Hallöchen, ich schon wieder... Ich hab langsam das Gefühl, dass mir eine entspannte Stillzeit nicht vergönnt ist... Ich habe schon wieder ein Problem und bin durch meine Frauenärztin komplett verunsichert worden.
Kurz der Umriss: ich habe mich aufgrund von extremen Schmerzen (brennen und Messerstiche während des Stillen und bis zu 3 Stunden danach inklusive weißem Häutchen auf der rechten Brustwarze) bei meiner Hebamme gemeldet (12.08). Diese ist aber nur per SMS oder Anruf erreichbar. Diese hat sich aber erst am Montag 15.08.) bei mir zurückgemeldet, mit der Aussage, dass sie aktuell keine Zeit habe, da sie mitten in der Urlaubsvertretung steckt. Ich sollte es einfach mit warmen, feuchten Kompressen versuchen. Die Schmerzen hatten sich im Laufe des Wochenendes natürlich nicht verringert. Am Nachmittag habe ich dann Kontakt zur niedergelassenen Stillberatung in meinem Nachbarort gewandt und konnte dort auch mittwochs vorbei schauen. Sie schaute sich dann das Stillen an und meinte, dass beim Anlegen alles gut aussieht, ich aber einen Soor auf der rechten Brustwarze hätte und bei der Beschreibung der Schmerzen auch ein Milchgangssoor zu vermuten ist. Da ich am 18.08. eh einen Termin bei lm Kinderarzt für die U4 hatte, bin ich zunächst dahin, der stellte aber bei Yuna keinen soor fest und verwies mich dann auf meine Frauenärztin. Zu der konnte ich dann erst am Freitag den 19.08. Diese diagnostizierte dann bei mir einen fortgeschrittenen Soor auf der Brustwarze und schrieb mir Nystadin als Lösung auf. Diese sollte ich möglichst oft auf die Brust auftragen und von Yuna abnuckeln lassen. Zunächst besserten sich die Schmerzen, doch seit gestern sind sie beinahe unerträglich. Die Brustwarze selbst ist inzwischen wieder beinahe unempfindlich, aber bei jedem Stillen und etwa 3 Stunden im Nachgang, habe ich stehende, brennende Schmerzen in der Brust, die kaum auszuhalten sind. Da war der Vasospasmus teilweise besser auszuhalten

heute war ich dann nochmal bei der Frauenärztin, da ich gestern kurz davor war das Milchpulver auszupacken. Sie schaute sich die Brust an und sagte, dass die Brustwarzen ja wieder richtig gut aussehen würden, was ja auch stimmt. Bei meiner Aussage zu den Schmerzen kam dann erstmal nur, dass ich Abstillen müsse, wenn ich damit nicht mehr zurecht käme. Das möchte ich natürlich nicht. Dann sagte sie, ich müsse die Schmerzen halt aushalten und weiter mit Nystaderm behandeln. Als ich ihr dann sagte, dass die Stillberatung meinte, dass es eventuell ein Milchgangssoor ist, sagte sie erst, da könne man nichts machen. Erst auf erneute Nachfrage, ob es da auch etwas gäbe, was oral verabreicht werden könnte, sagte sie, dass man auch Flucanazol nehmen könne, das aber in die Muttermilch übergehen und Yuna schaden könne. Sie hat es mir nun aufgeschrieben (1 Hartkapsel) mit der Aussage, sie würde es nur nehmen, wenn sie abgestillt hätte, da sie ihrem Kind ja nicht schaden wolle und manchmal würde Stillen auch einfach mal weh tun.
Jetzt bin ich total verunsichert, was ich machen soll. Die Schmerzen überschreiten zum Nachmittag hin tatsächlich meine Schmerzgrenze, sodass ich zumindest irgendwas tun muss, sonst halte ich das Stillen nicht mehr lange durch. Habt ihr da für mich noch irgendeinen Tipp, Rat oder könnt mir was zu der Bedenklichkeit von Fluconazol sagen? Lieben Dank schon im Voraus