Ach, habt ihr sie erst ausquartiert und dann nicht mehr gestillt oder alles gleichzeitig? Und abends kurz vorm einschlafen stillst du nicht mehr? Und fliegt dein Kind nicht von der Matratze, obwohl die auf dem Boden liegt? "Sichert" ihr das irgendwie nochmal? Fragen über Fragen
Immer wieder Zweifel...
Moderator: Giraeffchen
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mafe
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Re: Immer wieder Zweifel...
Oh wow, das klingt soo super!!! Glückwunsch!!! Ich werde es nach ihren 18 Monaten auch mal probieren, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist
Ich drück die Daumen, dass es so bleibt!
Ach, habt ihr sie erst ausquartiert und dann nicht mehr gestillt oder alles gleichzeitig? Und abends kurz vorm einschlafen stillst du nicht mehr? Und fliegt dein Kind nicht von der Matratze, obwohl die auf dem Boden liegt? "Sichert" ihr das irgendwie nochmal? Fragen über Fragen

Ach, habt ihr sie erst ausquartiert und dann nicht mehr gestillt oder alles gleichzeitig? Und abends kurz vorm einschlafen stillst du nicht mehr? Und fliegt dein Kind nicht von der Matratze, obwohl die auf dem Boden liegt? "Sichert" ihr das irgendwie nochmal? Fragen über Fragen
mafe mit Zwergin (12/12) und Zwerg (09/15) auf dem Arm und Sternchen tief im Herzen (10/14)
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Lothlorine
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Re: Immer wieder Zweifel...
Hallo, hatte wenig Zeit zum Schreiben und da wir ab morgen erst mal weg sind, hier ein Kurzbericht und Antwort auf die Fragen:
Die letzten beiden Nächte (also 4 und 5) verliefen mit den üblichen Unterbrechungen (allerdings größere Abstände), aber nach wie vor problemlos. Nur einmal hat sie geweint, aber da hat sie wohl schlecht geträumt. Die anderen Male hat sie manchmal nach der "Bust" gefragt, sich aber nach meiner Erklärung und meist mit der Milchflasche in der Hand (max. 2 Schlucke) einfach umgedreht und weitergeschnarcht. Die 5-Uhr-Problem-Zeit hat sie jetzt zweimal verschlafen, so dass wir einmal um viertel nach sechs und einmal erst um halb acht gestillt und nochmal weitergeschlafen haben.
Ausquartiert haben wir sie eigentlich gar nicht bzw. nicht bewusst. Letzten Sommer schlief sie ja nach und nach weder im Tragetuch wie früher, noch bei mir auf dem Stillkissen im Wohnzimmer. Da sie aber schon mobil war, war mir das Beistellbett zu gefährlich. So ist die Matratze im Kinderzimmer eingezogen. Seitdem schläft sie mehr oder weniger lange abends erst einmal dort. Seit Januar haben wir nach und nach das Einschlafstillen reduziert bzw. dann ganz weggelassen, nach Pantley mit Abdocken begonnen und dann auf unsere Situation angepasst.
Vor der Matratze liegt noch das Stillkissen zur Absicherung und die Matratze ist eine ganz dünne vom Schweden. Da passiert nichts.
Also alles ein ganz langer Prozess, siehe auch die ersten Berichte in diesem Thread...
Ich habe manchmal den Eindruck, dass sie die Erklärung versteht (Brust schläft, wenn es dunkel ist, wir wecken sie morgens, tagsüber ist es hell und wir können gerne oft stillen). Bin gespannt, wie es weitergeht. Euch auch viel Erfolg!
Die letzten beiden Nächte (also 4 und 5) verliefen mit den üblichen Unterbrechungen (allerdings größere Abstände), aber nach wie vor problemlos. Nur einmal hat sie geweint, aber da hat sie wohl schlecht geträumt. Die anderen Male hat sie manchmal nach der "Bust" gefragt, sich aber nach meiner Erklärung und meist mit der Milchflasche in der Hand (max. 2 Schlucke) einfach umgedreht und weitergeschnarcht. Die 5-Uhr-Problem-Zeit hat sie jetzt zweimal verschlafen, so dass wir einmal um viertel nach sechs und einmal erst um halb acht gestillt und nochmal weitergeschlafen haben.
Ausquartiert haben wir sie eigentlich gar nicht bzw. nicht bewusst. Letzten Sommer schlief sie ja nach und nach weder im Tragetuch wie früher, noch bei mir auf dem Stillkissen im Wohnzimmer. Da sie aber schon mobil war, war mir das Beistellbett zu gefährlich. So ist die Matratze im Kinderzimmer eingezogen. Seitdem schläft sie mehr oder weniger lange abends erst einmal dort. Seit Januar haben wir nach und nach das Einschlafstillen reduziert bzw. dann ganz weggelassen, nach Pantley mit Abdocken begonnen und dann auf unsere Situation angepasst.
Vor der Matratze liegt noch das Stillkissen zur Absicherung und die Matratze ist eine ganz dünne vom Schweden. Da passiert nichts.
Also alles ein ganz langer Prozess, siehe auch die ersten Berichte in diesem Thread...
Ich habe manchmal den Eindruck, dass sie die Erklärung versteht (Brust schläft, wenn es dunkel ist, wir wecken sie morgens, tagsüber ist es hell und wir können gerne oft stillen). Bin gespannt, wie es weitergeht. Euch auch viel Erfolg!
Großes Pfadi (09/2012) und kleines Pfadi (05/2016)
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Re: Immer wieder Zweifel...
Kurzer Nachschlag: War eben drinnen, sie hat im Halbschlaf geweint. Ich musste mich nur noch daneben legen, sie kurz streicheln, mit ihr reden und schwupps dreht sie sich um und pennt weiter. So problemlos ging das früher definitiv nicht. Da wurde lange genuckelt, abgedockt, wieder genuckelt etc. Ich glaube sie hat einfach gelernt, bzw. sie ist soweit, dass sie sich auch ohne Brust beruhigen lässt. Ein großer Schritt... Bin stolz auf sie!
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Re: Immer wieder Zweifel...
So, Zeit für einen Zwischenbericht (auch weil mein Pfadi seit gestern Mittag Mittagsschlaf auf der Matratze im Kinderzimmer hält, nach Einschlafstillen...):
Wir stillen nachts nach wie vor nicht, sind auch nicht rückfällig geworden... Das Durchschlafen blieb bisher eine Eintagsfliege, sie wird nach wie vor nachts wach, lässt sich aber zügig beruhigen. Wobei die Aufwachphasen definitiv weniger geworden sind, aber ich kann nicht sagen, wie oft, was ja ein gutes Zeichen ist, oder? Vergessen hat sie das Stillen nicht, d.h. sie fragt schon noch beim Einschlafen (obwohl wir es da schon seit Januar abends nicht mehr machen) und auch nachts danach. Also so ganz sind wir nicht durch... Die Milchmenge hatte mir ja etwas Kopfschmerzen bereitet, da sie tagsüber auch gerne trinkt und ich ja eigentlich auch die Zähne schützen wollte mit der Nachts-Abstill-Aktion. Nun begnügt sie sich aber meist mit der Wasserflasche, es geht wirklich nur ums Nuckeln und Dranrumkribbeln.
So hat sie gestern z.B. nur 50 ml Milch nachts getrunken. Gegen Morgen wird sie nach wie vor quengeliger. Es kam in den letzten Tagen, auch im Urlaub (ok, da waren viiiele Eindrücke), doch auch noch zu Tränen. Aber nicht lange, meist schlief sie dann nochmal bei mir auf dem Bauch "schuckelnd" ein. Und manchmal habe ich auch ab halb sechs gestillt, halte also die Uhrzeiten nicht genau ein.
Alles in allem sind es für sie bzw. uns große Fortschritte, hätte nicht gedacht, dass das so schnell und doch relativ einfach geht. Wie mit dem Mittagsschlaf, den sie bisher konsequent im Zimmer verweigert hat. In eineinhalb Jahren war Tragen, Kinderwagen oder zuletzt wieder vor Mama auf dem Stillkissen dauernuckelnd liegen angesagt. Gestern hat sie 1 3/4 Stunden alleine geschlafen. Ganz ungewohnt für mich... Ich sitze immer noch auf glühenden Kohlen.
Tagsüber stillen wir nach wie vor, sogar eher öfter als vorher. Ich glaube da fordert sie es dann ein. Und natürlich morgens, wenn wir den Rolladen ein wenig hochziehen, um zu gucken, ob es hell ist
. Ab dann wird wenn nötig 2 Stunden genuckelt, was geht...
)))
Wir stillen nachts nach wie vor nicht, sind auch nicht rückfällig geworden... Das Durchschlafen blieb bisher eine Eintagsfliege, sie wird nach wie vor nachts wach, lässt sich aber zügig beruhigen. Wobei die Aufwachphasen definitiv weniger geworden sind, aber ich kann nicht sagen, wie oft, was ja ein gutes Zeichen ist, oder? Vergessen hat sie das Stillen nicht, d.h. sie fragt schon noch beim Einschlafen (obwohl wir es da schon seit Januar abends nicht mehr machen) und auch nachts danach. Also so ganz sind wir nicht durch... Die Milchmenge hatte mir ja etwas Kopfschmerzen bereitet, da sie tagsüber auch gerne trinkt und ich ja eigentlich auch die Zähne schützen wollte mit der Nachts-Abstill-Aktion. Nun begnügt sie sich aber meist mit der Wasserflasche, es geht wirklich nur ums Nuckeln und Dranrumkribbeln.
Alles in allem sind es für sie bzw. uns große Fortschritte, hätte nicht gedacht, dass das so schnell und doch relativ einfach geht. Wie mit dem Mittagsschlaf, den sie bisher konsequent im Zimmer verweigert hat. In eineinhalb Jahren war Tragen, Kinderwagen oder zuletzt wieder vor Mama auf dem Stillkissen dauernuckelnd liegen angesagt. Gestern hat sie 1 3/4 Stunden alleine geschlafen. Ganz ungewohnt für mich... Ich sitze immer noch auf glühenden Kohlen.
Tagsüber stillen wir nach wie vor, sogar eher öfter als vorher. Ich glaube da fordert sie es dann ein. Und natürlich morgens, wenn wir den Rolladen ein wenig hochziehen, um zu gucken, ob es hell ist
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Re: Immer wieder Zweifel...
Hallo, heute brauche ich mal eine Einschätzung oder auch Erfahrungsberichte. Mein Pfadi hat mittlerweile das Schlafen und Wecken der Brust geschnallt, d.h. sie fordert mittlerweile auch das Öffnen des Rolladens, um zu gucken, ob es hell ist, ein. Wir haben uns jetzt bei drei Wachphasen eingependelt. Beim ersten Mal reicht auf den Bauch drehen, beim zweiten Mal, so um halb drei fragt sie manchmal nach der Brust bzw. Milch, nimmt dann aber mit Wasser aus der Flasche vorlieb und schläft auch schnell wieder weg. Ab fünf geht dann nix mehr, da wird dann erst Milch abgepumpt und dann gestillt was das Zeug hält, wobei ich glaube ich nicht mehr viel Milch habe. Hier schläft sie dann viel schlechter wieder ein und kribbelt extrem an der anderen Brust. Nun frage ich mich, ob das an der Uhrzeit liegt, oder am Stillen. Sie hat ja bis jetzt auch nur zweimal durchgeschlafen, versteht mich nicht falsch, das ist ein Riesenschritt für sie. Aber wir haben jetzt auch zweieinhalb Stunden Takt und morgens kann ich schlecht nochmal pennen. Ich wusste ja, dass es gefährlich ist, einen Ersatz einzuführen. Irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl, dass sie wiederum aus Gewohnheit wach wird und auch morgens, weil sie endlich an die Brust darf. Denn tagsüber ist sie nach wie vor ein Stilljunkie, wobei hier oft auch Langeweile mitspielt. Ich kann gut damit leben, erstmal so weiterzumachen und dann irgendwann nochmal was zu ändern, denn Abstillen wollte ich ja eigentlich nicht, so lange es ihr so wichtig ist. Mich würde aber mal interessieren, ob erst das ganz Abstillen zum Durchschlafen geführt hat bzw. wie ihr die Entwicklung seht.
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Re: Immer wieder Zweifel...
Noch was zur Ergänzung: sie hat das Stillen nachts nicht ganz abgehakt, vor zwei Nächten hat sie mal wieder geweint, da musste ich sie kurz tragen, der Papa durfte nicht...und dann ist sie schuckelnd auf meinem Bauch eingeschlafen, weiß nicht, was da los war. Ich denke da sieht man auch, dass die Brust nach wie vor ein Trost ist, der ja logischerweise noch für sie präsent ist, da wir noch (viel) stillen.
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Re: Immer wieder Zweifel...
Oder ist das gar keine Nuckel-Schlaf-Assoziation, wie sie Pantley beschreibt, sondern einfach noch die mangelnde Schlafreife? Ich habe gerade gemerkt, dass mein Threadtitel noch sehr passend ist, dabei müsste ich schon happy sein... So, ich bin jetzt endlich ruhig und harre der vielen Beiträge... 
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Re: Immer wieder Zweifel...
Puh, ich hab gar keinen Tipp, weil ich mich noch nicht getraut habe, abzustillen
Aber ich wollte nicht einfach weiterklicken und bin natürlich gespannt auf die anderen Beiträge 
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Re: Immer wieder Zweifel...
Danke, Mafe, deine Zwergin ist ja auch noch kleiner...
Hm, hat keiner eine Erfahrung wie das ist mit nächtlichem Abstillen (still"frei" von ca. acht bis viertel vor fünf), tagsüber öfter Stillen und Durchschlafen?
Wenn ich übrigens schon aufgestanden, weil ich arbeiten muss, jammert sie kurz, dreht sich um und schläft beim Papa einfach weiter...
Das Dauernuckeln morgens tut mir übrigens nun ziemlich weh, ob meine Brust wieder empfindlicher wird? Habe aber auch tagsüber gesehen, dass ich Abdrücke von den Schneidezähnen neben der Brustwarze habe!!! Keine Ahnung, wie sie das macht.
Bin auch ganz gespannt auf eure Beiträge!
Hm, hat keiner eine Erfahrung wie das ist mit nächtlichem Abstillen (still"frei" von ca. acht bis viertel vor fünf), tagsüber öfter Stillen und Durchschlafen?
Wenn ich übrigens schon aufgestanden, weil ich arbeiten muss, jammert sie kurz, dreht sich um und schläft beim Papa einfach weiter...
Das Dauernuckeln morgens tut mir übrigens nun ziemlich weh, ob meine Brust wieder empfindlicher wird? Habe aber auch tagsüber gesehen, dass ich Abdrücke von den Schneidezähnen neben der Brustwarze habe!!! Keine Ahnung, wie sie das macht.
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Re: Immer wieder Zweifel...
Guten Abend, ich hol den Thread endlich mal wieder hoch. Ich wollte schon länger mal berichten wie es läuft. Denn das stundenweise nächtliche Abstillen hat lange gut geklappt. Dadurch konnte ich auch auf meiner Hochzeit mal wieder etwas trinken und auch abends mal wieder weggehen. Ihr hört schon raus... jetzt klappt es nicht mehr so gut. Deshalb raffe ich mich auch auf und schreibe, in der Hoffnung auf Hilfe, Ideen, Erfahrungen...
Kurze Zusammenfassung: Unser Pfadi ist mittlerweile 2 Jahre und 1 Monat alt und stillt nach wie vor extrem gerne und viel. Wenn ich lange arbeiten bin, manchmal auch bis zu 11 Stunden weg, ist das kein Problem. Auch wenn wir unterwegs sind, hat sie akzeptiert, dass ich nicht mehr stille, nachgefragt wird trotzdem.
Mittags schläft sie mittlerweile mit Einschlafstillen schnell ein und dann bis zu 2 Stunden alleine auf ihrer Matratze im Kinderzimmer. Ein enormer Schritt gegenüber früher, aber immer noch schwierig, weil sie bei Papa oder den Großeltern höchstens im Fahrradhänger wegpennt. Abends schläft sie seit Januar ohne Stillen ein, eng an mich gekuschelt und meist eine Hand zum Kribbeln an der Brust, grrr! Die Länge des Schlafs hat sich entweder durch das Alter oder durch das nächtliche Abstillen auf zweieinhalb bis sieben Stunden am Stück alleine eingependelt. Dann ruft sie nach Papa und der trägt sie in ihr Beistellbett bei mir. Nun war es ja seit Monaten so, dass sie sich mittlerweile auch ohne Milchflasche nur mit Wasser beruhigt hat und weiterschlief. Gegen Morgen wurde dann aber gestillt was das Zeug hält. Seit einigen Tagen (Wochen?) ist es jedoch wieder ganz anders, sie stillt nachts wieder. Sie ließ sich durch nichts beruhigen und weinte so fürchterlich, dass ich alles hart Erkämpfte über den Haufen warf. Klar reagiert sie momentan auch tagsüber extrem auf Dinge, die nicht so funktionieren, wie sie es will. Aber es wirkte auf mich noch ein Tick schlimmer. Nach einem echten Bedürfnis, da habe ich mich an den Konsequenzbegriff der Klöterbriefe erinnert. Zudem muss ich arbeiten, da hab ich nicht die Energie lang zu beruhigen. Sie ist auch tagsüber wieder viel mamaanhänglicher und will auch wieder öfter stillen. Nun weiß ich nicht, ob das von den letzten beiden Backenzähnen kommt, die durchgebrochen sind oder ob es mit meiner anstrengenden beruflichen Situation zusammenhängt. In zwei Wochen haben wir wieder einen Termin bei der Kinderzahnärztin und da wollte ich beruhigt hingehen... Außérdem schafft es mich einfach nachts wieder so lange und oft zu stillen. Ich möchte sie nicht ganz abstillen, das wäre für mein Kind ein enormer Einbruch, sie hängt sehr an der Brust. Teilweise vielleicht zu sehr!? Zur Begrüßung kommt mir oft gleich ihr Codewort entgegengeschmettert.
Manchmal genieße ich aber die kuscheligen Ruhezeiten mit ihr auf der Couch, da sie sonst sehr lebendig ist. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob sie wirklich einmal von selbst aufhört, im Moment unvorstellbar... Mein Umfeld reagiert zwar zurückhaltend, aber ich glaube eher verständnislos auf unser LZS.
Ihr merkt meine Verunsicherung. Ich weiß auch gar nicht was ich von euch hören will. Ist das Verhalten "normal" in dem Alter? Ist der "Rückschritt" schlimm? Wie komme ich davon nachts wieder weg?
LG Lothlorine
Kurze Zusammenfassung: Unser Pfadi ist mittlerweile 2 Jahre und 1 Monat alt und stillt nach wie vor extrem gerne und viel. Wenn ich lange arbeiten bin, manchmal auch bis zu 11 Stunden weg, ist das kein Problem. Auch wenn wir unterwegs sind, hat sie akzeptiert, dass ich nicht mehr stille, nachgefragt wird trotzdem.
Ihr merkt meine Verunsicherung. Ich weiß auch gar nicht was ich von euch hören will. Ist das Verhalten "normal" in dem Alter? Ist der "Rückschritt" schlimm? Wie komme ich davon nachts wieder weg?
LG Lothlorine
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