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Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez
Verfasst: 18.06.2016, 18:14
von 7erendipity
Hallo und herzlich Willkommen,
Ich sehe das genauso wie Kirschquark und es bringt dir ja nix nur aus Angst vor der Risikoklassifizierung die auffälligen Werte einfach zu ignorieren..damit gefährdest du im schlimmsten fall dich und dein Kind. Ich würde aber auch raten dich direkt zu einen mit gestationsdiabetes erfahrenen diabetologen überweisen zu lassen, das ist sinnvoller als erstmal das normale Prozedere beim gyn zu durchlaufen. Drücke dir die Daumen dass doch nix ist!
Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez
Verfasst: 18.06.2016, 18:34
von Feuerkind
Ich würde dir auch dringend raten den Test machen zu lassen.
Was sagt denn deine Hebamme dazu?
Bei mir war es damals meine GH Hebamme die mir anriet den Test machen zu lassen (und sie behielt recht),aufgrund ihres Tastbefundes mit recht großem Kind und viel Fruchtwasser.
Ich hatte mit Normalgewicht,24Jahren und keiner familiären Belastung auch kein Risikofaktor und hatte trotzdem Sws-Diabetes
Die bei meiner Hebamme übrigens kein Ausschluss für eine außerklinische Geburt war,so lange sie nicht insulin pflichtig gewesen wäre.
Feuerkind mit kleiner Nachtdämonin (11/14)
Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez
Verfasst: 21.06.2016, 12:27
von Rikitiki
Nein, ignorieren werde ich die Werte natürlich nicht! Mein Gedanke war nur, wenn die Konsequenz eines positiven Tests eh erstmal nur eine Ernährungsumstellung und zuhause messen bedeutet, warum kann ich das nicht auch selbst umsetzen ohne diesen Risikovermerk im Mutterpass zu haben.
Meine Hebamme weiß davon noch nichts und wie gesagt, weder FÄ noch Hebamme haben den Test für besonders notwendig befunden...

Das Baby ist (bisher) völlig zeitgerecht von der Größe, die Fruchtwassermenge auch. Da ich aber erst in 10 Wochen wieder einen US habe, würde man Auffälligkeiten eben auch erst spät bemerken. Ich denke ich werde diese Woche mal weitermessen und wenn die Werte so hoch bleiben wirklich zum Diabetologen gehen.
Übers WE waren übrigens alle Werte völlig normal! Kann Stress und Schlafmangel denn solche Auswirkungen haben?!
Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez
Verfasst: 21.06.2016, 14:25
von Feuerkind
Die Konsequenz wäre eine engmaschigere Überwachung,die dann ja auch sinnvoll ist
Oder aber der Test ist negativ und du kannst aufhören dich zu stressen
Woher solche zu hohen Werte kommen kann man dann mit dem Diabetologen besprechen
Wurde das gerät auf dich eingestellt?
Mein Diabetologe meinte die muss man bei schwangeren immer mal abgleichen,durch die Hormonumstellungen gibt es oft mal Messfehler
Deswegen wurde mein Gerät immer mit dem dort gegen kontrolliert
Feuerkind mit kleiner Nachtdämonin (11/14)
Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez
Verfasst: 21.06.2016, 14:54
von Peppa
Hast du das Gerät und die Charge der Messstäbchen mal mit der beiliegenden Lösung getestet? Auf den Behältern der Stäbchen steht der zulässige Bereich. Bei mir hat das Gerät leider auch schon nach kurzer Zeit falsch hohe Werte produziert (zum Schluss über 40 mg/dl zu hoch). Allerdings habe ich zwei Mal einen unauffälligen OGTT als Beruhigung

Mache den 75g-OGTT unbedingt beim Diabetologen, es ist ziemlich gut möglich, dass du gar keinen GDM hast und bist dann beruhigt. Sollte es anders sein: nur vom Ignorieren geht es nicht weg. ...es wäre sehr wichtig für das Kind, dies gut zu überwachen. Hast du Angst um die HG? Ich meine, wenn es diätetisch eingestellt werden kann, spricht da nichts dagegen? Und ehrlich, wenn man doch Insulin bräuchte, dann wäre die Einstellung erst recht essentiell und für das Kind wichtiger als die HG....also m.E.n. , oder?
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Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez
Verfasst: 21.06.2016, 17:05
von 7erendipity
Stress, Schlafmangel, Krankheit, können alle falsch hohe Werte machen. Außerdem dürfen die Geräte bis 15% Abweichung haben, deshalb sind sie zum selber Screenen auch nur bedingt geeignet. Du kannst wie Peppa schon erwähnt hat mit einer messlösung mal checken, da hast du aber auch einen sehr großen Bereich der angezeigt werden kann.
Ab einer bestimmten SSW gehört auch meines Wissens ein Dopplers der Gefäße dazu, nicht nur Fruchtwasser und Größe des Kindes. Und zu guter letzt werfe ich nochmal ein: ich war super konsequent mit meiner Ernährung, hatte in ca. 10 Wochen GDM vielleicht fünf richtige Ausreißer und mein Kind kam über eine Woche vor ET - die Plazenta war trotzdem schon arg mitgenommen, obwohl Fruchtwasser, doppler und Gewicht des Kindes (3100 g) alles normal war. Will sagen: es ist gut wenn auch Fachpersonal von deinem Risiko weiß.
Und auch bei rein diätetisch eingestelltem GDM kann es zu hypoglykämien beim Kind nach der Geburt kommen, nur so zur Info.
Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez
Verfasst: 24.06.2016, 13:00
von elocin83
@7erendipity: ist denn die Verkalkung der Plazenta definitiv aufgrund des GDMs? Oder kann das auch andere Ursachen haben?
Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez
Verfasst: 24.06.2016, 13:15
von Kirschquark
Ich hatte eine stark verkalkte Plazenta bei Nr. 1, da hatte ich aber keinen GDM (zwei oGTT + viele BZTP).
Ständig wurde ich verdächtigt, heimlich zu rauchen... habe ich aber nicht.
Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez
Verfasst: 24.06.2016, 13:38
von Lotti
Kirschquark hat geschrieben:
Ständig wurde ich verdächtigt, heimlich zu rauchen... habe ich aber nicht.
Das ist ja übel [emoji43]
Ich hatte zwei mal diätisch eingestellten GDM mit sehr wenigen Ausreißern (dafür musste ich mich allerdings ganz schön quälen), die Kinder kamen ET +5 und +4 und die Plazenten waren tiptop, beide Male waren alle aus dem Häuschen wie gut die aussahen.
Ich will damit nur sagen, auch das ist möglich.
Re: (Gestations-) Diabetes: Tips, Austausch und erprobte Rez
Verfasst: 24.06.2016, 13:40
von 7erendipity
Also ich hatte keine anderen Risikofaktoren und bei meiner großen Tochter sah sie bei 39+3 noch taufrisch aus, deshalb haben sie mir im Krankenhaus gesagt dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Diabetes kommt. Ich wollte damit auch nur sagen, dass trotz aller positiver Untersuchungsergebnisse die Plazenta nicht mehr ganz gesund war , und die Verkalkungen waren im Ultraschall kurz vorher nicht zu sehen.0