Nicma84 hat geschrieben: 23.01.2018, 19:31
Hallo ihr Lieben,
ich wollte mich mal wieder bei euch melden.
Zur Darmproblematik, es wurden in den vergangenen 2 Monaten noch zwei Kontrolluntersuchungen gemacht, die völlig in Ordnung waren. Im Dezember lag der Calprotectinwert bei 580 und letzte Woche bei unter 10 (Normalbefund bei Säuglingen ist kleiner 600). Im Februar wird noch mal getestet, da soll ich eine Woche vorher wieder Milchprodukte zu mir nehmen.
Das klingt doch auf jeden Fall schon mal gut.
Dann zum unerfreulichen, meine Maus verweigert seit heute komplett die Brust, auch im Schlaf ;-(
Die Nacht war wieder furchtbar, sie hat sichmit pupsen gequält und meist sofort losgeschrien, wenn ich ihr die Brust angeboten habe. Ein bisschen hat sie aber getrunken. Auch gerade konnte ich sie Stillen, aber sie hat auch wieder nicht viel getrunken...aber ok, besser als gar nicht. Wie lange kann man den so schlechtes trinken tolerieren, zwecks Austrocknung? Sie hat kaum was in dee Windel seit gestern.
Solange sie vier nasse Windeln am Tag hat, sollte es passen. Wenn es weniger sind und sie Zeichen von Austrocknung zeigt.
Die Situation ist nicht besser geworden, eher immer schlimmer, deswegen haben wir kurz vor Weihnachten die Nachmittagsstillmahlzeit durch einen Gemüse-Obst-Kartoffel-(Fleisch)-Brei ersetzt. Das hat sie ganz gut angenommen. Den bekommt sie so zwischen 3 und halb 4, so gegen 17 Uhr versuche ich sie noch mal zu stillen, was meist nicht klappt.
Seit 2 Wochen bekommt sie abends einen Getreide-Muttermilch-Obstbrei, den sie aber nur mäßig nimmt, aber da sie davor nicht mehr stillen möchte halten wir daran fest.
Ich gebe allen Breien ordentlich Fett und Obstmus dazu, als zusätzliche Kalorien und für die Verdauung, da sie seit sie Brei bekommt mit festem Stuhlgang Probleme hat.[/quote]
Festerer Stuhlgang ist häufig ein Problem bei Beikostbeginn. Das kann je nach Alter des Babys eine Weile dauern, bis es besser wird. Birne und Birnensaft tut da oft auch sehr gut. Das sie dann nicht mehr stillen mag, ist auch nicht sehr verwunderlich. Sie isst sich am Brei satt und mag dann einfach keine Milch mehr haben.
Generell quält sie sich seit 2-3 Monaten viel mit Blähungen rum, vor allem nachts wacht sie sehr oft schreiend auf und pupst. Unsere Nächte sind deswegen oft katastrophal und da ich sie nicht einschlafstillen kann, sitze ich zum Teil Stunden lang auf dem Pezziball um sie zu beruhigen...jeder Muskel schmerz in.meinem Körper. Mein Mann ist meist bei der Großen, die vom Geschrei der Kleinen wach wird.
Oje, das klingt nach einer schwierigen Situation. Nachts auf dem Pezziball wippen, ist nicht gerade spaßig und geht auf Dauer sehr an deine Kräfte. Wie klappt es mit beruhigen, wenn du sie im Liegen dicht an dich ranziehst und sie beruhigend streichelst und mit ihr redest? Vielleicht kannst du sie nach und nach an dieses Ritual zum Beruhigen gewöhnen.
Ich krieche langsam echt auf dem Zahnfleisch, zu mal ich auch tagsüber nicht zur Ruhe komme, weil sie da auch extrem unruhig schläft und ich sie immer schuckeln muss. Wir können auch keinen Zusammenhang zum Brei finden. Mal ist es eine Nacht ruhig, sie bekommt am nächsten Tag das Gleiche und die Nacht ist der Horror. Letzte Nacht war wieder so eine, ich habe glaube ich keine 2 Stunden geschlafen.
((((Nicma))))
Hab ihr dann Muttermilch im Becher angeboten. Sie hat sich richtig geschüttelt, wie wenn sie es anekelt

Sie findet deine Milch nicht eklig, aber viele Babys trinken Muttermilch nur aus der Quelle.
Ich weiß echt nicht mehr was ich noch machen soll. Dem Nachmittagsbrei, den sie übrigens gut gegessen hat, habe ich viel Wasser zu gegeben, damit sie auf Flüssigkeit kommt, die Windeln sind kaum nass. Die Kinderärztin findet alles noch nicht bedenklich so lange sie Brei isst, aber ich mache mir wahnsinnige Sorgen.
Das kann ich sehr gut verstehen. Eure Situation ist ja von Anfang an schon sehr schwierig gewesen.
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Also die Maus hat einen ordentlichen Infekt mit Angina und Mittelohrentzündung und hat Antibiotika verschrieben bekommen. Sie soll trinken, trinken, trinken...ich bekomme jedoch keinen Schluck ins Kind (Flasche, Becher). Sie stillt, trinkt aber extrem wenig, wenn wir gut sind schaffen wir heute 3 nasse Windeln

Ist das noch ausreichend? Abgenommen hat sie auch schon.
Das sie abnimmt, ist normal. Deswegen brauchst du dir keine Sorgen machen. Stille sie so oft und lange sie mag und es geht. Deine Milchbildung fährt da ganz schnell wieder hoch, eventuell klappt es, wenn du ihr mit einer Spritze ganz kleine Mengen Wasser direkt in den Mund gibst (zwei ml alle zwei Minuten machen 60 ml in der Stunde). Das hat bei meinen Kindern immer sehr gut funktioniert, wenn sie so klein heftig krank waren.
Das einzige was so halbwegs geht ist Brei, den ich ihr aber mehr als Suppe rein löffle.
Das Wichtigste ist Flüssigkeit, Kalorien sind nebensächlich.
Ich wünsche deiner Kleinen baldige gute Besserung, das Antibiotikum schlägt bestimmt schnell an.
Liebe Grüße
deidamaus