Re: Der Pferde-Fred
Verfasst: 28.04.2023, 21:43
Francisam 
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Oh wie süß!Francisam hat geschrieben: 28.04.2023, 20:45 Ich muss Euch mal einen Schnappschuss von gestern zeigen.
Bekomme ich im dritten Versuch vielleicht endlich ein Pferdemädchen?![]()
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Das haben wir versucht, da kommt nur "Bei uns ist er immer problemlos gelaufen"! Die hatten ihn allerdings auch nur wenige Monate und nur zum Verkaufen. Entweder er war da schon problematisch und sie haben ihn gekauft und verkauft, um Geld zu machen, oder er hat das tatsächlich erst später angefangen. Jedenfalls rechne ich nicht damit, dass sie zugeben, ihn uns als "Familienpferd" verkauft zu haben, wenn er bei ihnen schon Leute abgebuckelt hat. Das würde dann auch meine Krankenkasse interessieren, immerhin war ich drei Tage auf Intensivstation...fanta hat geschrieben: 29.04.2023, 02:03 @Elena: Oh nein, das ist ja schlimm. Wie frustrierend, dass ihr dem Pferd überhaupt nicht helfen könnt und wie übel Dir und eurer Reitlehrerin passiert ist.
Könnt ihr bei den Vorbesitzern nochmal nachfragen, ob so ein Verhalten schon vorgekommen ist?
Oh man, das ist ja echt der Horror! Gut, dass nichts (noch!) schlimmeres passiert ist, aber insgesamt ist Eure Situation ja eigentlich der worst case…Elena hat geschrieben: 29.04.2023, 07:03Das haben wir versucht, da kommt nur "Bei uns ist er immer problemlos gelaufen"! Die hatten ihn allerdings auch nur wenige Monate und nur zum Verkaufen. Entweder er war da schon problematisch und sie haben ihn gekauft und verkauft, um Geld zu machen, oder er hat das tatsächlich erst später angefangen. Jedenfalls rechne ich nicht damit, dass sie zugeben, ihn uns als "Familienpferd" verkauft zu haben, wenn er bei ihnen schon Leute abgebuckelt hat. Das würde dann auch meine Krankenkasse interessieren, immerhin war ich drei Tage auf Intensivstation...fanta hat geschrieben: 29.04.2023, 02:03 @Elena: Oh nein, das ist ja schlimm. Wie frustrierend, dass ihr dem Pferd überhaupt nicht helfen könnt und wie übel Dir und eurer Reitlehrerin passiert ist.
Könnt ihr bei den Vorbesitzern nochmal nachfragen, ob so ein Verhalten schon vorgekommen ist?
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Ich habe auch die Bereiterin kontaktiert, die ihn ausgebildet und vor 5 Jahren auf einigen Turnieren vorgestellt hat. Die habe ich nämlich ergoogelt. Auch da kam kein Antwort, obwohl die Mailadresse richtig sein muss (von der Webseite des Ausbildungsgestüts). Er war in jüngeren Jahren auf einigen Turnieren und auch erfolgreich, dann verschwand er "von der Bildfläche", und das lag nicht an Corona, sondern war auch schon davor. Wir haben das darauf zurückgeführt, dass er von jemandem gekauft wurde, der keine Turnierambitionen hatte. Aber vielleicht gab es damals schon Vorfälle - vielleicht nicht so krass wie bei uns, aber trotzdem irgendwas.
Ich glaube, mit unserm Vorgehen jetzt helfen wir dem Kerl am, besten.Ich glaube nicht, dass er Wert auf Turniere legt. Ob er mit 100% Weide zufrieden ist, weiß ich nicht, aber wir werden da schon für etwas Abwechslung sorgen. Ich hatte nach meinem Unfall mal etwas Clickertraining mit ihm gemacht, das fand er interessant. Und Bodenarbeit geht ja auch.
Grundsätzlich sehe ich das auch so. Was gesundheitliches ausschließen ist ja aber schon ein ziemliches Fass ohne Boden. Um alles abzudecken müsste man den Kerl vermutlich komplett ins MRT schieben, und selbst dann wird man nicht zweifelsfrei klären können, ob mögliche klinische Befunde tatsächlich kausal für das Verhalten sind.Traeumi hat geschrieben: 29.04.2023, 10:02 Ach krass, Elena. Und bei dir ist er auch aus dem Nichts so ausgeflippt?
Ich muss ehrlich sagen, wenn ausgeschlossen ist, dass was Gesundheitliches dahintersteht, würde ich persönlich noch nicht aufgeben. Haltung ändern würde ich auch auf jeden Fall mit 24h Bewegung, aber meint ihr nicht, dass man bei einem erfahrenen Trainer/in für ‚Problempferde‘ doch noch mal schauen könnte, was ihn da so triggert? Also sicherlich wird er nicht unglücklich auf der Wiese, nur wenn er gesund ist und noch so jung, wäre es ja schon krass schade, auch aus finanzieller Sicht. Aber ich kann auch gut verstehen, wenn ihr das Thema nach den krassen Ereignissen ‚abhaken‘ wollt.
Exakt! Darüber habe ich auch länger mit Tierarzt und noch einem erfahrenen Pferdemann gesprochen und mit der Bereiterin auch. Und alle sagen: Ja, vielleicht findet man hier und da was, ein bisschen gereizte Magenschleimhaut oder meinetwegen auch ein Magengeschwür - woher weiß ich, dass das die Ursache dafür war, dass er nach 3,5 Monaten in Beritt und an dem Tag 40 min superguten Trainings aus dem Nichts heraus völlig ausflippt? Ich kann das auch dann nicht wissen, wenn ich etwas finde. Und dafür war der Ausraster viel zu krass. Niemand wäre da oben geblieben (bzw. die Bereiterin hat sich ja sehr lange gehalten, was ihr ein Schleudertrauma eingebracht hat!). Und wir haben einen kompletten Röntgen-TÜV von ihm, da war nichts zu sehen. Ich denke nicht, dass es die eine klare Ursache gibt, die man dann auch zuverlässig abstellen kann.Francisam hat geschrieben: 29.04.2023, 10:28Grundsätzlich sehe ich das auch so. Was gesundheitliches ausschließen ist ja aber schon ein ziemliches Fass ohne Boden. Um alles abzudecken müsste man den Kerl vermutlich komplett ins MRT schieben, und selbst dann wird man nicht zweifelsfrei klären können, ob mögliche klinische Befunde tatsächlich kausal für das Verhalten sind.Traeumi hat geschrieben: 29.04.2023, 10:02 Ach krass, Elena. Und bei dir ist er auch aus dem Nichts so ausgeflippt?
Ich muss ehrlich sagen, wenn ausgeschlossen ist, dass was Gesundheitliches dahintersteht, würde ich persönlich noch nicht aufgeben. Haltung ändern würde ich auch auf jeden Fall mit 24h Bewegung, aber meint ihr nicht, dass man bei einem erfahrenen Trainer/in für ‚Problempferde‘ doch noch mal schauen könnte, was ihn da so triggert? Also sicherlich wird er nicht unglücklich auf der Wiese, nur wenn er gesund ist und noch so jung, wäre es ja schon krass schade, auch aus finanzieller Sicht. Aber ich kann auch gut verstehen, wenn ihr das Thema nach den krassen Ereignissen ‚abhaken‘ wollt.