Re: Stillstreik und kein Ausweg in Sicht
Verfasst: 05.04.2019, 11:16
Vielen Dank, bayleaf, dass du dich uns und unserem Problem annimmst. Es ist schonmal eine riesen Erleichterung, zu lesen, dass das Gewicht so weit in Ordnung ist. Mich hat einfach schockiert, dass sie in den letzten beiden Wochen nicht zugenommen, sondern sogar etwas abgenommen hat.
Ich versuche dir jeztzt einfach mal unseren Tagesaublauf zu schildern.
7:30 Uhr: Aufstehen und den Großen fertig machen und in den Kindergarten bringen
ca. 9:30 - 10 Uhr: Baby wird wach, anziehen und erstes Stillen bzw. Stillversuch (alternativ gerade Becherfütterung der abgepumpten Milch oder Kombi aus beidem), danach abpumpen
dann Spielzeit bis ca 11:30 Uhr: Baby wird müde und schläft bestenfalls ein, zuvor ggf. nochmal Stillversuch (s.o.)
14 Uhr: erneut Stillversuch, bevor Sohnemann aus dem Kindergarten geholt wird
Spielzeit, ggf. Spaziergang bei gutem Wetter
nachmittags bzw. gegen 17-18 Uhr Baby wird wieder müde, Stillversuch entweder zwischendurch oder vorm Schlafen (manchmal funktioniert das Schlafen auch wg Spiellautstärke vom Großen nicht)
zw. 19:30 - 21 Uhr: Baby müde, selten EInschlafen an der Brust, meist wird sie wegen Unruhe in den Schlaf getragen, manchmal will sie auch lieber alleine in Linksseitenlage mit Daumennuckeln einschlafen, danach erneutes Abpumpen
Nachts telle ich mir alle 3-4 Std den Wecker zum Stillen im Schlaf, was idR recht gut klappt, einmalig auch Abpumpen in der Nacht. Von alleine würde Töchterchen nicht aufwachen bzw ohne zu stillen durchschlafen
Zum Steigern bzw anschließend zum Erhalten der Milchmenge nahm ich früher 3 x 4 Tbl Domperidon, was super geklappt hat. ZUvor hatte ich oft Phasen mit zu wenig Milch. Töchterchen hatte unter Domperidon dann immer genügend Milch (Brust war weder zu voll noch zu leer) und ich konnte zuletzt immer noch ca zwischen 100 und 170 ml abpumpen. Bis zu unserem Urlaub Mitte März lief Milchmengen-technisch also alles gut, allerdings hatte ich von heute auf morgen ohne weiteres zutun plötzlich viel zu viel Milch. Nachdem ich 3 Tage im Urlaub gegen drohenden Milchstau gekämpft habe (glücklicherweise hatte ich dank Stillstreik meine Pumpe dabei), reduzierte ich die Domperidondosis auf 2 Tbl. 3-4x tgl.. Das führte dann zusammen mit einer Reduktion des Abpumpens zu zu wenig Milch. Nach einigen Hin und Her nehme ich nun wieder 4 x 4 Tbl. zur Steigerung und Pumpe tlw auch häufiger. Das sei laut einer IBCLC-Ärztin aus der Gegend, bei der ich zur Ersteinstellung war die Maximaldosis. Dabenen nehme ich noch Bockshornkleekapseln, meist 3x3 STck.
Was vielleicht noch wichtig wäre: ich habe nebenbei noch eine Schilddrüsenunterfunktion, die nach der Schwangerschaft noch nicht ganz optimal aber ganz ok eingestellt ist. Ich war zunächst in der Überfunktion dank Überdosierung der Medikamente und nun bin ich mit einem TSH von 1,9 gerade ein bisschen am Steigern der Dosis. Leider kommt auch noch ein PCO-Syndrom hinzu. Man sagte mir, dass das häufig zu Stillproblemen und zu zu wenig Milch führt. Vielleicht ist das bei mir ja auch der Fall oder es ist lediglich meine Angst davor. Was genau davon zutrifft, kann ich das gar nicht sagen.
Noch den aktuellen (erfreulicheren) Gewichtsverlauf. Ich musste die letzten Tage einfach nochmal vermehrt wiegen.
22.11.18 (Geburt bei 38+0): 3250 g
24.11.18 (tiefstes Gewicht): 2930 g
05.12.18: 3280 g
14.12.18: 3590g
27.12.18: 4050 g
06.01.19: 4450 g
13.01.19: 4640 g
27.01.19: 4940 g
10.02.19: 5220 g
24.02.19: 5470 g
03.03.19: 5640 g
08.03.19: 5610 g
10.03.19: 5680 g
14.03.19: 5840 g
16.03.19: 5940 g
23.03.19: 5930 g
31.03.19: 5910 g
04.04.19: 5980 g
05.04.19: 6040 g
Ich versuche dir jeztzt einfach mal unseren Tagesaublauf zu schildern.
7:30 Uhr: Aufstehen und den Großen fertig machen und in den Kindergarten bringen
ca. 9:30 - 10 Uhr: Baby wird wach, anziehen und erstes Stillen bzw. Stillversuch (alternativ gerade Becherfütterung der abgepumpten Milch oder Kombi aus beidem), danach abpumpen
dann Spielzeit bis ca 11:30 Uhr: Baby wird müde und schläft bestenfalls ein, zuvor ggf. nochmal Stillversuch (s.o.)
14 Uhr: erneut Stillversuch, bevor Sohnemann aus dem Kindergarten geholt wird
Spielzeit, ggf. Spaziergang bei gutem Wetter
nachmittags bzw. gegen 17-18 Uhr Baby wird wieder müde, Stillversuch entweder zwischendurch oder vorm Schlafen (manchmal funktioniert das Schlafen auch wg Spiellautstärke vom Großen nicht)
zw. 19:30 - 21 Uhr: Baby müde, selten EInschlafen an der Brust, meist wird sie wegen Unruhe in den Schlaf getragen, manchmal will sie auch lieber alleine in Linksseitenlage mit Daumennuckeln einschlafen, danach erneutes Abpumpen
Nachts telle ich mir alle 3-4 Std den Wecker zum Stillen im Schlaf, was idR recht gut klappt, einmalig auch Abpumpen in der Nacht. Von alleine würde Töchterchen nicht aufwachen bzw ohne zu stillen durchschlafen
Zum Steigern bzw anschließend zum Erhalten der Milchmenge nahm ich früher 3 x 4 Tbl Domperidon, was super geklappt hat. ZUvor hatte ich oft Phasen mit zu wenig Milch. Töchterchen hatte unter Domperidon dann immer genügend Milch (Brust war weder zu voll noch zu leer) und ich konnte zuletzt immer noch ca zwischen 100 und 170 ml abpumpen. Bis zu unserem Urlaub Mitte März lief Milchmengen-technisch also alles gut, allerdings hatte ich von heute auf morgen ohne weiteres zutun plötzlich viel zu viel Milch. Nachdem ich 3 Tage im Urlaub gegen drohenden Milchstau gekämpft habe (glücklicherweise hatte ich dank Stillstreik meine Pumpe dabei), reduzierte ich die Domperidondosis auf 2 Tbl. 3-4x tgl.. Das führte dann zusammen mit einer Reduktion des Abpumpens zu zu wenig Milch. Nach einigen Hin und Her nehme ich nun wieder 4 x 4 Tbl. zur Steigerung und Pumpe tlw auch häufiger. Das sei laut einer IBCLC-Ärztin aus der Gegend, bei der ich zur Ersteinstellung war die Maximaldosis. Dabenen nehme ich noch Bockshornkleekapseln, meist 3x3 STck.
Was vielleicht noch wichtig wäre: ich habe nebenbei noch eine Schilddrüsenunterfunktion, die nach der Schwangerschaft noch nicht ganz optimal aber ganz ok eingestellt ist. Ich war zunächst in der Überfunktion dank Überdosierung der Medikamente und nun bin ich mit einem TSH von 1,9 gerade ein bisschen am Steigern der Dosis. Leider kommt auch noch ein PCO-Syndrom hinzu. Man sagte mir, dass das häufig zu Stillproblemen und zu zu wenig Milch führt. Vielleicht ist das bei mir ja auch der Fall oder es ist lediglich meine Angst davor. Was genau davon zutrifft, kann ich das gar nicht sagen.
Noch den aktuellen (erfreulicheren) Gewichtsverlauf. Ich musste die letzten Tage einfach nochmal vermehrt wiegen.
22.11.18 (Geburt bei 38+0): 3250 g
24.11.18 (tiefstes Gewicht): 2930 g
05.12.18: 3280 g
14.12.18: 3590g
27.12.18: 4050 g
06.01.19: 4450 g
13.01.19: 4640 g
27.01.19: 4940 g
10.02.19: 5220 g
24.02.19: 5470 g
03.03.19: 5640 g
08.03.19: 5610 g
10.03.19: 5680 g
14.03.19: 5840 g
16.03.19: 5940 g
23.03.19: 5930 g
31.03.19: 5910 g
04.04.19: 5980 g
05.04.19: 6040 g