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Re: Wie mit Daumennuckeln bei Stillbaby umgehen?
Verfasst: 05.10.2021, 20:07
von Alpaka
VerenaM hat geschrieben: 05.10.2021, 15:02
Was hat es denn mit dir gemacht, dass du gehänselt wurdest? Also, was möchtest du bei V verhindern, indem du das Daumenlutschen verhinderst? Hänseln an sich ist ja zwar nicht schön, aber prinzipiell etwas, was zur sozialen Entwicklung dazu gehört. Würde es dir helfen, wenn du dir bewusst machst, was du ihr mitgeben kannst, um selbstsicher mit solchen Situationen umzugehen?
Das finde ich sind gute Worte!
Nicht nur auf diese spezielle Situation Bezogen , sondern grundsätzlich...
Re: Wie mit Daumennuckeln bei Stillbaby umgehen?
Verfasst: 25.10.2021, 20:39
von Springerle
Tja und was ist? Mein Baby hat sich den Daumen wieder abgewöhnt. Buhu, damit kamen nämlich auch die schlechten Nächte wieder und manchmal ein bisschen weinen in der Trage vorm Einschlafen oder den Träger ansaugen. Da war mir der Daumen wirklich lieber, das hat ihm oft nochmal zurück in den Schlaf geholfen.
Re: Wie mit Daumennuckeln bei Stillbaby umgehen?
Verfasst: 25.10.2021, 21:09
von ShinyCheetah
Hier wird er zwar nicht mehr ganz so intensiv genutzt wie, als ich den Thread eröffnet habe, aber immernoch mehr als mir recht ist... Aber V ist ja auch von Ende Juno. Vielleicht braucht sie noch ein paar Wochen

Und wenn es dann so weit ist, geht's mir wahrscheinlich wie dir, Ellies

Re: Wie mit Daumennuckeln bei Stillbaby umgehen?
Verfasst: 25.10.2021, 21:11
von ShinyCheetah
Schlechte Nächte haben wir gerade eh, auch mit Daumen. Nase leider zu, weil schon wieder erkältet (großer Bruder in der Kita ist unpraktisch, was das angeht). Und sie zahnt gerade ganz gewaltig. Der erste Schneidezahn oben ist durchgebrochen und der zweite unterwegs, denke ich. Wir haben ihr tatsächlich gerade ein Zäpfchen gegeben, weil sie so bitterlich geweint hat

Bin auch schon zweimal heftig gebissen worden

Re: Wie mit Daumennuckeln bei Stillbaby umgehen?
Verfasst: 25.10.2021, 21:30
von Springerle
ShinyCheetah hat geschrieben: 25.10.2021, 21:11
Schlechte Nächte haben wir gerade eh, auch mit Daumen. Nase leider zu, weil schon wieder erkältet (großer Bruder in der Kita ist unpraktisch, was das angeht). Und sie zahnt gerade ganz gewaltig. Der erste Schneidezahn oben ist durchgebrochen und der zweite unterwegs, denke ich. Wir haben ihr tatsächlich gerade ein Zäpfchen gegeben, weil sie so bitterlich geweint hat

Bin auch schon zweimal heftig gebissen worden
Oh wow und unten auch schon Zähne? Da hat E auch schon 2, kam mir total früh vor.
E ist eigentlich voll zufrieden, aber nachts wacht er gefühlt (und oft bestimmt auch wirklich) alle 20 min auf. Oder grad ne Minute nach dem Stillen wieder...
Re: Wie mit Daumennuckeln bei Stillbaby umgehen?
Verfasst: 24.10.2024, 23:33
von Igerl
Liebe Shiny, darf ich neugierig sein, wie sich das Daumen lutschen weiterentwickelt hat? Nuckelt sie noch? Viel? Wobei? Etc. Die Igeline lutscht leider auch. Und zwar ziemlich viel und liebend gern. Schnuller nimmt sie mir nicht. Einerseits ist es irgendwie kompetent, dass sie sich selbst beruhigen kann. Andererseits hab ich Angst vor einem Dauernuckeln bis ins Teenageralter.
Re: Wie mit Daumennuckeln bei Stillbaby umgehen?
Verfasst: 25.10.2024, 05:41
von ShinyCheetah
Leider nichts neues. Sie nuckelt am Daumen sobald sie müde wird, etwas gemütlich findet oder unsicher ist. Da sie vor ein paar Wochen in den Kindergarten gewechselt hat, ist das nicht gerade selten.
Was mich inzwischen am meisten daran stört, ist der Speichelgeruch an ihrem Gesicht und die Tatsache, dass sie alles mit eingespeicheltem Finger anfasst.
Ich glaube nur noch an ein Abgewöhnen über die kognitive Schiene. Sie muss selbst verstehen, warum Daumennuckeln nicht gut ist und es dann aufhören wollen. Dann können wir unterstützen. Ich vermute nicht, dass das vor 5 Jahren oder so gelingt. Das heißt natürlich nicht, dass wir es einfach unkommentiert laufen lassen. Wir bitten sie in Spielsituationen oft, den Daumen rauszunehmen (wir sagen "plopp"

Das ist das Codewort für "Daumen raus") und sie soll dann auch den Daumen trocknen, oder, je nach Situation, Hände waschen gehen.
Ich gebe mir aber Mühe, es immer neutral zu halten und anzuerkennen, dass Daumennuckeln für sie offenbar etwas schönes ist. Und sie auf keinen Fall dafür zu beschämen.
Re: Wie mit Daumennuckeln bei Stillbaby umgehen?
Verfasst: 25.10.2024, 09:12
von Seifenblasenfrau
Den Spuckegeruch am Kind fand ich auch immer total unangenehm. Unsere Große hat mit 7 aufgehört und ist jetzt 9. Letztendlich weil sie eine Zahnspange brauchte, wegen dem Daumennuckeln

und zwar haben wir den bitteren Nagellack und dünne Stoffhandschuhe kombiniert, sie wollte es selbst auch unbedingt schaffen und wir haben ihr auch noch 50€ versprochen. Sie sagt sehr motiviert und ich glaube, es hat zwei Wochen etwa gedauert.
Zu dem Zeitpunkt hat sie aber schon eine ganze Weile große "Nuckelpausen" gehabt, also in der Schule über viele Stunden nicht am Daumen genuckelt.
Wir haben mit dem Kleinsten das nächste Daumenkind, bisher bin ich entspannt und bei einem gerade Zweijährigen ist das noch sehr süß. Aber ich weiß, dass ich noch genervt sein werde

aber ich weiß auch, dass ich dies mal viel rigoroser gegen dumme Sprüche vorgehen werde. Das hat mich ja so elend geärgert bei der Großen, dass jeder dazu eine Meinung hatte

Re: Wie mit Daumennuckeln bei Stillbaby umgehen?
Verfasst: 25.10.2024, 09:42
von Igerl
Hmmm… das klingt nicht sehr beruhigend, dass sich das bald verwächst. Vielleicht sollte ich das mit den Schnullern doch noch weiter verfolgen und hoffen, dass ich es noch umlenken kann.
Und das mit den Meinungen dazu erleb ich auch schon. Vor allem die vielen schockierten Aussagen, dass ich das toleriere sind nicht schön. Seifenblasenfrau was erwiderst du den da?
Re: Wie mit Daumennuckeln bei Stillbaby umgehen?
Verfasst: 25.10.2024, 10:09
von ShinyCheetah
Die Igeline ist keine 6 Monate alt. Maaan. Dass sich Leute mit ihren Meinungen nicht zurückhalten können.
Ich erinnere mich noch, dass ich schnell defensiv geworden bin. Eben, weil ich selbst nicht glücklich damit war, dass sich das Daumennuckeln "verfestigt".
Wenn du es ganz neutral halten möchtest: Lächeln, Schulterzucken, nicht drauf eingehen. Ein bisschen deutlicher ist "Danke, ich habe deine Meinung zu dem Thema gehört". Wenn du tatsächlich bereit für ein Gespräch bist, kannst du auch sagen "Sie wird nach Bedarf gestillt und wir bieten einen Schnuller an. Mehr können wir nicht machen." - das läd halt zu Vorschlägen ein, was ihr halt doch noch machen könntet. Ein "Bis sie x Jahre alt ist, ist das noch völlig unproblematisch" bringt das selbe Problem mit sich...