Vanessa31 hat geschrieben:
Hi,
danke dein Bericht bringt mir sehr wohl etwas! Ich bin immer dankbar um ähnliche Erfahrungen! Zumal ihr ja auch im SPZ wart! Was haben die denn da bei euch zum Thema Milch nachts gesagt? Und das war ok, dein Kind bis über den 1. Geburtstag hinaus nur mit Milch zu füttern? Wegen der Nährstoffe etc? Wieviel hat sie denn so davon getrunken pro Tag? Ich finde es nur so komisch, dass Emma ja bis vor 2 Wochen ihren Brei gegessen hat, mittags sogar um die 200g was für sie echt enorm viel ist und nun GAR NICHTS mehr! Ob das nun den täglichen Untersuchungen zuzuschreiben ist oder sie eine normale Essensverweigerungsphase hat, keine Ahnung. Den nächsten Termin im SPZ haben wir erst wieder am Freitag, bis dahin müssten wir uns dann schlimmstenfalls mit der Milch alleine durchschlagen. Aber wenn es doch andere Mütter auch so machen, kann es ja auch nicht so schlimm sein? Was will man denn sonst geben?
Weißt du noch, wie schwer bzw leicht eure Maus bei der U6 war? In die Länge geht Emma auch prima, ihr passe Größe 74- von der Weite aber noch locker 56-62!!
Ganz liebe Grüße!
Liebe Vanessa,
ich kann Deine Sorge wirklich sehr gut nachempfinden.
Wir sind nach wie vor im SPZ, da sich um den ersten Geburtstag eine Entwicklungsverzögerung abgezeichnet hat und wir seitdem durch das SPZ begleitet werden (die Gründe für die Entwicklungsverzögerung kennen wir nicht).
Du hast mich gefragt, wie das SPZ die Milchgabe beurteilt hat. Ich zitiere mal aus dem Bericht (sie war zum Untersuchungszeitpunkt 14 Monate alt): "Bei unauffälligen Laborwerten und guter Gewichts- und Längenentwicklung kann erst einmal die fast ausschließliche Milchgabe noch akzeptiert werden." In diesem Bericht steht, wie oft sie wieviel Milch erhalten hat und da bekam sie etwa 800ml in 24 Stunden. In ganz vielen Mahlzeiten mit z.T. nur sehr geringen Mengen... Sie bekam zu diesem Zeitpunkt Infatri*ni, das ist ebenfalls eine hochkalorische Nahrung, allerdings fertiggemixt, also quasi Milch.
Du hast mich nach den Gewichtsdaten gefragt: U1: 2,kg bei 47cm, 7 Monate: 5,5kg bei 66cm; 8 Monate: 5,8kg bei 68cm; 10 Monate: 7,2kg bei 71cm; 1 Jahr: 7,9kg bei 73cm (sie bekam etwa von 8 Monaten bis 12 Monate die hochkalorische Extranahrung)
Meine Kleine passte von der Breite auch immer in Klamotten, die 2 Nummern kleiner waren. Das ist auch heute noch so. Leggings in Größe 80 sind dann eben 3/4 Länge, macht ja nichts im Sommer, aber passen obenrum perfekt (bei Körpergröße von fast 1m...).
Da ich noch einen Sohn habe, der fast 2 Jahre älter ist als die Kleine, hat sie immer bei den Mahlzeiten etwas angeboten bekommen. Apfelmus, Brotkanten, Gemüsesticks, Joghurt.... Sie hat aber wirklich nur Minimengen davon zu sich genommen... Auf Anraten der Ernährungsberaterin sollte ich mich nicht mehr drum kümmern, ob und was die Kleine isst. Sie bekam nach der Mahlzeit ihre Milch und trank sich dann satt .
Das mag jetzt sehr entspannt klingen, aber das war echt hart. Laut Bericht galt sie übringens mit 26 Monaten als unauffällige Esserin.
Ich habe gerade noch den letzten Post gesehen: Ja, bei Krankheit oder Schub war bzw ist das Essen hier auch wieder Thema... Ich drücke die Daumen, dass es daran liegt und somit bald wieder besser ist!
Matschen und so etwas ist ein toller Tipp! Spielen mit Essen! (Funktionierte bei meiner Tochter allerdings nicht, weil sie Essen echt "eklig" fand...)
Ich möchte Dir noch einmal ganz viel Kraft wünschen! (())
Meine Erfahrung ist und war: unser Kinderarzt hat meine Sorgen erst genommen. Ich hab ihn auch "zwischendurch" aufgesucht, sei es das Gewicht abzuklären.