Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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feuerdrache
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von feuerdrache »

Und Keksrezept zum Ausstechen- wenn ihr Süßes nicht so mögt, versuche doch mal so was in Richtung Käsecräcker?

Was bei uns gut kommt sind "Zuckerkekse", so heißen die bei uns. Der Teig besteht nur aus Mehl, Butter und Sauerrahm - hält sich in frischhaltefolie auch ein paar Tage im Kühlschrank, wird dann gestochen, aufs Blech gelegt und mit Hagelzucker bestreut. Den Hagelzucker ein wenig festdrücken, dann bei etwa 170 Grad backen.
Die gehen in die Höhe, erinnert ein wenig an falschen Blätterteig.
Für 3 Bleche brauche ich 50g Hagelzucker, sie schmecken mir aber süß genug und werden bei uns gerne gegessen.
Waldkäuzchen
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Waldkäuzchen »

feuerdrache hat geschrieben: 12.10.2022, 18:26
Waldkäuzchen hat geschrieben: 10.10.2022, 22:55
FuFu hat geschrieben: 09.10.2022, 06:13
Meiner Erfahrung nach braucht z.B. Vollkornmehl eher mehr Feuchtigkeit. Und ist manchmal unterschiedlich aufnahmefähig.

War denn das Backergebnis danach gut? Manchmal braucht es ja einen feuchteren Teig? Und knetest du den Hefeteig ausreichend lange?
Das Backergebnis ist, wenn ich den Teig feucht lasse, leider ein Matschkuchen. Einfach zu feucht.

Dass ich Hefeteig lange kneten muss, wusste ich nicht. Vielleicht "integriert" sich dann die Flüssigkeit nach und nach? Oder warum muss ich länger kneten?
Meiner Erfahrung nach wird ein Hefeteig beim langen Kneten trockener, bindiger und elastischer. Ich habe eine Electrulux Assistent laufen und die knetet oft 10-15 Minuten. Je nach Einstellung. Der Teig wird dann elastisch, klebt nicht mehr und lässt sich "zum Fenster ziehen". Dann wird der Germteig so richtig, geht gut auf und gewinnt Volumen.
Wenn du zu kurz knetest dann ist er oft klebrig und man meint Mehl zugeben zu müssen, dabei ist das Wasser einfach noch nicht im Teig eingearbeitet und noch nicht gebunden.

Ich bin hier die Knetmaschine.😩
Zwar habe ich einen nachgemachten Thermomix von Lidl. Der schafft aber nur 500g Teig und kneten würde ich das auch nicht wirklich nennen.
Ich träume von einer Kenwood cooking chef. hachja
Liebe Grüße vom Waldkäuzchen!

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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von feuerdrache »

Wie viel schafft der Cooking Chef dann? Hab den auf die Schnelle mal gegoogelt. Der ist im Preis ja doppelt so hoch, der Monsieur Cuisine kommt nächste Woche mit 449 ins Geschäft.
Meine Electrolux kann ja bis zu 4kg Teig auf einmal machen. Buchteln von 1,5kg Mehl und dazu alles was sonst noch reinkommt, das ignoriert sie dezent, das strengt sie nicht mal an.
Mit der Hand kneten, das wäre bei meinen Mengen hier mein Untergang, da verweigere ich.

Um das Kneten zu erleichtern, misch alle Zutaten für den Germteig einfach zusammen, lass sie 10 Minuten stehen und ziehen und knete dann, durch die Wartezeit kann das Mehl dann auch ein wenig leichter binden.
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Waldkäuzchen »

feuerdrache hat geschrieben: 12.10.2022, 19:31 Wie viel schafft der Cooking Chef dann? Hab den auf die Schnelle mal gegoogelt. Der ist im Preis ja doppelt so hoch, der Monsieur Cuisine kommt nächste Woche mit 449 ins Geschäft.
Meine Electrolux kann ja bis zu 4kg Teig auf einmal machen. Buchteln von 1,5kg Mehl und dazu alles was sonst noch reinkommt, das ignoriert sie dezent, das strengt sie nicht mal an.
Mit der Hand kneten, das wäre bei meinen Mengen hier mein Untergang, da verweigere ich.

Um das Kneten zu erleichtern, misch alle Zutaten für den Germteig einfach zusammen, lass sie 10 Minuten stehen und ziehen und knete dann, durch die Wartezeit kann das Mehl dann auch ein wenig leichter binden.
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Waldkäuzchen »

maan. jetzt wurde meine antwort vom System gefressen😖.
also, die kenwood xl kann bis zu 5kg hefeteig.
dann gibt es Hefegebäck eben nur noch an hohen feiertagen, wenn ich selbst kneten.muss.
mit maschine ist es schon anders.
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rueckenwind
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von rueckenwind »

Ich habe seit einigen Jahren eine Cooking Chef von Kenwood und die knetet ziemlich solide und gut. Ich bin wirklich zufrieden.
Heute habe ich Rosinenbrötchen auf Vorrat gebacken, da wird der Teig etwa 20 Minuten geknetet, die Butter kommt am Ende dazu, darauf hätte ich ohne Maschine wohl eher wenig Lust ...
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von feuerdrache »

rueckenwind hat geschrieben: 12.10.2022, 19:37 Ich habe seit einigen Jahren eine Cooking Chef von Kenwood und die knetet ziemlich solide und gut. Ich bin wirklich zufrieden.
Heute habe ich Rosinenbrötchen auf Vorrat gebacken, da wird der Teig etwa 20 Minuten geknetet, die Butter kommt am Ende dazu, darauf hätte ich ohne Maschine wohl eher wenig Lust ...
Und wie ist sie kochtechnisch unterwegs?
Ich hab ja einen programmierbaren Kochtopf, der mit viel Druck, mit wenig Druck und ohne Druck und slowcook macht er auch. Einstellbar von der Zeit und Dauer her. Der nimmt 5 Liter, mehr nicht, und des öfteren denke ich mir- der ist mir zu klein....
Aber es erleichtert das Leben ungemein, wenn das Teil einfach vor sich hin sein Programm abspult und ich daneben einstweilen was anderes machen kann.
Anbraten kann der Topf auch, aber damit bin ich nicht zufrieden, slowcook macht er aber super und auch die Druckfunktionen sind gut und haben mich schon oft gerettet.
Im Sommer musste ich oft 20 Portionen auf einmal kochen, da bin ich mit allen Tricks und Ausstattungen dann an meine Grenzen gekommen.
Einen zweiten Haushalt im Dorf gibt es, die auch öfters so viel kochen muss, sie hat mittlerweilen einen Konvektiomaten aus dem GastroBereich.
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von rueckenwind »

Ich muss sagen, dass ich die Induktionsfunktion seltener nutze als ich das vor Kauf dachte. Ich koche darin gerne Risotto weil das einfach so nebenher läuft und ich finde dabei die Anbratfunktion wirklich gut und heiß genug. Ansonsten koche ich weniger als dass ich temperiere (Schokolade, Eimasse etc.) oder die anderen Funktionen nutze.
Ich kann problemlos für 5-6 Leute Risotto kochen und es bleibt noch etwas übrig (wir essen auch nicht wenig). Für größere Gruppen würde ich mich tatsächlich eher in der Gastro-Ausstattung umsehen, da sind die Ansprüche sicherlich andere als bei einem 5-Personen-Haushalt. Die Maschine ist halt eher so ein All-Rounder, deren Stärken m.M.n. beim Kneten und Rühren liegen, wobei ich oft denke, dass ich vermutlich noch mehr damit kochen könnte, aber eigentlich stehe ich gerne am Herd, da ist das Abschmecken nicht so aufwendig.
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von feuerdrache »

Warum ist das Abschmecken beim cooking aufwändig?

ich koche auch sehr leidenschaftlich und gerne (ich glaub ich hab sicher 10 Sorten Pfeffer und 3 Sorten Vanille in der Lade) und seit neuestem sogar Pfefferstauden im Garten. Bei mir läuft Kochen immer so nebenher.

Lebensmittelproduktion ist dann ein anderes Thema- aber ich hab das schnell gelernt.
Und mit maschineller Hilfe füllen sich auch 150 Flaschen Sirup recht schnell. Putzen nachher ist halt ein anderes Thema.

Risotto- ich hab erst einmal in meinem Leben ein Ding namens Risotto vorgesetzt bekommen. Für mich war das eine Art Reis mit hartem Kern und sonst batzig. so mein Eindruck. Das ist etwas, was ich schon aus meiner Kindheit nicht mag, Reis darf keinen harten Kern haben für mich, er darf gerne klebrig sein, aber nicht batzig.
Hab ich da ein richtiges Risotto bekommen oder gehört das so oder nicht ? wie muss Risotto sein?
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rueckenwind
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von rueckenwind »

Ich finde es aufwendiger, weil ich ungern mit einem Löffel bei laufendem Rührwerk in der Schüssel rumfurwerken mag. Also abstellen, probieren, wieder einschalten. Ich koche also primär Dinge, die dauerhaft gerührt werden sollen in der Maschine oder wenn ich mehrere Dinge gleichzeitig koche.

Ich kann das perfekte Risotto schwer beschreiben, es ist einfach ziemlich "risottoig". Das von dir beschriebene hört sich aber nicht so toll an. Konsistenzen sind ja häufig speziell - wie muss sich Polenta anfühlen? wann sind die Nudeln gerade richtig gar? Da ist die Antwort ja durchaus individuell...
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