Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Siduri
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Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Beitrag von Siduri »

Gibt es in deinem KH eine Geburtenstation? Wenn ja wäre aus meiner Sicht dieunkomplizierteste Möglichkeit, zu pumpen, wenn du dort hin ins Stillzimmer gingest, denen sagst, dass du Patientin im Haus bist und noch stillst und sie um Pumpsets für die doch eigentlich immer in Stillzimmern stehenden Pumpen bittest. Wenn dir dein Mann ein paar Fläschchen (zur Aufbewahrung, nicht zum Füttern) mitbringst, kannst du die gewonnene Milch umfüllen und die gesamte Ausrüstung gleich wieder zurückgeben und niemand muss sich sorgen, dass etwas abhanden kommt. Und das Alter deines Stillkindes wird vermutlich nicht mal zum Thema.
Bei uns wäre das überhaupt kein Problem.
Geht natürlich nur, wenn dein Kreislauf das durch das Haus pilgern mitmacht.
Und die Frage ist auch, ob das nötig und sinnvoll ist, aber das beantwortet besser jemand kompetenterer. :)

Ich wünsch dir jedenfalls gute Besserung, damit all diese Überlegungen ganz bald hinfällig werden!
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ledana
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Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Beitrag von ledana »

Ja es gibt eine Geburtsstation. Ich muss mal sehen, wie weit ich da pilgern müsste. Von dort wurde mir ja auch schon eine Beraterin zum ABstillen empfohlen, ich will ja aber möglichst Beratung zum WEITERstillen. Doof ist halt, das hier alles immer zu unterschiedlichen Zeiten passiert und ich nie weiß, wann ich auf dem Zimmer sein sollte.
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Mondenkind
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Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Beitrag von Mondenkind »

2x pumpen am Tag würde die Milchbildung schon anregen/aufrechterhalten helfen.

Lass dir da nicht reinreden, warum solltest du abstillen?
ledana hat geschrieben:Mondenkind, falls du das rechtzeitig siehst, muss ich schon Abstand zwischen Cortison und Stillen einhalten, oder ist das noch ok? Infusion kam heute später.
Nein, du musst keine Pause einhalten, alles gut!

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ledana
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Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Beitrag von ledana »

Vielen Dank, Mondenkind! Ich soll abstillen, weil mein Kind ja schon so groß ist und ich von ihm getrennt bin.
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Lösche Benutzer 9067

Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Beitrag von Lösche Benutzer 9067 »

Ach das ist doch unglaublich, dass du keine Unterstützung bekommst beim Weiterstillen. Wie anmaßend!

Ich hoffe es geht dir bald wieder deutlich besser und du darfst deine Liebsten wieder öfter sehen.
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ledana
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Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Beitrag von ledana »

Klar, jetzt kriege ich noch meine Mens. Die Schwester meimte das müsste man beobachten und mir eventuell etwas gegen die Blutungen geben. Bisher ist sie noch ungewöhnlich schwach. Ich hoffe es gibt nicht noch mehr Medis, und wenn doch dann stillfreundlich.
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Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Beitrag von ledana »

Boah, jetzt bin ich gerade irgendwas zwischen wütend und frustriert. Ich habe blöderweise das Pumpthema hier auf der Station angesprochen. Der Artzt fragte dann warum ich noch stille, guckte etwas dumm, als ich sagte "die WHO empfiehlt 2 Jahre." Er meinte dann: "Wir haben bei den Gyns hier angefragt und dort hieß es 'nach einem halben Jahr abstillen' warum denn pumpen, ich glaube nicht, das die das unterstützen."
Ich könnte schon wieder heulen. Außerdem fühle ich mich morgens immer etwas schlechter, da trifft mich sowas besonders hart.
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Lösche Benutzer 21740

Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Beitrag von Lösche Benutzer 21740 »

Oh ledana,
Ich drück dich mal aus der Ferne! Die machen es dir aber auch nicht leicht!


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Emilia
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Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Beitrag von Emilia »

(((Ledana)))
Es tut mir so leid für dich, dass du keine Unterstützung fürs Weiterstillen bekommst! Aber viele im medizinischen Bereich sind leider total uninformiert, was das LZS anbetrifft.
Vielleicht kann dir ja dein Mann beim bei deiner FÄ oder beim Hausarzt ein Rezept für eine Milchpumpe holen. Das sollte eigentlich auch gehen!
Es gibt ja auch keinen Grund, nicht weiterzustillen! Gibt es vielleicht im KH eine Stillberaterin, die dich in deiner Position unterstützen kann? Oder deine Hebamme? Es ist alleine eben total schwer, seine Interessen durchzusetzen, insbesondere, wenn man krank ist.
Liebe Grüße Emilia
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Mondenkind
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Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Beitrag von Mondenkind »

So etwas zu hören macht mich immer sehr wütend. Tut mir leid, dass du da so wenig Unterstützung hast. Ich würde auch für eine selbst geliehene PUmpe plädieren. Und rechtfertige dich dort nicht, das kostet nur unnötige Energie. Es ist deine Sache, diskutier nicht drüben.

Gute Besserung, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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