Haushalt optimieren - was sind eure Gamechanger?
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Sam
- alter SuT-Hase
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Re: Haushalt optimieren - was sind eure Gamechanger?
Bei uns hat das Kind auch eine Kommode, falten tu ich seine Kleidung nicht, ich lege sie einfach in die Laden (es hat keinen Sinn die zu falten, er „rührt” beim Anziehen sowieso in den Laden um). Deshalb sieht es innen auch nicht so nett aus… aber es funktioniert. Eine Lade für Socken und Unterhosen (die haben so kleine Boxen in denen sie liegen), eine für Hosen, eine für Pullis und Shirts.
Wir Erwachsenen haben Schubladen und falten so einigermaßen aber nicht allzu aufwendig.
Die Kleidung nach Personen zu waschen finde ich spannend, das wäre sicher eine Zeitersparnis. Aber sortiert ihr dann nicht in Farben oder verschiedene Temperaturen? Mein derzeitiges Waschsystem ist in hell, dunkel, 60 Grad und Wolle unterteilt.
Gamechanger bei mir sind ganz kleine Kleinigkeiten, die für mich aber einen großen Unterschied bringen. Z.B. hab ich in WC und Bad kleine Sprühflaschen mit Spüli und Wasser bereit stehen und putze damit jeweils einmal täglich “nebenbei” drüber, das dauert keine 5 Minuten. Im WC einfach mit Klopapier bzw. WC Bürste und im Bad mit einem Handfeger bevor ich die Wanne einlasse einmal über Waschbecken und Wanne.
Und ich finde den Swiffer einfach toll und gehe ca. einmal die Woche irgendwann durch die Wohnung. (Vielleicht wären Straußenfedern eine ökologischere Alternative?)
Ich mache eher wie beschrieben so 5 Minuten eine Kleinigkeit und nicht einen Großputz, der den ganzen Tag dauert. An einem anderen Tag sauge oder wische ich dann, manchmal auch nur ein Zimmer, das es besonders nötig hat.
Wir Erwachsenen haben Schubladen und falten so einigermaßen aber nicht allzu aufwendig.
Die Kleidung nach Personen zu waschen finde ich spannend, das wäre sicher eine Zeitersparnis. Aber sortiert ihr dann nicht in Farben oder verschiedene Temperaturen? Mein derzeitiges Waschsystem ist in hell, dunkel, 60 Grad und Wolle unterteilt.
Gamechanger bei mir sind ganz kleine Kleinigkeiten, die für mich aber einen großen Unterschied bringen. Z.B. hab ich in WC und Bad kleine Sprühflaschen mit Spüli und Wasser bereit stehen und putze damit jeweils einmal täglich “nebenbei” drüber, das dauert keine 5 Minuten. Im WC einfach mit Klopapier bzw. WC Bürste und im Bad mit einem Handfeger bevor ich die Wanne einlasse einmal über Waschbecken und Wanne.
Und ich finde den Swiffer einfach toll und gehe ca. einmal die Woche irgendwann durch die Wohnung. (Vielleicht wären Straußenfedern eine ökologischere Alternative?)
Ich mache eher wie beschrieben so 5 Minuten eine Kleinigkeit und nicht einen Großputz, der den ganzen Tag dauert. An einem anderen Tag sauge oder wische ich dann, manchmal auch nur ein Zimmer, das es besonders nötig hat.
Mama vom Wutzi seit Ende Mai 18.
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LariZZa
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Re: Haushalt optimieren - was sind eure Gamechanger?
Wie hängt ihr auf? Ich trockne teilweise die T-Shirts und Pullis direkt auf den Bügeln und wenn sie trocken sind, kann ich sie so direkt in den Schrank umhängen. Ich mach das zwar eher, weil wir nicht genug Platz auf dem Wäscheständer haben, aber beim Weghängen hilft es. Einiges muss ich dann leider wieder vom Bügel runterholen und dann falten.
Viel Staub haben wir auch, oft staubsaugen und mehr lüften hilft hier auch gegen den Staub, der sich ablagert.
Und ich wische ab und zu einfach mal mit nem Milrofasertuch trocken über Flächen, das hilft auch. Meistens mit einem, das eigentlich aufgeräumt werden müsste.
Viel Staub haben wir auch, oft staubsaugen und mehr lüften hilft hier auch gegen den Staub, der sich ablagert.
Und ich wische ab und zu einfach mal mit nem Milrofasertuch trocken über Flächen, das hilft auch. Meistens mit einem, das eigentlich aufgeräumt werden müsste.
Bei Kitakindern fängt der Elternabend 16:30 Uhr an. Richtig, das ist jetzt unser Abend. Denn unser Morgen ist die Nacht von früher. - Kirsten Fuchs
Mit Schulkind, Vorschulkind und Kitakind
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- Larala
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Re: Haushalt optimieren - was sind eure Gamechanger?
Für mein Kind habe ich die Klamotten auch "aufgerollt" in Schubladen. Das geht schneller als ordentlich falten und es gibt keine Stapel, die umfallen könnten und dann wieder neu gefaltet werden müssen.
Mir hilft es Leerlauf-Momente zu erkennen. Also diese fünf Minuten, in denen ich auf irgend etwas oder irgendwen warte, gerade nirgends dringend gebraucht werde, aber auch nicht genug Zeit habe etwas für mich zu machen. Diese Momente nutze ich dann für Haushaltsaufgaben.
(Mein Kind gibt mir viele dieser Momente, indem sie sich weigert meinen Aufforderungen nachzukommen und ich dann merke, dass es eigentlich gar nicht so dringend ist. Sie übt dann ihre Fähigkeit sich selbst zu beschäftigen und ich übe mich in Geduld bzw. im Putzen)
Ich grenze die Aufgaben eng ein. Also nicht "ich räum jetzt das Wohnzimmer auf", sondern "ich räum den Tisch auf". Wenn danach noch Zeit ist, wische ich auch noch drüber. Wenn danach noch Zeit ist und ich den Lappen noch in der Hand habe, wische ich noch ein paar Regalfächer. Und so weiter.
Ein Gamechanger bei uns war auch ... ein alter Besen! Saugen tun wir beide total ungern, das finden wir umständlich, laut und stressig. Stattdessen greifen wir zum Besen, kehren finden wir irgendwie beruhigend und meditativ. Der Besen macht vielleicht nicht ganz so gründlich sauber wie der Staubsauger, aber wenn ich nie Lust habe zu saugen, den Besen aber fast täglich in die Hand nehme, ist der Boden am Ende aber trotzdem sauberer.
Mir hilft es Leerlauf-Momente zu erkennen. Also diese fünf Minuten, in denen ich auf irgend etwas oder irgendwen warte, gerade nirgends dringend gebraucht werde, aber auch nicht genug Zeit habe etwas für mich zu machen. Diese Momente nutze ich dann für Haushaltsaufgaben.
(Mein Kind gibt mir viele dieser Momente, indem sie sich weigert meinen Aufforderungen nachzukommen und ich dann merke, dass es eigentlich gar nicht so dringend ist. Sie übt dann ihre Fähigkeit sich selbst zu beschäftigen und ich übe mich in Geduld bzw. im Putzen)
Ich grenze die Aufgaben eng ein. Also nicht "ich räum jetzt das Wohnzimmer auf", sondern "ich räum den Tisch auf". Wenn danach noch Zeit ist, wische ich auch noch drüber. Wenn danach noch Zeit ist und ich den Lappen noch in der Hand habe, wische ich noch ein paar Regalfächer. Und so weiter.
Ein Gamechanger bei uns war auch ... ein alter Besen! Saugen tun wir beide total ungern, das finden wir umständlich, laut und stressig. Stattdessen greifen wir zum Besen, kehren finden wir irgendwie beruhigend und meditativ. Der Besen macht vielleicht nicht ganz so gründlich sauber wie der Staubsauger, aber wenn ich nie Lust habe zu saugen, den Besen aber fast täglich in die Hand nehme, ist der Boden am Ende aber trotzdem sauberer.
mit der Ritterin vom "Ni" 5/17
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Minky
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Re: Haushalt optimieren - was sind eure Gamechanger?
Die Klamotten von uns und Kindern sind zu 95% Buntwäsche, nach genaueren Farben sortiere ich nichtSam hat geschrieben: 26.12.2023, 22:32 Die Kleidung nach Personen zu waschen finde ich spannend, das wäre sicher eine Zeitersparnis. Aber sortiert ihr dann nicht in Farben oder verschiedene Temperaturen? Mein derzeitiges Waschsystem ist in hell, dunkel, 60 Grad und Wolle unterteilt.
Handtücher werden bei 60 Grad gewaschen, wenn Lappen oder Lätzchen mit in der Wäsche sind, dann bei 75 Grad, genauso wie unsere Socken und Schlüppis.
Bettwäsche grundsätzlich immer 40 Grad.
Bin auch da, ähnlich wie beim Trockner, eher rigoros. Klamotten, die diese Vorgehensweise nicht überstehen, sind für meinen Haushalt nicht geeignet.
Mausi 04/19
Hasi 08/20
Zwillinge 09/22
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- anirahtaK
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Re: Haushalt optimieren - was sind eure Gamechanger?
Wäsche 1: Klamotten Kind und ich
Wäsche 2: 60° = Geschirrtücher + Handtücher (die eigentlich abwechselnd, mal 60 mal 40)
Wäsche 3 + 4: Mann Hemden + Jeans (selten, und macht er selber)
Wäsche 5: Mann Unterwäsche, Socken + Tshirts (macht er meist selber)
Elektrische Haushaltsgeräte laufen hier nur tagsüber wenn die PV den Strom macht (ja, die letzten 2 Wochen wo es fast nur geregnet hat, habe ich natürlich trotzdem gewaschen
)
Kind + ich haben oben einen Wäschesack, wenn der voll ist, wird halt gewaschen. 1 Sack passt genau in die Maschine. Ich hab nicht nur Sachen für den Trockner, einiges wird auch aufgehängt, Wollpullis, besondere Oberteile und die Periodenwäsche vom Kind. Wenn der Sack trocken wieder im Schlafzimmer steht, räume ich ihn ein wenn ich Bock habe. Also meistens erst Sonntags vor dem Frühstück. Wenn sie vorher was braucht, muss sie sich das ausm Sack raussuchen.
Und ja, ich falte das meiste weil ich es übersichtlicher finde.
Ich habe keinen Plan: 1x die Woche xy machen. Ich mache immer dann etwas, wenn ich es sehe und es mich stört
Das heißt dann, dass ich manchmal 2x am Tag den Flur sauge, weil halt schon wieder alles voll Brösel/Steinchen ist und andererseits dann das Wohnzimmer zB nur um den Tisch und nicht komplett. WC putzen, wenn ich eh grad mal Spuren beseitigen muss, dann mache ich es halt gleich komplett gründlich. Waschbecken meist abends nebenbei beim Zähneputzen.
Was ich zB komplett anders mache als der Mann:
Küche ist unaufgeräumt, Geschirr etc steht rum.
ich: Kochfeld sauber, Pfanne falls nötig, loskochen. Währenddessen Spülmaschine ausräumen und neues Zeug rein. Evtl. Teile Hand spülen. Wenn ich mit Kochen fertig bin, ist die Küche soweit aufgeräumt und ich muss nur noch das benutzte Kochgeschirr und das Kochfeld noch mal wischen.
Mann: räumt erst Spülmaschine aus, dann neues Zeug rein. Dann Kochfeld sauber, Pfanne spülen wenn nötig, er spült dann alles was rumsteht. Abtrocknen. Dann anfangen zu kochen. Wenn er mit kochen fertig ist, ist es erstens viel später als bei mir, und zweitens steht dann die Küche wieder voll mit Zeug (je nachdem was er gemacht hat).
Also ich versuche den TOP "Putzen" zu vermeiden, indem ich so was nebenbei mache. Soweit möglich natürlich.
Wäsche 2: 60° = Geschirrtücher + Handtücher (die eigentlich abwechselnd, mal 60 mal 40)
Wäsche 3 + 4: Mann Hemden + Jeans (selten, und macht er selber)
Wäsche 5: Mann Unterwäsche, Socken + Tshirts (macht er meist selber)
Elektrische Haushaltsgeräte laufen hier nur tagsüber wenn die PV den Strom macht (ja, die letzten 2 Wochen wo es fast nur geregnet hat, habe ich natürlich trotzdem gewaschen
Kind + ich haben oben einen Wäschesack, wenn der voll ist, wird halt gewaschen. 1 Sack passt genau in die Maschine. Ich hab nicht nur Sachen für den Trockner, einiges wird auch aufgehängt, Wollpullis, besondere Oberteile und die Periodenwäsche vom Kind. Wenn der Sack trocken wieder im Schlafzimmer steht, räume ich ihn ein wenn ich Bock habe. Also meistens erst Sonntags vor dem Frühstück. Wenn sie vorher was braucht, muss sie sich das ausm Sack raussuchen.
Und ja, ich falte das meiste weil ich es übersichtlicher finde.
Ich habe keinen Plan: 1x die Woche xy machen. Ich mache immer dann etwas, wenn ich es sehe und es mich stört
Das heißt dann, dass ich manchmal 2x am Tag den Flur sauge, weil halt schon wieder alles voll Brösel/Steinchen ist und andererseits dann das Wohnzimmer zB nur um den Tisch und nicht komplett. WC putzen, wenn ich eh grad mal Spuren beseitigen muss, dann mache ich es halt gleich komplett gründlich. Waschbecken meist abends nebenbei beim Zähneputzen.
Was ich zB komplett anders mache als der Mann:
Küche ist unaufgeräumt, Geschirr etc steht rum.
ich: Kochfeld sauber, Pfanne falls nötig, loskochen. Währenddessen Spülmaschine ausräumen und neues Zeug rein. Evtl. Teile Hand spülen. Wenn ich mit Kochen fertig bin, ist die Küche soweit aufgeräumt und ich muss nur noch das benutzte Kochgeschirr und das Kochfeld noch mal wischen.
Mann: räumt erst Spülmaschine aus, dann neues Zeug rein. Dann Kochfeld sauber, Pfanne spülen wenn nötig, er spült dann alles was rumsteht. Abtrocknen. Dann anfangen zu kochen. Wenn er mit kochen fertig ist, ist es erstens viel später als bei mir, und zweitens steht dann die Küche wieder voll mit Zeug (je nachdem was er gemacht hat).
Also ich versuche den TOP "Putzen" zu vermeiden, indem ich so was nebenbei mache. Soweit möglich natürlich.
Moppetüte *12.12
- eines Tages fällt dir auf, dass du 99% gar nicht brauchst -
- Sarasu
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Re: Haushalt optimieren - was sind eure Gamechanger?
Ein Gamechanger bei uns war: jeden Abend die Spülmaschine einschalten. Auch wenn sie mal nur 80 % voll ist. Dann räumt mein Mann sie morgens gleich aus und im Laufe des Tages kann dreckiges Geschirr direkt rein.
- Kohlmeise
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 25.11.2013, 13:11
Re: Haushalt optimieren - was sind eure Gamechanger?
Gamechanger ist hier die Haushaltsapp, die uns täglich daran erinnert, was heute auf dem Plan steht - und zwar egal, ob das als dreckig oder nicht empfunden wird. Dadurch sind sämtliche Diskussionen mit meinem Mann darüber weggefallen, ob der Boden so dreckig ist, dass man wischen sollte, ob man das Treppengeländer freiräumen muss und warum und wie dringend das ist. Zudem muss ich nicht mehr im Kopf haben, wann ich welche Betten bezogen habe und wann es das nächste Mal dran ist (ist hier wichtig wegen der Hausstaubmilbenallergiker).
Und der Saug-Wischroboter. Ich möchte ihn nie mehr missen!
Und der Saug-Wischroboter. Ich möchte ihn nie mehr missen!
Drei (2013/2016/2023)
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AnnaKatharina
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 17.05.2012, 21:26
Re: Haushalt optimieren - was sind eure Gamechanger?
Kohlmeise, welche App nutzt ihr?
Und welchen Saug-Wischer?
Und welchen Saug-Wischer?
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
- Kohlmeise
- alter SuT-Hase
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Re: Haushalt optimieren - was sind eure Gamechanger?
Wir nutzen Tody. Hat mein Mann rausgesucht, keine Ahnung, ob es da etwas Besseres gibt… Ich finde es sehr praktisch!
Gesaugwischt wird mit dem Roborock S8.
Gesaugwischt wird mit dem Roborock S8.
Drei (2013/2016/2023)
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Linda81
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 06.12.2014, 18:06
Re: Haushalt optimieren - was sind eure Gamechanger?
Wir nutzen Sweepy dafür, auch nett und es gibt ein schickes Geräusch, wenn man eine Aufgabe abhakt. Motiviert mich tatsächlich.
Linda mit Sohnio (10/2014), dem Freudenstrahl (01/18) und der Überraschung (01/21)
