Das finde ich aber auch wirklich schräg von deiner Freundin! Meine kinderlose Freundin, die ich oben erwähnte und die häufiger mal auf die Kinder aufpasst, hat hier selbstverständlich auch schon Weihnachten gefeiert, kennt meine ganze Familie und ist natürlich immer eingeladen (sie ist auch die Patin eines Kindes und schon deshalb oft dabei). Auch meine andere Freundin, die Patin eines meiner Kinder ist, gehört mit der ganzen Familie dazu. Wir haben gerade letztes Wochenende alle zusammen die Konfirmation ihrer Ältesten gefeiert. Ansonsten käme mir das sehr wie eine Einbahnstraße vor.Sam hat geschrieben: 05.06.2023, 07:53
Als ich noch keine Kinder hatte, habe ich einige Jahre viel die Kinder einer Freundin besucht und auch betreut, die sonst kein „Dorf“ hatte. Ich fand das ein wenig schwierig, weil zu den Kindern (und umgekehrt) eine enge Bindung entstand, ich öfter im Notfall angerufen wurde, ich aber gleichzeitig „ja nicht zur Familie“ gehörte und daher dann sehr viel nicht miterleben durfte (sowas wie Familienfeiern, Geburtstage). Die Freundschaft hat sich aufgelöst und für einen eigenständigen Kontakt waren die Kinder zu klein. Das tut mir heute noch leid, die Kinder sind mittlerweile erwachsen, aber ich denk oft an sie.
Also bei sowas mitbedenken, dass man dadurch auch enge Bindungen entstehen lässt, überlegen, ob man die Person dann auch bei Familienfeiern dabei haben will etc…
Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
-
Erinnya
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1716
- Registriert: 03.10.2018, 21:11
Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Erinnya mit drei Kindern (*2012, *2015 und *2018)
-
Stine
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 434
- Registriert: 16.12.2022, 20:39
Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Ich finde hier wird manchmal zu viel in Richtung Betreuung gedacht. Das ist zwar auch wichtig, aber ich finde es wichtig, dass man sich auch um seiner selbst Willen sein Sozialgefüge erhält und auch, dass man seinen Kindern quasi eine Person B anbieten, so nach dem Motto: "Wenn du ein Problem hast und zu mir nicht kommen willst, dann kann dir XY helfen." Das finde ich auch insbesondere für ältere Kinder wichtig. Ob das dann tatsächlich funktioniert, wenn es darauf ankommt, ist eine andere Frage, aber ich hoffe, dass mein Kind dann ggf. Hilfe erhalten kann, auch wenn es ihr unangenehm wäre zu mir zu kommen.
Ich hab es nie aus meiner ländlichen Heimat "raus geschafft" (total blöde Bezeichnung dafür, aber ihr wisst, was ich meine) und wir haben hier viel Familie und ich und meine Kindheitsfreunde ziehen unsere Kinder zusammen groß. Die Kids kennen sich in den verschiedenen Haushalten aus, die Männer werkeln in allen Häusern gemeinsam und wir unternehmen viel gemeinsam und ich find's toll. Während meiner Elternzeit hingen eine Freundin und ich quasi täglich zusammen rum und haben unsere Mädels gemeinsam betüddelt. Das war auch für uns super, da man in der Elternzeit schon auch vereinsamen kann. Meine Tochter nennt diese Freundin momentan ebenfalls Mama, vermutlich weil sie es von den anderen Kids hört und ich find's irgendwie schön. Sie kennt den Unterschied zwischen ihr und mir denke ich schon, aber es verdeutlicht eben, wie toll wir uns gegenseitig stützen und wie wohl sich die Kids bei allen Erwachsenen fühlen. Ich bezweifle allerdings offen gestanden, dass man so einen Zustand künstlich erzeugen kann.
Ich hab es nie aus meiner ländlichen Heimat "raus geschafft" (total blöde Bezeichnung dafür, aber ihr wisst, was ich meine) und wir haben hier viel Familie und ich und meine Kindheitsfreunde ziehen unsere Kinder zusammen groß. Die Kids kennen sich in den verschiedenen Haushalten aus, die Männer werkeln in allen Häusern gemeinsam und wir unternehmen viel gemeinsam und ich find's toll. Während meiner Elternzeit hingen eine Freundin und ich quasi täglich zusammen rum und haben unsere Mädels gemeinsam betüddelt. Das war auch für uns super, da man in der Elternzeit schon auch vereinsamen kann. Meine Tochter nennt diese Freundin momentan ebenfalls Mama, vermutlich weil sie es von den anderen Kids hört und ich find's irgendwie schön. Sie kennt den Unterschied zwischen ihr und mir denke ich schon, aber es verdeutlicht eben, wie toll wir uns gegenseitig stützen und wie wohl sich die Kids bei allen Erwachsenen fühlen. Ich bezweifle allerdings offen gestanden, dass man so einen Zustand künstlich erzeugen kann.
Stine, die Zaubermaus 04.2022 und der Mäusebub 11.2024
-
Vialla
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 62
- Registriert: 18.12.2022, 14:22
Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Stine, das trifft es total gut, das wünsche ich mir für mein Kind auch! Dass hier so viel in Betreuungsrichtung gedacht wird, ist vielleicht auch ein bisschen meinem Eingangsposting geschuldet. Aber ich wünsche mir eben auch, dass unser Kind sich an andere Personen wenden könnte, wenn es das bräuchte.Stine hat geschrieben: 05.06.2023, 21:18 Ich finde hier wird manchmal zu viel in Richtung Betreuung gedacht. Das ist zwar auch wichtig, aber ich finde es wichtig, dass man sich auch um seiner selbst Willen sein Sozialgefüge erhält und auch, dass man seinen Kindern quasi eine Person B anbieten, so nach dem Motto: "Wenn du ein Problem hast und zu mir nicht kommen willst, dann kann dir XY helfen." Das finde ich auch insbesondere für ältere Kinder wichtig. Ob das dann tatsächlich funktioniert, wenn es darauf ankommt, ist eine andere Frage, aber ich hoffe, dass mein Kind dann ggf. Hilfe erhalten kann, auch wenn es ihr unangenehm wäre zu mir zu kommen.
Ich hätte auch gar kein Problem damit, andere Bezugspersonen zu Festen einzuladen, Weihnachten mit Freunden fänd ich so schön!
mit kleinem Kobold (09/22)
-
Sumu
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 107
- Registriert: 23.08.2023, 17:15
Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Bis jetzt hat unser Kind leider auch außer uns Eltern keine weiteren Bezugspersonen. Unsere Familien wohnen zu weit weg, kinderlose Freunde auch und die Freunde mit Kindern sind ähnlich wie wir selber auch oft so sehr mit ihrem eigenen Alltag, Kindern, Erwerbstätigkeit und sonstigen Verpflichtungen eingebunden dass wir uns auch viel seltener sehen als wir uns das wünschen würden und dadurch sind die Menschen unserem Kind auch nicht so richtig vertraut.
In der Krabbelgruppe haben sich obwohl ich da schon viele gute Gespräche hatte auch keine privaten Kontakte ergeben, entweder sind die Menschen mit der Pflege der Kontakte die sie schon haben total ausgelastet, nicht so auf der Suche nach Kontakten weil sie an unserem Wohnort gut angebunden und verwurzelt sind oder es passt einfach nicht. Oft hatte ich das Gefühl entweder zu alternativ unterwegs zu sein (tragen, stillen, Familienbett) oder nicht alternativ genug (mein Kind ist nach stiko-Empfehlungen geimpft, ich habe schon früh wieder stundenweise an meiner Dissertation geschrieben, eine evidenzbasierte Vorgehensweise ist mir wichtig). Entspannt mit anderen Eltern irgendwo sitzen während die Kinder herum krabbeln oder laufen hat mit meinem Kind auch nicht so geklappt, das Klammeräffchen wollte entweder gemeinsam mit mir erkunden, herum getragen werden oder mehr Abstand zu den anderen Menschen.
Ich hoffe ein bisschen dass sich vielleicht in der Kita mehr Kontakte ergeben.
Eigentlich würde ich mir schon wünschen dass mein Kind mit vielfältigen Lebensentwürfen und Persönlichkeiten in Kontakt kommt und wenn das Alter dafür gekommen ist auch zusätzliche Vertrauenspersonen hat falls mein Kind mit manchen Themen oder Sorgen nicht so gerne zu uns Eltern kommen mag.
Auch falls es irgendwann ein zweites Kind geben sollte was wir uns schon wünschen würden würde es vieles einfacher machen wenn unser Kind noch mehr Menschen hätte denen es vertraut.
In der Krabbelgruppe haben sich obwohl ich da schon viele gute Gespräche hatte auch keine privaten Kontakte ergeben, entweder sind die Menschen mit der Pflege der Kontakte die sie schon haben total ausgelastet, nicht so auf der Suche nach Kontakten weil sie an unserem Wohnort gut angebunden und verwurzelt sind oder es passt einfach nicht. Oft hatte ich das Gefühl entweder zu alternativ unterwegs zu sein (tragen, stillen, Familienbett) oder nicht alternativ genug (mein Kind ist nach stiko-Empfehlungen geimpft, ich habe schon früh wieder stundenweise an meiner Dissertation geschrieben, eine evidenzbasierte Vorgehensweise ist mir wichtig). Entspannt mit anderen Eltern irgendwo sitzen während die Kinder herum krabbeln oder laufen hat mit meinem Kind auch nicht so geklappt, das Klammeräffchen wollte entweder gemeinsam mit mir erkunden, herum getragen werden oder mehr Abstand zu den anderen Menschen.
Ich hoffe ein bisschen dass sich vielleicht in der Kita mehr Kontakte ergeben.
Eigentlich würde ich mir schon wünschen dass mein Kind mit vielfältigen Lebensentwürfen und Persönlichkeiten in Kontakt kommt und wenn das Alter dafür gekommen ist auch zusätzliche Vertrauenspersonen hat falls mein Kind mit manchen Themen oder Sorgen nicht so gerne zu uns Eltern kommen mag.
Auch falls es irgendwann ein zweites Kind geben sollte was wir uns schon wünschen würden würde es vieles einfacher machen wenn unser Kind noch mehr Menschen hätte denen es vertraut.
Sumu mit Wilddrude (11/21) und * (11/23) im Herzen
- ShinyCheetah
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7572
- Registriert: 14.12.2018, 10:40
Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Bei uns wohnt die Familie auch sehr weit weg (5h mit dem Auto). Trotzdem haben (Omas, Opa, Tante, Onkel) alle zu beiden Kindern eine enge Bindung aufgebaut. Natürlich braucht das viel Einsatz von der Familie. Besteht da bei eurer Familie denn grundsätzlich Interesse?
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
-
Sam
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2662
- Registriert: 08.09.2018, 12:09
Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Kannst du mehr erzählen, wie deine Familie das angestellt hat? Ich bin Tante geworden und leider auch sehr weit entfernt. Würde so gerne ein richtige Tante sein, hab aber das Gefühl dass ich halt kaum eine Rolle spielen kann von so weit weg.
Mama vom Wutzi seit Ende Mai 18.
-
Feuerkind
- Power-SuTler
- Beiträge: 6739
- Registriert: 26.01.2011, 11:24
- Wohnort: Ba-Wü
Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Sam wie weit ist denn sehr weit entfernt?
Meine Eltern wohnen 3h fahrt weg. Meine Mutter kommt alle 8 Wochen ca her für 2 Nächte. Zwischendurch telefonieren wir häufig, wir schicken ihr viele Fotos. Die Kinder Videotelefonieren mit ihr.
Beide haben eine gute Bindung zur Oma und auch zum Opa, obwohl der nicht jedes Mal zu Besuch mit kommt.
Ich denke das wichtigste ist dass man interessiert ist und weiß was im Leben der Kinder gerade vor geht. Das erzähle schon eher ich, aber sie greifen das dann natürlich in Gesprächen mit den Kindern auf.
Die Schwiegereltern wohnen genauso weit weg. -aber sind das genaue Gegenteil. Kein Interesse, keine Besuche, kaum Kontakt
Trotz der Entfernung gehört meine Mutter im Rahmen der Möglichkeiten zu unserem Dorf. Im April kamen sie an einem Wochenende zu Besuch damit mein Mann und ich auf ein Konzert konnten. Als ich operiert werden musste geplant, kam sie um uns zu unterstützen und mich zu fahren. Sie arbeitet noch, also geht es nur wenn sie frei oder Urlaub hat, aber sie versucht es immer möglich zu machen wenn es irgendwie geht und wir dringend Hilfe brauchen.
Meine Eltern wohnen 3h fahrt weg. Meine Mutter kommt alle 8 Wochen ca her für 2 Nächte. Zwischendurch telefonieren wir häufig, wir schicken ihr viele Fotos. Die Kinder Videotelefonieren mit ihr.
Beide haben eine gute Bindung zur Oma und auch zum Opa, obwohl der nicht jedes Mal zu Besuch mit kommt.
Ich denke das wichtigste ist dass man interessiert ist und weiß was im Leben der Kinder gerade vor geht. Das erzähle schon eher ich, aber sie greifen das dann natürlich in Gesprächen mit den Kindern auf.
Die Schwiegereltern wohnen genauso weit weg. -aber sind das genaue Gegenteil. Kein Interesse, keine Besuche, kaum Kontakt
Trotz der Entfernung gehört meine Mutter im Rahmen der Möglichkeiten zu unserem Dorf. Im April kamen sie an einem Wochenende zu Besuch damit mein Mann und ich auf ein Konzert konnten. Als ich operiert werden musste geplant, kam sie um uns zu unterstützen und mich zu fahren. Sie arbeitet noch, also geht es nur wenn sie frei oder Urlaub hat, aber sie versucht es immer möglich zu machen wenn es irgendwie geht und wir dringend Hilfe brauchen.
...Bist so wunderschön und ich kann kaum ertragen wenn du weinst. Und es kann niemals eine Macht auf dieser Welt so stark wie diese Liebe sein... [ASP- Duett]
Feuerkind mit Nachtdämonin (11/14) und der Starken(6/19)
Feuerkind mit Nachtdämonin (11/14) und der Starken(6/19)
-
Sumu
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 107
- Registriert: 23.08.2023, 17:15
Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Meine Eltern und Schwiegereltern haben sogar sehr viel Interesse, ich telefoniere oft mit meiner Mutter und schicke Fotos und Videos. Meine Mutter schickt meinem Kind auch regelmäßig Ostheimer Tiere die sie von mir und meinen Geschwistern noch haben und gestaltet richtig schöne Scherenschnitte zusammen mit meinem Bruder auf denen die Tiere nochmal abgebildet sind.
Dadurch dass wir uns so selten sehen reagiert mein Kind aber auf die Großeltern nicht anders als auf Fremde. Interagieren mag mein Kind dann gar nicht, lange wollte mein Kind auch wenn wir Besuch hatten der ihr nicht sehr vertraut war gar nicht von meinem Arm runter und in das von den gruseligen Fremdlingen am weitesten entfernte Zimmer. Dann saß ich mit meinem Kind im Schlafzimmer und mein Kind war unzufrieden weil sie sich in ihrem sicheren Nest nicht frei bewegen konnte. Für alle Beteiligten war das eher stressig als irgendwie angenehm. Inzwischen bewegt sich mein Kind zwar trotz Besuch Zuhause frei, zu viel Blickkontakt oder angesprochen werden möchte mein Kind aber trotzdem nicht.
Häufigere Treffen sind aufgrund der Entfernung aber auch für alle schwierig zu realisieren. Um richtig anzukommen und sich wohl zu fühlen bräuchten wir eigentlich mehr als ein Wochenende. Dadurch dass mein Mann und ich solange mein Kind noch nicht in die Kita geht nicht öffnen gleichzeitig frei nehmen können ist es für uns aber mehr als ein Wochenende selten machbar.
Dadurch dass wir uns so selten sehen reagiert mein Kind aber auf die Großeltern nicht anders als auf Fremde. Interagieren mag mein Kind dann gar nicht, lange wollte mein Kind auch wenn wir Besuch hatten der ihr nicht sehr vertraut war gar nicht von meinem Arm runter und in das von den gruseligen Fremdlingen am weitesten entfernte Zimmer. Dann saß ich mit meinem Kind im Schlafzimmer und mein Kind war unzufrieden weil sie sich in ihrem sicheren Nest nicht frei bewegen konnte. Für alle Beteiligten war das eher stressig als irgendwie angenehm. Inzwischen bewegt sich mein Kind zwar trotz Besuch Zuhause frei, zu viel Blickkontakt oder angesprochen werden möchte mein Kind aber trotzdem nicht.
Häufigere Treffen sind aufgrund der Entfernung aber auch für alle schwierig zu realisieren. Um richtig anzukommen und sich wohl zu fühlen bräuchten wir eigentlich mehr als ein Wochenende. Dadurch dass mein Mann und ich solange mein Kind noch nicht in die Kita geht nicht öffnen gleichzeitig frei nehmen können ist es für uns aber mehr als ein Wochenende selten machbar.
Sumu mit Wilddrude (11/21) und * (11/23) im Herzen
-
Elim
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1216
- Registriert: 29.12.2018, 09:57
Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Ich würde da an deiner Stelle entspannt bleiben und dir Zeit für euch spielen lassen. Wenn grundsätzlich viel Interesse und Engagement von Seiten der Großeltern besteht, ist das doch eine gute Grundvoraussetzung.
Meine Eltern wohnen auch 600km entfernt, dadurch dass beide noch berufstätig sind und mein Vater auch am Wochenende arbeitet, beschränken sich leider die gegenseitigen Besuche auf 1-2x im Jahr für ein paar Tage.
Ich würde sagen unsere Kinder haben grundsätzlich ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern, aber durch die Entfernung spielen sie natürlich im Alltag keine Rolle.
Erst beim letzten Besuch im Mai ist unsere Kleine von sich aus auf meine Eltern zugegangen. Da war sie also 3 Jahre alt.
Bei der Großen war es ähnlich, bzw kam da eh Corona dazwischen. Und als wir danach wieder besucht haben war sie auch gut 3.
Meine Eltern wohnen auch 600km entfernt, dadurch dass beide noch berufstätig sind und mein Vater auch am Wochenende arbeitet, beschränken sich leider die gegenseitigen Besuche auf 1-2x im Jahr für ein paar Tage.
Ich würde sagen unsere Kinder haben grundsätzlich ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern, aber durch die Entfernung spielen sie natürlich im Alltag keine Rolle.
Erst beim letzten Besuch im Mai ist unsere Kleine von sich aus auf meine Eltern zugegangen. Da war sie also 3 Jahre alt.
Bei der Großen war es ähnlich, bzw kam da eh Corona dazwischen. Und als wir danach wieder besucht haben war sie auch gut 3.
Unterwegs mit der
großen Schwester (08/18),
der mittleren Schwester (04/20),
kleinem Bruder (10/23) und
dem weltbesten Ehemann/Papa
großen Schwester (08/18),
der mittleren Schwester (04/20),
kleinem Bruder (10/23) und
dem weltbesten Ehemann/Papa
- AnnieMerrick
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 12638
- Registriert: 05.07.2014, 19:56
Re: Man braucht ein ganzes Dorf … Wie macht ihr das? Anregungen gesucht
Darf ich mal fragen, ob/wie ihr das Interesse der Großeltern/ Verwandten an den Kindern weckt?
Ich schau immer neidisch zu Freunden, wenn ganz selbstverständlich Großeltern mal 100km Weg auf sich nehmen. Zu Kindergeburtstag, Kind/Name krank, einfach so und betreuuen, helfen. Gerade bei Geschwistern ist das toll Exklusivzeit: Oma kümmert sich um k1 Opa um die Kleinen, dann wird gewechselt. So selbstverständlich.
Mein Mann hat viel Familie, aber die haben Null Interesse. Zu k1 gab es eine WhatsApp zur Geburt, bei k2 schon nicht mehr. Bei k1 hatten seine Eltern im 1. Jahr noch Interesse bei k2 nicht mehr
Irgendwie hab ich das Gefühl die 2. Kinder haben da bissl Pech.
Ich schau immer neidisch zu Freunden, wenn ganz selbstverständlich Großeltern mal 100km Weg auf sich nehmen. Zu Kindergeburtstag, Kind/Name krank, einfach so und betreuuen, helfen. Gerade bei Geschwistern ist das toll Exklusivzeit: Oma kümmert sich um k1 Opa um die Kleinen, dann wird gewechselt. So selbstverständlich.
Mein Mann hat viel Familie, aber die haben Null Interesse. Zu k1 gab es eine WhatsApp zur Geburt, bei k2 schon nicht mehr. Bei k1 hatten seine Eltern im 1. Jahr noch Interesse bei k2 nicht mehr
Irgendwie hab ich das Gefühl die 2. Kinder haben da bissl Pech.
Viele Grüße
AnnieMerrick mit
2014 und
2018
---
Ich reduziere meine Onlinezeit und antworte unter Umständen erst einige Tage später.
AnnieMerrick mit
---
Ich reduziere meine Onlinezeit und antworte unter Umständen erst einige Tage später.