Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Zööö
alter SuT-Hase
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Zööö »

Aber es is doch normal, dass die Kinder Phasen haben , in denen sie bestimmte Sachen eher essen und es gibt bedeutend schlimmeres als brot finde ich. Finde es fürs Kind auch schwierig abzusehen ob es brot darf, wenn es das dann nicht immer darf.
Wenn ich die große zu was zwingen will odee muss (Medizin ) stellt sie sich mega quer. Essen probiert sie aber fast alles, mmn weil sie nicht muss. Ich bitte sie, aber zwingen tu ich sie nicht. Wenn die zweimal was will und nicht isSt und das dritte möchte, muss sie das vorherige essen, bevor es wss neues gibt, aver sie muss es nicht leer essen (nur wenn sie wieder was anderes will)
Viele Grüße
ich und
Großer Wurm *November 2014 und Würmchen *November 2016 und Würmli Juni 2019
Lösche Benutzer 16233

Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Lösche Benutzer 16233 »

sens hat geschrieben: 08.03.2018, 20:30
Vronilein hat geschrieben: 08.03.2018, 18:34
Ich ermuntere auch stark alles aufzuessen, was sie sich selbst aufgeladen hat. Ich zwinge sie natürlich nicht, und es gibt auch keine Sanktionen. Aber ich möchte schon dass sie lernt ihren Hunger richtig einzuschätzen. Oft sind die Reste halt irgendwie unsppetitlich und am Ende muss ich es wegschmeißen. Dafür ist mir Essen wirklich zu schade.
Genau das finde ich äußerst fatal. Jeder Mensch hat einen Instinkt der ihm sagt wieviel er wovon braucht. Diesen zu brechen, auch wenn es "nur" Ermunterungen, aufzuessen sind, prägt für´s ganze Leben. Selbst Ermunterungen führen dazu daß das Kind genau das tut, was es ohne diese NIE getan hätte, aus Selbstschutz vor Überlastung(Es sind nicht nur "ein paar Kalorien mehr, das das Kind beim nächsten Mal weniger isst, es geht viel tiefer). Nur um dem Kind beizubringen, sich nicht zu viel aufzuladen, würde ich eine solche, für uns Erwachsenen vielleicht unerheblichen, Grenzübertritt nie machen wollen. Vielleicht würde es helfen, dem Kind bei jedem Mal nur das aufzuladen zu gestatten, was es das letzte Mal mengenmäßig gegessen hat. Und dann tee-/esslöffelweise nachfüllen.(?)

Ich bin sehr glücklich, daß ich nie aufessen musste, außer bei meiner Oma. Aber davor hat meine Mutter uns dann geschützt und ich bin ihr sehr dankbar dafür!
Tut mir leid, daß das so harsch klingt, das will ich eigentlich nicht. :oops: Ich weiß mich grad nur nicht besser auszudrücken. :oops:
Ich erinnere sie an Anfang immer nur wenig zu nehmen, und ich zwinge sie nicht zum aufessen. Aber ich sage "ich möchte, dass du nur so viel nimmst wie du isst". Und wenn sie es am Ende nicht schafft sage ich, dass sie nächstes mal weniger nehmen soll. Es gibt hier keine strafen oder "sitzen bleiben bis der Teller leer ist". Aber sie darf finde ich schon merken dass ich es nicht gut finde wenn der Teller total überladen wird und dann kaum was gegessen.

Im Kindergarten nehmen sich bei uns übrigens auch alle selbst und es wird beeindruckend wenig weggeschmissen, weil alle Kinder wissen dass sie nur kleine Portionen nehmen sollten.
Das können also sogar dreijährige :)
Lösche Benutzer 24617

Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Lösche Benutzer 24617 »

Vronilein hat geschrieben: 08.03.2018, 20:40
sens hat geschrieben: 08.03.2018, 20:30
Vronilein hat geschrieben: 08.03.2018, 18:34
Ich ermuntere auch stark alles aufzuessen, was sie sich selbst aufgeladen hat. Ich zwinge sie natürlich nicht, und es gibt auch keine Sanktionen. Aber ich möchte schon dass sie lernt ihren Hunger richtig einzuschätzen. Oft sind die Reste halt irgendwie unsppetitlich und am Ende muss ich es wegschmeißen. Dafür ist mir Essen wirklich zu schade.
Genau das finde ich äußerst fatal. Jeder Mensch hat einen Instinkt der ihm sagt wieviel er wovon braucht. Diesen zu brechen, auch wenn es "nur" Ermunterungen, aufzuessen sind, prägt für´s ganze Leben. Selbst Ermunterungen führen dazu daß das Kind genau das tut, was es ohne diese NIE getan hätte, aus Selbstschutz vor Überlastung(Es sind nicht nur "ein paar Kalorien mehr, das das Kind beim nächsten Mal weniger isst, es geht viel tiefer). Nur um dem Kind beizubringen, sich nicht zu viel aufzuladen, würde ich eine solche, für uns Erwachsenen vielleicht unerheblichen, Grenzübertritt nie machen wollen. Vielleicht würde es helfen, dem Kind bei jedem Mal nur das aufzuladen zu gestatten, was es das letzte Mal mengenmäßig gegessen hat. Und dann tee-/esslöffelweise nachfüllen.(?)

Ich bin sehr glücklich, daß ich nie aufessen musste, außer bei meiner Oma. Aber davor hat meine Mutter uns dann geschützt und ich bin ihr sehr dankbar dafür!
Tut mir leid, daß das so harsch klingt, das will ich eigentlich nicht. :oops: Ich weiß mich grad nur nicht besser auszudrücken. :oops:
Ich erinnere sie an Anfang immer nur wenig zu nehmen, und ich zwinge sie nicht zum aufessen. Aber ich sage "ich möchte, dass du nur so viel nimmst wie du isst". Und wenn sie es am Ende nicht schafft sage ich, dass sie nächstes mal weniger nehmen soll. Es gibt hier keine strafen oder "sitzen bleiben bis der Teller leer ist". Aber sie darf finde ich schon merken dass ich es nicht gut finde wenn der Teller total überladen wird und dann kaum was gegessen.

Im Kindergarten nehmen sich bei uns übrigens auch alle selbst und es wird beeindruckend wenig weggeschmissen, weil alle Kinder wissen dass sie nur kleine Portionen nehmen sollten.
Das können also sogar dreijährige :)
Wenig aufnehmen, das können 3jährige. Wenn sie gezeigt bekommen, aber nicht weil sie ihren Hunger richtig einschätzen. Das kann kaum ein Erwachsener. Wir haben es uns eher angewöhnt, satt zu sein, wenn der Teller leer ist.
Im Endeffekt kann kan VOR einer Mahlzeit oft nicht einschätzen, wieviel man wirklich wovon braucht. Das spürt der Körper erst während dem Essen. Bei Kinder, bei denen der Instinkt noch nicht so oft übergangen wurde, funktioniert er noch am besten, weil sie noch nicht so geprägt sind von der Kultur des aufessens. Kinder hören mitten in der Mhlzeit auf, sind satt, fertig. (Perfekt eigentlich!)
Allerdings essen wir Erwachsenen immer den "letzten kleinen Bissen", "die letzten 2Löffel Suppe" auf. Weil es eben erlernt wurde. Nicht, weil der Körper stopp sagt. Sondern weil wir sein Stop übergehen. Oder seinen Bedarf nicht decken, weil wir generell immer nur einen Teller zum Mittg essen, warum aauch immer.
Lösche Benutzer 16233

Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Lösche Benutzer 16233 »

Aber dann spricht ja nichts dagegen immer wieder kleine Portionen zu nehmen, oder? Und ein Bewusstsein zu schaffen dass das ne gute Strategie ist, und eben nicht so gut den Teller voll zu machen.

Zwang und Druck finde ich auch nicht gut, und würde ich auch nicht ausüben.
Lösche Benutzer 24617

Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Lösche Benutzer 24617 »

Genau, wenig aufnehmen finde ich gerade richtig. Aber auch da würde ich halt "aufessen müssen" unbedingt vermeiden. Auch nicht fragen, ob es den kleinen Rest nicht noch aufessen möchte.
Sophia85
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Sophia85 »

Bei uns ist schon der Papa so krüsch und isst dies nicht und jenes nicht und ich hab mir nicht jahrelang mühsam ein gutes Körper- bzw Sättigungsgefühl antrainiert um jetzt plötzlich alles aufzuessen. Da können wir vom Kind später wohl schlecht verlangen, dass er alles probiert oder immer den Teller leer macht.

Aber wir essen beide total gerne. Ich hoffe, das färbt einfach ab und uns bleibt das schlimmste Tischdrama erschwert, das ich in einigen anderen Familien mitbekomme. Mal sehen.
Zum ersten Mal Mama, Sohn wurde 04/2017 geboren.
Klarrti
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Klarrti »

Vronilein hat geschrieben: 08.03.2018, 20:40
sens hat geschrieben: 08.03.2018, 20:30
Vronilein hat geschrieben: 08.03.2018, 18:34
Ich ermuntere auch stark alles aufzuessen, was sie sich selbst aufgeladen hat. Ich zwinge sie natürlich nicht, und es gibt auch keine Sanktionen. Aber ich möchte schon dass sie lernt ihren Hunger richtig einzuschätzen. Oft sind die Reste halt irgendwie unsppetitlich und am Ende muss ich es wegschmeißen. Dafür ist mir Essen wirklich zu schade.

Genau das finde ich äußerst fatal. Jeder Mensch hat einen Instinkt der ihm sagt wieviel er wovon braucht. Diesen zu brechen, auch wenn es "nur" Ermunterungen, aufzuessen sind, prägt für´s ganze Leben. Selbst Ermunterungen führen dazu daß das Kind genau das tut, was es ohne diese NIE getan hätte, aus Selbstschutz vor Überlastung(Es sind nicht nur "ein paar Kalorien mehr, das das Kind beim nächsten Mal weniger isst, es geht viel tiefer). Nur um dem Kind beizubringen, sich nicht zu viel aufzuladen, würde ich eine solche, für uns Erwachsenen vielleicht unerheblichen, Grenzübertritt nie machen wollen. Vielleicht würde es helfen, dem Kind bei jedem Mal nur das aufzuladen zu gestatten, was es das letzte Mal mengenmäßig gegessen hat. Und dann tee-/esslöffelweise nachfüllen.(?)

Ich bin sehr glücklich, daß ich nie aufessen musste, außer bei meiner Oma. Aber davor hat meine Mutter uns dann geschützt und ich bin ihr sehr dankbar dafür!
Tut mir leid, daß das so harsch klingt, das will ich eigentlich nicht. :oops: Ich weiß mich grad nur nicht besser auszudrücken. :oops:
Ich erinnere sie an Anfang immer nur wenig zu nehmen, und ich zwinge sie nicht zum aufessen. Aber ich sage "ich möchte, dass du nur so viel nimmst wie du isst". Und wenn sie es am Ende nicht schafft sage ich, dass sie nächstes mal weniger nehmen soll. Es gibt hier keine strafen oder "sitzen bleiben bis der Teller leer ist". Aber sie darf finde ich schon merken dass ich es nicht gut finde wenn der Teller total überladen wird und dann kaum was gegessen.

Im Kindergarten nehmen sich bei uns übrigens auch alle selbst und es wird beeindruckend wenig weggeschmissen, weil alle Kinder wissen dass sie nur kleine Portionen nehmen sollten.
Das können also sogar dreijährige :)
Habt ihr das schonmal mit deutlich kleineren Tellern probiert? Man sagt ja auch bei uns Erwachsenen, wir nehmen oft zu viel, weil die Teller zu gross sind.
mit der Löwin 08/16 an der Hand.
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Pontiki
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Pontiki »

Sophia85 hat geschrieben: 08.03.2018, 21:55 Aber wir essen beide total gerne. Ich hoffe, das färbt einfach ab und uns bleibt das schlimmste Tischdrama erschwert, das ich in einigen anderen Familien mitbekomme. Mal sehen.
Genau das habe ich auch immer gehofft, bzw. dachte ich, man müsste den Kindern einfach nur ausgewogenes, abwechslungsreiches Essen vorleben. Leider wurde ich eines besseren belehrt. Nun habe ich selbst so ein Kind, das kaum Obst und Gemüse isst. 🙈
Pontiki mit großer (09/14) und kleiner (09/17) Tochter und einem * (09/16)
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von Spessarträuberin »

Pontiki, dein großes Kind ist ja auch noch klein. Da kann sich noch viel ändern, auch beim Essen!
Meine beiden essen grundsätzlich alles, deswegen mache ich mir keine Gedanken, wenn mal ein paar Tage nichts geht.
Probieren müssen sie nicht, ich wüsste gar nicht, wie ich auch den kleinsten Probierlöffel in sie hinein bekäme, wenn sie nicht wollen.

Mein kleiner Sohn hat nun leider die nervige Angewohnheit entwickelt, zum Abendessen nicht viel zu essen und dafür kurz vorm Einschlafen nach Essen zu verlangen. Da wissen wir noch nicht so recht, wie wir das wieder ändern können.
Grüße von der Spessarträuberin mit großem (2013) und kleinem Sohn (2015)

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soda
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Re: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt...?

Beitrag von soda »

Bei uns ist die Lücke zwischen Abendessen und Bett sehr kurz. Da gibt's keine Möglichkeit für einen Snack.

Aber wenn meine Große zu einer bekannten Essenszeit nicht essen will, liegt das normalerweise an Snacks zuvor oder sie ist krank.
mit T (2013) und T (2017)
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