Re: schwierige Stillbeziehung - letzte Chance
Verfasst: 24.06.2016, 21:50
Hallo Teazer
Wir waren bei der Physio. Sie hat festgestellt, dass unser Kleiner einen sehr hohen und schmalen Gaumen hat und ausserdem sehr sensibel im Mundbereich ist und auch schnell würgt nur ab den Fingern im Mund. Auch hat sie eine Massage mit ihm gemacht( welche ich nun immer vor dem Essen machen soll), welche den Schluckreflex aktivieren soll. Sie hat festgestellt, dass er die Wellenbewegungen fürs stillen nur sehr undefiniert macht und die Zunge mehr hin und zurückbewegt, anstatt richtig "melkt". Nach der Massage wollte sie ihm mit dem Becher Milch geben. Er war sehr motiviert wie bei mir auch. 3,4 Schlücke. Dann verlor er das interesse und schob den Becher weg. Genau wie bei uns auch oder wies beim stillen ist. Sie war sehr ratlos und sagte mir, dass sie nebst der Massage keine Idee hätte, wie weiterfahren und sie sei überfordert. Aber sie könne mir aus eigener Erfahrung mit ihrem 3. Kind berichten. Ihr 3. Kind war auch ein Junge. Der genau wie unserer immer nur sehr wenig gestillt hat. (mit dem Gewicht immer ganz knapp, musste andauernd zum Arzt zum überprüfen). Dann Brei nahm er auch nicht, sowie auch feste nahrung erst ganz wenig nach 15 Monaten. Sie hat so gut es ging bis dahin vollgestillt und die Welt auf den Kopf gestellt, dass er mal hochkalorischer Brei ass (auch nur so 3 Löffel). Sie sagt, sie sei genau wie ich total verzweifelt gewesen damals und ratlos, warum das Kind nicht genug essen wollte von sich aus. Er sei heute 8 Jahre alt und könne problemlos immer noch einen ganzen Tag nichts essen und jammere aber auch nicht. Wenn er etwas in den Mund bekäme, was ihn stört, erbreche er noch heute das ganze Essen.
Ich bin einfach nur mal froh, dass ich jemanden kennen gelernt habe, dem es gleich ging. Wäre er mein erstes Kind, ich würde enorm an mir zweifeln. Aber so sehe ich genau, dass er sich ganz anders verhält. Und was so komisch ist, jetzt wos so warm ist und ich das Motilium reduziert habe, ist die Milch ganz drastisch zurück. Er hat noch gut die Hälfte nasse Windeln wie vorher und trinkt nur ganz wenig. Mein MSR wird auch sehr viel schwerer ausgelöst seit der Reduktion mit Motilium. Ich biete ihm die Brust an, aber er nimmt nicht häufiger. Auch wenn er nuckelt und es würde dann fliessen, nimmt er nur paar Schlücke. Er bleibt mir einfach ein Rätsel. Ich habe jetzt heute das Motilium wieder erhöht. So geht das fast nicht. Er nimmt jetzt auch kaum mehr Brei. Meine Mama hat heute versucht ihn mit dem Becher zu füttern. Und sie fand es super toll, dass er 40 ml wo die Hälfte alles wieder rauskam, getrunken hat. 20 ml - was sind das schon? Da kommen wir ja nirgends hin. Er muss ja ca. 800ml oder mehr pro 24h trinken.
Ehrlichgesagt weiss ich nicht mehr weiter. Ich hoffe dass die Milch mit dem Motilium wieder mehr wird und ich noch ein bisschen so weiterfahren kann und er endlich den Brei toll findet.
Liebs Grüessli
Wir waren bei der Physio. Sie hat festgestellt, dass unser Kleiner einen sehr hohen und schmalen Gaumen hat und ausserdem sehr sensibel im Mundbereich ist und auch schnell würgt nur ab den Fingern im Mund. Auch hat sie eine Massage mit ihm gemacht( welche ich nun immer vor dem Essen machen soll), welche den Schluckreflex aktivieren soll. Sie hat festgestellt, dass er die Wellenbewegungen fürs stillen nur sehr undefiniert macht und die Zunge mehr hin und zurückbewegt, anstatt richtig "melkt". Nach der Massage wollte sie ihm mit dem Becher Milch geben. Er war sehr motiviert wie bei mir auch. 3,4 Schlücke. Dann verlor er das interesse und schob den Becher weg. Genau wie bei uns auch oder wies beim stillen ist. Sie war sehr ratlos und sagte mir, dass sie nebst der Massage keine Idee hätte, wie weiterfahren und sie sei überfordert. Aber sie könne mir aus eigener Erfahrung mit ihrem 3. Kind berichten. Ihr 3. Kind war auch ein Junge. Der genau wie unserer immer nur sehr wenig gestillt hat. (mit dem Gewicht immer ganz knapp, musste andauernd zum Arzt zum überprüfen). Dann Brei nahm er auch nicht, sowie auch feste nahrung erst ganz wenig nach 15 Monaten. Sie hat so gut es ging bis dahin vollgestillt und die Welt auf den Kopf gestellt, dass er mal hochkalorischer Brei ass (auch nur so 3 Löffel). Sie sagt, sie sei genau wie ich total verzweifelt gewesen damals und ratlos, warum das Kind nicht genug essen wollte von sich aus. Er sei heute 8 Jahre alt und könne problemlos immer noch einen ganzen Tag nichts essen und jammere aber auch nicht. Wenn er etwas in den Mund bekäme, was ihn stört, erbreche er noch heute das ganze Essen.
Ich bin einfach nur mal froh, dass ich jemanden kennen gelernt habe, dem es gleich ging. Wäre er mein erstes Kind, ich würde enorm an mir zweifeln. Aber so sehe ich genau, dass er sich ganz anders verhält. Und was so komisch ist, jetzt wos so warm ist und ich das Motilium reduziert habe, ist die Milch ganz drastisch zurück. Er hat noch gut die Hälfte nasse Windeln wie vorher und trinkt nur ganz wenig. Mein MSR wird auch sehr viel schwerer ausgelöst seit der Reduktion mit Motilium. Ich biete ihm die Brust an, aber er nimmt nicht häufiger. Auch wenn er nuckelt und es würde dann fliessen, nimmt er nur paar Schlücke. Er bleibt mir einfach ein Rätsel. Ich habe jetzt heute das Motilium wieder erhöht. So geht das fast nicht. Er nimmt jetzt auch kaum mehr Brei. Meine Mama hat heute versucht ihn mit dem Becher zu füttern. Und sie fand es super toll, dass er 40 ml wo die Hälfte alles wieder rauskam, getrunken hat. 20 ml - was sind das schon? Da kommen wir ja nirgends hin. Er muss ja ca. 800ml oder mehr pro 24h trinken.
Ehrlichgesagt weiss ich nicht mehr weiter. Ich hoffe dass die Milch mit dem Motilium wieder mehr wird und ich noch ein bisschen so weiterfahren kann und er endlich den Brei toll findet.
Liebs Grüessli