Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Verfasst: 23.12.2008, 16:12
Was anderes, was mir noch zum Thema eingefallen ist. Ich behandle meine Kinder nicht so wie ich es tue, weil ich mir davon einen gewissen Erfolg/ein bestimmtes Ergebnis erhoffe. Ich behandle sie einfach so, weil ich davon ausgehe, dass man mit Kinder oder generell mit Menschen (oder gehen wir noch weiter und sagen Lebewesen) respektvoll umgeht. Und wenn meine Tochter trotz liebevoller Erziehung eine kleine Furie ist ist das auch in Ordnung, das ist eben ihre Persönlichkeit. Deswegen werde ich trotzdem nicht den Rohrstock rauskramen.
Ich denke nicht dass ein respektvoller Umgang mit den Kindern alles leichter macht. Zum Beispiel ist es doch viel einfacher wenn man sein Baby einfach schreien lässt und zu Abend isst, anstatt es neben dem Essen zu stillen/bespassen. Aber ich kann das gar nicht. Ich kann nicht rumsitzen wenn meine Kinder weinen. Ob jetzt das Baby das weinen musste ein unglücklicheres Kind wird, als meines ist die Frage. Ganz ehrlich - ich glaube es nicht. Es kommt einfach auf die Persönlichkeit des Kindes an. Jedes Kind bringt von Anfang an ganz viel Eigenes mit ins Leben. Maditas Bedürfnisse werde ich niemals komplett befriedigen können, es ist einfach nicht möglich und Rasmus brauch ich "nur" rund um die Uhr stillen und tragen und "schon" ist er der reinste Sonnenschein. Und das nächste Baby wird eben auch ein glücklicher Mensch, obwohl es geferbert wurde. Oder eben auch nicht. Es kommt auf mehr als nur den Erziehungsstil an.
Ich denke nicht dass ein respektvoller Umgang mit den Kindern alles leichter macht. Zum Beispiel ist es doch viel einfacher wenn man sein Baby einfach schreien lässt und zu Abend isst, anstatt es neben dem Essen zu stillen/bespassen. Aber ich kann das gar nicht. Ich kann nicht rumsitzen wenn meine Kinder weinen. Ob jetzt das Baby das weinen musste ein unglücklicheres Kind wird, als meines ist die Frage. Ganz ehrlich - ich glaube es nicht. Es kommt einfach auf die Persönlichkeit des Kindes an. Jedes Kind bringt von Anfang an ganz viel Eigenes mit ins Leben. Maditas Bedürfnisse werde ich niemals komplett befriedigen können, es ist einfach nicht möglich und Rasmus brauch ich "nur" rund um die Uhr stillen und tragen und "schon" ist er der reinste Sonnenschein. Und das nächste Baby wird eben auch ein glücklicher Mensch, obwohl es geferbert wurde. Oder eben auch nicht. Es kommt auf mehr als nur den Erziehungsstil an.