Stillen und die eigene Karriere

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Mafalda
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Re: Stillen und die eigene Karriere

Beitrag von Mafalda »

Ich hole den Thread hier mal wieder hoch.

Fand die Beiträge hier für meine Situation schon ganz aufschlussreich. Nun ist es bei uns so, das ich nächste Woche für eine Nacht weg sein werde. Mein Mann und ich sind fest entschlossen, dass meine Tochter nachts mit ihm allein bleibt. Bisher haben sie mich immer begleitet, wenn ich mal eine Nacht woanders schlafen musste. Das fühlte sich bisher auch notwendig an, weil meine Tochter, wenn sie nachts aufwacht, doch sehr arg nach stillen verlangt. Sie schreit sich dann richtig in Rage, wenn ich nicht da bin. mich würde interessieren, ob jemand mal in einer ähnlichen Situation war also mit einem Kind, was sich nachts sehr schlecht vom Vater beruhigen ließ und dann eine Nacht weg geblieben ist. Ich möchte halt nachts nicht abstillen, weil es mich eigentlich überhaupt nicht stört. Ich will halt nur mal ab und zu eine Nacht weg sein können. Zudem müssten wir ihr (und meinem Mann) bei dieser Reise insgesamt 8 Stunden Zugfahrt zumuten was ja auch kein Spaß für beide ist. Ich finde bei nur einer Nacht und einem 15-Monate altem Kind einfach ungut meine Familie „meinen Brüsten hinterherreisen zu lassen“ :lol:
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ShinyCheetah
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Re: Stillen und die eigene Karriere

Beitrag von ShinyCheetah »

Ich war auch für eine Nacht dienstlich weg, letztes Jahr Anfang Dezember, also gleiches Alter. V kannte das gar nicht, nachts vom Papa bekümmert zu werden. Die Nacht selbst war zwar wohl nicht gerade toll, aber auch nicht katastrophal (Details hab ich schon wieder vergessen) und nach dem Aufwachen war V sowieso wieder ein kleiner Sonnenschein. Am Tag drauf haben wir dann weitergestillt wie vorher ;) Nachts abgestillt habe ich nochmal ca. 3 Monate später.
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Serafin
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Re: Stillen und die eigene Karriere

Beitrag von Serafin »

Beim großen waren Mann und Kind immer dabei, die haben sich dann ne schöne Zeit gemacht in Paris, Ulm was weiß ich wo. Wir wollten das aber beide so, war das einfachste. Haben oft noch zwei Tage dran gehängt für Urlaub.

Beim kleinen war Corona, damit keine Dienstreisen. Als er 2,5 war musste ich von jetzt auf gleich 5 Nächte nach Deutschland zu meinem Vater weil der im Krankenhaus war. Ging dann. Ich hatte auch kein Problem mit meinen Brüsten. Sobald ich zu Hause war hat das Kind die Milchproduktion schnell wieder angekurbelt :mrgreen: . Von einer Freundin weiß ich aber, dass sie auch als deren kleiner so 16 Monate war eine Woche auf Konferenz war. Der Papa musste mit dem Kind die ganze Wohnung abgehen in der Nacht beim Aufwachen, dass Mama wirklich nicht da ist, dann hat er sich bequemt ausnahmsweise ne Flasche zu trinken.

Wenn der Papa es sich zutraut, macht es. Wenn er zögerlich ist, lieber mitfahren lassen.
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Kaba
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Re: Stillen und die eigene Karriere

Beitrag von Kaba »

Ich war, als die Kleine 11 Monate alt war, ein Wochenende (eine Nacht) mit Freundinnen weg. Mein Mann hatte abends Unterstützung von seiner Mutter, die die Große ins Bett gebracht hat. Die Kleine hat abends schon ordentlich geschrien, ist dann aber in der Trage eingeschlafen und hat sich ablegen lassen. Nachts wurde sie auch wach, da war es aber wohl gar nicht so schlimm, sie hat dann auf meinem Mann liegend weiter geschlafen.
Ich hatte ein sehr schönes Wochenende, mein Mann war, glaube ich, auch stolz das hinbekommen zu haben und der Kleinen hat es bestimmt nicht nachhaltig geschadet oder so. Nur meine Brüste hatten es viel schwerer als gedacht, ich hatte keine Pumpe dabei und musste dann echt viel ausstreichen und hatte trotzdem Schmerzen. Dabei hat sie da schon gar nicht mehr soo viel gestillt, tagsüber nur noch selten, deshalb hatte ich das gar nicht erwartet. Ich würde also wohl eine Pumpe mitnehmen.
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Mafalda
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Re: Stillen und die eigene Karriere

Beitrag von Mafalda »

Vielen Dank für eure Antworten. Das mit der Pumpe ist ein guter Hinweis, da war ich nämlich bisher unentschlossen. Der Papa ist ziemlich wild entschlossen. Für mich ist es irgendwie auch gut zu hören, dass es auch andere es ihren Kindern in dem Alter zutrauen. Für mehr als eine Nacht würden die beiden mitkommen. Aber „nur“ eine Nacht ist es jetzt mal so weit für uns. Freue mich auch schon sehr auf die Nacht allein.
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TheaVerde
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Re: Stillen und die eigene Karriere

Beitrag von TheaVerde »

Das erste Mal war ich eine Nacht weg, als Schnullito 18 Monate war. Bis dahin konnte er nachts immer wenn er wollte an die Brust. Normalerweise stillte er ca. 2-3× pro Nacht, bei Krankheit etc. öfter.

Das Einschlafen ging mit dem Papa wohl noch ganz gut, aber er war dann in der Nacht 3x je eine Stunde wach und am weinen, bis er jeweils erschöpft eingeschlafen ist.

Für möglicherweise spannende Brüste hatte ich eine Handpumpe mitgenommen, aber die hat mir nicht so gut geholfen. Habe auch kaum Übung damit, aber das Abpumpen hatte auf jeden Fall schon mal besser geklappt. Also habe ich ausgestrichen, denn sie haben schon arg gespannt. Das war dann ziemlich zeitaufwendig und entsprechend schwierig, einen guten Moment und Ort dafür zu finden zwischen Kundentermin und Zug zurück. Das würde ich bei einem nächsten Mal genauer mit einplanen.

Sehe gerade Mafalda in der Vorschau. Ich hatte mich auch sehr auf den Abend gefreut und fand es schade, dass ich es gar nicht richtig auskosten konnte, weil noch etwas vorzubereiten war und andererseits wegen der spannenden Brüste. Ich hoffe, Du kannst die Zeit für Dich so richtig genießen!
Viele Grüße von Thea

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Mafalda
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Re: Stillen und die eigene Karriere

Beitrag von Mafalda »

Kurzzusammenfasung: alle haben es überlebt, aber bis zum nächsten Versuch warten wir nochmal ein bisschen. Sie war schon lange wach die Nacht über und für mich war es auch kein Highlight, weil ich 3 mal die Nacht abpumpen und danach nicht wieder einschlafen konnte :roll:
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ShinyCheetah
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Re: Stillen und die eigene Karriere

Beitrag von ShinyCheetah »

Du Arme, wie anstrengend :?
Das hätte ich auch nicht genießen können.
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Re: Stillen und die eigene Karriere

Beitrag von Mafalda »

:) Ja ach alles gut. Einen Versuch war es uns wert und es war aber klar, dass es vielleicht noch nicht klappt. Jetzt geben wir ihr einfach noch ein bisschen Zeit.
mit Berti (04/22)
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