Re: 3 Jahre zuhause, wo seid ihr!?
Verfasst: 07.11.2010, 21:29
Ach, ich beneide euch alle, ehrlich.... *seufz* Aus finanziellen Gründen ist es bei uns leider nicht machbar, dass ich viel länger als 1 Jahr zuhause bin. Mein Mann ist selbständig, und sein Betrieb läuft dieses Jahr leider auch nicht ganz so gut - das ist besonders blöde, weil ich ja jetzt beim 2. Kind um einiges weniger Elterngeld kriege wie beim 1. Kind.
Bei der Großen bin ich nach 16 Monaten wieder arbeiten gegangen, halbtags, also 4 Stunden, gottseidank sind es nur 5 Minuten bis ins Büro - ich bin also nicht wahnsinnig lang außer Haus. Ich fands nicht so berauschend. Einerseits hat man schon wieder eine ganz andere Art der Bestätigung, aber mein alter Platz war weg, die neue Stelle total öde und langweilig. Das einzige, was mich wieder aufgebaut: meine neue Schwangerschaft - so wusste ich schon gleich, dass wenigstens ein Ende abzusehen ist. Die große Maus ging dann in die Krippe (sie geht auch jetzt morgens in den Kiga). Sie geht sehr gerne hin, deshalb hab ich sie auch nach langem hin-und herüberlegen dringelassen, obwohl ich daheim bin. Dafür lass ich sie oft auch einfach mal zuhause, wenn z.B. die Nacht nicht toll war oder wir was bestimmtes vorhaben am Vormittag.
Jetzt bei der Minimaus werd ich wohl oder übel im April 2011 wieder ins Büro müssen.... mein Herz blutet schon jetzt, wenn ich dran denke. Aber ich werd evtl. versuchen, nur 4 Tage die Woche zu arbeiten, sodass ich zumindest 1 Tag in der Woche daheim sein kann.
Ich finde es irgendwie nicht so gut gemacht, vom Gesetz her, dass einerseits durch das Elterngeld gefördert wird, dass die Mutter bzw. der Vater 1 Jahr lang zuhause bleiben kann, aber es dann gan abrupt gar nichts mehr gibt (natürlich kann man es sich auf 2 Jahre auszahlen lassen, aber dann bliebe z.B. von meinem jetzigen Elterngeld nicht mehr viel übrig; ist ja wohl eher für die Besserverdienenden eine Option). Gleichzeitig aber gibt es die 3-jährige Elternzeit.
Hier im Umkreis schießen die Krippen regelrecht aus dem Boden, bzw. richten ganz, ganz viele Gemeindekigas Krippengruppen ein, weil einfach die Nachfrage da ist. Die meisten Mütter, die ich kenne, kehren nach 1 Jahr zumindest stundenweise in den Beruf zurück. Ich denke, dass das Elterngeld dabei eine nicht unerhebliche Rolle spielt, zumindest eine größere als der bloße Wunsch der Mutter, "zuhause raus zu kommen".
Also, ihr "3-Jahre-zuhaus-Mamas", lasst euch bloß nicht von anderen einreden, dass ihr Hausmütterchen seid oder sowas. Alles blödes Gequatsche. Ich wette, dass euch nicht wenige arbeitende Mamas im Stillen beneiden!!!
Bei der Großen bin ich nach 16 Monaten wieder arbeiten gegangen, halbtags, also 4 Stunden, gottseidank sind es nur 5 Minuten bis ins Büro - ich bin also nicht wahnsinnig lang außer Haus. Ich fands nicht so berauschend. Einerseits hat man schon wieder eine ganz andere Art der Bestätigung, aber mein alter Platz war weg, die neue Stelle total öde und langweilig. Das einzige, was mich wieder aufgebaut: meine neue Schwangerschaft - so wusste ich schon gleich, dass wenigstens ein Ende abzusehen ist. Die große Maus ging dann in die Krippe (sie geht auch jetzt morgens in den Kiga). Sie geht sehr gerne hin, deshalb hab ich sie auch nach langem hin-und herüberlegen dringelassen, obwohl ich daheim bin. Dafür lass ich sie oft auch einfach mal zuhause, wenn z.B. die Nacht nicht toll war oder wir was bestimmtes vorhaben am Vormittag.
Jetzt bei der Minimaus werd ich wohl oder übel im April 2011 wieder ins Büro müssen.... mein Herz blutet schon jetzt, wenn ich dran denke. Aber ich werd evtl. versuchen, nur 4 Tage die Woche zu arbeiten, sodass ich zumindest 1 Tag in der Woche daheim sein kann.
Ich finde es irgendwie nicht so gut gemacht, vom Gesetz her, dass einerseits durch das Elterngeld gefördert wird, dass die Mutter bzw. der Vater 1 Jahr lang zuhause bleiben kann, aber es dann gan abrupt gar nichts mehr gibt (natürlich kann man es sich auf 2 Jahre auszahlen lassen, aber dann bliebe z.B. von meinem jetzigen Elterngeld nicht mehr viel übrig; ist ja wohl eher für die Besserverdienenden eine Option). Gleichzeitig aber gibt es die 3-jährige Elternzeit.
Hier im Umkreis schießen die Krippen regelrecht aus dem Boden, bzw. richten ganz, ganz viele Gemeindekigas Krippengruppen ein, weil einfach die Nachfrage da ist. Die meisten Mütter, die ich kenne, kehren nach 1 Jahr zumindest stundenweise in den Beruf zurück. Ich denke, dass das Elterngeld dabei eine nicht unerhebliche Rolle spielt, zumindest eine größere als der bloße Wunsch der Mutter, "zuhause raus zu kommen".
Also, ihr "3-Jahre-zuhaus-Mamas", lasst euch bloß nicht von anderen einreden, dass ihr Hausmütterchen seid oder sowas. Alles blödes Gequatsche. Ich wette, dass euch nicht wenige arbeitende Mamas im Stillen beneiden!!!