Der Pferde-Fred

Basteltipps, Handarbeiten, sonstige Freizeitaktivitäten mit und ohne Kind(er)

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Francisam
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Francisam »

pqr hat geschrieben: 12.03.2023, 20:18 Mein Gedanke wäre sowas wie Hufrolle beidseitig.
Stimmt, an HRE habe ich auch spontan gedacht. Oder HGE!
Kann man beides gut über ne Anästhesie diagnostizieren.
... mit Groß (2015), Mittel (2016) und Klein (2022)
Doro31
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Doro31 »

Die Hufe fühlen sich völlig normal an, sind nicht druckempfindlich, und warm ist an den Beinen auch nichts.
Danke für eure Ideen - an Hufrolle habe ich auch schon gedacht. Osteopathen kenne ich hier keinen vernünftigen, und wie Francisam will ich erstmal was Organisches ausschließen.
Bis zur genauen Abklärung gehen wir halt nur spazieren...
Doro mit den drei Blondschöpfen (11/09, 07/12 und 02/15)
SingtoMe
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von SingtoMe »

Liebe Doro, ich drücke euch die Daumen, dass ihr schnell die Ursache findet! Kann grad nichts beitragen.
Schnecki (2015) & Pfötchen (2018)
SingtoMe
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von SingtoMe »

Ihr Lieben,

wir haben endlich wieder mehr Pferde-Kontakt. Ich selbst reite seit ich 12 bin und hatte auch lange ein eigenes Pferd. Das ist dann Ende 2020 verstorben und seitdem haben wir weniger mit Pferden zu tun, ich hatte auch genug mit den beiden Kindern zu tun :wink:
Meine ältere Tochter hat vor einem Jahr angefangen Reitstunden zu nehmen, nach Hippolini, kann ich sehr empfehlen, zumindest macht unsere Reitlehrerin das sehr schön. Kleiner privater Stall ohne Einsteller, die Kinder führen sich gegenseitig beim Reiten und lernen dabei auch viel über den Umgang mit den Ponies. Sie machen abwechslungsreiche Aufgaben und reiten auch regelmäßig aus, auch da führen die Kinder sich gegenseitig, während zwei Reitlehrerinnen dabei sind. Die Gruppe besteht aus 6 Kindern. Falls euch das Konzept interessiert, anbei ein Link zum Institut, dass das Konzept erarbeitet hat und darin ausbildet: https://hippolini-institut.de/

Ich habe ja noch eine kleine Tochter, 4 Jahre, die auch gerne reitet und Pferde liebt. Also hab ich mich aktuell nach einer RB umgeschaut, denn in den Unterricht will ich sie noch nicht schicken, mit 5 finde ich besser. Auf jeden Fall hab ich bei Ebay Kleinanzeigen eine Ponystute (Isi-Mix) gefunden, 10 min entfernt, für die eine RB gesucht wird. Da sind wir gestern hin und es passt echt gut. Die Besi ist super nett und entspannt. Wir sind auf einer Wellenlänge, was ich aktuell sagen kann, das ist ja auch wichtig. Sie lässt die Kinder viel ausprobieren etc. Wir dürfen alles machen, die Stute ist - bisher - auch sehr lieb und hat angenehme flache Gänge, d.h. die Kinder werden nicht in die Luft geschleudert :) gestern war so ein kaltes Sau-Wetter, aber die Kinder haben durchgehalten und sich voll gefreut. Fazit: wir machen die RB, zahlen 50€ pro Monat für Sonntags reiten. Ich finde es super, denn Sonntag ist praktisch, da mein Mann da ist, der sich auch mit Pferden auskennt. Das gibt einfach viele Möglichkeiten, von alleine mit einem Kind hinzufahren bis als ganze Familie.

ich freue mich grad voll, dass meine Kinder so pferdebegeistert sind. Ich selbst starte im April meine Ausbildung als Osteopathin für Pferde :D dafür brauchte ich auch wieder mehr Pferdekontakt. also passt alles grad super. Das wollte ich mal teilen.

Ach ja und in den Osterferien gehts in den Reiturlaub nach Norddeutschland. :D das wird das Pferde-Jahr ;)

Liebe Grüße Sing
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SingtoMe
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von SingtoMe »

Doro31 hat geschrieben: 12.03.2023, 22:13 Die Hufe fühlen sich völlig normal an, sind nicht druckempfindlich, und warm ist an den Beinen auch nichts.
Danke für eure Ideen - an Hufrolle habe ich auch schon gedacht. Osteopathen kenne ich hier keinen vernünftigen, und wie Francisam will ich erstmal was Organisches ausschließen.
Bis zur genauen Abklärung gehen wir halt nur spazieren...
läuft sie barhuf? falls ja, im Gelände auch barhuf oder mit hufschuhen?
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Jonathan
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Jonathan »

Ich hätte auch vorgeschlagen Mal Hufschuhe drauf zu machen oder einen Hufverband und zu gucken, ob das viel verbessert.

Weide ist eben auch weich, das lässt Hufe in die Breite wachsen und gibt wenig Anreiz für gesundes Hufwachstum. Mal Steine, Mal Asphalt, Mal weich wäre gut. Quasi alles. Aber jetzt geht's erstmal drum zu gucken, warum sie so läuft.

Wo wohnst du denn? Ich hätte einen tollen Ostheo Tip im Süden Deutschlands.
mit Tigermädchen (12/10), Tigerjunge (12/12) und Tigermädchen 12/14!
SingtoMe
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von SingtoMe »

Jonathan hat geschrieben: 13.03.2023, 10:36 Ich hätte auch vorgeschlagen Mal Hufschuhe drauf zu machen oder einen Hufverband und zu gucken, ob das viel verbessert.

Weide ist eben auch weich, das lässt Hufe in die Breite wachsen und gibt wenig Anreiz für gesundes Hufwachstum. Mal Steine, Mal Asphalt, Mal weich wäre gut. Quasi alles. Aber jetzt geht's erstmal drum zu gucken, warum sie so läuft.

Wo wohnst du denn? Ich hätte einen tollen Ostheo Tip im Süden Deutschlands.
Wenn das Pferd barhuf ohne Hufschuhe im Gelände läuft, dann könnte ich mir gut vorstellen, dass die Hufsohle zu dünn geworden ist und es vllt. zu Huflederhautentzündung gekommen ist. Das könnte durch die Winterweide auch noch verstärkt worden sein, wie war diese weide denn beschaffen? Matschig oder gar steinig und hart (gefroren)? Das müsste die TÄ aber gecheckt haben, ist ja etwas naheliegendes. Aber der Huf wäre dabei vermutlich auch wärmer, dass hattest du ja verneint.
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Jonathan
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Jonathan »

Warm war bei uns selten was aber Pulsation zu spüren. Weißt du, wie man das tastet? Das wäre mein Ansatz, bevor ich sie in die Klinik schaffen würde.
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Doro31
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Doro31 »

SingtoMe hat geschrieben: 13.03.2023, 11:17
Jonathan hat geschrieben: 13.03.2023, 10:36 Ich hätte auch vorgeschlagen Mal Hufschuhe drauf zu machen oder einen Hufverband und zu gucken, ob das viel verbessert.

Weide ist eben auch weich, das lässt Hufe in die Breite wachsen und gibt wenig Anreiz für gesundes Hufwachstum. Mal Steine, Mal Asphalt, Mal weich wäre gut. Quasi alles. Aber jetzt geht's erstmal drum zu gucken, warum sie so läuft.

Wo wohnst du denn? Ich hätte einen tollen Ostheo Tip im Süden Deutschlands.
Wenn das Pferd barhuf ohne Hufschuhe im Gelände läuft, dann könnte ich mir gut vorstellen, dass die Hufsohle zu dünn geworden ist und es vllt. zu Huflederhautentzündung gekommen ist. Das könnte durch die Winterweide auch noch verstärkt worden sein, wie war diese weide denn beschaffen? Matschig oder gar steinig und hart (gefroren)? Das müsste die TÄ aber gecheckt haben, ist ja etwas naheliegendes. Aber der Huf wäre dabei vermutlich auch wärmer, dass hattest du ja verneint.
Sie ist schon immer beschlagen, nur auf der Winterweide sind alle Ponys barhuf. Und die Weide ist abwechselnd hart (gefroren) oder weich oder schneebedeckt, je nach Wetter halt.
In unseren Schmied habe ich viel Vertrauen, er kommt schon seit Jahren. Die Hufe sehen in meinen Augen immer sehr gut aus, so von Stellung und Steilheit her.

Jonathan hat geschrieben: 13.03.2023, 11:22 Warm war bei uns selten was aber Pulsation zu spüren. Weißt du, wie man das tastet? Das wäre mein Ansatz, bevor ich sie in die Klinik schaffen würde.
Du meinst, am Bein kurz oberhalb der Fessel? Das hat die TÄ gemacht, da war nichts zu spüren.

Jonathan hat geschrieben: 13.03.2023, 10:36 Wo wohnst du denn? Ich hätte einen tollen Ostheo Tip im Süden Deutschlands.
Kriegst PN :)


SingToMe, das klingt wirklich sehr passend mit der Reitbeteiligung für Euch! Ich wünsche Euch viel Spaß!
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SingtoMe
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von SingtoMe »

Liebe Doro,

danke für deine Antworten und deine Wünsche für unsere RB :)

Wenn euer Pferd das Jahr über beschlagen ist und im Winter nicht, dann kann das natürlich für die Hufe und speziell die Sohle/Wände eine stärkere Belastung sein, da sie ja erst durch den Bodenkontakt auf Dauer härter nachwachsen und den hat man mit Eisen ja nicht. Also zumindest wenn das Pferd nicht von Natur aus sehr harte hufe hat. Bei meinem Hafi war es damals so, als wir ihm nach jahren mit Eisen, die Eisen abgenommen haben, lief er sehr fühlig und die Wände sind weggebrochen. Er brauchte insgesamt ein Jahr, bis alles gut und hart nachgewachsen war. So lange braucht ein Huf um durchzuwachsen.

zurück zu euch, das müsste Mmn nichts mit schlechtem Arbeiten des Schmieds zu tun haben, sondern könnte einfach eine Überforderung für das System Huf sein, ist jetzt nur eine Idee von mir. Warm / pulsierend müsste es am Huf sein, denn dort sitzt ja die Entzündung. Zumindest würde ich als Laie das so sagen.

Hat sie jetzt wieder eisen drauf? Dann müsste es sich relativ schnell bessern oder was meint ihr? Denn die Sohle würde ja dann wieder entlastet werden.
Es kann natürlich auch was ganz anderes sein.

Liebe Grüße Nina
Schnecki (2015) & Pfötchen (2018)
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