SLT - ruhigere Nächte durch nächtliches Abstillen? Test!

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Benutzeravatar
Astria
hat viel zu erzählen
Beiträge: 213
Registriert: 01.02.2014, 17:00

Re: SLT - ruhigere Nächte durch nächtliches Abstillen? Test!

Beitrag von Astria »

Wie ging es denn bei euch weiter Joanna?
Mädchen 05/2013
Benutzeravatar
Joanna79
möchten wir nicht mehr missen
Beiträge: 253
Registriert: 04.04.2014, 18:14
Wohnort: Dänemark

Re: SLT - ruhigere Nächte durch nächtliches Abstillen? Test!

Beitrag von Joanna79 »

Astria hat geschrieben:Wie ging es denn bei euch weiter Joanna?
Oh, das ist ja lieb, dass Du nachfragst [emoji6]

Bei uns ist im Moment alles unverändert - irgendwie kommt einem ja ständig was dazwischen [emoji15] in diesem Fall waren es zwei Zähne und das Dreitagefieber. Als das überstanden war, bin ich dann natürlich krank geworden - Kehlkopfentzündung [emoji15]
Die Herbstferien habe ich also hustender- und inhalierenderweise verbracht, an nachts Abstillen war nicht zu denken, ich hatte so schon Schlafprobleme mit dem ständigen Hustenreiz...
Jetzt hab ich ab Montag noch mal eine Woche frei und hatte mir "es" eigentlich für diese Zeit vorgenommen. Allerdings ist Madame seit drei Wochen dauererkältet und ich habe das Gefühl, da sind schon wieder Zähne auf dem Weg... [emoji16] so wird das ja nie was! (Vielleicht sollte ich einfach warten, bis alle 20 da sind...fehlen ja nur noch 12!)
Wir hatten allerdings ein Mini-Erfolgserlebnis. Während der ganzen Zahnerei hatte es sich eingebürgert, dass ich zu ihr gehe, wenn sie abends aufwacht (und das war oft!). Anders als mit Brust war sie einfach nicht zu beruhigen.
Vorgestern konnte ich einmal nicht, und da ging mein Freund - ta-da! Sie ist einfach in seinem Arm wieder eingeschlafen. Das Wunder haben sie seitdem ein paar Mal wiederholt. An der Front werden wir auf jeden Fall weiterarbeiten...
Falls ich das Abstillen nach Gordon nächste Woche in Angriff nehme, werde ich auf jeden Fall davon berichten.


Mit Tapatalk und Mäusemädchen (08.10.2013)
Mädchen (10/13) + Junge (08/16)
Benutzeravatar
Astria
hat viel zu erzählen
Beiträge: 213
Registriert: 01.02.2014, 17:00

Re: SLT - ruhigere Nächte durch nächtliches Abstillen? Test!

Beitrag von Astria »

Oh das ist ja ein schönes Erfolgserlebnis, da würde ich dran bleiben, das macht schon viel aus wenn Mama nicht immer rennen muss finde ich.
Mädchen 05/2013
Simsam

Re: SLT - ruhigere Nächte durch nächtliches Abstillen? Test!

Beitrag von Simsam »

So, nachdem ich inzwischen so erschöpft bin, dass ich mich tags kaum auf den Beinen halten kann, und der Zwerg (ein gar nicht mehr so kleiner Zwerg, 15 Monate alt) jede Nacht 6 mal stillen will, habe ich meinem Mann den Auftrag erteilt ihn heute nacht zu übernehmen. Er wird sicher weinen,z.T. tut mir das auch jetzt schon leid, aber ich klappe irgendwann zusammen wenn ich nicht etwas mehr Schlaf (am Stück, bitte!) bekomme.
Mal schauen wie die Nacht wird, ich bin mir noch nicht sicher ob ich am besten gleich bei unserem Mittleren schlafe, und die Brust so gar nicht anwesens ist wenn er aufwacht, oder ob ich bei ihm sein soll um ihn zu beruhigen...
Was meint ihr?
Benutzeravatar
Tina
ist mit Leidenschaft dabei
Beiträge: 950
Registriert: 31.07.2006, 13:51
Wohnort: Dortmund

Re: SLT - ruhigere Nächte durch nächtliches Abstillen? Test!

Beitrag von Tina »

Hier muss auch dringend etwas passieren, ich kann nicht mehr :(
LG Tina mit
Leon 15.2.2003
Nico 04.03.2006
Jana 06.11.2013
Lena 29.08.2016
Benutzeravatar
snoopyjana
ist gern hier dabei
Beiträge: 68
Registriert: 13.09.2014, 06:13
Wohnort: An der Teck
Kontaktdaten:

Re: SLT - ruhigere Nächte durch nächtliches Abstillen? Test!

Beitrag von snoopyjana »

Simsam hat geschrieben:So, nachdem ich inzwischen so erschöpft bin, dass ich mich tags kaum auf den Beinen halten kann, und der Zwerg (ein gar nicht mehr so kleiner Zwerg, 15 Monate alt) jede Nacht 6 mal stillen will, habe ich meinem Mann den Auftrag erteilt ihn heute nacht zu übernehmen. Er wird sicher weinen,z.T. tut mir das auch jetzt schon leid, aber ich klappe irgendwann zusammen wenn ich nicht etwas mehr Schlaf (am Stück, bitte!) bekomme.
Mal schauen wie die Nacht wird, ich bin mir noch nicht sicher ob ich am besten gleich bei unserem Mittleren schlafe, und die Brust so gar nicht anwesens ist wenn er aufwacht, oder ob ich bei ihm sein soll um ihn zu beruhigen...
Was meint ihr?
Hallo Simsam,

hast du denn jetzt was ausprobiert? Wie waren deine Erfahrungen? Ich habe leider keine Ahnung, was besser ist, bei deinem Zwerg bleiben, damit er merkt, dass Mama immer noch da ist - und ihm dabei aktiv die Milch vorzuenthalten... - oder gleich fernbleiben, damit er nicht immer an die Milch erinnert wird, sich dann aber vielleicht ganz alleingelassen fühlt. :? Wenn du in einem anderen Raum schlafen kannst, besteht zumindest die Chance, dass du mal ein bisschen Schlaf nachholst und du klingst, als hättest du das wirklich dringend nötig.
Bei Bekannten war es so, dass die ihren Sohn eine Nacht wegen eines wichtigen Abendtermins von ihm, bei dem sie ihn begleiten musste, zur Oma gebracht haben vor einer Weile. Der L. ist auch so ein alle 1-2h-Stiller. Von Oma und Opa hat er sich aber abends um 8 ohne Meckern ins Bett legen lassen und hat sich erst morgens um 6 wieder gemeldet. Dabei hatten unsere Bekannten eigentlich vorgehabt, ihn so schnell wie möglich abzuholen nach ihrem Termin und sie hatten befürchtet, dass er bis dahin schon ganz traurig und die Großeltern total erledigt sind. Da hat es genützt, dass Mamas Milchgeruch nicht in der Nähe war.
Wir haben eine Trennung von mir nicht ausprobiert. Ich finde es nämlich auch ganz furchtbar, wenn mein Kleiner weint, vor allem, wenn ich ihm eigentlich recht einfach helfen könnte. Und nachts darf mein Mann ihn kaum anfassen, auch wenn F. tagsüber sonst sehr an seinem Papa hängt. Wir haben aber dennoch gute Erfahrungen damit gemacht, einen Schlussstrich unter das ganz häufige nächtliche Stillen zu ziehen. Das erste Mal haben wir im Sommer, als F. 9 oder 10 Monate alt war, angefangen, nach dem Einschlafstillen frühestens wieder gegen Mitternacht zu stillen (Ziel waren immer etwa 4 Stunden). Wir (vor allem ich) haben ihn dann getragen, was vorgesungen und ihn bekuschelt, in der Hoffnung, dass er dadurch die Nähe bekommt, die er beim Stillen meiner Meinung nach auch sucht. Nach Mitternacht war mir das zu anstrengend, da ging stillen schneller. Praktischerweise hat der Zwerg aber nach ganz kurzer Zeit auch in der zweiten Nachthälfte seltener nach Milch verlangt.
Das war okay, bis er mit etwa 12 Monaten Pseudokrupp hatte. Da ist er nachts sehr häufig aufgewacht und ich habe ihn dann fast jedes Mal gestillt, weil ich dachte, dass er sicher Durst hat von dem blöden Husten und weil er so auch recht entspannt geblieben ist. Auch als der Husten dann besser war, wollte er aber wieder so alle 1-2 Stunden an die Brust. Wir haben dann wieder zwei Tage lang abends zwischen Bett und Mitternacht das Programm mit Beruhigen, Singen, Bekuscheln statt Stillen durchgezogen (tragen zum Schlafen mag er nicht mehr) und das hat wieder ruckzuck dazu geführt, dass er die zweite Nachthälfte auch nur noch maximal zweimal kam, oft sogar nur einmal. Wir konnten dann sogar das Einschlafstillen weglassen, er ist einfach nach dem Abendessen in meinem Arm im Familienbett eingeschlafen (nach dem Einschlafen legen wir ihn dann immer in sein eigenes Bett im Kinderzimmer).
Einen Monat später kamen vier Backenzähne und zwei Eckzähne gleichzeitig... Da wir gleichzeitig auch noch unser neu gekauftes Haus renovieren und ich wieder arbeite und es jetzt auch nicht mehr funktioniert hat, dass er für 5-10 Minuten an die Brust kam und dann sofort wieder geschlafen hat, musste nach schlimmen Zahnphase jetzt auch wieder eine Lösung her. Und weil ich so k.o. war, habe ich letzte Woche beschlossen, auch in der zweiten Nachthälfte die Stillpausen zu verlängern. Da er uns ja so oder so wachgehalten hat, fiel die Entscheidung dieses Mal leichter. In der ersten Nacht (Donnerstag auf Freitag) habe ich ihn zum Einschlafen gestillt und wieder gegen Mitternacht, nachts um halb 2 ist er aufgewacht und hat dann zweieinhalb Stunden lang abwechselnd gemeckert (aber nie verzweifelt geweint! Dann hätte ich doch gestillt...), im Bett gespielt, sich hin und her geworfen und gesungen und ist dann wieder eingeschlafen, um halb sechs habe ich ihn dann gestillt. Freitagabend hat er so eine Hipp-Flasche mit Schnabeltassenaufsatz und Wasser bekommen, weil ich dachte, er hat vielleicht Durst in der Nacht. Er hat am Abend fast 100ml getrunken (obwohl er auch viel zum Abendessen getrunken hat) und ist dann problemlos ohne Stillen eingeschlafen. Um Mitternacht haben wir ihn vom Kinderzimmer in unser Bett geholt und noch einmal gestillt. Er hat geschlafen bis um halb vier und dann wieder fast zwei Stunden Theater gemacht bis ich ihn dann doch gestillt habe. An dem Morgen hat er geschlafen bis halb 9 ;-) Samstag auf Sonntag: Ins Bett mit Einschlafstillen, zu uns ins Familienbett um 20 nach 12 mit stillen, dann ruhig geschlafen bis um 10 nach 6. Weiterschlafen wollte er dann nicht mehr, aber wir sind in den letzten 14 Monaten an praktisch keinem Sonntag so erholt aus dem Bett gekommen wie gestern 8) . Heute Nacht war er um 3 und um halb 5 jeweils kurz wach, hat aber nach kurzem Rückenstreicheln und einmal noch zwei Schlucken Wasser wieder geschlafen. Ich bin gespannt, wie das weitergeht, aber ich hatte eher mit 1-2 Wochen sehr sehr anstrengenden Nächten gerechnet und nicht mit so einem schnellen Verlauf.
Insofern: Ich wünsche dir bald ruhigere Nächte und dass du deinen dringend benötigten Schlaf nachholen kannst. Ich hoffe, dass es auch bei euch klappt, dass euer Zwerg sich das häufige nächtliche Trinken schnell ohne viel meckern abgewöhnt. :-)
Bild
Benutzeravatar
Joanna79
möchten wir nicht mehr missen
Beiträge: 253
Registriert: 04.04.2014, 18:14
Wohnort: Dänemark

Re: SLT - ruhigere Nächte durch nächtliches Abstillen? Test!

Beitrag von Joanna79 »

Joanna79 hat geschrieben:
Astria hat geschrieben:Wie ging es denn bei euch weiter Joanna?
Falls ich das Abstillen nach Gordon nächste Woche in Angriff nehme, werde ich auf jeden Fall davon berichten.
Besser spät als nie: ich wollte ja berichten....
Der Abstillversuch im November lief eigentlich gut, aber es blieb beim Versuch. Nach einer Woche bekam sie einen heftigen MD-Infekt und nahm nichts außer MuMi zu sich; da wollte ich ihr das Stillen nachts nicht verweigern. (Ich musste ja auch arbeiten, Papa hatte zum Glück frei und blieb mit ihr zuhause.)
Dann wurde ICH krank (siehe diverse andere, von mir gestartete Threads [emoji6]) und ich hab das Projekt nachts Abstillen erst mal auf Eis gelegt. Das einzige, was wir davon mitgenommen hatten, war, dass man sie abdocken konnte (nach angemessener Zeit ;-) und sie sich dann wegdrehte und schlief. Außerdem schlief ich in der Zeit, in der ich krank war (4 Wochen [emoji16]) quasi im Sitzen, und dabei stellte sich heraus, dass das Stillen auf dem Bauch wohl nicht ganz so bequem war -> sie dockte sich zunehmend selbst ab, rollte runter und schlief. [emoji4] Immerhin.
Nach Neujahr besserten sich viele Dinge gleichzeitig: sie ASS plötzlich wie ein Scheunendrescher, eine Menge Zähne waren nach Weihnachten durchgebrochen (sie hatte damals 15), und sie schlief von sich aus länger am Stück, hielt auch mal bis nach Mitternacht durch etc.
Da machte mir eine Kollegin Mut, es noch mal zu versuchen. (Sie war auch gerade dabei.) Madame war da 15 Monate alt. Nach zwei furchtbaren Nächten, in denen ich versuchte, die stillfreie Zeit auf 12 bis 5 zu begrenzen, traf ich die Entscheidung "kalter Entzug" [emoji16]: im Schlafzimmer wird abends nicht mehr gestillt, und nicht nachts vor 5 Uhr morgens. Siehe da, Nacht 4 war schon erheblich besser und ab Nacht 5 ging es eigentlich gut. Wenn sie nachts aufwachte, gab's Wasser aus dem Trinklernbecher und Kuscheln. Nach 5 wurde zumeist einmal gestillt und dann, je nachdem, bis 7 oder 8 geschlafen. [emoji4]
Anfang Februar kam dann die besagte Kollegin: Tochter (zu diesem Zeitpunkt 11 Monate) hatte 12 h am Stück neben Papa geschlafen.
Also wurde Papa in die Pflicht genommen, und siehe da! Meistens hielt sie bis 6 Uhr durch. Ich schlief im Gästezimmer im Keller und bin natürlich, trotz Ohrstöpsel, meistens aufgewacht. Bin dann hoch, hab mit Papa Platz getauscht, gestillt, und dann öfters noch mal bis 7.30 geschlafen. (Wenn wir nicht in die KiTa und zur Arbeit gemusst hätten...! *träum*
Zeitgleich bekam ich das Angebot, Mitte März für vier Tage jobtechnisch in eine andere Stadt zu gehen. (Siehe anderen Thread von mir ;-) das Angebot anzunehmen, erwies sich als weise Entscheidung - sie beflügelte den Papa! Dass er die Nächte übernehmen sollte, hatten wir oft angedacht, aber er drückte sich immer. ("Morgen!" ;-)
Jetzt wusste er, er muss vier Nächte überstehen und am nächsten Tag arbeiten. ;-)
Was soll ich sagen, die vier Nächte waren letzte Woche und Nacht 3, 4 und 5 schlief Madame komplett durch, 12 h am Stück! [emoji322][emoji322][emoji322]
Papa war so stolz!
Als ich dann zurückkam, hatten wir noch mal drei nicht so tolle Nächte mit viel Weinen nachts (und tagsüber [emoji20] sie war seeeehr anhänglich und seeeehr unausgeglichen...)(in meiner Abwesenheit hat sie wohl überhaupt nicht geweint, weder nachts noch tags.)
Damit hatte ich gerechnet ;-) außerdem kommt gerade noch Zahn Nummer 16....
Gestern hat sie dann allerdings (mit einem Viburcol) von 20.30 bis 6.30 durchgeschlafen (beim Papa), heute hatte sie wieder glänzende Laune, und jetzt schläft sie seit 20.30. *toitoitoi*

Sorry für den verworrenen und stark gekürzten Bericht ;-) die Quintessenz ist wohl: dranbleiben und in größeren Zeiträumen denken lohnt sich.
Und sie war spürbar "bereiter" als bei den ersten beiden Versuchen (mit 10 und 13 Monaten).
Nach Gordon hab ich so gesehen ja nicht abgestillt. Ich glaube, damit hatte sowohl sie als auch ich ein Problem: sie hat den Unterschied nicht verstanden, warum sie um 23 Uhr stillen darf und nicht um 2. ;-)
Und ich hatte einfach nicht die Nerven für "nur ein bisschen anbieten und dann reduzieren".


Mit Tapatalk und Mäusemädchen (10/13)
Mädchen (10/13) + Junge (08/16)
Benutzeravatar
Centaureacyanus
hat viel zu erzählen
Beiträge: 181
Registriert: 24.06.2014, 17:56

Re: SLT - ruhigere Nächte durch nächtliches Abstillen? Test!

Beitrag von Centaureacyanus »

Ich möchte im Mai/Juni auch nachts abstillen, weil es mich jetzt in der Schwangerschaft sehr anstrengt, dass ich nachts x mal wach bin (und manchmal nervt mich das Stillen mittlerweile auch :oops: ). Verfahrt ihr alle nach Gordon oder kennt ihr noch andere Methoden?
mit Kornblümchen *04/2014 und Mini-Kornblümchen *11/2015
und mit Dritt-Kind-Wunsch...
"Wir aber gehen unseren Weg im Namen JHWH's, unseres Gottes, für immer und ewig." Micha 4,5b
Antworten

Zurück zu „Schlaf, Kindlein, schlaf...“