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Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie
Verfasst: 27.08.2016, 19:27
von Siduri
Gibt es in deinem KH eine Geburtenstation? Wenn ja wäre aus meiner Sicht dieunkomplizierteste Möglichkeit, zu pumpen, wenn du dort hin ins Stillzimmer gingest, denen sagst, dass du Patientin im Haus bist und noch stillst und sie um Pumpsets für die doch eigentlich immer in Stillzimmern stehenden Pumpen bittest. Wenn dir dein Mann ein paar Fläschchen (zur Aufbewahrung, nicht zum Füttern) mitbringst, kannst du die gewonnene Milch umfüllen und die gesamte Ausrüstung gleich wieder zurückgeben und niemand muss sich sorgen, dass etwas abhanden kommt. Und das Alter deines Stillkindes wird vermutlich nicht mal zum Thema.
Bei uns wäre das überhaupt kein Problem.
Geht natürlich nur, wenn dein Kreislauf das durch das Haus pilgern mitmacht.
Und die Frage ist auch, ob das nötig und sinnvoll ist, aber das beantwortet besser jemand kompetenterer.
Ich wünsch dir jedenfalls gute Besserung, damit all diese Überlegungen ganz bald hinfällig werden!
Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie
Verfasst: 27.08.2016, 20:13
von ledana
Ja es gibt eine Geburtsstation. Ich muss mal sehen, wie weit ich da pilgern müsste. Von dort wurde mir ja auch schon eine Beraterin zum ABstillen empfohlen, ich will ja aber möglichst Beratung zum WEITERstillen. Doof ist halt, das hier alles immer zu unterschiedlichen Zeiten passiert und ich nie weiß, wann ich auf dem Zimmer sein sollte.
Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie
Verfasst: 27.08.2016, 20:16
von Mondenkind
2x pumpen am Tag würde die Milchbildung schon anregen/aufrechterhalten helfen.
Lass dir da nicht reinreden, warum solltest du abstillen?
ledana hat geschrieben:Mondenkind, falls du das rechtzeitig siehst, muss ich schon Abstand zwischen Cortison und Stillen einhalten, oder ist das noch ok? Infusion kam heute später.
Nein, du musst keine Pause einhalten, alles gut!
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie
Verfasst: 27.08.2016, 20:20
von ledana
Vielen Dank, Mondenkind! Ich soll abstillen, weil mein Kind ja schon so groß ist und ich von ihm getrennt bin.
Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie
Verfasst: 27.08.2016, 20:58
von Lösche Benutzer 9067
Ach das ist doch unglaublich, dass du keine Unterstützung bekommst beim Weiterstillen. Wie anmaßend!
Ich hoffe es geht dir bald wieder deutlich besser und du darfst deine Liebsten wieder öfter sehen.
Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie
Verfasst: 28.08.2016, 02:14
von ledana
Klar, jetzt kriege ich noch meine Mens. Die Schwester meimte das müsste man beobachten und mir eventuell etwas gegen die Blutungen geben. Bisher ist sie noch ungewöhnlich schwach. Ich hoffe es gibt nicht noch mehr Medis, und wenn doch dann stillfreundlich.
Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie
Verfasst: 28.08.2016, 09:37
von ledana
Boah, jetzt bin ich gerade irgendwas zwischen wütend und frustriert. Ich habe blöderweise das Pumpthema hier auf der Station angesprochen. Der Artzt fragte dann warum ich noch stille, guckte etwas dumm, als ich sagte "die WHO empfiehlt 2 Jahre." Er meinte dann: "Wir haben bei den Gyns hier angefragt und dort hieß es 'nach einem halben Jahr abstillen' warum denn pumpen, ich glaube nicht, das die das unterstützen."
Ich könnte schon wieder heulen. Außerdem fühle ich mich morgens immer etwas schlechter, da trifft mich sowas besonders hart.
Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie
Verfasst: 28.08.2016, 09:46
von Lösche Benutzer 21740
Oh ledana,
Ich drück dich mal aus der Ferne! Die machen es dir aber auch nicht leicht!
Sammie mit dem Muggelchen 10/2015
Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie
Verfasst: 28.08.2016, 09:57
von Emilia
(((Ledana)))
Es tut mir so leid für dich, dass du keine Unterstützung fürs Weiterstillen bekommst! Aber viele im medizinischen Bereich sind leider total uninformiert, was das LZS anbetrifft.
Vielleicht kann dir ja dein Mann beim bei deiner FÄ oder beim Hausarzt ein Rezept für eine Milchpumpe holen. Das sollte eigentlich auch gehen!
Es gibt ja auch keinen Grund, nicht weiterzustillen! Gibt es vielleicht im KH eine Stillberaterin, die dich in deiner Position unterstützen kann? Oder deine Hebamme? Es ist alleine eben total schwer, seine Interessen durchzusetzen, insbesondere, wenn man krank ist.
Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie
Verfasst: 28.08.2016, 10:08
von Mondenkind
So etwas zu hören macht mich immer sehr wütend. Tut mir leid, dass du da so wenig Unterstützung hast. Ich würde auch für eine selbst geliehene PUmpe plädieren. Und rechtfertige dich dort nicht, das kostet nur unnötige Energie. Es ist deine Sache, diskutier nicht drüben.
Gute Besserung, Mondenkind, Modteam Stillberatung