Ich hab da ehrlich gesagt keine Ahnung von, aber ist es vielleicht sogar möglich bei Long Covid eine Reinigungskraft/Haushaltshilfe verschrieben zu bekommen? Dann würde Euch das finanziell nicht belasten.Nane85 hat geschrieben: 03.11.2022, 16:53 Und evtl auch überlegen, ob eine Reinigungskraft das Wichtigste übernehmen könnte. Nach allem, was ich über Long Covid gelesen habe, ist es immens wichtig, sich nicht zu übernehmen.
Do it now! - Unser Weg zum Flybaby - Quatschthread!!
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Mandragora1822
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Re: Do it now! - Unser Weg zum Flybaby - Quatschthread!!
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mäuschenmama
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Re: Do it now! - Unser Weg zum Flybaby - Quatschthread!!
Ich mag euch allen lieben Dank für eure Ideen und Gedanken sagen! Und auf mehrere Etappen aufgeteilt hab ich nun eine Antwort verfasst bekommen (wollte schon gestern schreiben, musste aber ständig wieder abbrechen mit den Kindern).
Mandragora, die Überlegungen bzgl der täglichen Routinen hatte ich schon auf dem Schirm, das Abspecken der wöchentlichen Routinen tatsächlich aber noch nicht. Und an beiden Aspekten setze ich an.
Täglich bleiben sollen Geschirrspüler/Shine your sink (morgens ich, abends Mann) und Wäsche (anmachen ich, auf-/abhängen Mann, verräumen beide), Floor Check und Swish&Swipe nur 2x wöchentlich (außer mich überkommts beim Hände waschen eh über die vom Kind verseifte Armatur zu wischen) - Floor Check wahrscheinlich zusammen, Swish &Swipe wohl ich. Rechnungen übernimmt eh schon lange mein Mann (außer das Einreichen bei Krankenkasse und Beihilfe, aber das geht gut, da mein Mann alles direkt digitalisiert und in Drive in der Tabelle einträgt).
Abgespeckte Essensplanung: da habe ich bereits vor langer Zeit eine Liste mit schnellen Gerichten gemacht und eigentlich nur solche für die heutige Einkaufsliste berücksichtigt (Einkauf machte der Mann zwischen Arbeitsende und Abendessen).
Prep for tomorrow wird wohl zu Prep for next week: anstehende Sachen am Wochenende mit meinem Mann besprechen und was gut geht/sinnvoll ist, direkt vorbereiten (zB U-Heft und Impfpass schonmal rauslegen) statt abends zuvor - gerade wenn es dann vielleicht gerade richtig stressig wird, weil zum Beispiel die Große mittags ungeplant eingeschlafen ist und dann abends ewig zum Einschlafen braucht.
Staubsaugerroboter: Wäre ein Traum. Dass dafür der Boden frei sein muss finde ich eher angenehm als stressend. Ich hoffe, dass in der Black Week ein passendes Angebot kommt. Mein Mann hat bereits einen ausgewählt und einen Preisalarm eingestellt, je nachdem wird es aber dann ein anderer, je nach Angeboten.
Wäsche: Würde die Trockenfunktion unseres Waschtrockners funktionieren, wäre das für mich jetzt im Winter eine enorme Hilfe. Da setze ich meinen Mann nachmal zügig drauf an. Er wollte sich schon vor Monaten um ein Ersatzteil kümmern - oder er soll sagen, wenn er es sich nicht zutraut und dann lass ich einen Techniker kommen. Das Geld ist es mir mittlerweile dann auch wert.
Reinigungskraft: Würde mich wahrscheinlich aktuell tatsächlich mehr stressen als eine Hilfe sein. Wenn ich wieder arbeite, fände ich es aber eine Überlegung wert. Haushaltshilfe zahlt die Krankenkasse bei privat Versicherten nicht (aber leider ist die private Krankenversicherung im Lehramt deutlich günstiger...).
Insel der Ordnung: Die Idee gefällt mir gut! Ich glaube, es braucht zwei: Im Wohnzimmer der Nähtisch, der von allen als Ablage missbraucht und hier Dauer-Hotspot ist. Optisch macht es mich ständig fuchsig und noch dazu kann ich so nie nähen in den kurzen, sich eröffnenden Zeitfenstern.
Und im Flur das E-Piano. Immer beim Heimkommen und Raumwechseln (zwingend über den Flur) stresst mich dieser Hotspot. Und es ist überhaupt nicht einladend, sich mal eben dran zu setzen und zu spielen.
Selfcare ist gerade ein ganz wichtiger Ansatzpunkt. Das braucht es definitiv wieder regelmäßig. Aber ich muss schauen, was mir gerade wirklich gut tut. Eigentlich suche ich regelmäßig die Stille (früher am liebsten in einer Kirche, dann mit einem Kind lange nicht, später wieder, nun wieder kaum noch), ABER die ständigen Ohrgeräusche/das Dröhnen/Tinnitus (?)... (eine Folge von Covid) machen mich dann noch viel wahnsinniger als eh schon. Statt Stille habe ich ein katastrophales Konzert im Kopf und mir geht es nur noch schlechter. Ansatzpunkt hier also: Statt Stille wieder bewusst E-Piano spielen, wenn auch ohne Gesang wie vor Covid, denn dann nimmt die Problematik mit dem Kehlkopf zügig zu. Und dann vielleicht wie damals in der Babyzeit der Großen wieder Hörspiele hören, aber diesmal über In-Ears, da kann ich die Ohrgeräusche besser ausblenden. Auch wäre es wahrscheinlich gut, mit dem Kleinen vormittags bewusst an die frische Luft zu gehen und einfach im Hain spazieren zu gehen. Denn auch, wenn es zugleich körperlich anstrengend ist, habe ich insbesondere im Urlaub im September gemerkt, wie viel Energie mir Spaziergänge/Natur zurückgeben. Ansonsten wohl allgemein sowohl bei Hausarbeit als auch bei bewussten Auszeiten Kopfhörer rein und Musik anmachen, um den Stress zu reduzieren, der durch die Ohrgeräusche entsteht.
Stressreduktion: Immerhin ist der schwierige Umzug meiner Mama und Schwester geschafft und abgesehen von den heftigen Phantomschmerzen geht es bei meiner Schwester deutlich bergauf, da sie nun wieder viel selbständiger agieren kann. Die noch offenen Themen - wie die ja dann doch nicht behindertengerechte Dusche - sind angegangen und ich bin dahingehend aus dem Thema raus. Aber ich musste mir auch eingestehen, dass mich der Auszug der Beiden aus unserer so lange Zeit gemeinsamen Wohnung mehr mitgenommen hat als ich erwartet hätte.
Was im Inneren stresst und sich nicht einfach abstellen lässt ist die Tatsache, dass wir überlegen (müssen), ob wir nun langfristig hier bleiben oder doch in die Nähe unserer Familien ziehen wollen.
Ansonsten bin ich einfach nur froh, wenn die Große nächste Woche hoffentlich in den Kindergarten gehen kann und so ein bisschen Zeit zum Erholen ist.
Eine betreute Spielgruppe für den Kleinen hatte ich auch schon überlegt, um stressfreier Arzttermine wahrnehmen zu können bzw bräuchte ich schon länger eigentlich wieder Physio, aber bis ich den Kleinen da hinfahre und anschließend wieder abholen muss, bleibt nicht allzu viel Zeit dazwischen und ich glaube, das wäre letztlich tatsächlich stressiger als meine Termine weiterhin mit ihm dabei wahrzunehmen. Das habe ich mit der Großen ja auch so gemacht ehe sie mit zwei Jahren in die Krippe gekommen ist bzw auch dann bei Bedarf nachmittags mit zu Physio/Gyn/Lungenfacharzt etc. genommen. Oder es klappt demnächst besser, den Kleinen beim Papa im Home-Office zu lassen, aber da der ja gerade erst eine neue Stelle angetreten hat, ist's mit Planungen noch schwierig, da er selbst noch zu wenig von den zeitlichen Abläufen weiß. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Einerseits mag ich's die Termine alleine wahrzunehmen, andererseits nervt es mich dann von meinem Mann und dessen "Stundenplan" abhängig zu sein.
Mit zwei heftig kranken Kindern und Mann auf Geschäftsreise war die letzten Tage keine Chance zu duschen. Heute Abend sah es dann ganz so aus, als würde dieser Teil "Selfcare" wieder ausfallen - dann dachte ich mir: Die Kinder schreien heute eh ständig gleichzeitig oder abwechselnd, dann können sie das sich tun, weil/während ich dusche... Schön ist anders, aber ich hab das warme Wasser trotzdem genießen können. War nur froh, dass ich nicht DING-mäßig danach das Bad putzen musste, sooft wie mir erst der Kleine und dann zusammen mit der Großen der Duschvorhang zur Seite gezogen wurde.
Puh, was ein langer Ego-Post... Aber ich kann heute nicht mehr richtig denken und lese lieber ein andermal nach und kann dann auch wieder was zu euren Themen schreiben.
Mandragora, die Überlegungen bzgl der täglichen Routinen hatte ich schon auf dem Schirm, das Abspecken der wöchentlichen Routinen tatsächlich aber noch nicht. Und an beiden Aspekten setze ich an.
Täglich bleiben sollen Geschirrspüler/Shine your sink (morgens ich, abends Mann) und Wäsche (anmachen ich, auf-/abhängen Mann, verräumen beide), Floor Check und Swish&Swipe nur 2x wöchentlich (außer mich überkommts beim Hände waschen eh über die vom Kind verseifte Armatur zu wischen) - Floor Check wahrscheinlich zusammen, Swish &Swipe wohl ich. Rechnungen übernimmt eh schon lange mein Mann (außer das Einreichen bei Krankenkasse und Beihilfe, aber das geht gut, da mein Mann alles direkt digitalisiert und in Drive in der Tabelle einträgt).
Abgespeckte Essensplanung: da habe ich bereits vor langer Zeit eine Liste mit schnellen Gerichten gemacht und eigentlich nur solche für die heutige Einkaufsliste berücksichtigt (Einkauf machte der Mann zwischen Arbeitsende und Abendessen).
Prep for tomorrow wird wohl zu Prep for next week: anstehende Sachen am Wochenende mit meinem Mann besprechen und was gut geht/sinnvoll ist, direkt vorbereiten (zB U-Heft und Impfpass schonmal rauslegen) statt abends zuvor - gerade wenn es dann vielleicht gerade richtig stressig wird, weil zum Beispiel die Große mittags ungeplant eingeschlafen ist und dann abends ewig zum Einschlafen braucht.
Staubsaugerroboter: Wäre ein Traum. Dass dafür der Boden frei sein muss finde ich eher angenehm als stressend. Ich hoffe, dass in der Black Week ein passendes Angebot kommt. Mein Mann hat bereits einen ausgewählt und einen Preisalarm eingestellt, je nachdem wird es aber dann ein anderer, je nach Angeboten.
Wäsche: Würde die Trockenfunktion unseres Waschtrockners funktionieren, wäre das für mich jetzt im Winter eine enorme Hilfe. Da setze ich meinen Mann nachmal zügig drauf an. Er wollte sich schon vor Monaten um ein Ersatzteil kümmern - oder er soll sagen, wenn er es sich nicht zutraut und dann lass ich einen Techniker kommen. Das Geld ist es mir mittlerweile dann auch wert.
Reinigungskraft: Würde mich wahrscheinlich aktuell tatsächlich mehr stressen als eine Hilfe sein. Wenn ich wieder arbeite, fände ich es aber eine Überlegung wert. Haushaltshilfe zahlt die Krankenkasse bei privat Versicherten nicht (aber leider ist die private Krankenversicherung im Lehramt deutlich günstiger...).
Insel der Ordnung: Die Idee gefällt mir gut! Ich glaube, es braucht zwei: Im Wohnzimmer der Nähtisch, der von allen als Ablage missbraucht und hier Dauer-Hotspot ist. Optisch macht es mich ständig fuchsig und noch dazu kann ich so nie nähen in den kurzen, sich eröffnenden Zeitfenstern.
Und im Flur das E-Piano. Immer beim Heimkommen und Raumwechseln (zwingend über den Flur) stresst mich dieser Hotspot. Und es ist überhaupt nicht einladend, sich mal eben dran zu setzen und zu spielen.
Selfcare ist gerade ein ganz wichtiger Ansatzpunkt. Das braucht es definitiv wieder regelmäßig. Aber ich muss schauen, was mir gerade wirklich gut tut. Eigentlich suche ich regelmäßig die Stille (früher am liebsten in einer Kirche, dann mit einem Kind lange nicht, später wieder, nun wieder kaum noch), ABER die ständigen Ohrgeräusche/das Dröhnen/Tinnitus (?)... (eine Folge von Covid) machen mich dann noch viel wahnsinniger als eh schon. Statt Stille habe ich ein katastrophales Konzert im Kopf und mir geht es nur noch schlechter. Ansatzpunkt hier also: Statt Stille wieder bewusst E-Piano spielen, wenn auch ohne Gesang wie vor Covid, denn dann nimmt die Problematik mit dem Kehlkopf zügig zu. Und dann vielleicht wie damals in der Babyzeit der Großen wieder Hörspiele hören, aber diesmal über In-Ears, da kann ich die Ohrgeräusche besser ausblenden. Auch wäre es wahrscheinlich gut, mit dem Kleinen vormittags bewusst an die frische Luft zu gehen und einfach im Hain spazieren zu gehen. Denn auch, wenn es zugleich körperlich anstrengend ist, habe ich insbesondere im Urlaub im September gemerkt, wie viel Energie mir Spaziergänge/Natur zurückgeben. Ansonsten wohl allgemein sowohl bei Hausarbeit als auch bei bewussten Auszeiten Kopfhörer rein und Musik anmachen, um den Stress zu reduzieren, der durch die Ohrgeräusche entsteht.
Stressreduktion: Immerhin ist der schwierige Umzug meiner Mama und Schwester geschafft und abgesehen von den heftigen Phantomschmerzen geht es bei meiner Schwester deutlich bergauf, da sie nun wieder viel selbständiger agieren kann. Die noch offenen Themen - wie die ja dann doch nicht behindertengerechte Dusche - sind angegangen und ich bin dahingehend aus dem Thema raus. Aber ich musste mir auch eingestehen, dass mich der Auszug der Beiden aus unserer so lange Zeit gemeinsamen Wohnung mehr mitgenommen hat als ich erwartet hätte.
Was im Inneren stresst und sich nicht einfach abstellen lässt ist die Tatsache, dass wir überlegen (müssen), ob wir nun langfristig hier bleiben oder doch in die Nähe unserer Familien ziehen wollen.
Ansonsten bin ich einfach nur froh, wenn die Große nächste Woche hoffentlich in den Kindergarten gehen kann und so ein bisschen Zeit zum Erholen ist.
Eine betreute Spielgruppe für den Kleinen hatte ich auch schon überlegt, um stressfreier Arzttermine wahrnehmen zu können bzw bräuchte ich schon länger eigentlich wieder Physio, aber bis ich den Kleinen da hinfahre und anschließend wieder abholen muss, bleibt nicht allzu viel Zeit dazwischen und ich glaube, das wäre letztlich tatsächlich stressiger als meine Termine weiterhin mit ihm dabei wahrzunehmen. Das habe ich mit der Großen ja auch so gemacht ehe sie mit zwei Jahren in die Krippe gekommen ist bzw auch dann bei Bedarf nachmittags mit zu Physio/Gyn/Lungenfacharzt etc. genommen. Oder es klappt demnächst besser, den Kleinen beim Papa im Home-Office zu lassen, aber da der ja gerade erst eine neue Stelle angetreten hat, ist's mit Planungen noch schwierig, da er selbst noch zu wenig von den zeitlichen Abläufen weiß. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Einerseits mag ich's die Termine alleine wahrzunehmen, andererseits nervt es mich dann von meinem Mann und dessen "Stundenplan" abhängig zu sein.
Mit zwei heftig kranken Kindern und Mann auf Geschäftsreise war die letzten Tage keine Chance zu duschen. Heute Abend sah es dann ganz so aus, als würde dieser Teil "Selfcare" wieder ausfallen - dann dachte ich mir: Die Kinder schreien heute eh ständig gleichzeitig oder abwechselnd, dann können sie das sich tun, weil/während ich dusche... Schön ist anders, aber ich hab das warme Wasser trotzdem genießen können. War nur froh, dass ich nicht DING-mäßig danach das Bad putzen musste, sooft wie mir erst der Kleine und dann zusammen mit der Großen der Duschvorhang zur Seite gezogen wurde.
Puh, was ein langer Ego-Post... Aber ich kann heute nicht mehr richtig denken und lese lieber ein andermal nach und kann dann auch wieder was zu euren Themen schreiben.
Liebes Grüßle, mäuschenmama
mit dem mäuschen 02/2019 und dem bärchen 11/2021
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- Grizzly
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Re: Do it now! - Unser Weg zum Flybaby - Quatschthread!!
mäuschenmama, toll dass du es ein wenig strukturieren konntest. Das klingt nach vielversprechenden Ansätzen.
Und toll, dass der Umzug geschafft ist. Ich hatte immer das Gefühl, dass es dich sehr belastet, dass du nicht mehr vor Ort sein und ganz aktiv helfen kannst. Aber du hast eben die Entfernung, die Kinder und die Covid-Folgen
Das mit dem Ohrendröhnen klingt blöd und leider bekannt. Ich versuche es schlicht zu ignorieren
machst du was dagegen?
Und toll, dass der Umzug geschafft ist. Ich hatte immer das Gefühl, dass es dich sehr belastet, dass du nicht mehr vor Ort sein und ganz aktiv helfen kannst. Aber du hast eben die Entfernung, die Kinder und die Covid-Folgen
Das mit dem Ohrendröhnen klingt blöd und leider bekannt. Ich versuche es schlicht zu ignorieren
Grizzly mit Bärchen (07/2021)
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mäuschenmama
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Re: Do it now! - Unser Weg zum Flybaby - Quatschthread!!
Ja, das hat mich tatsächlich belastet. Zugleich hast es mir aber auch wieder ganz deutlich gemacht, dass räumliche Nähe einerseits dazu führt, dass man gezielt und aktiv helfen kann (waren dann ja eine Woche "vor Ort", also ca 20 Minuten entfernt bei den Schwiegereltern und sind dann immer wieder dorthin gefahren), es andererseits aber auch schwerer fällt sich abzugrenzen und nicht irgendwie alles abzufangen (da heißt es: raus aus den alten Verhaltensmustern!)
Oh nein! Das ist ja richtig blöd, dass du das auch hast! Ich hoffe, du bekommst es wieder los!
Ich habe es erst weitestgehend ignoriert, dachte nach der akuten Covid-Infektion und dann dem nächsten viralen Infekt, dass es danach bestimmt weggeht. Stattdessen hält es nicht nur an, sondern wird zunehmend schlimmer.
Ich habe nun für nächste Woche einen Termin beim Hausarzt ausgemacht. Als es letzte Woche wirklich unerträglich wurde (sobald eines der Kinder laut auf
wird/schreit klingeln mir die Ohren wirklich heftig) und mich so dermaßen fertig gemacht hat, wollte ich zum HNO-Arzt. Aber ein früherer Termin als der Ende November (im September vereinbart, weil der Hausarzt möchte, dass sich der HNO-Arzt den Kehlkopf anschaut) ist ohne T-Schein/T-Überweisung nicht möglich und dafür muss ich erst zum Hausarzt... Da ich erst spät am Montag in der HNO-Praxis jemanden erreicht habe, Dienstag Feiertag war, ich dann alleine mit den kranken Kindern war, geht Hausarzt aber nun erst kommende Woche und ich vermute, dass ein zügiger früherer HNO-Termin nicht mehr drin ist.
Aber zum Hausarzt muss/wollte ich sowieso dieses Quartal (er ist auch mein Lungenfacharzt und für dieses Quartal steht noch die übliche Lufu aus, außerdem Grippeschutzimpfung und ich wollte die Blutwerte checken lassen, v.a. Ferritin und auch Vitamin D. Seit Covid herrscht hier ja ein Infekt nach dem nächsten und ich bin so wahnsinnig schnell erschöpft. Da möchte ich einfach abgeklärt haben, ob nicht doch die Speicher wieder aufgefüllt werden müssen - wäre nicht das erste Mal. Auch möchte ich mit ihm darüber sprechen, ob er mir evtl einen Magenschutz aufschreiben kann, denn das Raynaud-Syndrom ist wieder deutlich schlimmer - und ich kenne zwar die helfende Kombi aus Magnesium, Calcium, B6 und Nachtkerzenöl, aber das kann ich so immer nur zeitweise nehmen und dann bekomme ich Magenschmerzen. Präparatwechsel sind aufgrund verschiedener Intoleranzen und Allergien schwierig, daher der Gedanke mit dem Magenschutz/-schoner, den ich schonmal wegen etwas anderem bekommen hatte.)
Oh nein! Das ist ja richtig blöd, dass du das auch hast! Ich hoffe, du bekommst es wieder los!
Ich habe es erst weitestgehend ignoriert, dachte nach der akuten Covid-Infektion und dann dem nächsten viralen Infekt, dass es danach bestimmt weggeht. Stattdessen hält es nicht nur an, sondern wird zunehmend schlimmer.
Ich habe nun für nächste Woche einen Termin beim Hausarzt ausgemacht. Als es letzte Woche wirklich unerträglich wurde (sobald eines der Kinder laut auf
wird/schreit klingeln mir die Ohren wirklich heftig) und mich so dermaßen fertig gemacht hat, wollte ich zum HNO-Arzt. Aber ein früherer Termin als der Ende November (im September vereinbart, weil der Hausarzt möchte, dass sich der HNO-Arzt den Kehlkopf anschaut) ist ohne T-Schein/T-Überweisung nicht möglich und dafür muss ich erst zum Hausarzt... Da ich erst spät am Montag in der HNO-Praxis jemanden erreicht habe, Dienstag Feiertag war, ich dann alleine mit den kranken Kindern war, geht Hausarzt aber nun erst kommende Woche und ich vermute, dass ein zügiger früherer HNO-Termin nicht mehr drin ist.
Aber zum Hausarzt muss/wollte ich sowieso dieses Quartal (er ist auch mein Lungenfacharzt und für dieses Quartal steht noch die übliche Lufu aus, außerdem Grippeschutzimpfung und ich wollte die Blutwerte checken lassen, v.a. Ferritin und auch Vitamin D. Seit Covid herrscht hier ja ein Infekt nach dem nächsten und ich bin so wahnsinnig schnell erschöpft. Da möchte ich einfach abgeklärt haben, ob nicht doch die Speicher wieder aufgefüllt werden müssen - wäre nicht das erste Mal. Auch möchte ich mit ihm darüber sprechen, ob er mir evtl einen Magenschutz aufschreiben kann, denn das Raynaud-Syndrom ist wieder deutlich schlimmer - und ich kenne zwar die helfende Kombi aus Magnesium, Calcium, B6 und Nachtkerzenöl, aber das kann ich so immer nur zeitweise nehmen und dann bekomme ich Magenschmerzen. Präparatwechsel sind aufgrund verschiedener Intoleranzen und Allergien schwierig, daher der Gedanke mit dem Magenschutz/-schoner, den ich schonmal wegen etwas anderem bekommen hatte.)
Liebes Grüßle, mäuschenmama
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Mandragora1822
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Re: Do it now! - Unser Weg zum Flybaby - Quatschthread!!
Ich kann das Bedürfnis nach Stille verstehen. Da bin ich ähnlich. Auch kann ich verstehen, dass du etwas brauchst, um den Tinnitus zu übertönen. Ich möchte dir als Idee "sphärische Klänge" da lassen, die hoffentlich reichen, um den Tinnitus zu übertönen, aber "stiller" sind als richtige Melodien. Wenn ich das Bedürfnis nach Stille hätte, fände ich richtige Melodien wahrscheinlich zu aufdringlich. Keine Ahnung, ob das was für dich ist. Nur so als Idee. Vielleicht ist es sogar nervig, weil zu nah an Tinnitusgeräuschen?mäuschenmama hat geschrieben: 04.11.2022, 21:10 Selfcare ist gerade ein ganz wichtiger Ansatzpunkt. Das braucht es definitiv wieder regelmäßig. Aber ich muss schauen, was mir gerade wirklich gut tut. Eigentlich suche ich regelmäßig die Stille (früher am liebsten in einer Kirche, dann mit einem Kind lange nicht, später wieder, nun wieder kaum noch), ABER die ständigen Ohrgeräusche/das Dröhnen/Tinnitus (?)... (eine Folge von Covid) machen mich dann noch viel wahnsinniger als eh schon. Statt Stille habe ich ein katastrophales Konzert im Kopf und mir geht es nur noch schlechter.
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Re: Do it now! - Unser Weg zum Flybaby - Quatschthread!!
Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren, danke für den Tipp! Vielleicht kann ich damit ja etwas Abhilfe schaffen.Mandragora1822 hat geschrieben: 04.11.2022, 22:24
Ich kann das Bedürfnis nach Stille verstehen. Da bin ich ähnlich. Auch kann ich verstehen, dass du etwas brauchst, um den Tinnitus zu übertönen. Ich möchte dir als Idee "sphärische Klänge" da lassen, die hoffentlich reichen, um den Tinnitus zu übertönen, aber "stiller" sind als richtige Melodien. Wenn ich das Bedürfnis nach Stille hätte, fände ich richtige Melodien wahrscheinlich zu aufdringlich. Keine Ahnung, ob das was für dich ist. Nur so als Idee. Vielleicht ist es sogar nervig, weil zu nah an Tinnitusgeräuschen?
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- britje
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Re: Do it now! - Unser Weg zum Flybaby - Quatschthread!!
Ruhige Momente sind hier ganz seltene Selfcare Zeiten und kennt ihr das, sobald die Haut des Mamapopo's die Klobrille nur ansatzweise berührt, beginnt irgendwo im Haus ein Drama, was NICHT ohne Mama zu klären ist 
Es gibt so Tage an denen möchte ich ganz alleine irgendwo in einem kleinen Reddachhäuschen am Meer wohnen und mich Bücherlesend im Sonnenstuhl räkeln .... Soweit der heimliche innere Traum...
Manchmal würde mir ja ein alleiniger Toilettengang schon reichen
Gestern liefen alle Routinen gut und ich habe sogar das erste Mal die Zone 1 ins Vesier genommen.
Abends wollte ich mit den beiden kleinen Kindern noch schnell den Müll raus bringen (Gott sei Dank hatten wir uns alle richtig angezogen und der kleine saß im Maxi cosi, weil ich noch das Hühnergehege harken wollte) und zack machte die Kleine brav die Tür hinter sich zu und wir standen ohne Schlüssel dar.
Tja, Mann mit den Jungs und Fahrrädern weg und auf dem Handy erstmal nicht zu erreichen.
Hühnergehege gesäubert, Mann endlich erreicht, der sich dann beeilen wollte.
Was nun... Wir haben die Zeit genutzt und die Beetkanten vorne gesetzt. Dabei noch 6 Eier an eine Nachbarin verkauft und im Gewächshaus die Beete mit Erde neu befüllt. So kann ich gleich nach dem Frühstück mit den Kindern noch einmal Spinat und Wintersslat aussäen. Ich habe dann noch von der vorbeikommenden Küsterin erfahren, dass wir keinen Wasseranschluss im Garten haben
Dann wurde es zu dunkel um etwas zu tun und wir haben noch 10 Minuten mit dem Bewegungsmelder der Außenlampe "an-aus" gespielt, bis der Mann endlich mit dem Schlüssel kam.
Das eigentlich Bemerkenswerte an der ganzen Zeit war, dass meine Tochter, die erst zwei Tage keine Windel mehr trägt, ganz selbstständig zweimal auf den Rasen gepieschert hat.
Und während ich das hier tippe hat sie gerade ihr Morgenpipi selber aus dem Topf ins Klo schütten wollen und es komplett daneben und über sich gekippt...
Wir sehen mal den positiven Teil dieser Situation stärker gewichtet.
Es gibt so Tage an denen möchte ich ganz alleine irgendwo in einem kleinen Reddachhäuschen am Meer wohnen und mich Bücherlesend im Sonnenstuhl räkeln .... Soweit der heimliche innere Traum...
Manchmal würde mir ja ein alleiniger Toilettengang schon reichen
Gestern liefen alle Routinen gut und ich habe sogar das erste Mal die Zone 1 ins Vesier genommen.
Abends wollte ich mit den beiden kleinen Kindern noch schnell den Müll raus bringen (Gott sei Dank hatten wir uns alle richtig angezogen und der kleine saß im Maxi cosi, weil ich noch das Hühnergehege harken wollte) und zack machte die Kleine brav die Tür hinter sich zu und wir standen ohne Schlüssel dar.
Tja, Mann mit den Jungs und Fahrrädern weg und auf dem Handy erstmal nicht zu erreichen.
Hühnergehege gesäubert, Mann endlich erreicht, der sich dann beeilen wollte.
Was nun... Wir haben die Zeit genutzt und die Beetkanten vorne gesetzt. Dabei noch 6 Eier an eine Nachbarin verkauft und im Gewächshaus die Beete mit Erde neu befüllt. So kann ich gleich nach dem Frühstück mit den Kindern noch einmal Spinat und Wintersslat aussäen. Ich habe dann noch von der vorbeikommenden Küsterin erfahren, dass wir keinen Wasseranschluss im Garten haben
Dann wurde es zu dunkel um etwas zu tun und wir haben noch 10 Minuten mit dem Bewegungsmelder der Außenlampe "an-aus" gespielt, bis der Mann endlich mit dem Schlüssel kam.
Das eigentlich Bemerkenswerte an der ganzen Zeit war, dass meine Tochter, die erst zwei Tage keine Windel mehr trägt, ganz selbstständig zweimal auf den Rasen gepieschert hat.
Und während ich das hier tippe hat sie gerade ihr Morgenpipi selber aus dem Topf ins Klo schütten wollen und es komplett daneben und über sich gekippt...
Wir sehen mal den positiven Teil dieser Situation stärker gewichtet.
Liebe Grüße von Christiane
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königsmadl
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Re: Do it now! - Unser Weg zum Flybaby - Quatschthread!!
Die Frage wäre eher, wer das NICHT kennt.britje hat geschrieben: 05.11.2022, 08:47 Ruhige Momente sind hier ganz seltene Selfcare Zeiten und kennt ihr das, sobald die Haut des Mamapopo's die Klobrille nur ansatzweise berührt, beginnt irgendwo im Haus ein Drama, was NICHT ohne Mama zu klären ist
Es gibt so Tage an denen möchte ich ganz alleine irgendwo in einem kleinen Reddachhäuschen am Meer wohnen und mich Bücherlesend im Sonnenstuhl räkeln .... Soweit der heimliche innere Traum...
Manchmal würde mir ja ein alleiniger Toilettengang schon reichen![]()
Meien Kinder haben leider das Glück, dass sie immer Gro! Müssen, wenn ich gerade in der Badewanne bin. Und das geht nicht auf dem GästeWC, sondern nur direkt neben mir. Nett. Nicht!
Jup, WC ist schon geputzt. Muss ich heute auch mal machenUnd während ich das hier tippe hat sie gerade ihr Morgenpipi selber aus dem Topf ins Klo schütten wollen und es komplett daneben und über sich gekippt...
Wir sehen mal den positiven Teil dieser Situation stärker gewichtet.
Das einzige, was hier noch läuft sind Shine your sink und Waschbecken putzen.
Heute wollen wir die Schränke alle leer räumen und dann abbauen. Ich habe Panik
Königsmadl mit L.M. 05/15 und T.B. 08/17
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Re: Do it now! - Unser Weg zum Flybaby - Quatschthread!!
Jaaa! Alternativ: Ich mache es mir gerade auf dem Klo gemütlich, dann wird die Tür aufgerissen von einem zappelnden Kind „Mama!! Ich muss gaaanz dringend Pipi!“britje hat geschrieben: 05.11.2022, 08:47 Ruhige Momente sind hier ganz seltene Selfcare Zeiten und kennt ihr das, sobald die Haut des Mamapopo's die Klobrille nur ansatzweise berührt, beginnt irgendwo im Haus ein Drama, was NICHT ohne Mama zu klären ist![]()
Und ja, es ist SO schön, wenn die Kinder selbstständig werden und selber ihr Töpfchen ausschütten.
Dorkas mit dem Großen (11/2016) und der Kleinen (09/2019).
- britje
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Re: Do it now! - Unser Weg zum Flybaby - Quatschthread!!
Stimmt
Ich dachte mehr an, das Kind ging auf das Töpfchen und wollte den Teil der Entsorgung auch übernehmen, aber wo du es so schreibst...
Liebe Grüße von Christiane