Ich bin so verzweifelt
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Ineken
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Re: Ich bin so verzweifelt
Hallo,
so nun muss ich mich doch nochmal melden. Unsere Stillbeziehung läuft eigentlich super. Sie iisst ein wenig Brei und ich stille nach Bedarf weiter. Es könnte alles so schön sein, wenn da nicht seit ja fast 3 Monaten diese furchtbaren Nächte wären. Ich habe schon versucht im Forum Schlaf zu posten,ich hoffe es ist ok wenn ich jetzt hier noch einmal Rat suche.
Es ist folgendermaßen. Ich habe immer Einschlafstillen betrieben und es war nie ein Problem. Plötzlich fing es aber an, dass die kleine stündlich Nachts wach wurde. Es hat nix geholfen , keine Tragen,kein Kuscheln ,nur die Brust. Sie hat kurz genuckelt, ein wenig getrunken und ist dann wieder eingeschlagen. Die ersten Wochen hab ich es auf Zähne , Entwicklung etc . geschoben. Ich hab mit immer vor Augen gehalten das es eine Phase ist, die auch wieder vorbei geht. Leider wurde es überhaupt nicht besser. Nacht für Nacht das selbe Theater. Sie findet einfach nicht selber in den Schlaf, braucht immer meine Brust. Sie trinkt auch öfters, aber meistens ist es wirklich nur ein kurzes beruhigen.
Das ganze geht jetzt fast 3 Monate,die letzten Wochen wirklich Nachts im Stundentakt. Ich bin fix und alle. Ich kann einfach nicht mehr. Leider ist es auch so, dass ich nicht im liegen Stillen kann. Das klappt einfach nicht bei uns. Das heisst ich muss mich immer im Bett aufsetzten, sie rüber nehmen, anlegen ... .
Die Kinderärztin bei der U5 sagte als sie auf das Schlafverhalten ansprach, dass dieses schlechte Schlafen von der Nuckelei an der Brust kommt. Das Sie quasi ohne Brust nicht einschlafen kann. Und das ein Kind mit fast 8 Monaten durchaus länger als 2 Stunden ohne Brust Nachts auskommen muss. Ich hab die Worte damals nicht ernst genommen, aber mittlerweile bin ich doch ein wenig verunsichert. Ich liebe das Stillen, aber ich bin gerade einfach an einem Punkt wo ich so fertig bin , dass ich sage ich stille ab damit ich endlich mal wieder schlafen kann. Dieser verdammte Schlafmangel ist so kräftezehrend. Mir ist andauernd übel, ich habe Kopfschmerzen und meine Waage geht steil mach unten. Kurz gesagt ich bin echt verzweifelt und weiß nicht mehr weiter. Und so kann es auch nicht weiter gehen, denn ich kann nicht mehr.
Hat irgendjemand einen Tipp? Was soll ich machen, gar nicht mehr Einschlafstillen? Jegliches Nuckeln unterbinden? Ich verlange ja gar nicht das sie durchschläft, aber jede Stunde wach werden ist einfach sehr anstrengend .
LG Ineken
so nun muss ich mich doch nochmal melden. Unsere Stillbeziehung läuft eigentlich super. Sie iisst ein wenig Brei und ich stille nach Bedarf weiter. Es könnte alles so schön sein, wenn da nicht seit ja fast 3 Monaten diese furchtbaren Nächte wären. Ich habe schon versucht im Forum Schlaf zu posten,ich hoffe es ist ok wenn ich jetzt hier noch einmal Rat suche.
Es ist folgendermaßen. Ich habe immer Einschlafstillen betrieben und es war nie ein Problem. Plötzlich fing es aber an, dass die kleine stündlich Nachts wach wurde. Es hat nix geholfen , keine Tragen,kein Kuscheln ,nur die Brust. Sie hat kurz genuckelt, ein wenig getrunken und ist dann wieder eingeschlagen. Die ersten Wochen hab ich es auf Zähne , Entwicklung etc . geschoben. Ich hab mit immer vor Augen gehalten das es eine Phase ist, die auch wieder vorbei geht. Leider wurde es überhaupt nicht besser. Nacht für Nacht das selbe Theater. Sie findet einfach nicht selber in den Schlaf, braucht immer meine Brust. Sie trinkt auch öfters, aber meistens ist es wirklich nur ein kurzes beruhigen.
Das ganze geht jetzt fast 3 Monate,die letzten Wochen wirklich Nachts im Stundentakt. Ich bin fix und alle. Ich kann einfach nicht mehr. Leider ist es auch so, dass ich nicht im liegen Stillen kann. Das klappt einfach nicht bei uns. Das heisst ich muss mich immer im Bett aufsetzten, sie rüber nehmen, anlegen ... .
Die Kinderärztin bei der U5 sagte als sie auf das Schlafverhalten ansprach, dass dieses schlechte Schlafen von der Nuckelei an der Brust kommt. Das Sie quasi ohne Brust nicht einschlafen kann. Und das ein Kind mit fast 8 Monaten durchaus länger als 2 Stunden ohne Brust Nachts auskommen muss. Ich hab die Worte damals nicht ernst genommen, aber mittlerweile bin ich doch ein wenig verunsichert. Ich liebe das Stillen, aber ich bin gerade einfach an einem Punkt wo ich so fertig bin , dass ich sage ich stille ab damit ich endlich mal wieder schlafen kann. Dieser verdammte Schlafmangel ist so kräftezehrend. Mir ist andauernd übel, ich habe Kopfschmerzen und meine Waage geht steil mach unten. Kurz gesagt ich bin echt verzweifelt und weiß nicht mehr weiter. Und so kann es auch nicht weiter gehen, denn ich kann nicht mehr.
Hat irgendjemand einen Tipp? Was soll ich machen, gar nicht mehr Einschlafstillen? Jegliches Nuckeln unterbinden? Ich verlange ja gar nicht das sie durchschläft, aber jede Stunde wach werden ist einfach sehr anstrengend .
LG Ineken
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Re: Ich bin so verzweifelt
Hallo Ineken,
das liest sich wirklich sehr anstrengend. (((Ineken)))
Ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass du sie in den Schlaf stillst. Bei uns gab es diese Phase auch, sie war allerdings nicht so lang. Eine Frau aus dem PEKiP hat wegen eines solchen Schlafverhaltens abgestillt. Jetzt rührt sie 5-7 mal in der Nacht eine Flasche an. Auch an der Flasche nuckelt ihre Kleine nur kurz, schläft dann eine Stunde und wird wieder wach. Selbst mit Aufsetzen halte ich Stillen da für einfacher. Diese Mami hat sich auch sehr geärgert.
Wir haben beim "klassischen" liegend Stillen auch unsere Probleme, meist liegt der Kleine dann beim Stillen einfach schräg auf meinem Bauch, wenn er fertig ist rollt er sich dann oft alleine runter, vielleicht könnt ihr sowas mal probieren?
Liebe Grüße und viel Kraft!
Einhändig beim Stillen oder Beruhigen des Fröschchens (01/15) mit Tapatalk.
das liest sich wirklich sehr anstrengend. (((Ineken)))
Ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass du sie in den Schlaf stillst. Bei uns gab es diese Phase auch, sie war allerdings nicht so lang. Eine Frau aus dem PEKiP hat wegen eines solchen Schlafverhaltens abgestillt. Jetzt rührt sie 5-7 mal in der Nacht eine Flasche an. Auch an der Flasche nuckelt ihre Kleine nur kurz, schläft dann eine Stunde und wird wieder wach. Selbst mit Aufsetzen halte ich Stillen da für einfacher. Diese Mami hat sich auch sehr geärgert.
Wir haben beim "klassischen" liegend Stillen auch unsere Probleme, meist liegt der Kleine dann beim Stillen einfach schräg auf meinem Bauch, wenn er fertig ist rollt er sich dann oft alleine runter, vielleicht könnt ihr sowas mal probieren?
Liebe Grüße und viel Kraft!
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Ineken
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Re: Ich bin so verzweifelt
Hallo und ein frohes neues Jahr,
Ich habe seit fast einer Woche grippeähnliche Symptome. Also man fühlt sich schlapp,müde ,Halsschmerzen etc.
Temperatur geht mal so auf 37.8 , dann wieder in den normalen Bereich.
Also irgendwie so,als ob eine Erkältung im Anmarsch wäre aber nicht rauskommt .
Soweit so gut, hab mir gedacht das geht wieder weg. Jetzt habe ich aber seit heute morgen plötzlich schlimme Schmerzen in der rechten Brust. Das tut beim Stillen furchtbar weh. So als wären Nadeln ,ein blauer Fleck in der Brust. Wenn ich die Brust selber anfasse und ein wenig Eindrücke tut das ebenfalls sehr weh. Die kleine mag auch heute lieber an der anderen Brust trinken.
Es ist nix hart und ich fühle auch keine Knötchen oder ähnliches.
Was kann das sein? Hat jemand einen Rat für mich? Das tut wirklich mächtig weh.
Lg Ineken
Ich habe seit fast einer Woche grippeähnliche Symptome. Also man fühlt sich schlapp,müde ,Halsschmerzen etc.
Temperatur geht mal so auf 37.8 , dann wieder in den normalen Bereich.
Also irgendwie so,als ob eine Erkältung im Anmarsch wäre aber nicht rauskommt .
Soweit so gut, hab mir gedacht das geht wieder weg. Jetzt habe ich aber seit heute morgen plötzlich schlimme Schmerzen in der rechten Brust. Das tut beim Stillen furchtbar weh. So als wären Nadeln ,ein blauer Fleck in der Brust. Wenn ich die Brust selber anfasse und ein wenig Eindrücke tut das ebenfalls sehr weh. Die kleine mag auch heute lieber an der anderen Brust trinken.
Es ist nix hart und ich fühle auch keine Knötchen oder ähnliches.
Was kann das sein? Hat jemand einen Rat für mich? Das tut wirklich mächtig weh.
Lg Ineken
Meine Maus 19.04.2015 und unser Mäuserich 21.05.2018 sowie kleine Maus 26.02.2021
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samoe
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Re: Ich bin so verzweifelt
Hallo,
frohes Neues!
Bei mir kündigt sich so immer ein Milchstau an. Die harten Stellen habe ich auch oft erst später bekommen. Am besten, du legst trotzdem die betroffene Seite immer zuerst an und kühlst die Seite danach.
Gute Besserung!
LG, samoe
frohes Neues!
Bei mir kündigt sich so immer ein Milchstau an. Die harten Stellen habe ich auch oft erst später bekommen. Am besten, du legst trotzdem die betroffene Seite immer zuerst an und kühlst die Seite danach.
Gute Besserung!
LG, samoe
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Ineken
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- Wohnort: Kleines Örtchen im Sauerland
Re: Ich bin so verzweifelt
Das versuchr ich die ganze Zeit mit dem anlegen.Aber Sie trinkt nur ein paar Schlückcgen von der Seite und fängt dann an zu weinen. Komisch ist das .
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Mondenkind
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Re: Ich bin so verzweifelt
Falls es eine Entzündung ist, oder auch bei einem Stau, kann die Milch anders schmecken. Du kannst versuchen, die Brust vorsichtig (!) von Hand zu entleeren, so:
Entleeren der Brust von Hand
Wenn es nicht besser wird, oder das Fieber steigt, dann solltest du Deinen Gynäkologen aufsuchen.
Gute Besserung, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Entleeren der Brust von Hand
Wenn es nicht besser wird, oder das Fieber steigt, dann solltest du Deinen Gynäkologen aufsuchen.
Gute Besserung, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Mondenkind
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Re: Ich bin so verzweifelt
Wie geht es Dir?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Ineken
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Re: Ich bin so verzweifelt
Hallo.
Mir tut die Brust nicht mehr ganz so weh. Ich habe morgen Mittag einen Termin bei meiner Gyn.
Ansonsten lege ich Milena immer auch an die betroffene Brust an.Sie trinkt zwar , aber nicht wirklich gerne.Mal sehen was es morgen gibt . Ich sage auf jedenfall Bescheid.
LG Ineken.
Mir tut die Brust nicht mehr ganz so weh. Ich habe morgen Mittag einen Termin bei meiner Gyn.
Ansonsten lege ich Milena immer auch an die betroffene Brust an.Sie trinkt zwar , aber nicht wirklich gerne.Mal sehen was es morgen gibt . Ich sage auf jedenfall Bescheid.
LG Ineken.
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- Missy
- alter SuT-Hase
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Re: Ich bin so verzweifelt
Klingt vielleicht doof, aber versuch mal sie "anzufeuern". Ich hab bei Milchstau meinen Wusel immer gebeten, mir zu helfen und möglichst fest zu saugen. Hat meistens funktioniert. Irgendwie spüren sie es, wenn man sie dringend braucht.
Missy mit dem kleinen Wuselchen (6/13) und *(10/15)
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Ineken
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Re: Ich bin so verzweifelt
Guten Morgen,
so ich wollte einmal berichten wie es bei der Ärztin gewesen ist.Also sie hat eine Brustentzündung festgestellt. Nun habe ich Antibiotika bekommen. So langsam lassen die Schmerzen aber nach und es geht mir auch allgemein besser.
LG Ineken
so ich wollte einmal berichten wie es bei der Ärztin gewesen ist.Also sie hat eine Brustentzündung festgestellt. Nun habe ich Antibiotika bekommen. So langsam lassen die Schmerzen aber nach und es geht mir auch allgemein besser.
LG Ineken
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