serotonin hat geschrieben:gibt es möglichkeiten/tricks, mit einem älteren kind (2 3/4 j alt) irgendwie an der stilltechnik zu arbeiten? als ich mit dem 2. kind schwanger wurde, fingen die schmerzen beim stillen an, weil die brustwarzen so empfindlich wurden.
ich habe mehr und mehr den eindruck, dass es nicht nur an der technik des groesseren kindes liegt. es gibt zwar auch nicht-schwanger bzw ohne frisches baby frauen, die sich ueber schmerzen an der brust wegen nicht gut angedocktem grossen kind beschweren (nach langer beschwerdefreier stillzeit), aber grundsaetzlich scheint mir die hormonelle umstellung seitens der mutter durch schwangerschaft und geburt "schuld" zu sein. natuerlich kannst du versuchen, sie abzudocken, ihr einen weit geoeffneten mund vormachen und wieder andocken (oder mund auf sagen, deine ist ja schon groesser

), aber der positive effekt ist denkbar gering, allermeistens. dein baby ist noch sehr klein. es wird bei den meisten frauen deutlich besser (=weniger unangenehm oder sogar schmerzhaft) einige monate nach geburt.
leider ist es nach entbindung nicht besser...wohl aber wenn das baby stillt, also muss es denke ich an der technik liegen.
kleine babys haben ja auf eine art mehr zug als grosse und auf der anderen seite weniger. und trotzdem ist genau diese wahrnehmung wie bei dir ganz typisch. das kleine zu stillen ist halt "richtig", das grosse wird - unbewusst - "vom schoss geschubst". fuer viele frauen fuehlt es sich "falsch" an, das grosse kind zu stillen, auch wenn sie es freiwillig und gerne tun.
die brustwarze ist nicht sehr weit im mund, darauf habe ich schon öfter hingewiesen und dann nochmal ab/angedockt, aber richtig gut wird es nicht. derzeit breche ich das stillen immer so nach 2-3 min ab, weil es dann zu sehr schmerzt. es fühlt sich konstant unangenehm an, auf der einen seite mehr als auf der anderen, hört aber kurz nach dem stillen idr wieder auf. jetzt grade ist es aber so schlimm dass es an der einen brust wirklich unangenehm war, das baby zu stillen.
also hat es so lange vorgehalten, dass auch das stillen des babys unangenehm war? wenn du weiter schmerzen hast, mach bitte einen eigenen thread auf und wir schauen gemeinsam, was das fuer schmerzen sind, wo sie herkommen usw.
denke das problem könnte evtl sein dass sich durch schwangerschaft die milchproduktion umgestellt hat und damit auch die technik vom kind geändert wurde?
du meinst, dass das trocken nuckeln waehrend der schwangerschaft die technik des grossen kindes "verhunzt" haben koennte? oder was meinst du?
oder es liegt am vielen rumhampeln an der brust - aber auch beim liegen ist es nicht richtig gut, nur etwas besser.
das rumhampeln macht es bestimmt nicht besser.
grundsaetzlich bewirkt die hormonelle umstellung um geburt rum, dass die brustwarzen empfindlicher sind. es ist also nicht unbedingt "gewoehnungsschmerz" weil frau noch nie gestillt hat, der die schmerzen beim ersten stillen bei vielen frauen verursacht, sondern aehnliche schmerzen haben auch tandemstillende frauen beim sechsten kind.
zusammenfassend: richtig *machen* faellt mir wenig ein. pass auf, dass deine brust nicht auf eine art leidet, die das stillen des kleinen beeinflussen koennte. bei mir wurde es deutlich besser (=schmerzfrei), noch vor drei monate nach der geburt.
liebe gruesse, tania
ModTeam Stillberatung