So, habe mir das Buch jetzt mal geliehen. Wir hatten vom TaMu- Kurs ein Paar Bücher zum Ausleihen bekommen, ich habe mir halt dieses gefriffen.
Den Ansatz finde ich gar nicht mal soo schlecht, für seine Zeit wirklich fortschrittlich, würde ich jetzt mal so sagen.
Als ich den Anfang gelesen habe, fand ich das Buch gar nicht mal schlecht. Dreikurs schreibt über partnerschaftliches Zusammenleben mit Kindern, Kinder, statt zu entmutigen, lieber zu ermutigen, und zeigt die Wege dafür auf, die für mich auch recht schlüssig klingen.
Ich sehe es auch so, dass viele Kinder, wenn sie kleine Rabauken sind, Aufmerksamkeit verlangen und diese durch das Schimpfen auch bekommen, dann wieder was anstellen, um Aufmerksamkeit in Form von Schimpfen zu bekommen.
Kloeters sagt es ja ähnlich.
Als ich dann allerdings bei der Hälfte angelangt war, bin ich zu der Horst - Passage gekommen. Ab da ging das Buch dann bergab, ich hab auch nur noch durchgeblättert. Er wiederspricht sich da für mich auch, weil gerade das Horstbeispiel für mich nicht gerade partnerschaftlich und ermutigend klingt...
Er spricht von Demokratie auch in der Erziehung, da ja auch die Umgebung nicht mehr autokratisch ist und sich die Familie demnach anpassen sollte.
So sagt er zum Beispiel, man sollte Kindern immer eine Wahl lassen. Die Wahl finde ich in den meisten Beispielen für mich allerdings nicht sehr groß: Zum Bsp. soll ein Kind den Raum verlassen und gibt dem Kind die Wahl: Willst Du alleine gehen oder soll ich dich raustragen?
