die Essgewohnheiten meiner 1 1/2jährigen...
Huhu Anja,
ich kann deine Argumentation ganz gut nachvollziehen. Warum der Unterschied zwischen LZS und Flasche nach Bedarf so groß sein soll, ist für mich nicht nachvollziehbar. Klar ist Muttermilch (in der Regel) das Beste fürs Kind, und natürlich ist "Kunstnahrung" etwas anders zusammengesetzt.
Aber wenn man nun, aus welchen Gründen auch immer, Flaschennahrung füttert, warum soll ein z.B. 5 Monate altes Kind mehr Milch trinken dürfen als ein 1,5 Jahre altes, dass kaum Beikost ißt? Das ergibt für mich ernährungsphysiologisch keinen Sinn.
Ob die Milch aus der Flasche oder dem Becher gegeben wird, macht meiner Ansicht nach für die Gesundheit der Zähne überhaupt keinen Unterschied. Wahrscheinlich umspült die Milch die Zähne beim Trinken aus dem Becher sogar mehr als beim Trinken aus der Flasche. Ich gebe meine Sohn das Wasser auch aus dem Becher, aber eher, um die Flüssigkeitsaufnahme vom Milchtrinken abzugrenzen und weil er es viel lieber aus dem Becher trinkt. Auch aus dem Becher soll er nicht permanent trinken, sondern bekommt ihn von Zeit zu Zeit angeboten, denn auch Dauertrinken aus einem Becher ist nicht gut für die Zähne.
Er bekommt seit ca. dem 8. Monat Prenahrung, zunächst parallel zum Stillen, dann ausschließlich. Vorher habe ich gestillt, z.T hat er vom Vater auch abgepumpte Mumi bekommen. Er kam mit allen Varianten gleich gut zurecht, es gab keine Saug-, Darm- oder sonstige Verwirrung.
Jetzt ist er 17 Monate alt, seit ca. 2 Monaten ißt er gerne. Voher war die Aufnahme fester Nahrung, ähnlich wie bei Anja, seeehr tagesformabhängig. Was er nicht gegessen hat, hat er halt nach Bedarf per Pre-Flasche bekommen. Das hat sich dann irgendwann von selber gegeben, inzwischen ißt er zwar nur bestimmte Lebensmittel, diese aber mit großer Begeisterung. Und er bekommt weiterhin 2 mal täglich 200-250 ml Prenahrung (1er mag ich persönlich nicht so gerne geben, dann lieber Pre von einer der bösen Firmen
, aber das ist Geschmackssache). Eine Flasche zum Schlafengehen, eine nachts oder morgens. Das ist ihm wichtig, es beruhigt ihn neben mir im Bett zu liegen und die Flasche auszutrinken. Dann gibt er sie ab und schläft ein. Allerdings mag er bisher auch noch keine Kuhmilch trinken oder Joghurt, Käse etc. essen.
Ich stimme aber auch Jusl zu, dass Leila vielleicht wirklich wenig Hunger hat, weil sie ziemlich satt von der Milch ist oder vielleicht empfindet sie Flasche trinken als einfacher und angenehmer als Essen?
Versuch doch mal die Milch weiter zu verdünnen, einfach 2 Löffel weniger rein und mal sehen, ob sie in den nächsten Tagen mehr ißt?
Eine Frage noch an die Profis, das ist sehr interessant:
Ich weiß, das die Muttermilch sich in den ersten Lebensmonaten mehrfach ändert und die Milchmenge sich an den "Verbrauch" des kindes anpasst (also mehr Milch produziert wird, wenn mehr bzw. öfter gerunken wird), aber wie kann denn das Kind den Kaloriengehalt der Milch steuern?
Uuups, ist ziemlich lang geworden, es ist aber auch eine interessante Diskussion
ich kann deine Argumentation ganz gut nachvollziehen. Warum der Unterschied zwischen LZS und Flasche nach Bedarf so groß sein soll, ist für mich nicht nachvollziehbar. Klar ist Muttermilch (in der Regel) das Beste fürs Kind, und natürlich ist "Kunstnahrung" etwas anders zusammengesetzt.
Aber wenn man nun, aus welchen Gründen auch immer, Flaschennahrung füttert, warum soll ein z.B. 5 Monate altes Kind mehr Milch trinken dürfen als ein 1,5 Jahre altes, dass kaum Beikost ißt? Das ergibt für mich ernährungsphysiologisch keinen Sinn.
Ob die Milch aus der Flasche oder dem Becher gegeben wird, macht meiner Ansicht nach für die Gesundheit der Zähne überhaupt keinen Unterschied. Wahrscheinlich umspült die Milch die Zähne beim Trinken aus dem Becher sogar mehr als beim Trinken aus der Flasche. Ich gebe meine Sohn das Wasser auch aus dem Becher, aber eher, um die Flüssigkeitsaufnahme vom Milchtrinken abzugrenzen und weil er es viel lieber aus dem Becher trinkt. Auch aus dem Becher soll er nicht permanent trinken, sondern bekommt ihn von Zeit zu Zeit angeboten, denn auch Dauertrinken aus einem Becher ist nicht gut für die Zähne.
Er bekommt seit ca. dem 8. Monat Prenahrung, zunächst parallel zum Stillen, dann ausschließlich. Vorher habe ich gestillt, z.T hat er vom Vater auch abgepumpte Mumi bekommen. Er kam mit allen Varianten gleich gut zurecht, es gab keine Saug-, Darm- oder sonstige Verwirrung.
Jetzt ist er 17 Monate alt, seit ca. 2 Monaten ißt er gerne. Voher war die Aufnahme fester Nahrung, ähnlich wie bei Anja, seeehr tagesformabhängig. Was er nicht gegessen hat, hat er halt nach Bedarf per Pre-Flasche bekommen. Das hat sich dann irgendwann von selber gegeben, inzwischen ißt er zwar nur bestimmte Lebensmittel, diese aber mit großer Begeisterung. Und er bekommt weiterhin 2 mal täglich 200-250 ml Prenahrung (1er mag ich persönlich nicht so gerne geben, dann lieber Pre von einer der bösen Firmen
Ich stimme aber auch Jusl zu, dass Leila vielleicht wirklich wenig Hunger hat, weil sie ziemlich satt von der Milch ist oder vielleicht empfindet sie Flasche trinken als einfacher und angenehmer als Essen?
Versuch doch mal die Milch weiter zu verdünnen, einfach 2 Löffel weniger rein und mal sehen, ob sie in den nächsten Tagen mehr ißt?
Eine Frage noch an die Profis, das ist sehr interessant:
Wie funktioniert das denn, die Zusammensetzung der Nahrung seber steuern?jusl hat geschrieben:...Und Stillkinder können durch ihr Stillverhalten die Zusammensetzung ihrer Milch, insb. Kaloriengehalt und Makro-Nährstoffe, selbst steuern.
Ich weiß, das die Muttermilch sich in den ersten Lebensmonaten mehrfach ändert und die Milchmenge sich an den "Verbrauch" des kindes anpasst (also mehr Milch produziert wird, wenn mehr bzw. öfter gerunken wird), aber wie kann denn das Kind den Kaloriengehalt der Milch steuern?
Uuups, ist ziemlich lang geworden, es ist aber auch eine interessante Diskussion