Milcherhaltung bei 3-wöchiger Trennung
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SteffiJ
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Re: Milcherhaltung bei 3-wöchiger Trennung
Ganz ehrlich? Klar war zu erwarten, dass hier auch kritische Stimmen laut würden. Aber für mich lesen sich einige Aussagen hier schon sehr nach "Wertung", nicht mehr nach sachlich-kritischer Auseinandersetzung mit dem Thema und vor allem den Fragen.
Monsmasima hat doch geschrieben, dass sie sich diese Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht hat. Und dass sie durchaus Bedenken hat, aber nach langem Abwägen diese Entscheidung nun getroffen hat. Mädels, Bindung hin, Bindung her, selbst mein Kleiner, der ein enormes Mama-Kind ist kommt durchaus mal eine Weile gut mit dem Papa klar. Wenn ich jetzt ins KH müßte oder aus einem anderen dringenden Grund ein paar Tage weg, hätte ich wahrscheinlich ein unheimlich schlechtes Gefühl und keine ruhige Minute. Aber ich glaube sicher daran, dass es ihm in der Zeit nicht schlecht gehen würde, denn der Papa ist doch (oder sollte es zumindestens sein) eine sehr enge Vertrauensperson! Jemand den er kennt und liebt und eben vertraut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine Trennung, bei der ja eine Hauptbezugsperson bleibt und die man auch schon im Vorfeld vorbereiten kann, wirklich sofort ein Trauma erleidet.
Und was die Entscheidung an sich betrifft - doch, ich kann mir schon Situationen vorstellen, in denen eine solche Entscheidung fällt. Auch wenn es für mich total schlimm wäre, jetzt für so einen Zeitraum von meinen beiden getrennt zu sein. Aber ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass auch in der "heilsten" Welt auf einmal alles zusammenbrechen kann - dann ist der Papa (sei es durch einen Unfall, eine Krankheit oder durch seine Entscheidung) weg und was ist dann wenn die Mama ohne Ausbildung da steht? Meine Mama hatte ihr Studium Gott sei Dank beendet und konnte dann Vollzeit arbeiten und so sich und uns drei Kinder über Wasser halten. Ich finde schon, dass man auch diese Verantwortung gegenüber den Kindern hat, im Falle einer Familienkatastrophe noch für sie sorgen zu können. Oder auch ihnen später Dinge zu ermöglichen, die vielleicht mit nur einem Gehalt nicht drin sind und seien es nur Klassenfahrten, ein Studium, etc...
Bei uns hat es auch eben so grade gereicht, große Sprünge waren nicht drin. Aber es hat eben gereicht, weil meine Mama das geleistet hat. Sie hat ihr Studium auch mit drei Kindern schlußendlich beendet und wir waren oft abwechselnd bei ihr, unserem Vater oder unserer Oma (die ich heiß und innig liebe). In der Examenszeit auch mal für Wochen. Aber daher hab ich meinen Knacks sicher nicht, der kommt davon, dass mein Vater einfach von einem Tag auf den nächsten abgehauen ist als ich 13 war...
Und aus genau diesem Grund möchte auch ich jetzt dann möglichst flottendlich mein Studium beenden, selbst wenn ich nicht zwingend arbeiten müsste sobald mein Mann mal in der Praxis ist. Momentan brauchen wir meinen Mini-Verdienst aber noch.
Sorry, das ist jetzt echt etwas ausgeufert, aber musste grade raus...
Monsmasima hat doch geschrieben, dass sie sich diese Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht hat. Und dass sie durchaus Bedenken hat, aber nach langem Abwägen diese Entscheidung nun getroffen hat. Mädels, Bindung hin, Bindung her, selbst mein Kleiner, der ein enormes Mama-Kind ist kommt durchaus mal eine Weile gut mit dem Papa klar. Wenn ich jetzt ins KH müßte oder aus einem anderen dringenden Grund ein paar Tage weg, hätte ich wahrscheinlich ein unheimlich schlechtes Gefühl und keine ruhige Minute. Aber ich glaube sicher daran, dass es ihm in der Zeit nicht schlecht gehen würde, denn der Papa ist doch (oder sollte es zumindestens sein) eine sehr enge Vertrauensperson! Jemand den er kennt und liebt und eben vertraut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine Trennung, bei der ja eine Hauptbezugsperson bleibt und die man auch schon im Vorfeld vorbereiten kann, wirklich sofort ein Trauma erleidet.
Und was die Entscheidung an sich betrifft - doch, ich kann mir schon Situationen vorstellen, in denen eine solche Entscheidung fällt. Auch wenn es für mich total schlimm wäre, jetzt für so einen Zeitraum von meinen beiden getrennt zu sein. Aber ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass auch in der "heilsten" Welt auf einmal alles zusammenbrechen kann - dann ist der Papa (sei es durch einen Unfall, eine Krankheit oder durch seine Entscheidung) weg und was ist dann wenn die Mama ohne Ausbildung da steht? Meine Mama hatte ihr Studium Gott sei Dank beendet und konnte dann Vollzeit arbeiten und so sich und uns drei Kinder über Wasser halten. Ich finde schon, dass man auch diese Verantwortung gegenüber den Kindern hat, im Falle einer Familienkatastrophe noch für sie sorgen zu können. Oder auch ihnen später Dinge zu ermöglichen, die vielleicht mit nur einem Gehalt nicht drin sind und seien es nur Klassenfahrten, ein Studium, etc...
Bei uns hat es auch eben so grade gereicht, große Sprünge waren nicht drin. Aber es hat eben gereicht, weil meine Mama das geleistet hat. Sie hat ihr Studium auch mit drei Kindern schlußendlich beendet und wir waren oft abwechselnd bei ihr, unserem Vater oder unserer Oma (die ich heiß und innig liebe). In der Examenszeit auch mal für Wochen. Aber daher hab ich meinen Knacks sicher nicht, der kommt davon, dass mein Vater einfach von einem Tag auf den nächsten abgehauen ist als ich 13 war...
Und aus genau diesem Grund möchte auch ich jetzt dann möglichst flottendlich mein Studium beenden, selbst wenn ich nicht zwingend arbeiten müsste sobald mein Mann mal in der Praxis ist. Momentan brauchen wir meinen Mini-Verdienst aber noch.
Sorry, das ist jetzt echt etwas ausgeufert, aber musste grade raus...
Liebe Grüße,
Steffi mit großer S.(09/04), mittlerem P.(08/08) und kleiner I.(02/12) und ganz kleiner E. (07/14)
ClauWi®-Trageberaterin (AK 11/13)
Mitglied im Tragenetzwerk e.V.
Steffi mit großer S.(09/04), mittlerem P.(08/08) und kleiner I.(02/12) und ganz kleiner E. (07/14)
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- Bettina
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Re: Milcherhaltung bei 3-wöchiger Trennung
Interessant finde ich auch, dass die Abwesenheit heftig bewertet wird, aber ihr Anliegen, danach weiter zu stillen als Leistung keines wegs angerechnet wird.
Hey, hier will jemand TROTZ dreiwöchiger Abwesenheit STILLEN.
Die Frau, unter deren Dissertation ich mehrere Jahre gearbeitet habe, hat sich nach einem Jahr für zwei Wochen in den Urlaub versetzt, DAMIT ihr Sohn endlich abstillt!
Hey, hier will jemand TROTZ dreiwöchiger Abwesenheit STILLEN.
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Liebe Grüße
Bettina mit zwei recht großen Mädchen
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"Und doch fragt mich jeder neue Tag, auf welcher Seite ich steh.
Und ich schaff's einfach nicht, einfach zuzusehen, wie alles den Berg runtergeht.
Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier?
Wie, wenn ohne Liebe? Wer, wenn nicht wir?" [Rio Reiser]
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- tata
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Re: Milcherhaltung bei 3-wöchiger Trennung
@bettina
Doch, das hatte ich damit
Klar ist es lobenswert dass sie weiterstillen will, aber ich befürchte bzw. erwarte dass das Kind dann nicht mehr will/kann
Wäre schön wenn die Stillbeziehung da unbeschadet durchkäme, aber wenn nicht: wäre das wohl das kleinere Übel?
Hier gehts einfach um Prioritäten, und die muss letztendlich jede Familie für sich selbst setzen.
Und ich gehe auch Kompromisse ein und setze meine Kinder manchmal Unannehmlichkeiten aus, weil ich Geld dazu verdienen MUSS, doch alles in einem Rahmen den wir noch ertragen und ausgleichen können. Meiner Meinung nach kann mein Mann, der eine innige Bindung zu den Kindern hat, MAL auf die Kids aufpassen, aber dauerhaft ist er kein Mutterersatz. Bindung ist nicht gleich Bindung.
Doch, das hatte ich damit
ausdrücken wollen.tata hat geschrieben: Schön wäre wenn das Kind dann wirklich noch stillen mag, das wäre wahrscheinlich heilsam für beide.
Klar ist es lobenswert dass sie weiterstillen will, aber ich befürchte bzw. erwarte dass das Kind dann nicht mehr will/kann
Wäre schön wenn die Stillbeziehung da unbeschadet durchkäme, aber wenn nicht: wäre das wohl das kleinere Übel?
Hier gehts einfach um Prioritäten, und die muss letztendlich jede Familie für sich selbst setzen.
Und ich gehe auch Kompromisse ein und setze meine Kinder manchmal Unannehmlichkeiten aus, weil ich Geld dazu verdienen MUSS, doch alles in einem Rahmen den wir noch ertragen und ausgleichen können. Meiner Meinung nach kann mein Mann, der eine innige Bindung zu den Kindern hat, MAL auf die Kids aufpassen, aber dauerhaft ist er kein Mutterersatz. Bindung ist nicht gleich Bindung.
Wir betreuen in Notfallpflege Kinder von 0-10 Jahren. Manche bleiben wenige Tage, manche mehrere Monate bei uns.
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Lösche Benutzer 2178
Re: Milcherhaltung bei 3-wöchiger Trennung
Ja, das entspricht auch meinem Eindruck, den ich schon mal hier ausgedrückt habe und dabei von "anmaßend" sprach, da wir alle nach wie vor die Lebens- und Betreuungssituation des Kindes nicht kennen. Warum vermuten manche von euch, dass die Mutter (die einzige) Hauptbezugsperson ist? Das kann so sein, muss aber nicht - wir wissen es nicht.SteffiJ hat geschrieben:Ganz ehrlich? Klar war zu erwarten, dass hier auch kritische Stimmen laut würden. Aber für mich lesen sich einige Aussagen hier schon sehr nach "Wertung", nicht mehr nach sachlich-kritischer Auseinandersetzung mit dem Thema und vor allem den Fragen.
Dass nachträglich einige sich so korrigiert haben, dass die getroffene Aussage ja "natürlich" nur für SIE SELBST stimmt, machts irgendwie nur wenig besser, finde ich. Immerhin klingts ein bisschen nach sorry sagen.
Das klingt mir für mich recht traurig und mich interessiert, warum du das so einschätzt? Warum kann nur eine "Mutter", was bei uns im Regelfalle Frauen leisten? Ich verstehe das wirklich nicht. Das ist eine ernst gemeinte, keine ironische Frage.tata hat geschrieben: Meiner Meinung nach kann mein Mann, der eine innige Bindung zu den Kindern hat, MAL auf die Kids aufpassen, aber dauerhaft ist er kein Mutterersatz. Bindung ist nicht gleich Bindung.
- tata
- gehört zum Inventar
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Re: Milcherhaltung bei 3-wöchiger Trennung
Wenn es Dich interessiert kannst Du mir eine PN schreiben, denn zum eigentlichen Thema habe ich mich genug geäußert, und das m.M.n. nicht unsachlich oder wertend. Ich ziehe meine laienhaften Interpretationen aus meiner Arbeit mit Kindern und Erfahrungen anderer, als auch aus Fachbüchern und Seminarenschilf hat geschrieben:Das klingt mir für mich recht traurig und mich interessiert, warum du das so einschätzt? Warum kann nur eine "Mutter", was bei uns im Regelfalle Frauen leisten? Ich verstehe das wirklich nicht. Das ist eine ernst gemeinte, keine ironische Frage.tata hat geschrieben: Meiner Meinung nach kann mein Mann, der eine innige Bindung zu den Kindern hat, MAL auf die Kids aufpassen, aber dauerhaft ist er kein Mutterersatz. Bindung ist nicht gleich Bindung.
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Steffi_B
- gut eingelebt
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- Registriert: 21.05.2009, 00:13
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Re: Milcherhaltung bei 3-wöchiger Trennung
Hallo monsmasima,
ich kann Dich gut verstehen und weiss, wie schwer man sich so eine Entscheidung macht. Vor ein paar Jahren, da war mein Sohn 1,75 Jahre, da musste ich auch für 5 Tage weg. Wir haben jeden Tag mehrmals telefoniert. Er hat schon immer ein super Verhältnis zu seinem Papa gehabt und scheinbar ist das ja auch bei euch so. Eigentlich hatte ich nie wirklich Bedenken gehabt, dass er sich bei ihm nicht wohlfühlen, sondern nur dass er mich halt schon sehr vermissen könnte. Das Telefonieren mit Foto in der Hand hat sehr geholfen. Als ich wiederkam, war die Freude riesengroß, aber einen "Schaden" hat er nie gehabt. Auch mein Mann hat gesagt, dass die Tage harmonisch und wie immer waren. Wir (also mein Mann und Sohn) haben als ein kleines Ritual ein Foto von mir mit ins Bett gegeben. Vielleicht hat ihm das auch geholfen. Ich denke, wichtig ist, dass Du mit einem starken und sicheren Gefühl fährst, dass ihm sagt, es ist schon alles in Ordnung so, wie es nun ist, dass Du Vertrauen in ihn hast und dass du ja wieder kommst. Und dass auch Dein Mann genauso fühlt und denkt. Dann klappt das auch.
Aber weshalb ich eigentlich auch schreibe, vielleicht kannst Du ja eine Flasche kaufen oder leihen, mit der das Saugen wie an der Brust ist? Ich weiss nicht, ob das funktioniert, aber es wäre sicher ein Versuch, wenn Du Angst hast, dass er es verlernt. Der Habermannsauger (Medela) wäre so was, denke ich. Was sagen denn die Stillberaterinnen dazu?
Dann ist mir noch was eingefallen. Könnte es vielleicht sein, dass Du Gelder beantragen kannst, um das Beisein Deines Kindes mit Begleitperson zu finanzieren? Vielleicht gibt es das ja. Bei Stipendien gibt es das jedenfalls. Du könntest sicher mal beim Jugendamt nachfragen oder beim Bafög-Amt oder beim Sozialamt. Oder weiss jemand sowas hier im Forum?
Ich wünsche Euch alles Gute!
Liebe Grüße
Steffi
ich kann Dich gut verstehen und weiss, wie schwer man sich so eine Entscheidung macht. Vor ein paar Jahren, da war mein Sohn 1,75 Jahre, da musste ich auch für 5 Tage weg. Wir haben jeden Tag mehrmals telefoniert. Er hat schon immer ein super Verhältnis zu seinem Papa gehabt und scheinbar ist das ja auch bei euch so. Eigentlich hatte ich nie wirklich Bedenken gehabt, dass er sich bei ihm nicht wohlfühlen, sondern nur dass er mich halt schon sehr vermissen könnte. Das Telefonieren mit Foto in der Hand hat sehr geholfen. Als ich wiederkam, war die Freude riesengroß, aber einen "Schaden" hat er nie gehabt. Auch mein Mann hat gesagt, dass die Tage harmonisch und wie immer waren. Wir (also mein Mann und Sohn) haben als ein kleines Ritual ein Foto von mir mit ins Bett gegeben. Vielleicht hat ihm das auch geholfen. Ich denke, wichtig ist, dass Du mit einem starken und sicheren Gefühl fährst, dass ihm sagt, es ist schon alles in Ordnung so, wie es nun ist, dass Du Vertrauen in ihn hast und dass du ja wieder kommst. Und dass auch Dein Mann genauso fühlt und denkt. Dann klappt das auch.
Aber weshalb ich eigentlich auch schreibe, vielleicht kannst Du ja eine Flasche kaufen oder leihen, mit der das Saugen wie an der Brust ist? Ich weiss nicht, ob das funktioniert, aber es wäre sicher ein Versuch, wenn Du Angst hast, dass er es verlernt. Der Habermannsauger (Medela) wäre so was, denke ich. Was sagen denn die Stillberaterinnen dazu?
Dann ist mir noch was eingefallen. Könnte es vielleicht sein, dass Du Gelder beantragen kannst, um das Beisein Deines Kindes mit Begleitperson zu finanzieren? Vielleicht gibt es das ja. Bei Stipendien gibt es das jedenfalls. Du könntest sicher mal beim Jugendamt nachfragen oder beim Bafög-Amt oder beim Sozialamt. Oder weiss jemand sowas hier im Forum?
Ich wünsche Euch alles Gute!
Liebe Grüße
Steffi


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jusl
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- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Milcherhaltung bei 3-wöchiger Trennung
vielleicht kannst Du ja eine Flasche kaufen oder leihen, mit der das Saugen wie an der Brust ist? Ich weiss nicht, ob das funktioniert, aber es wäre sicher ein Versuch, wenn Du Angst hast, dass er es verlernt. Der Habermannsauger (Medela) wäre so was, denke ich. Was sagen denn die Stillberaterinnen dazu?
Nee, im Ernst: der Habermannfeeder (ein SAUGER ist er strenggenommen nämlich nicht
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, wie der Einsatz dieses Spezial-Stillhilfsmittels verhindern könnte, dass sich ein Kleinkind vom Stillen entwöhnt.
LG;
Julia
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Lösche Benutzer 2178
Re: Milcherhaltung bei 3-wöchiger Trennung
Guten Morgen,tata hat geschrieben:Wenn es Dich interessiert kannst Du mir eine PN schreiben, denn zum eigentlichen Thema habe ich mich genug geäußert, und das m.M.n. nicht unsachlich oder wertend. Ich ziehe meine laienhaften Interpretationen aus meiner Arbeit mit Kindern und Erfahrungen anderer, als auch aus Fachbüchern und Seminarenschilf hat geschrieben:Das klingt mir für mich recht traurig und mich interessiert, warum du das so einschätzt? Warum kann nur eine "Mutter", was bei uns im Regelfalle Frauen leisten? Ich verstehe das wirklich nicht. Das ist eine ernst gemeinte, keine ironische Frage.tata hat geschrieben: Meiner Meinung nach kann mein Mann, der eine innige Bindung zu den Kindern hat, MAL auf die Kids aufpassen, aber dauerhaft ist er kein Mutterersatz. Bindung ist nicht gleich Bindung.
das mache ich - es interessiert mich nämlich tatsächlich.
- Bettina
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Re: Milcherhaltung bei 3-wöchiger Trennung
Aus Fachbüchern etc. pp. lese ich auch, dass meine Kinder drogengefährdet, bindungsunfähig und was weiß ich noch sind, WEIL ich meine Kinder mit unter 3 Jahren fremdbetreuen lassen habe.tata hat geschrieben:Wenn es Dich interessiert kannst Du mir eine PN schreiben, denn zum eigentlichen Thema habe ich mich genug geäußert, und das m.M.n. nicht unsachlich oder wertend. Ich ziehe meine laienhaften Interpretationen aus meiner Arbeit mit Kindern und Erfahrungen anderer, als auch aus Fachbüchern und Seminaren
Da ich persönlich aber noch früher "weggegeben" werden musste und gut mit mir und der Welt klargekommen bin, konnte ich das trotz vieler Probleme (vor allen Dingen meienrseits als Weichspülermutti
Mein Mann ist ein liebevoller Vater und ja, meine Kinder sind während der Stillzeit nicht wirklich begeistert gewesen, wenn ich sie ihm überlassen habe, ABER das liegt doch jeweils in dem entsprechenden Kind! Wenn ich aber weiß, dass mein Mann eine super Betreuungsperson ist, dass mein Sohn ihn auch als solches annehmen kann, dann finde ich, sollte einer Ausbildung, die die Zukunft sichern wird, absolut nichts im Wege stehen. Es ist verdammt schwer, sich dazu durchzuringen, es ist verdammt hart, sich jeden Tag, den man sein Kind an der Brust hat zu sagen, dass es bald drei Wochen lang nicht so sein wird, man aber trotzdem versuchen möchte, dass die Stillzeit für beiden nach der Trennung weiter geht. Da muss man sich bitte nicht noch hier von Quasi-Fachfrauen sagen lassen, dass es verantwortungslos ist und dass man dem Kinde sonst etwas zumutet. Ich finde das verdammt unfair.
Meine Mutter hat wie schon erwähnt eine Nierenbeckenentzündung bekommen, als ich drei Monate alt war und nach Deiner Definition, die Du auch aus Büchern hast, müsste ich auch einen Schaden fürs Leben haben.
Hab ich den
Liebe Grüße
Bettina mit zwei recht großen Mädchen
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- tata
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Re: Milcherhaltung bei 3-wöchiger Trennung
Also dann sollen hier alle "weichgespült" keinerlei Bedenken zum Ausdruck bringen, bin ich im falschen Forum gelandet?
Wenn es nicht erträglich ist, sich aufgrund von Informationen eine Meinung zu bilden und dann den besten Weg zu gehen, dann kann man sich per PN an die Stillberaterinnnen wenden oder bestenfalls persönlich.
Wenn es eben unerläßlich ist, dann tut frau es eben. Aber nicht ohne Nutzen und Risiko abzuwägen, und wenn dies der beste und gangbare Weg für diese Familie ist, gut, dann ist es so. Trotz allem ist das hier ein öffentliches Forum, wo alle lesen, und wenn nicht alle Aspekte beleuchtet werden entsteht am Ende der EIndruck dass man ohne Bedenken die Kinder einfach mal abgeben kann. Und das ist risikobehaftet auch wenn Kinder aufgrund mangelnder Körpergröße oft schlichtweg nicht ernst genommen werden. Ich habe mich ganz allgemein auf SO EINE Situation bezogen, dachte eigentlich das klommt so rüber und ziehe mir den unfair-wertend-Schuh jetzt mal nicht an.
Wenn ich irgendwen verletzt habe tut es mir leid.
Wenn es nicht erträglich ist, sich aufgrund von Informationen eine Meinung zu bilden und dann den besten Weg zu gehen, dann kann man sich per PN an die Stillberaterinnnen wenden oder bestenfalls persönlich.
Wenn es eben unerläßlich ist, dann tut frau es eben. Aber nicht ohne Nutzen und Risiko abzuwägen, und wenn dies der beste und gangbare Weg für diese Familie ist, gut, dann ist es so. Trotz allem ist das hier ein öffentliches Forum, wo alle lesen, und wenn nicht alle Aspekte beleuchtet werden entsteht am Ende der EIndruck dass man ohne Bedenken die Kinder einfach mal abgeben kann. Und das ist risikobehaftet auch wenn Kinder aufgrund mangelnder Körpergröße oft schlichtweg nicht ernst genommen werden. Ich habe mich ganz allgemein auf SO EINE Situation bezogen, dachte eigentlich das klommt so rüber und ziehe mir den unfair-wertend-Schuh jetzt mal nicht an.
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